Erbfolge und Pflichtteile – Wer erbt wie viel?

Wenn keine güter- oder erbrechtlichen Massnahmen getroffen werden, wird der Nachlass Unter Nachlass versteht man die Gesamtheit des aktiven und passiven Vermögens eines Verstorbenen. gemäss der gesetzlichen Erbfolge Die gesetzliche Erbfolge tritt ein, wenn die verstorbene Person kein Testament und keinen Erbvertrag hinterlässt. Sie ist Grundlage für die Berechnung der Pflichtteile und dient dazu, lückenhafte Anordnungen zu ergänzen. verteilt. Die Begünstigung richtet sich ausschliesslich nach dem Verwandtschaftsgrad und nicht etwa danach, wie nahe jemand der verstorbenen Person stand. Jeder hat grundsätzlich das Recht, seinen letzten Willen in einem Testament Das Testament ist eine letztwillige Verfügung über das Vermögen (Aktiven und Passiven) einer Person auf deren Tod hin. So weit es dem Gesetz nicht widerspricht, können im Testament alle Wünsche und Vorstellungen festgehalten werden. In der Schweiz sind gewisse Verwandte einer Person mit Pflichtteilen geschützt. zu formulieren. Pflichtteile dürfen dabei jedoch nicht, beziehungsweise nur mit Zustimmung der pflichtteilsgeschützten Erben, verletzt werden. Der Pflichtteil Der Pflichtteil schränkt die Möglichkeit ein, beim Versterben sein Vermögen nach Belieben zu verteilen. Das Gesetz schreibt vor, dass bestimmte nahestehende Personen beim Vererben nicht übergangen werden dürfen, indem es sogenannte Pflichtteile festlegt. gibt vor, wie viel einer erbberechtigten Person gesetzlich mindestens zusteht, unabhängig davon ob der Erblasser diese Person begünstigen möchte oder nicht. Pflichtteilsgeschützte Erben sind je nach Situation der Ehegatte, die Nachkommen und die Eltern.


Finden Sie heraus, welche Verteilung das Gesetz in Ihrer Situation vorsieht und wie hoch die Pflichtteile sind.




Erbteilung ohne Nachlass-
regelung


Pflichtteile und freie Quote


Mit Kindern



Ohne Kinder, mit zwei Elternteilen



Ohne Kinder, mit zwei Elternteilen und Geschwistern



Ohne Kinder, mit einem Elternteil und Geschwistern


Ohne Kinder, ohne Eltern, mit Geschwistern



 

 




Erbteilung ohne Nachlass-
regelung


Pflichtteile und freie Quote


Mit Kindern



Ohne Kinder, mit zwei Elternteilen



Ohne Kinder, mit zwei Elternteilen und Geschwistern



Ohne Kinder, mit einem Elternteil und Geschwistern



Ohne Kinder, ohne Eltern, mit Geschwistern


Kommentare

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Veröffentlichte Kommentare

  • 17. Oktober 2018 - E.H.

    Lediger, alleinstehender Onkel, kinderlos, mit eingesetzter ausserfamiliärer Alleinerbin

    Der verstorbene Onkel hat noch einen lebenden Bruder, sonst lediglich Nichten und Neffen. Jedoch hat er testamentarisch eine Alleinerbin eingesetzt. Wie verhält sich die Erbteilung? Besteht ein Pflichterbteil an Nichten und Neffen?

    Antwort von: VermögensPartner AG

    Nein, weder Geschwister noch Nichten / Neffen sind pflichtteilsgeschützt. Somit kann Ihr Onkel seinen Nachlass verteilen, wie er möchte.

  • 10. Oktober 2018 - C.O.

    Erbverteilung

    Ich lebe im Konkubinat, bin Kinderlos und habe noch eine Mutter und einen Bruder. Wie kann ich meine Partnerin im Testament berücksichtigen? Gemäss Ihrer Grafik würde mein Erbe zu je 50% an Mutter und Bruder verteilt, mein Partner ginge leer aus. Ist das korrekt?

    Antwort von: VermögensPartner AG

    Das ist korrekt. Halten Sie keine letztwillige Verfügung fest, wird die gesetzliche Erbverteilung angewendet. Bei unverheirateten und kinderlosen Erblassern geht der gesamte Nachlass an die Eltern. Ist einer der Eltern vorverstorben, geht dieser Anteil an allfällige Geschwister weiter. Der Konkubinatspartner ist gesetzlich nicht als Erbe vorgesehen. Ohne Testament geht Ihr Nachlassvermögen somit an Ihre Mutter und Ihren Bruder. Im Gegensatz zu Ihrer Mutter ist Ihr Bruder jedoch nicht pflichtteilsgeschützt. Mit einem Testament können Sie diesen Anteil Ihrem Partner zuweisen.

  • 09. Oktober 2018 - R.C.

    Elterngeschieden - Pflichtteile unverändert?

    Ich bin ledig, habe 3 Gewistern und beiden Eltern sind am leben. Meine Mutter hat sich von meinem Vater scheiden lassen, und sie hat unterdessen wieder geheiratet. Ich möchte am liebsten meinem Vater und meine Geschwistern soviel als möglich zukommen lassen und meiner Mutter so wenig wie gesetzlich möglich. Wie müsste ich es aufteilen und könnte ich meine Mutter komplett ausschliessen da sie neu geheiratet hat?

    Antwort von: VermögensPartner AG

    Nein, Ihre Mutter bleibt auch nach der Scheidung und Wiederverheiratung pflichtteilsgeschützt. Ihre Mutter kann aber in einem öffentlich beurkundeten Erbvertrag auf ihren Pflichtteil verzichten. Ist eine gütliche Lösung nicht möglich, können Sie Ihre Mutter in einem Testament auf den Pflichtteil setzen und die freie Quote Ihrem Vater und den Geschwistern zuweisen.   

  • 09. Oktober 2018 - I.S.

    Erbt die Halbschwester, wenn Testament vorhanden, auch?

    Meine Freundin ist alleinstehend und hat eine Halbschwester aus der 2. Ehe ihres Vaters. Ihre Eltern sind bereits verstorben. Sie hat in ihrem Testament drei Personen/Institutionen bedacht. Hat die Halbschwester einen Pflichtteilsanspruch und wie hoch ist dieser?

    Antwort von: VermögensPartner AG

    Nein, (Halb-)Geschwister sind nicht pflichtteilsgeschützt. Somit kann Ihre Freundin in einem Testament über die Nachlassverteilung frei verfügen.

  • 08. Oktober 2018 - S.C.

    Pflichtanteil bei Ehegatte und 2 Nachkommen

    Nach dem Tod unseres Vaters (ohneTestament und kein Erbvertrag) wurde mir und meiner Schwester diverse Versionen von Erbquoten vom Anwalt,Treuhänder = 1/2 Ehefrau, 1/2 Nachlass angegeben. Der Erbteilungsvertrag wurde mit diesen Quoten geschrieben mit Unterschrift von allen 3 Begünstigten der Bank eingereicht (inkl.Totenschein und gesetzlicher Erbschein). Die Bank hat alles nicht akzeptiert und die Auszahlungen verweigert. Neue Version von anderen Erbquoten (von einem Finanz-Zentrum wurden angegeben) = 1/4 Ehefrau und je 1/8 uns beide Töchtern. Der ursprüngliche Erbeilungsvertrag wurde mit diesen neuen Quoten drin neu geschrieben und der Bank der Mutter,Witwe gesandt. Erneute Ablehnung, obwohl es sich um ein "Gesamt erwirtschaftet Vermögen der Eltern handelt ohne Eigengut). Ein hin und her mit dieser Bank. Niemand war richtig zuständig, div. Falschinfos. Keiner dieser Bank (aus deren Erbabteilung) hat sich Mühe genommen, die genaue Sachlage in Erbangelegenheiten zu erklären Als Laie ist man da total aufgeschmissen. Fakt ist, dass die Bank uns jetzt die Pflichtanteile mit den niedrigen Quoten ausbezahlt hat. Wie ich vermute, wurde der Erteilungsvertrag von der Bank her gar nicht richtig duchgelsen. Alles nicht besonders kompetent. Die Bank hätte merken müssen, dass die niedrigeren Erbquoten falsch sind. Fakt ist, dass uns hier der Pflichtanteil nur zur Hälfte des eigenlichen Betrages ausbezahl wurde. Dies am 18.9.18 . Kann man dies bei der Bank anfechten resp. die richtigen Erbquoten von 1/2 Ehefrau, 1/2 Nachlass noch einfordern? Die Frist Frist dafür sollte/ist noch gewährleistet (30 Tage). Wie kann man da vorhergehen? Selber od. mit Hilfe einer kompetenten Rechtsberatung, z.B.Treuhänder, Anwaltsauskunft. Es kann ja nicht sein, dass da eine Bank eigenmächtig handelt und das gestzliche Erbgesetz/Pflichanteile übergeht. Diese Bank ist im Umgang mi Kunden nicht die Freundlichste und gibt verwirrende Auskünfe weiter. Das Hin und Her hat mir und meiner Schwester Zeit und nutzlose Energie gekostet. Was nun? Die anderen, fälschlich nicht ausbezahlen Pflichtanteile, wie soll man das noch einfordern? Wenn die Bank so auf stur macht, dies bereits mit den niederigen Quoten.

    Antwort von: VermögensPartner AG

    Aufgrund der verworrenen Situation empfiehlt es sich, einen Juristen bei zu ziehen. Dieser kann Ihnen die korrekte Erbaufteilung erläutern und bei der Bank intervenieren.

  • 04. Oktober 2018 - B. ST.

    Erbt mein Bruder, wenn ein Testament vorhanden ist.

    Ich habe ein Testament. Kann, bzw. muss man Geachwister enterben?ich habe keine Eltern, Kinder und keinen Partner.

    Antwort von: VermögensPartner AG

    Ihre Geschwister sind nicht pflichtteilsgeschützt und können somit keinen Pflichtteil beanspruchen. Um Streitigkeiten zu vermeiden, erwähnen Sie in Ihrem Testament, dass Sie Ihre Erben auf den Pflichtteil setzen oder dass Ihre Geschwister keinen Anteil erben sollen und weisen die freie Quote den gewünschten Personen zu. Ohne entsprechende Verlautbarung kommt die gesetzliche Regelung zum Tragen wodurch Ihre Geschwister erbberechtigt wären.

  • 30. September 2018 - W.E.

    Gleichzeitiger Tod

    Ich habe 3 Kinder aus 1. Ehe und 1 Kind aus 2. Ehe. Je nachdem, ob ich zuerst sterbe oder meine jetzige 2. Frau, wird anders vererbt. Aber was passiert, wenn wir beide z.B. bei einem Flugzeugabsturz gleichzeitig ums Leben kommen? Wir haben beide die Kinder auf den Pflichtteil gesetzt und den Rest dem überlebenden Ehegatten zugewiesen.

    Antwort von: VermögensPartner AG

    Haben Sie den gemeinsamen Todesfall nicht geregelt, wir die gesetzliche Regelung angewendet. Ihr Nachlassvermögen würde an Ihre Kinder aus der ersten und zweiten Ehe gehen und das der Frau an das Kind der Frau. Sie können in einem Testament auch das gleichzeitige Ableben regeln.

  • 29. September 2018 - E.L

    Gesetzliche Erbfolge nach einem Todesfall eines Ehepartners

    Vertraglich sind wir in der Gütertrennung. Ich habe eine Schwester und meine Frau ein Bruder. Keine Eltern, keine Kinder. Frage: Gibt es ein Pflichtteil für die Geschwister?

    Antwort von: VermögensPartner AG

    Nein, Geschwister sind nicht pflichtteilsgeschützt. Sie müssen dies aber in einer letztwilligen Verfügung (Testament, Erbvertrag) entsprechend festhalten. Ohne Testament kommt die gesetzliche Erbfolge zum Tragen, wodurch einen Teil des Erbes an die Geschwister gehen würde.

     

  • 27. September 2018 - M.

    Bruder verstorben

    Unser Bruder, verheiratet keine Kinder ist verstorben. Unsere Schwägerin ist ganz alleine (ihr Bruder und ihre Schwester beide alleinstehend, keine Kinder sind ebenfalls verstorben so wie auch ihre Eltern) meine Schwester und ich haben je ein Kind. Wer erbt, wenn unsere Schwägerin kein Testament erstellt? Meine Schwester und ich oder unsere Kinder.

    Antwort von: VermögensPartner AG

    Sie sind mit Ihrer Schwägerin nicht blutsverwandt und somit bei deren Tod auch nicht erbberechtigt. Erstellt Ihre Schwägerin kein Testament wird ihr Nachlassvermögen innerhalb ihres Familienstammes vererbt. Hat Ihre Schwägerin keine Erben des ersten Stammes (Nachkommen) und des zweiten Stammes (Eltern, Geschwister, Nichten / Neffen) vorhanden, geht die Erbschaft an den dritten Stamm (Grosseltern, Onkel / Tante usw.).

  • 26. September 2018 - M.

    Erbe verlangt Erbauszahlung

    Vater verstorben. Hinterlässt einige Immobilien. Es sind 5Geschwister, 4Brüder und eine Schwester. Frage: Die Schwester möchte das Geld, aus Ihrem Anteil. Kann Sie das Verlangen?

    Antwort von: VermögensPartner AG

    Ja. Gemäss Gesetz kann jeder Erbe jederzeit die Aufteilung der Erbschaft verlangen. Falls eine Teilung derzeit nicht möglich ist oder die anderen Erben die Erbengemeinschaft fortführen möchten, ist auch ein Erbauskauf möglich. Die Schwester wäre dann von der restlichen Erbengemeinschaft finanziell abzugelten und würde dann aus der Erbengemeinschaft ausscheiden.

  • 25. September 2018 - H.S.

    Erbfolge bei gleichzeitigem Ableben

    Wir sind verheiratet. Keine Kinder.Eltern / Grosseltern beidseitig bereits verstorben. Ich (m) bin Einzelkind, Vater war auch Einzelkind, Mutter hatte Bruder (kinderlos) der ebenfalls bereits verstorben ist. Meine Ehefrau hat eine Schwester, verheiratet, zwei Kinder. Wir haben einen Ehe-/Erbvertrag, welcher uns im Todesfall gegenseitig zu 100% begünstigt. Was passiert mit unserem Vermögen bei gleichzeitigem Versterben, beispielsweise einem Flugzeugabsturz ?
    Geht das Vermögen an die Schwester meiner Frau, oder sofern sie zu diesem Zeitpunkt bereits verstorben sein sollte an ihre Kinder ?
    Wenn ja, welche Möglichkeiten haben wir, sie und ihre Kinder von einem allfälligen Erbe auszuschliessen ? (Legat oder ähnliches ?

    Antwort von: VermögensPartner AG

    Haben Sie keine Vereinbarungen über das gemeinsame Versterben getroffen, kommt die gesetzliche Erbfolge zum Tragen. Somit würde das Vermögen Ihrer Frau an deren Schwester oder deren Kinder gehen. Da Sie aber keine pflichtteilsgeschützten Erben (ausser dem Ehegatten) aufweisen, können Sie in einem Testament festhalten, wie Ihr Vermögen bei gemeinsamen Tod verteilt werden soll.

  • 24. September 2018 - A.A.

    Erbfrage

    Person gestorben Kinderlos ohne Eltern nur eine Schwester noch lebend, 4 Geschwister gestorben. Wieviel erbt lebende Schwester?

    Antwort von: VermögensPartner AG

    Sind weder Kinder noch Eltern vorhanden, geht die Erbschaft zu gleichen Teilen an die Geschwister (somit je 1/5). Falls die bereits verstorbenen Geschwister Nachkommen haben, rücken diese an deren Stelle nach. Falls keine Nachkommen vorhanden sind, wird der Erbteil auf die anderen Geschwister verteilt.

  • 15. September 2018 - E.M.

    Pflichtanteil

    Mein Vater ist kürzlich verstorben. Er war in 2.Ehe kinderlos geblieben. Ich (Einzelkind) habe soeben vom Bezirksgericht sein Testament erhalten. Daraus geht hervor, dass er mich auf den gesetzlichen Pflichtteil gesetzt hat. Mit seiner 2. Frau hat er 1999 einen Ehevertrag (Vorschlagsvereinbarung) abgeschlossen und schreibt, dass aufgrund des Vertrages der ganze Vorschlag an seine überlebende Ehefrau fällt. Weiter setzt er sie über den Verfügungsfreien Teil als Erbin des Nachlasses und vermacht ihr die lebenslängliche Nutzniessung im Haus. Mein Elternhaus lautete früher alleine auf meinen Vater. Nach der Eheschliessung mit der 2.Frau wurde das Haus auf beide zu gleichen Teilen überschrieben. Da ich ein nicht-gemeinsames Kind bin, möchte ich Sie fragen, ob ich dieses Testament anfechten soll und wie meine gesetzlichen Rechte aussehen.

    Antwort von: VermögensPartner AG

    Wird Ihr Pflichtteilsanspruch verletzt, können Sie eine Herabsetzungsklage einreichen. Da der rechtliche Weg kostspielig sein kann, empfiehlt es sich vorgängig, den Fall durch einen Juristen prüfen zu lassen.

  • 15. September 2018 - R.B.

    Verzicht auf Erbe der Ehefrau

    Ehemann will im Testament den Verzicht auf Erbe der Ehefrau festhalten. Kann die Ehefrau verlangen, dass Sie Ihren Teil nur einer der zwei Erben zukommen lassen will. Muss dies schriftlich sein oder reicht es wenn Sie dies beim Notar erläutert bei der Testamenterfassung.

    Antwort von: VermögensPartner AG

    Wollen Sie eine andere Erbaufteilung als die gesetzliche Erbverteilung festlegen, müssen Sie dies zwingend schriftlich (Testament oder Erbvertrag) festhalten. Um rechtsgültig auf seinen Erbanteil zu verzichten, benötigt es einen öffentlich beurkundeten Erbvertrag.  

  • 13. September 2018 - H.

    Erbreihenfolge

    Mein grossvater ist schon gestorben. Grossmutter lebt noch. Haben 3 kinder, 1 davon (mein vater) der ja erbberechtig wäre. Trett an dieser stelle ich an seine erbberechtigung oder komme ich auf den pflichteil wenn meine grossmutter stirbt? Kennt sich da jemand aus?

    Antwort von: VermögensPartner AG

    Beim Tod der Grossmutter sind deren Kinder erbberechtigt. An die Stelle bereits verstorbener Kinder treten deren Nachkommen. Falls kein Testament besteht, kommt die gesetzliche Regelung zum Tragen. Somit erhalten Sie und die beiden Geschwister Ihres Vaters je 1/3 der Erbmasse.

  • 13. September 2018 - G.N.

    Berechnung Pflichtteil

    Vater, 3 Kinder. Vater hat mir (Tochter) die obere unausgebaute Etage und Hälfte Grundstück geschenkt (Wert 120´000) ohne Ausgleichung Mehrwert bei zukünftiger Erbschaft. Er hat mittels Testament meine 2 Geschwister auf den Pflichtteil gesetzt. Die freie Quote erhalte ich. Wieviel erhalte ich (in CHF) und wieviel erhalten meine Geschwister (in CHF) wenn sein gesamtes Vermögen 780´000 beträgt?

    Antwort von: VermögensPartner AG

    Hält der Erblasser keine andere Vereinbarung fest, unterstehen Schenkungen an Kinder der Ausgleichungspflicht. Dies bedeutet, dass die Schenkung im Todesfall zur Erbmasse hinzugezählt wird. Gemäss des von Ihnen geschilderten Wortlautes hat Ihr Vater nur festgehalten, dass Sie sich die allfällige Wertsteigerung der Liegenschaft beim Erbgang nicht anrechnen lassen müssen. Wird Ihre Schenkung zur Erbmasse hinzugezählt, beträgt das Nachlassvermögen CHF 900‘000.

    Kinder erben zu gleichen Teilen, somit beträgt der gesetzliche Erbanspruch je 1/3. Der Pflichtteilsanspruch der Kinder beträgt ¾ des gesetzlichen Erbanspruchs. Da Ihre beiden Geschwister auf den Pflichtteil gesetzt worden sind, erhalten diese je 3/12 vom Nachlassvermögen. Somit erhalten Ihre beiden Geschwister je CHF 225‘000 und Ihnen CHF 450‘000 stehen zu.

  • 11. September 2018 - B.

    Tante verstorben

    Die Großtante meiner Mutter ist verstorben. Sie hat keine eigenen Kinder gehabt. Es gibt ein Testament in dem meine Eltern eingesetzt sind. Mein Vater ist aber vor der Tante verstorben, wie wird der Erbanteil meines verstorbenen Vaters aufgeteilt. Meine Eltern haben drei Kinder.

    Antwort von: VermögensPartner AG

    Hat die Grosstante in einer Ersatzverfügung festgehalten, an wen die Erbschaft bei Vorversterben der eingesetzten Erben zufallen soll, geht dieser Anteil an die benannten Personen. Ist dieser Punkt nicht festgehalten, geht der Anteil des bereits verstorbenen Begünstigten an die gesetzlichen Erben des Erblassers.  

  • 11. September 2018 - A.M.

    Kein Testament

    Mein Vater hat sich vor kurzem das Leben genommen. Jetzt hat er vor 5 jahren erneut geheiratet und ist nochmals Vater geworden vor 1 1/2 Jahren. Bisher ist kein Testament aufgetaucht (bei seinem Anwalt, Gemeinde etc nachgefragt) wie sieht es da aus? Kriegt da seine Frau die Hälfte und ich würde mir die andere Hälfte mit meinem richtigen Bruder (also wir beide aus erster Ehe) mit dem Halbbruder teilen? Und stimmt es dass die Aufteilung seiner Privateigentümer Privatsache ist?

    Antwort von: VermögensPartner AG

    Richtig, die Aufteilung der Privateigentümer ist Sache der Erbengemeinschaft. Hat Ihr Vater kein Testament erstellt, kommt die gesetzliche Erbregelung zum Tragen. Dabei erhält der überlebende Ehegatte die Hälfte des Nachlassvermögens und die andere Hälfte ist unter seinen Kindern zu gleichen Teilen zu verteilen.

  • 07. September 2018 - G.J.

    Erbverteilung

    Meine Schwester ist kinderlos ,hat keine Eltern mehr , aber noch 2 lebende Geschwister. ( 1 Bruder, 1 Schwester ) Der Bruder hat 2 Kinder , die Schwester 5. 3 Brüder sind verstorben mit insgesamt 4 Kindern. Wie sieht hier die Erbverteilung aus? Ist eine vorzeitige geldliche Abfindung (Höhe von meiner Schwester selbstbestimmt ) der 4 Kinder der verstorbenen Brüder möglich?) der 4 Kinder der verstorbenen Brüder möglich?

    Antwort von: VermögensPartner AG

    Ihre Schwester weist keine pflichtteilsgeschützten Erben (nur Ehegatte, Nachkommen und Eltern sind pflichtteilsgeschützt) auf. Sie kann ihr Nachlassvermögen somit nach ihren Wünschen verteilen. Auch eine vorzeitige finanzielle Abfindung der 4 Kinder der verstorbenen Brüder ist zulässig.

  • 06. September 2018 - SAR

    Erbschafttsanspruch

    Erbstreit: Kinderlose ledige Tante hinterlässt Vermögen und unklares Testament worauf ein Gerichtsprozess in Gange kommt zwischen Geschwistern und Neffen und Nichten.
    Fragen: Falls das Gericht das Erbe den Geschwistern zuspricht, gilt dies dann nur noch für die Geschwister die zu dem Zeitpunkt noch leben?!

    Antwort von: VermögensPartner AG

    Geschwister sind gesetzliche Erben. Verstirbt ein gesetzlicher Erbe nachdem dieser den Erbgang erlebt hat, geht sein Erbanspruch an seine Erben über. Ist der gesetzliche Erbe bereits vor dem Erbgang verstorben, treten dessen Nachkommen an seine Stelle. Für die genaue Erbaufteilung ist es somit entscheidend, ob die Geschwister den Erbgang noch erlebt haben oder nicht.

  • 05. September 2018 - S.S.

    Tante gestorben

    Meine Tante ist mit 97 Jahren gestorben hat für ihre Beerdigung alles fest gelegt von ihren Ersparnisse 5000 Euro gespart davon 3300 Euro bekommt das Beerdigungs Institut wer bekommt den Rest? SIE HATTE KEINE KINDER NUR MEINE 2 BRÜDER UND ICH SIND NOCH DA ALSO NICHTE Neffen.

    Antwort von: VermögensPartner AG

    Sind keine Nachkommen vorhanden, geht die Erbschaft zu gleichen Teilen an die nächsten Verwandten. Leben die Geschwister Ihrer Tante nicht mehr, geht ihr Nachlassvermögen an die Nachkommen der Geschwister weiter.

  • 02. September 2018 - S.C.

    Erbanteil

    Der Erblasser ist verstorben und hinterlässt zwei Kinder aus erster Ehe und ein Kind aus zweiter Ehe. Da kein Testament vorliegt tritt die gesetzliche Erbfolge ein. Meine Mutter erbte 50%. Inzwischen ist sie ebenfalls verstorben.Ich bin ihre leibliche Tochter. Erben meine Halbschwestern auch?

    Antwort von: VermögensPartner AG

    Nein, Ihre beiden Halbschwestern sind nicht erbberechtigt.

  • 31. August 2018 - A.D.

    Wem steht wieviel zu?

    Von total 8 Kinder (inkl. 1 Halbschwester, Bürger vom Kt. GR), ist nun die zweitjüngste (geschieden, 1 Kind) im Kt. Bern verstorben. (Eltern schon verstorben und kein schriftliches Testament vorhanden - nur mündlich - jedoch nicht allen gegenüber erwähnt). In welchem Verhältnis wird nun die 'Erbmasse' (pflichtmässig) unter dem Kind und Geschwistern aufgeteilt?

    Antwort von: VermögensPartner AG

    Hinterlässt ein unverheirateter Erblasser Nachkommen, geht seine Erbschaft vollständig an seine Kinder. Somit geht das Nachlassvermögen vollständig an das Kind des verstorbenen Geschwisters.

  • 30. August 2018 - C.K.

    Hauserbe

    Meine Eltern haben in Österreich ein Haus. Ich die Tochter lebe in Deutschland. Mein Vater ist vor 6 Jahren gestorben und hat es meiner Mutter übergeben. Meine Mutter hat das Haus, da meine Tochter in Österreich lebt , hat meine Mutter es Ihr 2015 überschrieben , ohne das ich was wusste. Jetzt liegt meine Mutter im Sterben und bin im Moment im Haus und habe die Überschreibung an meiner Tochter im Schrank gefunden Geht das einfach so ? Habe ich da keine Rechte mehr

    Antwort von: VermögensPartner AG

    Untersteht die Erbschaft dem Schweizer Recht können Sie bei einer Verletzung Ihrer Pflichtteilsansprüche eine Herabsetzungsklage einreichen. Für die Berechnung des Pflichtteilsanspruches werden getätigte Schenkungen an die Erben mitberücksichtigt.

  • 30. August 2018 - D.

    Minderjährig

    Als ich 9 Jahre alt war, ist mein Vater tödlich verunglückt. Von meiner Mutter habe ich nie weder finanziell noch materiell etwas erhalten. Habe ich Recht auf ein Erbe als erwachsene Person?

    Antwort von: VermögensPartner AG

    Falls Ihre Eltern auf güterrechtlicher Ebene Vorkehrungen (Ehevertrag) getroffen hatten und Ihr Vater kein Eigengut aufgewiesen hat, ist es möglich, dass Sie kein Erbe erhalten haben. Falls Sie aber einen Erbanspruch haben, wird dieser in der Regel bis zur Volljährigkeit vom anderen Elternteil für Sie verwaltet und würde Ihnen mit Volljährigkeit zustehen.

  • 29. August 2018 - F.K.

    Darlehen unter Eheleuten: Auswirkungen auf Erbrecht

    Was geschieht denn mit einem Darlehen, das die Ehefrau dem Ehemann aus ihrem Eigengut gewährt hat, wenn nun die Ehefrau selbst verstirbt? Ergänzung: Die Ehefrau hinterlässt zwei Kinder aus erster Ehe.

    Antwort von: VermögensPartner AG

    Das Darlehen wird dem Eigengut der Ehefrau hinzugerechnet und fliesst in deren Erbmasse. Ob das Darlehen mit den Erbansprüchen des Ehemannes verrechnet werden kann, zurückbezahlt werden muss oder weiter geführt wird, können die Erben gemeinsam festlegen.

  • 28. August 2018 - F.

    Über 20 Jahre ohne Kontakt

    Meine Mutter ist seit über 20 Jahren ohne Kontakt zu Ihrer Tochter, meiner Schwester. Keine Geburtstagskarte, kein Besuch, kein Telefongespräch...
    Meiner Mutter Ihr Lebenspartner sagt jetzt, dass meine Schwester im Falle des Todes meiner Mutter nicht mehr erbberechtigt ist.

    Antwort von: VermögensPartner AG

    Nein, Ihre Schwester ist auch ohne Kontakt zur Mutter weiterhin erbberechtigt.

  • 27. August 2018 - HRP

    Steuerzahlung während Ehe

    Der Ehemann unserer verstorbenen Mutter hat laut seiner Aussage 18 Jahre lang all die Stueren bezahlt. Nun will er den Anteil an Steuern unserer Mutter als seine Errungenschaft geltend machen. Die Ehe hatte keine Gütertrennung und wir verstehen nicht weshalb nun nach dem Tod unserer Mutter wir nun dafür Büssen sollen. Es spielt dich keine Rolle von welchem Konto die Steuerrechnung bezahlt wurde oder?

    Antwort von: VermögensPartner AG

    Ist unklar, zu welcher Vermögensmasse eine bestimmte Sache oder ein Vermögenswert gehört, muss er dies beweisen.

  • 27. August 2018 - R.J

    Grossmutter und 2 Kinder

    Grossmutter möchte ein Kind auf Pflichtteil setzen und anderes Kind erbt den Rest, somit bekommt das andere Kind mehr - wäre das umgerechnet 3/5 vom ganzen Vermögen für das andere Kind?

    Antwort von: VermögensPartner AG

    Der Pflichtteil der Kinder beträgt ¾ des gesetzlichen Erbanspruchs. Sind als Erben lediglich zwei Kinder vorhanden, erhalten diese gemäss gesetzlicher Regelung somit je ½ der Erbschaft. Wurde eines der beiden Kinder auf den Pflichtteil gesetzt, erhält dieses 3/8 des Nachlassvermögens. Wird die freie Quote dem anderen Kind zugewiesen, erhält dieses 5/8 der Erbmasse.

  • 27. August 2018 - F.K.

    Darlehen unter Eheleuten: Auswirkungen auf Erbrecht?

    Was geschieht mit einem Darlehen, das bspw. die Ehefrau dem Ehemann aus ihrem Eigengut gewährt hat, wenn nun der Ehemann verstirbt?

    Antwort von: VermögensPartner AG

    Haben Sie das Darlehen schriftlich festgehalten, ist im Todesfall des Mannes das gewährte Darlehen an seine Frau zurück zu zahlen.

  • 23. August 2018 - R.M.

    Pensionskasse Geld auf Spar Konto

    Verheiratet 2 erwachsene Kinder, meine Frau und ich haben zusammen das gleiche Konto, möchte die Hälfte meiner Pensionskasse auszahlen lassen und auf Bank Konto! Frage: geht das auch ins Erb wenn ich sterbe od. Gehört das Geld meiner Frau da es von der Altersvorsorge ist?

    Antwort von: VermögensPartner AG

    Nach der Auszahlung fällt das Pensionskassenguthaben in die reguläre Erbmasse. Im Todesfall findet zwischen den Eheleuten aber zuerst eine güterrechtliche Auseinandersetzung statt, wobei die errungenschaftlichen Ansprüche von der Erbmasse abgezogen werden. Beziehen Sie Ihr Pensionskassenguthaben (teilweise) in Kapitalform ist eine geeignete Nachlassregelung mittels Ehevertrag, Testament und/oder Erbvertrag angebracht.

  • 23. August 2018 - E.M.

    Nachlassregelung

    Ich habe einen Sohn und einen Enkel, Kind meiner verstorbenen Tochter. Wie wird mein Nachlass verteilt? Ist es richtig: 1/8 Enkel 7/8 Sohn? Oder kommt nur in Frage: 1/4 Enkel 3/4 Sohn?

    Antwort von: VermögensPartner AG

    Ohne letztwillige Verfügung kommt die gesetzliche Regelung zum Tragen und Ihre Kinder erben je die Hälfte Ihres Nachlasses. An die Stelle der vorverstorbenen Tochter tritt deren Kind. Somit erhalten sowohl Ihr Sohn wie auch das Kind der vorverstorbenen Tochter je ½ Ihres Nachlassvermögens.

  • 23. August 2018 - T.K

    Erbfolge bei Enkelkind

    Grossvater (verwitwet) hat 2 Söhne. Sohn A wurde auf Pflichtteil gesetzt und die freie Quote dem Kind von Sohn A zugesprochen. Nun ist Sohn A verstorben und das Kind der einzige Erbe von ihm. Was passiert nun wenn Grossvater stirbt? Erbt das Enkelkind gleichviel wie der Sohn B?

    Antwort von: VermögensPartner AG

    An die Stelle eines vorverstorbenen Kindes treten dessen Nachkommen. Das Kind von Sohn A nimmt somit dessen Erbenstellung ein und erhält gemäss Testament den Pflichtteil (= 3/8). Sohn B erhält seinen gesetzlichen Erbanspruch und die freie Quote (= 5/8).

     

  • 20. August 2018 - S.H.

    Erbfolge bei vorverstorbenen Kinder

    Vater verstorben (geschieden), hinterlässt 8 Kinder, 4 aus 1. Ehe, 4 aus 2. Ehe. Aus 1. Ehe sind 2 Kinder (kinderlos) vor dem Vater verstorben. Wird der Erbnachlass auf die 6 Kinder aufgeteilt oder erhält die leibliche Mutter einen Anteil? oder zwei Anteile?

    Antwort von: VermögensPartner AG

    Da Erben des ersten Stammes (Kinder resp. Nachkommen) vorhanden sind, wird der zweite Stamm (Eltern) ausgeschlossen. An die Stelle der vorverstorbenen Kinder treten somit die anderen Geschwister. Das Erbe wird somit unter den 6 Kinder aufgeteilt.

  • 19. August 2018 - M.B.

    Erbfolge

    Bruder verstorben (geschieden) eigene Tochter hat Erbe ausgeschlagen wie ist die Erbfolge bei den einzigen drei Personen Vater , Mutter und Bruder

    Antwort von: VermögensPartner AG

    Schlägt ein gesetzlicher Erbe die Erbschaft aus, wird dessen Anteil verteilt, wie wenn er selber den Erbfall nicht erlebt hätte. Da Ihr Bruder alleinstehend (und aufgrund der Erbausschlagung der Tochter kinderlos) war, geht die Erbschaft je zur Hälfte an seinen Vater und seine Mutter.

  • 18. August 2018 - E.B.

    Frau bringt Kinder in die Ehe

    Mein Sohn möchte, falls seine Frau vor ihm stirbt, sein Vermögen nach seinem seinem Tod an die, in die Ehe eingebrachten Kinder seiner Frau weitergeben. Diese Kinder tragen nicht seinen Namen. Was muss er vorsorgen, damit dies geschieht. Er wohnt mit seiner thailändischen Familie in Thailand. Ich bin seine Mutter. Er bat mich, ob ich das abklären könnte.

    Antwort von: VermögensPartner AG

    Ihr Sohn kann dies in einem handgeschriebenen Testament festhalten. Falls damit Pflichtteile verletzte werden, können die Erben Ihren Pflichtteil mit einer Klage einfordern. Er kann aber auch mit den pflichtteilsgeschützten Erben einen öffentlich beurkundeten Erbvertrag abschliessen.

  • 16. August 2018 - T.T.

    Kein Nachkommen

    Ich habe einen Lebenspartner mit starkem Erbpotenzial. Wir haben kein Nachkommen. Falls er sein Vermögen mir vererbt und ich nach ihm versterbe, habe ich in meinem Testament meine Eltern gebeten auf ihren Pflichtteil zu verzichten und stattdessen Institutionen eingesetzt. Ich habe eine Schwester ohne Nachkommen (momentan). Was wären die Pflichtteile meiner Eltern & meiner Schwester mit/ohne Nachkommen?

    Antwort von: VermögensPartner AG

    Ihre Schwester und deren allfällige Nachkommen sind nicht pflichtteilsgeschützt. Setzen Sie Ihre Erben im Testament auf den Pflichtteil, werden Ihre Schwester und deren Nachkommen von Ihnen kein Erbe erhalten. Machen Ihre Eltern den Pflichtteil geltend, würde jeder Elternteil ¼ als Pflichtteil erhalten. Über die restliche Hälfte Ihres Nachlassvermögen können Sie frei verfügen.

  • 15. August 2018 - F.

    Quote der Kinder

    Wir haben einen Ehevertrag mit einem Testament oben drauf. Beim Ehevertrag haben wir die Vermögensmasse relativ hoch ca.CHF 450 000 eingesetzt welche als Eigengüter entstanden sind. Wir haben zusätzlich den Vermerk, dass die Gesamtsumme dem Überlenden beider Vorschläge ganz zusteht! Meine Frage ist nun, wie hoch wird ca. die 3/8 Pflichtteil sein zwei Kinder in CHF?

    Antwort von: VermögensPartner AG

    Sie weisen sich im Ehevertrag gegenseitig den Vorschlag zu. Somit fällt im Todesfall lediglich das Eigengut des verstorbenen Ehegatten in den Nachlass. Haben Sie Ihre Kinder zudem mittels Testament auf den Pflichtteil gesetzt, erhalten diese 3/8 Ihres Eigengutes. Beträgt das Eigengut des Verstorbenen CHF 450‘000, erhalten die beiden Kinder zusammen CHF 168‘750 als Pflichtteil.

  • 12. August 2018 - R.N.

    Ehe-, Erbvertrag und Erbverzichtsvertrag / Pflichtteil

    Ausgangslage ist ein kleines Vermögen sowie eine Immobilie von Grossmutter 97 Jahre. Die Grossmutter ist ledig und hat 2 Töchter. 1 Tochter hat im 2010 geheiratet wessen Ehe mit einem offiziellen Ehevertrag, Erbvertrag und Erbverzichtsvertrag abgeschlossen worden ist und von der Grossmutter mitunterschrieben wurde. In diese neue Ehe, kommen zwei Kinder des Ehemannes dazu welche in diesem Vertrag als direkte Erbfolge aufgeführt werden. Die 2. Tochter der Grossmutter wurde nirgends erwähnt und bezieht seit mehreren Jahren Sozialhilfeleistungen. Frage: Was ist mit dieser 2. Tochter der Grossmutter? Bekommt diese Tochter einen Pflichtteil? Und wenn ja in welcher Grösse?

    Antwort von: VermögensPartner AG

    Die Tochter ist pflichtteilsgeschützt. Wird ihr Pflichtteil verletzt kann Sie eine Herabsetzungsklage einreichen und Ihren Pflichtteil (3/8 des Erbvermögens) verlangen. Nur mit einem notariell beurkundeten Erbvertrag kann ein pflichtteilsgeschützter Erbe rechtlich bindend auf seinen Pflichtteil verzichten.

  • 09. August 2018 - Pascal

    Gesetzliche Erben 1 Kind & 2 Enkel & Tochter des Kindes

    Erbgut 1'400'000 .-
    3/4 das Kind und die 2 Enkel 1'050'000.-
    1/4 die Tochter des Kindes. 350'000.- (Grundstückschenkung vor 2 Jahren)
    Bekommt jetzt das Kind die Hälfte von 1'050'000.-? 525'000.-
    1. Enkel 262'500.-
    2. Enkel 262'500.-
    Tochter des Kindes bekommt mehr als ein einzelner Enkel der erbe ist??
    Oder rechnet man das anderst?

    Antwort von: VermögensPartner AG

    Ihre Berechnung ist soweit korrekt. Hat der unverheiratete Erblasser seine Nachkommen in einem Testament auf den Pflichtteil gesetzt, erhalten diese ¾ der Erbmasse. ¼ kann er nach seinem freien Willen verteilen. Somit kann es sein, dass ein einzelner Enkel weniger erhält, als der auf der freien Quote eingesetzte Erbe.

     

  • 09. August 2018 - O.

    Tante verstorben

    Unsere Tante ist verstorben, sie ist alleinstehend hat keine Kinder und keine lebende Eltern, nur eine Schwester.
    Jedoch liegt ein Testament vor indem eine nicht verwante Person erbt. Hat die Schwester irgendeine Möglichkeit einen Pflichtteil zu erhalten?

    Antwort von: VermögensPartner AG

    Ihre Tante weist keine pflichtteilsgeschützten Erben auf. Falls das Testament keine formellen Schwächen aufweist, kann Ihre Tante ihr Erbvermögen verteilen, wie sie will.

  • 08. August 2018 - W.K.

    Pflichtteilsanspruch Geschwister

    Mein alleinstehender kinderloser Onkel ist verstorben. Habe noch 5 Geschwister und 3 Schwägerinnen bzw. Schwäger. Einer meiner Schwägerin soll alles erben, steht den Geschwistern ein gesetzlicher Pflichtteil zu?

    Antwort von: VermögensPartner AG

    Geschwister sind im Gegensatz zu den eigenen Eltern, den eigenen Nachkommen und dem Ehegatten nicht pflichtteilsgeschützt. Falls Ihr Onkel in einem Testament alles Ihrer Schwägerin zukommen lässt, gehen die Geschwister somit leer aus. Besteht keine letztwillige Verfügung kommt die gesetzliche Regelung zum Tragen, womit die Erbschaft an die Geschwister geht.

  • 04. August 2018 - K.L.

    Alleinstehende, kinderlose Grosstante

    Unverheiratete, kinderlose Grosstante. Ihre Eltern und Geschwister sind vorverstorben. Kann sie testamentarisch ihr Nachlassvermögen nach ihren Wünschen verteilen?

    Antwort von: VermögensPartner AG

    Ihre Grosstante weist keine pflichtteilsgeschützten Erben auf. Somit kann sie in einem Testament den Nachlass nach ihren Wünschen verteilen.

  • 04. August 2018 - K.L.

    Alleinstehende, kinderlose Grosstante

    Unverheiratete, kinderlose Grosstante. Ihre Eltern und Geschwister sind vorverstorben. Kann sie testamentarisch ihr Nachlassvermögen nach ihren Wünschen verteilen?

    Antwort von: VermögensPartner AG

  • 03. August 2018 - N.

    Enterbung

    Meine Eltern möchten ihren Sohn enterben (wir sind 3 Kinder). Was passiert mit seinen Kindern? Werden diese auch enterbt?

    Antwort von: VermögensPartner AG

    An eine Enterbung sind hohe Anforderungen (z.B. schwere Straftat gegen den Erblasser) gestellt und können gerichtlich angefochten werden. Ist die Enterbung erfolgreich, gilt diese nur für den Enterbten, jedoch nicht für dessen Nachkommen.

  • 03. August 2018 - M.R.

    2. Ehe ohne Kinder

    Mein Vater war das 2. Mal verheiratet, mit Gütertrennung, ohne Kinder. Er starb vor ein paar Jahren, das Erbe wurde 1/2 auf seine 2. Ehefrau und zur 1/2 auf seine Kinder aus 1. Ehe geteilt. Wenn die 2. Ehefrau jetzt stirbt, ohne eigene Kinder, ihre Eltern und Geschwister sind verstorben, es sind ihrerseits nur Nichten vorhanden.Haben wir Kinder aus seiner 1. Ehe, unsere Vater hätte ja einen Pflichtanteil bekommen, daher einen Anspruch? Oder geht auch ihr 1/2 Erbe von unserem Vater an ihre Nichten?

    Antwort von: VermögensPartner AG

    Sie sind mit der zweiten Ehefrau Ihres Vaters nicht verwandt und somit auch nicht erbberechtigt. Falls keine andere Verteilung festgehalten wurde (Testament, Erbvertrag, Erbteilungsvertrag, Nacherbeneinsetzung) gehen seineKinder bei Nachversterben der zweiten Ehefrau somit leer aus.

  • 30. Juli 2018 - B.F.

    Verstorbenen Ehegatte und Nichten / Neffen

    Ein Ehepaar, keine gemeinsamen Kinder (keine Kinder vom Erblasser), vom Erblasser keine überlebenden Eltern und Geschwister, nur Nichten und Neffen. Erben diese oder erbt die überlebende Ehegattin alles?

    Antwort von: VermögensPartner AG

    Bei Tod eines kinderlosen, verheirateten Erblassers erhält der überlebende Ehegatte ¾ des Nachlassvermögens. ¼ des Nachlassvermögens geht an den elterlichen Stamm (Eltern, Geschwister, Nachkommen der Geschwister) des Erblassers. Hätte der überlebende Ehegatte mit dem grosselterlichen Stamm zu teilen, würde der Ehegatte alles erhalten.  

  • 30. Juli 2018 - P.B.

    Erbfolge bei Erbausschlagung

    Meine Mutter ist verstorben (kein Testament). Meine Schwester (geschieden, 1 Sohn) und ich (verheiratet, keine Kinder) sind ihre direkten Nachkommen. Meine Schwester ist verschuldet und überlegt sich, das Erbe auszuschlagen. Was würde das für die Erbfolge/-Teilung bedeuten? Rückt ihr Sohn nach oder wäre ich damit alleinige Erbin?

    Antwort von: VermögensPartner AG

    Schlägt ein gesetzlicher Erbe die Erbschaft aus, geht sein Erbanteil an seine Nachkommen über. Wenn Ihre Schwester die Erbschaft ausschlägt, rückt somit deren Sohn als Erbe nach und die Erbschaft Ihrer Mutter würde je hälftig zwischen Ihnen und dem Sohn der Schwester aufgeteilt.

  • 28. Juli 2018 - B.S.

    Erbausschlagung und finazielle Ansprüche

    Im April ist meine Schwiegermutter verstorben. Mein Schwiegervater lebt seit 2 Jahren im Pflegeheim (leichte Demenz). Mein Mann und mein Schwiegervater haben beide das Erbe ausgeschlagen. Dafür bekamen wir vom Bezirksgericht auch eine Bescheinigung. Darauf ist jedoch mein Mann als 1. Erbe und mein Schwiegervater als 2. Erbe aufgeführt. Wir leben am untersten Existenzminimum, müssen wir nun aufgrund dieser Einteilung mit Kosten bzw. finanziellen Ansprüchen rechnen?

    Antwort von: VermögensPartner AG

    Wenn Sie selber am Existenzminimum leben, müssen Sie nicht befürchten, dass Sie für Ihren Schwiegervater unterstützungspflichtig werden. Dies ist nur dann der Fall, wenn man selber in guten finanziellen Verhältnissen lebt. Falls Sie oder Ihr Schwiegervater aber Ergänzungsleistungen oder Sozialhilfe beziehen, kann ein freiwilliger Vermögensverzicht Auswirkungen auf diese Leistungen haben.

  • 27. Juli 2018 - S.C.

    Erbteilung mit Nachkommen / Probleme mit Bank

    Unser Vater ist vor 5 Monaten gestorben. (Hinterbliebene; Ehefrau und wir 2 Töchter. Es hat sich bei unseren Eltern immer um gemeinsamerwirtschaftes Vermögen/Geld gehandelt. Kein Eigengut. Kein Testament. Meine Schwester und ich haben auf Anraten und nach Besprechung mit einem Anwalt einen Erbteilungsvertrag erstellt mit Unterschriften von uns dreien. Meine Schwester und meine Mutter sind auf die Bank meiner Mutter gegangen (meine Schwestern und ich haben beide Vollmacht auf die beiden Konti , jetzt natürlichh lautendenden auf den Namen unserer Mutter. Dies auch schon als der Vater noch gelebt hatte. Sie waren damals schon beide alt. (Der Vater ist 92-jährig an Alzheimer gestorben). Meine Schwester regelte dann alles Finanzielle von ihnen. Nun, meine Schwester und meine Mutter sind auf die Bank der Mutter gegangen, um eine Überweisung des Pflichtanteils an uns beide Töchter auf unsere Konti zu veranlassen. Die Bank hat dies 3x verweigert. Nach Rücksprache mit dessen Erbabteilung sollten wir zuerst eine Vollmacht, unterschrieben von unserer Mutter, am Bankschalter vorweisen, dann kam eine andere Version, nein! keine Vollmacht, es benötigt nur eine Banküberweisung! mit Unterschrift der Mutter
    1. Begründung am Bankschalter, dass Ganze Geld gehöre unserer Mutter. 2. Begründung, wir vollen nur unsere Mutter ausrauben?!, von uns bekommen sie rein gar nicht!
    Ich denke, dass das nichts als reine Willkür dieser Bank ist und mit der gesetzlichen Grundlage des Erbrechts nichts zu tun hat. Frage? Wie soll man in so einer Situation weiterfahren. Nach meiner tel. Nachfrage bei einem Anwalt und einem Notar, handelt diese Bank völlig falsch. Soll man da lieber nicht die Konti meiner Mutter saldieren und das Geld auf eine andere (mehr kompetentere und sicherlich auf kundenfreundlichere) andere Bank überweisen lassen? Mit dieser Bank meiner Mutter weiter zu diskutieren oder deswegen einen Anwalt einzuschalten bring eher wenig. Da tritt man gegen einen 'Riesen' an. Gerne würden wir von Ihnen wissen, was es da noch für Möglichkeiten gibt.

    Antwort von: VermögensPartner AG

    Grundsätzlich gilt es den juristischen Weg aus zeitlichen und finanziellen Gründen zu vermeiden. Bevor Sie den Rechtsweg beschreiten, können Sie sich an den Bankenombudsmann wenden. Möglicherweise kann dieser in Ihrem Fall vermitteln. Aber dieser Weg benötigt eine gewisse Zeit. Sie dürften schneller zum Ziel kommen, wenn Sie nochmals das Gespräch mit der Bank suchen.

    Das Verhalten der Bank erscheint zugegebenermassen fragwürdig, was Ihnen auch von juristischer Seite bestätigt wurde.

    Lautet die Kontobeziehung noch auf den Erblasser oder auf die Erbengemeinschaft, müssen alle Erbberechtigten der Überweisung schriftlich zustimmen. Damit die Bank die Zahlung ausführt, wird sie in diesem Falle üblicherweise neben einem von allen Erbberechtigten unterzeichneten Vergütungsauftrag auch eine Erbenbescheinigung und den Erbteilungsvertrag verlangen.

    Wenn die Kontobeziehung nur auf Ihre Mutter lautet, sollte Ihre Mutter die Überweisung ohne die Unterschrift der Kinder veranlassen können. Ist dies nicht möglich, kann die Mutter die Bankverbindung aufheben und an eine andere Bank überweisen lassen.

    Sinnvollerweise klären Sie mit der Bank nochmals ab, welche Unterlagen und Angaben sie für die Veranlassung der Überweisung benötigen und lassen sich dies schriftlich bestätigen. Anschliessend reichen Sie der Bank die gewünschten Unterlagen zur Überweisung ein.

  • 27. Juli 2018 - R.

    Ehepaar ohne Kinder, ohne Eltern, mit Geschwistern

    Wir lesen immer wieder, dass Geschwister nicht pflichtteilsberechtig sind. Warum ist dann in Ihrer Grafik dargestellt, dass die Geschwister 1/4 und der Ehegatte 3/4 erhalten? Es sollte doch alles dem überlebenden Ehegatten gehören.

    Antwort von: VermögensPartner AG

    Geschwister sind zwar nicht pflichtteilsgeschützt, aber grundsätzlich als gesetzliche Erben vorgesehen. Ohne entsprechende Regelung kommt die gesetzliche Aufteilung zum Tragen, bei welcher die Geschwister einen Erbanteil erhalten würden. Möchten Sie vermeiden, dass die Geschwister einen Anteil am Erbe erhalten, müssen Sie dies in einem Testament entsprechend festhalten.

  • 25. Juli 2018 - M.G.

    Onkel verstorben

    Mein Onkel (Götti) Bruder meines vaters Ist verstorben er ist seit knapp 2jahren verheiratet ohne Kinder es liegt kein Testament vor. Er hatt noch 2Brüder einer davon ist mein vater der beriets verstorben ist! Es bleiben also seine Ehefrau sein bruder meine Schwester und Ich wie wird das erbe der pensionskasse aufgeteilt? Onkel ist mit 58 Jahren verstorben.

    Antwort von: VermögensPartner AG

    Bei einer verheirateten und kinderlosen Person geht das Erbschaftsvermögen zu ¾ an den überlebenden Ehegatten und ¼ an die eigenen Eltern. Sind die Eltern bereits verstorben, rücken deren Nachkommen als erbberechtigte nach. Somit wäre die Erbschaft grundsätzlich zwischen der überlebenden Ehefrau, seinem Bruder sowie Ihnen und Ihrer Schwester aufzuteilen. Beachten Sie aber, dass Gelder der beruflichen Vorsorge (Pensionskasse und Freizügigkeitskonten) grundsätzlich nicht in die Erbmasse fallen. Diese stehen im Todesfall dem überlebenden Ehegatten zu.

  • 23. Juli 2018 - M.M.

    Erbanteil / Ausschlagen / an wenn geht der ausgeschlagene erbanteil

    3/4 Pflichtteil = 1a) = Sohn der verstorbenen wird auf den pflichtteil gesetzt. Für das übrige ¼ werden 3 personen eigesetzt: 2a) = sohn der schwester der verstorbenen, 2b) = tochter der schwester der verstorbenen, 2c) = keine blutsverwandschaft (Bekannte). Die eingesetzten Erben 2b und 2c verzichten auf Ihren Erbanteil.
    übrig bleiben 1a) = Sohn der verstorbenen und 2a) = Sohn der schwester der verstorbenen. fällt der anteil der erbausschlagenden auf 1a) = sohn der verstorbenen oder auf 2a).

    Antwort von: VermögensPartner AG

    Schlägt ein eingesetzter Erbe die Erbschaft aus, geht dieser Anteil an den gesetzlichen Erben weiter. Da die Tochter der Schwester und die Bekannte keine gesetzlichen sondern eingesetzte Erben sind, fällt deren Erbanspruch dem Sohn der verstorbenen Person (= 1a) zu.

     

  • 23. Juli 2018 - B.G.

    Erbvorbezug

    Meine Mutter ist geschieden und wird demnächst ein zweites Mal heiraten. Sie besitzt zur Zeit eine Immobilie und ein Stück Land. Wie kann ich verhindern dass der "neue" Ehemann Anrecht auf diese Vermögen hat ? Bzw. kann ich schon jetzt etwas geltend machen, wenn ich befürchte, dass dieser sich am Vermögen meiner Mutter bereichern will ? Habe ich eine Möglichkeit meinen Anteil schon jetzt einzufordern bevor meine Mutter alles verkaufen und ausgeben wird ?

    Antwort von: VermögensPartner AG

    Durch die Heirat wird der neue Ehemann Ihrer Mutter von Gesetzes wegen einen Anspruch auf die spätere Hinterlassenschaft Ihrer Mutter haben. Möchte Ihre Mutter dies vermeiden, kann Sie mit Ihrem neuen Ehemann einen Ehe- oder einen Erbvertrag unterzeichnen. Ihre Einflussnahme ist beschränkt, Sie haben rechtlich keine Handhabe Forderungen zu stellen. Wenn Ihre Mutter aber für eine Lösung Hand bietet, können Sie dies in einem Erbvertrag mit Ihrer Mutter regeln oder Sie stimmt einem entsprechenden Erbvorbezug zu.  

  • 23. Juli 2018 - R.

    Geschwisten / stiefgeschwister

    mein richtiger Bruder ist verstorben! wer ist erbberechtigt ohne Testament? meine Eltern sind schon länger Verstorben. von meinen zwei Stiefgeschwister sind auch schon zwei verstorben! sind meine Stiefgeschwister und deren nachkommen erbberechtigt?

    Antwort von: VermögensPartner AG

    Verstirbt ein alleinstehender, kinderloser Erblasser geht sein Nachlassvermögen zu gleichen Teilen an seine Eltern. An die Stelle vorverstorbener Eltern treten deren leibliche Nachkommen. Da Stiefgeschwister im Gegensatz zu Halbgeschwistern keinen gemeinsamen Elternteil haben, sind diese in Ihrer Konstellation auch nicht erbberechtigt.

  • 22. Juli 2018 - R.

    Kinder auf Pflichtteil setzen

    Meine Mutter ist vor 6 Mt,verstorben. Sie hat 2von meinen Geschwister boeswillig ohne einen Grund auf den Pflichteil gestezt.Kann sie das machen

    Antwort von: VermögensPartner AG

    Ja, Erblasser können Nachkommen ohne Grund auf den gesetzlichen Pflichtteil setzen.

  • 21. Juli 2018 - H.R.

    Erbfolge bei vorververstorbenem Kind

    Ich habe keine Geschwister, bin 66 jährig, verheiratet mit zwei Kindern. Wenn ich vor meiner Mutter (Witwe) sterbe, wer erhält dann ihr Erbe. Meine Ehefrau und Kinder oder ihre noch lebenden Geschwister. .

    Antwort von: VermögensPartner AG

    Hat der unverheiratete Erblasser Kinder, geht die Erbschaft ohne anders lautende letztwillige Verfügung (z.B. Testament) an seine Kinder. An die Stelle vorverstorbener Kinder, treten dessen Nachkommen. Sollten Sie vor Ihrer Mutter versterben, rücken somit Ihre beiden Kinder bezüglich der Erbschaft nach.

  • 20. Juli 2018 - H.H.

    Wer erbt was?

    Ich bin verheiratet und habe einen Sohn aber mein Mann ist nicht der leiblicher Vater von meinem Sohn. Später Erbe ich ein Haus von meinen Eltern. Wie ist das Erbe aufgeteilt, wenn ich vor meinem Sohn sterben würde? Würde mein Ehemann auch einen Teil von dem Erbe bekommen, dass ich von meinen Eltern geerbt habe?

    Antwort von: VermögensPartner AG

    Sollten Sie vor Ihren Eltern versterben, rückt Ihr Sohn in der Erbfolge nach. Da Ihr Ehemann mit Ihren Eltern nicht blutsverwandt ist, würde er keinen Anteil am Haus erhalten.

  • 16. Juli 2018 - P.S.

    Wer ist erbberechtigt?

    Eine Tante von mir ist verstorben. Sie war alleinstehend und ohne Kinder. Sie hat Geschwister, die somit erbberechtigt sind. Frage nun: 2 der Geschwister sind auch bereits verstorben. Sind nun deren Kinder erbberechtigt oder nicht?

    Antwort von: VermögensPartner AG

    Ja, die Kinder rücken an die Stelle der verstorbenen Geschwister nach und sind somit erbberechtigt.

  • 15. Juli 2018 - S.Z.

    Adoptiv- / eigene Kinder

    Aus 1.Ehe (1994 geschieden) habe ich einen Sohn. Von meiner jetzigen Partnerin mit der ich seit 25 Jahren zusammen lebe, habe ich dieses Jahr die beiden volljährigen Kinder adoptiert. Ist es bei dieser Konstellation auch so, dass die 3 Kinder zusammen 75 % erben und die freie Quote 25 % ist?

    Antwort von: VermögensPartner AG

    Ja. Setzen Sie Ihre Kinder in einem Testament auf den gesetzlichen Pflichtteil erhalten diese ¾ des Nachlassvermögens und ¼ können Sie mittels freier Quote beispielsweise Ihrer Lebenspartnerin zuweisen.

  • 15. Juli 2018 - M.G.

    Pflichtteile / Freie Quote

    Meine Tante ist gestorben. Sie war nicht verheiratet und hat keine Nachkommen. Ihre Eltern leben nicht mehr. Sie hatte 3 Geschwister, die alle Nachkommen haben. Wie würde die Erbteilung aussehen?

    Antwort von: VermögensPartner AG

    Verstirbt eine alleinstehende kinderlose Person geht das Nachlassvermögen grundsätzlich an die Eltern. Sind diese vorverstorben, geht die Erbschaft an die Geschwister weiter. Solange die Geschwister leben, sind deren Nachkommen noch nicht erbberechtigt. Ist eines der Geschwister bereits verstorben, würden deren Kinder nachrücken. Unter der Annahme, dass alle drei Geschwister noch leben, erhalten diese je 1/3 der Erbmasse.

  • 14. Juli 2018 - Z.

    Pflichtteile der Kinder

    Mutter 2er Kinder, verwitwet. Gemäss Testament wird ein Kind auf den Pflichtteil gesetzt. Wie werden die prozentualen Anteile berechnet?

    Antwort von: VermögensPartner AG

    Die Kinder erben grundsätzlich zu gleichen Teilen (= je ½). Wird eines der beiden Kinder auf den Pflichtteil (= ¾ des gesetzlichen Erbanspruchs) gesetzt, erhält dieses somit 3/8 der Erbmasse. 1/8 des Nachlassvermögens können Sie mit Ihrem Testament nach Ihren Wünschen verteilen. Das nicht auf den Pflichtteil gesetzte Kind erhält seinen normalen Erbanteil (1/2).

  • 12. Juli 2018 - M.N.

    Erbausschlagung beim verschuldteten Vater - bei Grosseltern erbberechtigt ?

    Unser Vater verstarb vorzeitig, verschuldet. Wir mussten das Erbe darum ausschlagen. Jetzt sind unsere Grosseltern verstorben. Treten wir an Vaters Stelle in der Erbfolge oder sind wir ausgeschlossen? Unser verstorbener Vater hat noch 2 lebende Brüder.

    Antwort von: VermögensPartner AG

    Sie haben lediglich die Erbschaft Ihres Vaters ausgeschlagen, nicht jedoch die der Grosseltern. Somit sind Sie zusammen mit den 2 noch lebenden Brüdern erbberechtigt.

  • 01. Juli 2018 - R.K.

    Wie wird der Nachlass bestimmt?

    Mein Vater ist gestorben. Es handelt sich um eine Erbteilung ohne Nachlassregelung bei Verheirateten mit 2 Kindern. Es bestand keine Gütertrennung. Besteht nun sein Nachlass aus der Summe aller Vermögen, die auf ihn oder meine Mutter lauten und dies geteilt durch zwei, da nur die Hälfte des Vermögens seins war? Das heisst, sind mein Bruder und ich letztlich je für einen Achtel des gesamten Vermögens berechtigt?

    Antwort von: VermögensPartner AG

    Bei einem verheirateten Erblasser gilt es zuerst die finanzielle Auseinandersetzung zwischen dem Ehepaar vorzunehmen. Bei der güterrechtlichen Aufteilung wird zwischen Eigengut (was wurde in die Ehe eingebracht und welche Erbschaften oder Schenkungen hat man erhalten) und der Errungenschaft (welches Vermögen wurde gemeinsam erspart) unterschieden. In den Nachlass des Verstorbenen fliessen dessen Eigengut und die Hälfte der Errungenschaft. Der Nachlass gilt anschliessend zwischen dem überlebenden Ehegatten und den Kindern zu teilen.

     

    Weisen Ihre Eltern keine Eigengüter auf, fliesst die Hälfte des Vermögens in den Nachlass und Ihre Berechnung (je 1/8 des Vermögens für Sie und Ihren Bruder) wäre korrekt. Falls sich das Vermögen Ihrer Eltern aber auch aus Eigengütern zusammensetzt, sieht die Aufteilung anders aus. An welcher Erbmasse Sie und Ihr Bruder berechtigt sind, kommt somit von der Zusammensetzung der verschiedenen Vermögensmassen (Eigengut und Errungenschaft) an. Sinnvollerweise ziehen Sie eine Fachperson bei, welcher die finanzille Auseinandersetzung auf

  • 30. Juni 2018 - M.S.

    Testament einer Bekannten

    Eine bekannte Person, verwitwet, ohne Kinder hat ein Testament gemacht und dabei zwei ihr gut bekannte Personen sowie eine Institution bedacht. Die Erblasserin hatte noch einen Bruder und eine Schwester welche beide verstorben sind. Verstehe ich richtig dass die Nichte und der Neffe aus der Ehe der verstorbenen Schwester nicht pflichtteilgeschützt sind und somit das obige Testament rechtens ist ?

    Antwort von: VermögensPartner AG

    Ja, das Testament ist rechtens. Der Erblasser weist keine pflichtteilsgeschützten Erben auf (nur die eigenen Nachkommen, der Ehegatte sowie die eigenen Eltern haben einen Pflichtteil) und kann in einem Testament seinen Nachlass gemäss seinen Vorstellungen verteilen.

  • 28. Juni 2018 - Fritz G.

    Pflichtteil

    Ich bin Witwer und habe 2 verheiratete Kinder. Ein Sohn ist verstorben und hinterlässt 3 Kinder. Wie ist die Aufteilungsquote (360'000.--) wenn ich die 3 Enkel (verstorbener Sohn) auf den Pflichtteil setzen möchte, den Rest auf die anderen 2 Kinder und die freie Quote an meine langjährige Partnerin.

    Antwort von: VermögensPartner AG

    Ohne Vorkehrungen erben Ihre drei Kinder zu gleichen Teilen. An die Stelle Ihres vorverstorbenen Sohnes treten seine Nachkommen. Somit würden Ihre beiden lebenden Kinder je Fr. 120‘000 und die 3 Enkel je Fr. 40‘000 erhalten. Setzen Sie lediglich Ihren verstorbenen Sohn (resp. dessen Kinder) auf den Pflichtteil (= ¾ des gesetzlichen Erbanspruchs), erhalten die drei Enkel je Fr. 30‘000. Die freie Quote (Fr. 30‘000) können Sie im Testament Ihrer Lebenspartnerin zuweisen.

  • 27. Juni 2018 - I.F.

    Testment meiner verstorbenen Tochter

    Meine Tochter hat ein Testament gemacht ein Reihenhus in Lugano betreffend mit 7/8 für Ihren Ehemann - seit 1 Jahr verheiratet) und 1/8 für mich, die Mutter (mein Ehemann resp. der Vater der Tochter ist bereits verstorben). Nun will der Ehemann mir anstatt 1/8 vom Verkaufswert des Hauses??10.000,00 SFR zur Verfügung stellen. Das ist doch nicht in Ordnung?

    Antwort von: VermögensPartner AG

    Sie wurden von Ihrer Tochter in einem Testament auf den Pflichtteil gesetzt und haben somit Anspruch auf 1/8 des gesamten Nachlassvermögens Ihrer Tochter. Ob der erwähnte Betrag Ihrem Pflichtteilsanspruch entspricht lässt sich mit diesen Angaben nicht beurteilen. Da bei der Erbaufteilung von verheirateten Personen auch noch die güterrechtliche Auseinandersetzung zu berücksichtigen ist, empfiehlt es sich, Ihren Fall mit einem Spezialisten anzuschauen.  

  • 25. Juni 2018 - S.U

    Sohn auf Pflichtteil setzen

    Ich bin verheiratet und habe einen Sohn. Ich möchte meinen Sohn auf den Pflichtteil setzen, damit meiner Frau im Falle meines Todes mehr Kapital zur Verfügung steht. Sie macht das Gleiche. Was geschieht falls ich und meine Frau gleichzeitig sterben sollten? Bekommt mein Sohn dann automatisch das gesamte Erbe oder nur den Pflichtteil?

    Antwort von: VermögensPartner AG

    Um Unklarheiten zu vermeiden, ist es wichtig, dass Sie in Ihrem Testament nicht nur Ihr Vorversterben regeln sondern auch festhalten, wie Ihr Nachlassvermögen bei gleichzeitigem Versterben sowie dem Nachversterben verteilt werden soll (z.B.: bei gleichzeitigem Ableben gilt die gesetzliche Erbverteilung).

  • 24. Juni 2018 - H.E.

    Kinderloses Paar - Berechnung des Anteils der Geschwister

    Wenn bei einem kinderlosen Ehepaar (Ohne Ehe-Erbvertrag) ein Ehepartner stirbt, erhalten dessen Geschwister 1/4 der Erbmasse. Wie wird das Eigengut des überlebenden Partners berechnet? Das müsste ja von der Gesamterbmasse abgezogen werden. Ist das richtig?

    Antwort von: VermögensPartner AG

    Korrekt, beim Tod einer verheirateten Person wird zuerst die güterrechtliche Auseinandersetzung vorgenommen. Ohne Ehe-/Erbvertrag fliessen die Eigengüter des Verstorbenen und die Hälfte des gemeinschaftlich erworbenen Ehevermögens (= Errungenschaft) in den Nachlass. Als Eigengüter zählen die in die Ehe eingebrachten Vermögenswerte sowie erhaltene Schenkungen und Erbschaften. Da die güterrechtliche Auseinandersetzung nicht immer ganz einfach ist, empfiehlt es sich fachmännischen Rat zu zuziehen.

  • 24. Juni 2018 - S.R.

    Verteilung Nachlassvermögen

    ich erbe von meiner Mutter gemäss Gerichtsurteil den Pflichtteil des Nachlasses zu 3/4 - im Testament sind für die freie Quote noch zwei Erbinnen zu je 50 % berechtigt. Da meine Mutter über die KESB verbeiständet war, sind einige Kosten (u.a. Pflegeheim) entstanden.
    Ich beanspruche, dass vom Nachlass zunächst alle Kosten abgezogen werden und erst dann die Aufteilung auf mich und die beiden Erbinnen erfolgt. Damit möchte ich vermeiden, dass nur ich als gesetzlicher Erbe die Kosten tragen muss - ist dies zulässig?

    Antwort von: VermögensPartner AG

    Das Nachlassvermögen besteht aus den Aktiven (Vermögen) und den Passiven (Schulden) des Erblassers. Hat der Erblasser Schulden oder offene Rechnungen gehen diese zu Lasten des Erbvermögens. Auch Kosten für das Begräbnis, Grabunterhalt usw. schmälern die teilbare Erbmasse. Somit ist Ihr Vorgehen zulässig.

  • 22. Juni 2018 - unbekannt

    Erbverteilung

    Mein Onkel ist verstorben und er hat keine Kinder und 1 Schwester und wir sind 4 Neffe wie wird das Erbe verteilt?

    Antwort von: VermögensPartner AG

    Ohne Testament kommt die gesetzliche Regelung zum Tragen. Verstirbt eine unverheiratete, kinderlose Person geht das Nachlassvermögen an den elterlichen Stamm. Sind die Eltern bereits vorverstorben, geht das gesamte Nachlassvermögen an die Geschwister des Verstorbenen. Ist eines der Geschwister vorverstorben, rücken dessen Kinder als Erben nach.

  • 22. Juni 2018 - S. K.

    Drei Brüder, zwei Neffen

    Frage: Da waren 3 Brüder, einer (hat 2 Söhne) starb 1995, die beiden anderen Brüder sind/waren unverheiratet, keine Kinder. Ein Bruder ist jetzt im Mai 2018 verstorben, ohne Testament. Es gibt keine weiteren Verwandten mehr. Wie gross ist der Erbanteil des letzten Bruders am Vermögen des Verstorbenen und wie gross der Erbanteil der beiden Neffen des 1995 Verstorbenen?

    Antwort von: VermögensPartner AG

    An die Stelle vorverstorbener Erben treten dessen Nachkommen. Somit geht die Hälfte des Nachlasses an den lebenden Bruder und die andere Hälfte zu gleichen Teilen (= je ¼) an die beiden Neffen.

  • 17. Juni 2018 - P.H.

    Geschwister

    Ich bin ledig und alleinstehend. Möchte, dass meine Geschwister nichts erben. Sollte ich das im Testament erwähnen?

    Antwort von: VermögensPartner AG

    Sind Ihre Eltern bereits verstorben, geht Ihr Nachlassvermögen an Ihre Geschwister. Möchten Sie dies vermeiden, müssen Sie dies in einem Testament entpsrechend festhalten. Im Gegensatz zu den Eltern sind die Geschwister nämlich nicht pflichtteilsgeschützt.

  • 13. Juni 2018 - C.

    Erbteilung vorverstorbener Erbe

    Meine Grossmutter soll von ihrer verstorbenen Halbschwester erben und ist als gesetzliche Erbin identifiziert. Die Erbteilung ist noch nicht abgeschlossen und meiner Meine Grossmutter soll von ihrer verstorbenen Halbschwester erben und ist als gesetzliche Erbin identifiziert. Die Erbteilung ist noch nicht abgeschlossen und meiner Grossmutter geht es gesundheitlich nicht gut. Meine Frage: wenn meine Grossmutter vor der definitiven Erbteilung ebenfalls stirbt, geht dann dieser Teil an ihre Nachkommen? Oder ist das Erbe dann verwirkt?

    Antwort von: VermögensPartner AG

    Verstirbt ein gesetzlicher Erbe geht sein Anteil an seine Nachkommen. Somit wäre bei dem Ableben Ihrer Grossmutter der Erbanspruch nicht verwirkt.

  • 13. Juni 2018 - R.

    Erbverteilung

    Meine Mutter ist vor über 10 Jahren verstorben. Sie hatte zwei Brüder. Der eine Bruder um den sich meine Frage stellt, ist verheiratet und hat zwei Kinder. Nun meine konkrete Frage. Wie wird das Erbe aufgeteilt werden? bekommt mein Vater auch einen Teil(er war mit meiner Mutter verheiratet gewesen)oder bekommt nur der andere Bruder einen Teil?

    Antwort von: VermögensPartner AG

    Beim Tod Ihrer Mutter waren Ihr Vater und die eigenen Kinder erbberechtigt. Die Brüder der Mutter sind leer ausgegangen resp. gehen leer aus. Beim Tod eines Bruders der Mutter ist Ihr Vater nicht erbberechtigt, da er nicht blutsverwandt ist.

  • 12. Juni 2018 - A.H.

    Erb, Plichtteil

    Sehr geehrte Damen und Herren, Schweizerrecht. Zurzeit unverheiratet. Erben:
    1 Sohn ohne Kinder, 4 Enkel von meiner Tochter welche verstorben ist.
    Wie teilt sich das Erbe gesetzlich? 1/2 Sohn, 1/2 alle Enkel?
    Die Enkel möchte ich gerne auf das Pflichtteil setzen.
    Wie sieht die Teilung dann in Achtel aus?

    Antwort von: VermögensPartner AG

    Hinterlässt der unverheiratete Erblasser eigene Nachkommen, wird sein Nachlassvermögen unter den Nachkommen verteilt. An die Stelle bereits vorverstorbener Kinder treten deren Nachkommen. Ohne Testament kommt die gesetzliche Regelung zum Tragen. Somit würde die Hälfte Ihres Vermögen an Ihren Sohn gehen und die andere Hälfte zu gleichen Teilen an die 4 Enkel (= je 1/8). Setzen Sie die Enkel Ihrer Tochter auf den Pflichtteil (3/4 des gesetzlichen Erbanspruchs), erhält jeder Enkel somit 3/32 der Erbmasse. Zusammen erhalten die Enkel somit 3/8 des Nachlassvermögens. Die freie Quote (1/8) können Sie zusätzlich Ihrem Sohn zuweisen, wodurch er insgesamt 5/8 erhalten würde.

  • 11. Juni 2018 - rb

    Pflichtteile

    Ehefrau stirbt, keine Kinder, keine Geschwister. Fall I 1 Elternteil verstorben = wie hoch ist dann der Pflichtanteil des noch lebenden Elternteil?. Fall II beide Elternteile sind verstorben, gibt es noch ein Pflichtteil? wie würde dieser verteilt? - Tante - Onkel?

    Antwort von: VermögensPartner AG

    Hinterlässt der Erblasser den Ehegatten und ein Elternteil alleine, beträgt der Pflichtteil des Elternteil 1/8. Sind beide Eltern verstorben, gibt es ausser dem überlebenden Ehegatten keine pflichtteilsgeschützten Erben mehr. Sind beide Eltern verstorben und hat der Erblasser seine Erben in einer letztwilligen Verfügung auf den Pflichtteil gesetzt, kann die freie Quote dem überlebenen Ehegatten zugeführt werden.

  • 11. Juni 2018 - T.L.

    Pflichtteil

    Der Verstorbene hinterlässt seine Mutter und seinen Bruder. Wie sieht die Pflichtteilregelung aus?

    Antwort von: VermögensPartner AG

    Der Bruder ist im Gegensatz zur Mutter nicht pflichtteilsgeschützt. Hat der Erblasser in einem Testament seinen Bruder und seine Mutter auf den Pflichtteil gesetzt, geht der Bruder somit leer aus und die Mutter erhält ¼ der Erbschaft. Die restlichen ¾ können im Rahmen der freien Quote nach Wunsch des Erblassers verteilt werden.

  • 10. Juni 2018 - N.P.M.

    Pflichtteil bei Vorverstorbenem

    Wenn ich meinen Sohn auf den Pflichtteil setze, dieser ist jedoch vorverstorben, kann ich seine Nachkommen vom Pflichtteil ausschliessen? Die Literatur meint es komme auf den Pflichtteilanspruch der Nachkommen an, nicht aus die des Vorverstorbenen. Steht dieser Pflichtteil jedoch in Beziehung von den Nachkommen gegenüber des Vorverstorbenen oder des Erblassers?

    Antwort von: VermögensPartner AG

    Nein, ein Ausschluss der Enkelkinder ist nicht möglich. Im Gesetzestext zum Pflichtteil ist explizit von „Nachkommen“ (und nicht von „Kinder“) des Erblassers die Rede. Da die Enkelkinder ebenfalls zu dessen Nachkommen zählen, sind diese ebenfalls pflichtteilsgeschützt.

  • 07. Juni 2018 - B.

    Erblasser Mutter, vorverstorbener Sohn kinderlos

    Die Mutter ist verstorben, der Vater lebt noch. Die Eltern hatten vier Kinder. Einer davon ist verstorben, war kinderlos und unverheiratet. Wer erbt seinen Anteil oder ist eine allfällige Erbberechtigung mit dem Tode erloschen?

    Antwort von: VermögensPartner AG

    Die Erbschaft der Mutter ist ohne anders lautende letztwillige Verfügung zwischen dem Vater (1/2-Anteil) und den drei lebenden Kindern (je 1/6) zu teilen. Der Anteil des vorverstorbenen Kindes geht grundsätzlich zwar an seine Nachkommen über. Weil aber keine Nachkommen vorhanden sind, geht dieser Anteil an die anderen Geschwister.  

  • 07. Juni 2018 - R.

    Erbverteilung

    Mein lebenspartner ist verstorben und hinterliess ein testament. Wir wohnten fast 7 jahre zusammen, waren nicht verheiratet und haben keine kinder. In der pensionkasse waren wir als lebenspartner eingetragen. Seine mutter lebt noch, sein vater ist schon vor 2 jahren verstorben. Seinem bruder vermacht er einen fixen betrag und seine mutter hat er auf den pflichtteil gesetzt da er sie nicht ganz ausschliessen konnte gemäss gesetz. Rest der freibaren quote hinterlässt er mir. Erhält seine mutter nun 1/8 oder nun doch 1/4 seiner erbschaft?

    Antwort von: VermögensPartner AG

    Ohne Testament würde die Mutter und der Bruder je die Hälfte der Erbschaft erhalten. Der Bruder ist nicht pflichtteilsgeschützt und der Pflichtteilsanspruch der Mutter beträgt ½ des gesetzlichen Erbanspruchs. Somit erhält die Mutter ¼ der Erbschaft.

  • 06. Juni 2018 - N.

    Ex-Mann

    Ich bin geschieden und habe 2 volljährige Kinder, keine Eltern mehr Wenn ich sterbe geht daher mein Erbe an meine Kinder. Wenn danach eines von beiden verstirbt, erbt mein Ex-Mann als Elternteil zumindest einen Pflichtteil, er bekommt somit allenfalls auch indirekt einen Teil meines Erbes (wenn noch was da ist). Lässt sich dies irgendwie verhindern, z.B. dass der übriggebliebene Teil allenfalls intern an mein anderes Kind übergehen würde?

    Antwort von: VermögensPartner AG

    Sie können auf der freien Quote eine Nacherbeneinsetzung festhalten. Dann könnten Sie bestimmen, was mit diesem Teil bei Nachversterben des Kindes passieren soll. Eine Nacherbeneinsetzung erweist sich teilweise aber als aufwendig, weshalb oftmals davon abgesehen wird. Eine andere Möglichkeit wäre ein Erbvertrag mit Ihren Kindern aufzusetzen. Dieser muss aber öffentlich beurkundet werden. Sinnvollerweise ziehen Sie einen Juristen zur geeigneten Lösungsfindung hinzu.

  • 04. Juni 2018 - J.

    Wo geht das Erbe hin, wenn...

    Wo geht das Erbe hin wenn, wenn der Erblasser keine Kinder, jedoch Frau, seine Mutter und seinen Bruder hinterlässt?

    Antwort von: VermögensPartner AG

    Hinterlässt die verstorbene Person keine Nachkommen, erbt der Ehegatte 3/4 des Nachlassvermögens. 1/4 geht an die Eltern des Verstorbenen. Da der Vater bereits vorverstorben ist, tritt der Bruder des Verstorbenen an die Stelle des Vaters. Somit erhalten die Mutter und der Bruder je 1/8 der Erbschaft.

  • 01. Juni 2018 - W.

    Anspruch auf einen Teil vom Haus?

    2013 habe ich ein Haus von meinem Vater als Schenkung bekommen. Jan. 2017 verstarb mein Vater im Testament hat er mich als Alleinerbe eingesetzt. Unsere Mutter liegt nun im Sterben. Meine Frage: Haben die zwei Halbgeschwister (Mutterseite) einen Anspruch aufs Haus? Die Halbgeschwister behaupten durch die Mutter hätten sie ein Anrecht.

    Antwort von: VermögensPartner AG

    Dies lässt sich nicht so einfach beurteilen und ist davon abhängig, wie die Schenkung Hauses sowie die Erbschaft des Vaters geregelt worden sind. Unter Umständen könnten die Halbgeschwister gewisse Ansprüche (z.B. wenn die damalige Schenkung sowohl von Ihrem Vater wie auch Ihrer Mutter stammte) stellen. Ziehen Sie sinnvollerweise einen Fachmann bei.

  • 28. Mai 2018 - D.

    Ausgleich Erbvorbezug

    Ich habe ein Erbvorbezug mit Wohnrecht auf die Wohnung von meinem Vater vor 12 Jahren erhalten. Nun haben mein Vater der noch lebt ich und meine Geschwister, eine Testamentarische Ergänzung unterschrieben, die besagt das ich die Wohnung zu einem festgesetzten Preis (damaliger Kaufpreis) ausgleichen soll und nicht zum Zeitwert. Ist dies Rechtlich so o.K. da wir alle Unterschrieben haben und somit meine Geschwister auf dein Mehrwert verzichten. Kann ich diese auch schon noch z u Lebzeiten meines Vaters ausgleichen.

    Antwort von: VermögensPartner AG

    Sie können die Geschwister auch bereits zu Lebzeiten des Vaters auszahlen. Rechtlich binden für den Ausgleich der Liegenschaft zum festgesetzten Preis wäre grundsätzlich lediglich ein ein öffentlich beurkundeter Erbvertrag.

  • 28. Mai 2018 - C.D.

    Erbteilung verheiratet nicht gemeinsame Kinder

    Mann und Frau verheiratet. Frau 2 Kinder aus erster Ehe. Wie ist die Erbteilung?

    Antwort von: VermögensPartner AG

    Beim Tod der Frau erbt der Ehemann ½ des Nachlassvermögens und die Kinder der Frau je ¼. Verstirbt der Ehemann zuerst, geht sein Nachlassvermögen zu ¾ an seine Ehefrau und ¼ geht an seine Eltern (resp. an die Erben des elterlichen Stammes, bspw. Geschwister).

  • 27. Mai 2018 - C

    Erbteilung

    Mein Vater ist verstorben, meine Mutter lebt noch. Ich habe auf meinen Erbanteil des Vaters bis zum Ableben der Mutter verzichtet. Bin nicht verheiratet und habe keine Kinder oder Geschwister. Wenn ich jetzt ein Testament über mein Vermögen zugunsten einer Drittperson mache, wieviel Pflichtanteil bekommt die Mutter und ist dies durch meinen Verzicht des Erbanteils des Vaters zugunsten der Mutter abgedeckt?

    Antwort von: VermögensPartner AG

    Bei Ihrem Ableben geht das Nachlassvermögen ohne Testament vollständig an Ihre Mutter. Der Pflichtteilsanspruch eines Elternteils beträgt die Hälfte des gesetzlichen Anspruchs. Setzen Sie Ihre Mutter in einem Testament auf den Pflichtteil erhält sie somit die Hälfte Ihres Nachlassvermögens. Die andere Hälfte können Sie nach Ihren Wünschen verteilen. Ob der Pflichtteil der Mutter bereits durch Ihren Verzicht beim Erbe des Vaters bereits abgegolten ist, kommt auf die damals getroffene Vereinbarung und Höhe der Erbschaft an.

  • 22. Mai 2018 - C.f

    Erbe

    Meine Stiffmutter wird in einem ehe und erbevertrag als alleinige erbin genant. Wir sind 4 kinder. Er hat ihr in einem zusatz alles vermacht haus parzellen aktien usw. werden wir jetzt automatisch auf den pflichtteil gesetzt? Was heiss das mein vater hatte das ganze vermögen sie hatte nichts.

    Antwort von: VermögensPartner AG

    Wird Ihr Pflichtteil verletzt, müssen Sie zur Geltendmachung Ihrer Ansprüche eine Herabsetzungsklage einreichen. Verzichten Sie auf eine Klage, bleibt die Verfügung des Vaters wirksam, wodurch Ihre Stiefmutter alles erben würde. Die Klage muss innerhalb eines Jahre seit Kenntnis der Pflichtteilverletzung eingereicht werden. Zuständig ist das Gericht am letzten Wohnsitz des Erblassers.

  • 22. Mai 2018 - H.

    Hausanteil

    Meine Eltern, ich und meine Schwester haben vor etwa 20 Jahren ein Haus (Zweitwohnsitz, Ferienhaus) im Elsass gekauft. Je 1/3. Den Anteil meiner Eltern wurde unterdessen den beiden Söhnen meiner Schwester überschrieben. Was geschieht mit meinem Anteil, wenn ich sterbe? Bekommt ihn meine Frau? Kinder haben wir keine. Das Haus haben wir vor unserer Hochzeit gekauft.

    Antwort von: VermögensPartner AG

    Verstirbt eine kinderlose verheiratete Person, geht das Nachlassvermögen zu ¾ an den überlebenden Ehegatten und ¼ an seine Eltern. Ohne anderslautende Vereinbarungen (Testament oder Erbvertrag) würde der Hausteil somit an Ihre Ehefrau und Ihre Eltern gehen.

  • 20. Mai 2018 - bz

    Pflichtteil - Geschwister

    Kann ich meine Geschwister vom Erbe ausschliessen? Ich bin Verheiratet, keine Eltern, meine Frau hat ein Kind aus einer anderen Beziehung und ich habe zwei Geschwister.

    Antwort von: VermögensPartner AG

    Geschwister sind nicht pflichtteilsgeschützt. Somit können Sie Ihre Geschwister mit einem Testament vom Erbe ausschliessen.

  • 18. Mai 2018 - S.S.

    Mein Vater und seine Ehefrau

    Mein Vater hat vor 8 Jahren eine andere Frau geheiratet, sie hat keine Kinder, meine Mutter lebt schon lange nicht mehr, leider ist er verstorben. Ich hatte keinen Kontakt zu meinem Vater. Er wohnt mit seiner Frau in einem Einfamilienhaus, das im Grundbuchamt auf meinen Vater registriert ist. Die Ehefrau bezieht seit vielen Jahren eine Rente aus dem Ausland, das Geld hat Sie für das Alter auf die Seite getan und gespart, im falle etwas passieren sollte. Mein Vater hat ein Testament geschrieben und seine Frau als allein Erbin eingesetzt, so dass Sie im haus weiter leben kann. Bekomme ich einen Pflichtteil vom Haus oder von angesparten Geld seiner Ehefrau?

    Antwort von: VermögensPartner AG

    Ihr Vater hat seine zweite Ehefrau als Alleinerbin eingesetzt und damit Ihren Pflichtteil verletzt. Sind Sie damit nicht einverstanden, können Sie Ihren Pflichtteil an der Hinterlassenschaft des Vaters einklagen. Welche Vermögenswerte in das Nachlassvermögen des Vaters fliessen, hängt auch vom Güterstand des Ehepaares ab. Um die Aufteilung zwischen güter- und erbrechtlichen Ansprüchen vornehmen zu können, ist es sinnvoll einen Spezialisten bei zu ziehen.  

  • 14. Mai 2018 - C.M.

    Alles fürs Tierheim

    Ich bin alleinstehend und ohne Kinder. Ich (54) möchte meine Mutter (83) und Bruder (56) vom Erbe ausschliessen und alles dem Tierheim resp. Tierschutzverein vererben. Ist das möglich? Wie muss ich das schriftlich festlegen?

    Antwort von: VermögensPartner AG

    Sie können Ihre gewünschte Nachlassaufteilung in einem Testament festhalten. Ihre Mutter ist aber (im Gegensatz zu Ihrem Bruder) pflichtteilsgeschützt und könnte das Testament im Erbfall anfechten.

  • 07. Mai 2018 - E.

    Pflichtteil der Geschwister

    Meine Mutter besitzt eine wohnung sie möchte mich in dem testament als alleinerbin eintragen.Wie ist das aber ich habe 3 geschwister kann man dise vom erbe auschließen oder bekommen sie immer einen pflichteil?Was ist wenn auf der wohnung schulden sind bekommen die geschwister da auch etwas?Und wiviel steht ihnen zu?

    Antwort von: VermögensPartner AG

    Ihre Mutter kann Sie zwar in einem Testament als Alleinerbin einsetzen. Sind die Geschwister damit aber nicht einverstanden, können diese Ihren Pflichtteil einklagen. Dieser beträgt ¾ des gesetzlichen Erbanspruchs. Machen die anderen drei Geschwister ihren Pflichtteil geltend, steht ihnen je 3/16 der Erbmasse zu. Die Schulden werden bei der Berechnung der Erbmasse vom vorhandenen Vermögen abgezogen.

  • 07. Mai 2018 - S.C.

    Erbe Haus

    Unser Bruder hat vor 6 Jahren ca das Haus von meinem Vater gekauft. Unser Vater ist jetzt plötzlich nach Krankheit gestorben. Steht da auch noch mit im Pflichtteil ? Wir wollen davon nichts. Haben aber noch zwei halb Geschwister und haben Angst das unserem Bruder das zum Nachteil wird.

    Antwort von: VermögensPartner AG

    Hat Ihr Bruder die Liegenschaft zum damaligen Verkehrswert erworben und dafür weder einen Erbvorbezug oder eine Schenkung erhalten, sollten die Halbgeschwister keine Ansprüche stellen können.

  • 02. Mai 2018 - C.E.

    Halbgeschwister

    Sind meine Halbgeschwister voll erbberechtigt wenn ich weder Eltern, noch Kinder habe und ledig bin?

    Antwort von: VermögensPartner AG

    Treffen Sie keine letztwilligen Verfügungen sind Ihre Halbgeschwister erbberechtigt. Hinterlässt der ledige Erblasser keine Kinder, geht sein Nachlassvermögen an die Eltern. Sind dies bereits verstorben, treten deren Nachkommen an die Stelle der verstorbenen Eltern.

  • 01. Mai 2018 - C.S.

    Hausüberschreibung

    Wann ist eine frühzeitig Hausüberschreibung an die Kinder sinnvoll? Was sind die Vor- bzw. Nachteile? Mit bald 60 überlegen mein Mann und ich ob es Sinn macht ein Wohnhaus und ein Ferienhaus frühzeitig also zu Lebzeiten mit dem Wohnrecht auf Lebzeiten den Kindern zu überschreiben. Wir wohnen im Kanton SG und das Ferienhaus befindet sich im Kanton Tessin.

    Antwort von: VermögensPartner AG

    Eine vorzeitige Liegenschaftsübergabe an die Kinder will gut überlegt sein und sollte nur getätigt werden, wenn die Finanzierbarkeit des eigenen Ruhestandes gesichert ist. Denn haben Sie Ihr Vermögen an die Kinder übergeben, können Sie bei eigenem Bedarf nicht mehr oder nur noch erschwert darauf zurückgreifen.

    Mit dem Wohnrecht räumen Sie sich das Recht ein, bis zum Lebensende die Liegenschaft selber nutzen zu können. Im Gegensatz zur Nutzniessung stehen dem Wohnrechtsinhaber die allfälligen Erträge aus der Liegenschaft aber nicht zu. Aus diesem Grund wird oftmals eine Nutzniessung gegenüber dem Wohnrecht vorgezogen.

     

  • 01. Mai 2018 - R.G.

    Erbteilung

    Meine Mutter hat das zweite Mal geheiratet. Ihr Mann ist nicht mein Vater und ich habe eine Schwester. Ich selber bin verheiratet und habe 2 Kinder.
    Der Mann meiner Mutter hat keine Kinder und keine Eltern aber 2 Geschwister. Wie sieht eine Erbteilung in diesem Falle aus, wenn keine speziellen Abmachungen oder Verträge gemacht wurden. a) Wenn meine Mutter zuerst stirbt b) wenn ihr Mann zuerst. Was müsste meine Mutter bzw. ihr Mann veranlassen damit meine Schwester und ich vom Mann meiner Mutter erbberechtigt wären?

    Antwort von: VermögensPartner AG

    Verstirbt Ihre Mutter zuerst, wird ihr Nachlassvermögen zwischen den leiblichen Kindern und dem Ehemann aufgeteilt. Dabei erhalten die Kinder und der Ehemann je ½ der Erbschaft. Verstirbt der Ehemann zuerst, erbt Ihre Mutter zusammen mit den Geschwistern des verstorbenen Ehemannes.

    Der Ehemann Ihrer Mutter weist keine pflichtteilsgeschützten Erben auf. Somit kann er in einem Testament festhalten, dass die Sie und Ihre Schwester bei seinem Ableben erbberechtigt sein sollen. Eine weitere Variante wäre der Abschluss eines Erbvertrages. Sinnvollerweise ziehen Sie zur Klärung der geeigneten Lösung einen Experten bei.

  • 30. April 2018 - Christian Jäggi

    Konkubinatspsrtnerin

    Ich habe zwei erwachsene Kinder, einen Bruder und Eltern in hohem Alter. Ich lebe seit sieben Jahren mit meiner Lebenspartnerin in Belgien in einer registrierten Partnerschaft und bin im Januar 2018 wieder in der Schweiz, wo die registrierte Partnerschaft nur für gleichgeschlechtliche Beziehungen existiert. Was sind die gesetzlichen Erbansprüche meiner Lebenspartnerin und mit welchen Anteil kann ich Sie maximal begünstigen? Was sind meine Möglichkeiten.

    Antwort von: VermögensPartner AG

    Auch in der Schweiz existiert das Konkubinat aus erbrechtlicher Sicht nicht sprich, Ihre Partnerin ist bei Ihrem Todesfall nicht erbberechtigt. Treffen Sie keine Vorkehrungen, geht Ihr gesamtes Nachlassvermögen an Ihre Eltern. Sie können Ihre Eltern in einem Testament auf den Pflichtteil (= ½) setzen und Ihrer Partnerin die freie Quote (1/2) zuweisen. Im Gegensatz zu Ihren Eltern ist Ihr Bruder nicht pflichtteilsgeschützt. Sind Ihre Eltern bei Ihrem Todesfall bereits verstorben können Sie Ihrer Partnerin in einem Testament das gesamte Nachlassvermögen zukommen lassen. Möchten Sie Ihre Partnerin auch zu Lebzeiten Ihrer Eltern maximal begünstigen, wäre ein Erbvertrag mit Ihren Eltern zu unterzeichnen und öffentlich zu beurkunden.

  • 29. April 2018 - A.

    Erbe

    Meine eltern haben mit meinem onkel der bruder meiner mutter eine erbgemeinschaft. Wenn einer stirbt bezw mein vater oder meine mutter wer erbt oder rückt in der folge nach?...lg c.allemann

    Antwort von: VermögensPartner AG

    Ohne anderslautende letztwillige Verfügung (Testament oder Erbvertrag) treten grundsätzlich die Erben des verstorbenen Elternteils an dessen Stelle. Somit würde der überlebende Ehegatte und die Kinder an die Stelle des verstorbenen Elternteils rücken.

  • 27. April 2018 - N.

    Erbausschlagung

    Wir sind zwei Halbschwestern, verschiedener Väter. Unsere Mutter ist verschuldet verstorben. Die Mutter unserer Mutter, also Grossmutter lebt noch. Wir wollen das Erbe unserer Mutter ausschlagen. Betrifft ihr Erbe bzw die Schulden such unsere Grossmutter? Wie sieht es mit dem Bruder meiner Mutter bzw Onkel aus? Oder sind nur wir zwei Kinder davon betroffen?

    Antwort von: VermögensPartner AG

    Schlagen beide Kinder das Erbe aus, geht das Nachlassvermögen Ihrer Mutter an den elterlichen Stamm. Da der Vater der Mutter (Grossvater bereits verstorben ist) würde die Hälfte des überschuldeten Nachlasses an die Grossmutter und die andere Hälfte an den Bruder der Mutter gehen. Möchten diese die Erbschaft ebenfalls nicht antreten, müssen die beiden das Erbe ebenfalls innert der gesetzlichen Frist ausschlagen.

  • 27. April 2018 - S.C.

    Nachlass, ohne Testament des verstorbenen Vaters / Erben: Ehefrau und 2 Töchter

    Kann der gesetzliche von meiner Schwester und meiner Mutter enterbt/angefochten oder nur ein Bruchteil davon ausbezahlt werden bei Bevorzugung der Mutter durch ältere Schwester. Gezielt auch durch diesbezügliche Manipulation der Schwester an der Mutter. Beide/wir Töchter haben seit ein paar Jahren Vollmacht auf 2 Konti der Eltern. Da der Vater an Alzheimer erkrankt war und verstorben ist. Schwester regelt die Einzahlungen der Mutter. (Mutter ist diesbezüglich nicht fähig und nicht versiert in der deutschen Sprache). Nach einigen Kontrollen der Konti Auszüge, sind mir immer wieder unrechtmässig Geldabhebungen (1× wurde eine Rechnung über fast Fr.7'000-' von ihrer Autogarage) auf eines der elterlichen Konti belastet und andere hohe Geldabhebungen von meiner Schwester zu ihrem persönlichen Gebrauch/Bereicherungen wurden abgehoben. Habe versucht mit ihr darüber zu reden. Jedoch ohne Erfolg. Es kommen nur Lügen und Ausreden. Mein Vertrauen ist dahin. Ich möchte, was den Pflichtanteil betr. auch nicht noch leer dastehen. Was für rechtliche Möglichkeiten habe ich, um meinen Pflichtanteil zu schützen?
    Das Schlimme ist, was ich schwer nachvollziehen kann, dass sie unsere Eltern 'beklaut' und es geht einfach weiters so. Die Mutter merkt rein gar nichts davon.

    Antwort von: VermögensPartner AG

    Wurden bei der späteren Erbteilung Pflichtteile verletzt, kann der betroffenen eine entsprechende Klage einreichen. Da es bis zum Erbfall noch einige Jahre dauern kann, wäre es prüfenswert, ob Ihre Mutter evtl. nicht bevormundet werden kann. Wenden Sie sich an die zuständige Behörde um mögliche Schritte in Erfahrung zu bringen.

  • 25. April 2018 - J.B.

    Erbe

    Sohn wurte enterbt Tochter vom Vater allen Erbe was ist das

    Antwort von: VermögensPartner AG

    Für eine Enterbung braucht es gute Gründe. Sind diese nicht gegeben, kann der pflichtteilsgeschützte Sohn eine Herabsetzungsklage einreichen.

  • 24. April 2018 - R.

    Erbausschlagung

    Wer kümmert sich um die Kündigung und Räumung der Wohnung des Verstorbenen wenn alle Erben auf das verschuldete Erbe verzichten? Können hier Kosten entstehen?

    Antwort von: VermögensPartner AG

    Schlagen alle Erben die Erbschaft aus, kommt es zu einer konkursamtlichen Liquidation. Eine Ausschlagung der Erbschaft ist aber nur möglich, wenn sich die Erben nicht in die Angelegenheiten der Erbschaft einmischen und auch keine Handlungen vornehmen, welche ausserhalb der blossen Verwaltung liegen. Sind die Verhältnisse unklar, sollte mit der Begleichung von Rechnungen deshalb zugewartet werden. Für den genauen Ablauf wenden Sie sich an die zuständige Behörde am letzten Wohnsitz des Erblassers.

  • 22. April 2018 - S. C.

    Frei verfügbarer Teil?

    Meine Tante (Blutsverwandte) ist verstorben, mein Onkel, also ihr Mann hat aus früher Ehe vier Kinder. Wie ist der Pflichtteil, resp. wie kann er frei über den Rest verfügen? Darf er eine Geliebte als Erbin eintragen? Vielen Dank.

    Antwort von: VermögensPartner AG

    Bleibt Ihr Onkel nach dem Hinschied Ihrer Tante unverheiratet geht sein ganzer Nachlass an seine vier Kinder. Der Pflichtteilsanspruch der Kinder beträgt ¾. Somit kann er in einem Testament ¼ an seine allfällige Lebenspartnerin zukommen lassen.

  • 21. April 2018 - B.H.

    Vorkaufsrecht der Enkel für Liegenschaft der Grosseltern?

    Die Grosseltern sind verstorben. Die 3 Kinder möchten die ältere Liegenschaft der Grosseltern zum Preis der Schatzung via Makler veräussern. Als einziger der 3 Enkel bin ich sehr interessiert; die Liegenschaft zu übernehmen und zu sanieren. Wie sieht meine Situation aus? Trotz der Kenntnis, dass ich interessiert bin an der Liegenschaft, erfolgte (überstürzt) der Auftrag an die Maklerfirma.

    Antwort von: VermögensPartner AG

    Bei einer Erbengemeinschaft können die einzelnen Erben nicht einzeln über das Nachlassvermögen verfügen. Grundsätzlich müssen alle Erben mit der Erbverteilung einverstanden sein. Dies gilt auch beim Verkauf von Liegenschaften: ist einer der Erben damit nicht einverstanden, kann das Objekt nicht veräussert werden. Möglicherweise stimmen die anderen Erben einer Übernahme (Verkauf) der Liegenschaft durch Sie zu. Die anderen Erben können aber verlangen, dass die Liegenschaft durch Sie zum Verkehrswert übernommen werden muss.

  • 20. April 2018 - R

    Ausschlagung

    Mein Exmann ist verstorben und unsere Kinder wollen richtigerweise auf das Erbe verzichten, da Schulden vorhanden sind. Was müssen sie unternehmen, damit seine Wohnung gekündigt und geräumt wird? Wie können Sie sich absichern, dass hierbei keine Kosten oder wiederrechtliches Handeln entsteht? Es gibt kein Testament!

    Antwort von: VermögensPartner AG

    Ist der Nachlass überschuldet, können die Erben die Erbschaft ausschlagen. Dabei gilt es aber die Frist von 3 Monaten einzuhalten. Ist unklar ob der Nachlass überschuldet ist, kann ein öffentliches Inventar verlangt werden.

  • 16. April 2018 - L.C.

    Erbberechtigt

    Ich habe 3 Schwestern: 1. die Älteste, verwitwet, ohne Kinder, (sie liegt im sterben ) 2. diese Schwester ist schon gestorben und hat 2 Kinder, 3. Schwester, verwitwet, 3 Kinder und zuletzt bin ich mit 2 Kinder. Wie lautet die gesetzliche Erbfolge? Können die Geschwister mittels eines Testamentes ausgeschlossen werden?

    Antwort von: VermögensPartner AG

    Ihre älteste Schwester weist keine pflichtteilsgeschützten Erben auf. Sie kann somit in einem Testament festhalten, dass die Geschwister keine Erbschaft erhalten sollen. Ohne letztwillige Verfügung kommt die gesetzliche Regelung zum Tragen. Dabei würde das Erbe unter den drei Geschwistern verteilt (= je 1/3), wobei an die Stelle der bereits verstorbenen Schwester deren Kinder treten und somit je 1/6 erben würden.

  • 13. April 2018 - E.

    Erben nach zweiter Frau

    Unsere Mutter ist leidet verstorben. Den Mutterteil wurde uns ausbezahlt. Wie ist die Teilung nach dem unser Vater ein zweites mahl geheiratet hat. Wir sind zwei Kinder aus erster Ehe.

    Antwort von: VermögensPartner AG

    Beim Tod Ihres Vaters ist sein Nachlassvermögen mit seiner zweiten Ehefrau und seinen leiblichen Kindern zu teilen.

  • 11. April 2018 - E. B.

    Freie Quopte

    Ich habe 3 Kinder aus einer unverheirateten Beziehung, seit 2003 bin ich mit meinem jetzigen Partner verheiratet. Ist es korrekt, dass ich meinen Ehemann zu max. 5/8 (Ehegatten- und freie Quote) beerben kann? Besten Dank!

    Antwort von: VermögensPartner AG

    Richtig, Sie können Ihre Kinder auf den Pflichtteil setzen und Ihrem Ehegatten die freie Quote zuweisen. Halten Sie dies in einem Testament entsprechend fest, erhält Ihr Ehemann 5/8 des Nachlassvermögens.

  • 10. April 2018 - S.

    Erbteil Stiefgeschwister

    Wir sind 2 Schwestern aus 1.Ehe vom Vater. Der hat ein 2tes mal geheiratet und hat jetzt 4 Kinder mit unserer Stiefmutter. Jetzt ist unser Vater gestorben, wie sieht das für uns 2 Mädels aus 1.Ehe betreff Erbteil jetzt aus???

    Antwort von: VermögensPartner AG

    Hat der überlebende Ehegatte mit Nachkommen zu teilen, erhält er die Hälfte des Nachlassvermögens. Die andere Hälfte wird unter den Kindern zu gleichen Teilen verteilt. Somit erhalten Sie und Ihre Schwester je 1/12 des Nachlassvermögens.

  • 09. April 2018 - s.r.

    freie quote ausschlagen

    Meine Mutter ist verstorben, in ihrem Testament hat sie mich auf den Pflichtteilgesetzt und die freie Quote einer gemeinnützigen Organisation vererbt. Nun wir diese Organisation das Erbe ausschlagen, wer erhält nun die freie Quote?

    Antwort von: VermögensPartner AG

    Wird die Erbschaft von einem eingesetzten Erben ausgeschlagen, fällt dieser Anteil den gesetzlichen Erben zu.

  • 03. April 2018 - N.W.

    Erbanteil

    Meine Mama ist Verstorben und hat eine Testament mit handgeschrieben zuhause aufbewahrt wo ich meine brud und unsere zwei cousinen drin stehen wie wird die erbe verteilt? Auf 4 oder kriegen unsere Cousine nur eine anteil?
    Mfg

    Antwort von: VermögensPartner AG

    Dies kommt darauf an, was Ihre Mutter genau festgehalten hat. Falls sich Ihre Mutter im Testament an die Pflichtteile gehalten hat, erhalten Sie und Ihr Bruder ¾ des Nachlassvermögens und ¼ geht an Ihre beiden Cousinen.   

  • 31. März 2018 - C.S.

    Pflichtteil

    Mein Onkel ist 1981 gestorben. Er hat mich als Alleinerbin eingesetzt. Seine Frau hat vorher ihren Pflichtteil bekommen und ist 1986 gestorben. Sie hat als Alleinerbin ihre Haushälterin eingesetzt. Das ist gut so. Nun habe ich etwas von meinem Grossvater in Dez 2017 nachgeerbt. Bekommt die Haushälterin, Alleinerbin meiner anverheirateten Tante einen Pflichtteil? Wenn ja, wie viel? Mein Onkel und seine Frau waren Kinderlos und hatten keine anderen Erben..

    Antwort von: VermögensPartner AG

    Nein, die Haushälterin ist bei der Erbschaft Ihres Vaters nicht erbberechtigt und erhält somit keinen Erbanteil.

  • 30. März 2018 - T.S.

    Erbfrage

    Da mein Stiefvater am 7.3.2018 verstorben ist und zwischen ihm und meiner verstorbenen Mutter im Jahr 2011 verstorben ist. Und der Sohn von meinem Stiefvater ging auf die Gemeinde und machte ein Siegrlungsprotokoll und erwähnte dabei nicht das ein Ehe und Erbvertrag vorhanden ist. Er erwähnte wiesse von nichts aber er hat ihn unterschrieben sein Bruder mein Stiefvater und meine Mutter am 20 September 1991 was kann man tun. Mein Stiefvater geborene n. 1.6.1940 gestorben am 7.3.2018 meine Mutter geboren am 7.3.1938. gestorben am 25.2.2011.

    Antwort von: VermögensPartner AG

    Finden die Erben keine gütliche Lösung kann jeder Erbe eine Erbteilungsklage einreichen. Zuständig für die Klage ist das Gericht am letzten Wohnsitz des Erblassers. Bevor Sie aber den Rechtsweg bestreiten und ein teures Verfahren lostreten, empfiehlt es sich das Gespräch mit den anderen Erben zu suchen und fachlichen Rat beizuziehen.

  • 29. März 2018 - H.

    Liegenschaft

    Meine Schwester wollte, dass Ihr Ehemann nichts erbt, und das Haus, welches vor der Ehe durch sie gebaut wurde und vollumfänglich von Ihr bezahlt. Auch Hypotheken und grössere Renovationen. Das Haus ist auf Ihren Namen alleine geschrieben. Es ist Ihr Eigengut, besteht aber kein Vertrag betr. Erbe. Die Ehe hat keine Kinder und Eltern. Wieviel erben die Geschwister %

    Antwort von: VermögensPartner AG

    Hat der überlebende Ehemann mit den Eltern der Verstorbenen zu teilen, erbt er ¾ des Nachlassvermögens. Wenn beide Eltern noch leben, erhalten diese je 1/8 und die Geschwister gehen leer aus. Die Geschwister kommen erst zum Zuge, wenn einer oder beide Elternteile bereits verstorben sind.  

  • 25. März 2018 - L

    Erbteilung

    Vom verstorbenen Vater besteht ein Haus (50%, da Erbengemeinschaft mit seiner Schwester) Mutter hatte die Nutzniessung. Testament der Mutter: Sohn, resp. seine Kinder bekommen den Pflichtteil, Tochter den Rest. Wie ist die Teilung (50% Vater) des Hauses beim Verkauf?

    Antwort von: VermögensPartner AG

    Der Pflichtteil für Kinder beträgt ¾ des Erbanspruches. Da der Verkaufserlös des Hauses zwischen dem verstorbenen Sohn (resp. dessen Kindern) und der Tochter zu teilen ist, beträgt der Erbanspruch je ½. Da der Sohn resp. dessen Kinder auf den Pflichtteil gesetzt worden sind, erhalten diese 3/8 des Verkaufserlöses und die Tochter 5/8.

  • 25. März 2018 - G.K

    Zu Lebzeiten begünstigen

    Mein Vater ist vor 26 Jahren verstorben. Testament vorhanden. Meine Mutter ist als Nutzniesserin eingesetzt. Wir, vier Kinder werden auf den Pflichtteil gesetzt, falls wir uns nicht nicht korrekt benehmen. Unsere Mutter lebt seit 25 Jahren mit einem Partner zusammen (nicht verheiratet), in einer Eigentumswohnung. Die Hälfte gehört ihm, die andere Hälfte ihr. Einer meiner Brüder hat sich vor 11 Jahren das Leben genommen. Er hat 5 Kinder. Meine Mutter hat ihm die Hypothek bezahlt und diese nie wieder bekommen. Fr. 350'000. Er hat sie irgendwie betrogen. Sie lebt, seit dem Tod meines Vaters auf einem höheren Lebensstandart miit ihrem Partner zusammen. Dieser hat kein Geld. Das wissen wir von unserem Schwager, welcher ihnen immer die Steuererklärung gemacht hat, bis vor 15 Jahren. Danach nicht mehr, da unsere Mutter nicht nicht will, dass wir ihr in die Zahlen sehen. Sie machen also 2 - 3× Ferien im Jahr, in Luxushotels und leisten sich generell sehr viel wie neue Autos, ständig bessere Fernseher ect. Wir nehmen an, dass unsere Mutter dies stets bezahlt. Da er sich zwei Jahre früher pensionieren liess fragen wir uns auch, von was er un dieser Zeit gelebt hat, da er die Hälfte vom Pensionsgeld für die Wohnung brauchte. Fragen wer was bezahlt, dürfen wir nicht, da wir sonst auf den Pflichtteil gesetzt werden. Nun die Frage: erben die fünf Kinder unseres Bruders, der gestorben ist, seinen vollen Anteil, wenn unsere Mutter mal stirbt?

    Antwort von: VermögensPartner AG

    Ist ein Kind vorverstorben, treten dessen Nachkommen an seine Stelle. Somit wären im späteren Erbfall die fünf Kinder des Bruders erbberechtigt. Hat der Erblasser zu Lebzeiten Vermögenswerte an ein oder mehrere Kinder abgetreten, müssen sich diese den sogenannten Erbvorbezug bei der Erbteilung grundsätzlich anrechnen lassen.

  • 21. März 2018 - N.H.

    Erbgemeinschaft mit Testament

    Mein Opa ist gestorben, im Testament stehen wir vier Enkelkinder. Nun gibt es aber vom ebenfalls verstorbenen Sohn vom Opa noch eine Ehefrau. Wird Sie auch erben? Wenn ja wieviel ist ihr Pflichtanteil? Oder erben nur die im Testament erwähnten Enkel?

    Antwort von: VermögensPartner AG

    Die Ehefrau des verstorbenen Sohnes ist nicht erbberechtigt. Falls der Sohn Nachkommen hat, treten diese an seine Stelle. Ansonsten wird das Erbe unter den drei verbliebenen Enkelkindern verteilt.

  • 21. März 2018 - R.K.

    Wie hoch ist der Pflichtteil der Tochter der Mutter aus erster Ehe?

    Mutter gestorben
    Nachkommen Vater und Tochter
    Die Mutter hat zudem 1.Tochter aus erster Ehe , auf Pflichtterl

    Antwort von: VermögensPartner AG

    Hat der Ehegatte mit den Kindern zu teilen, erbt er die Hälfte des Nachlassvermögens. Die andere Hälfte geht zu gleichen Teilen an die Kinder (somit je 1/4). Der Pflichtteil für Kinder beträgt ¾ des Erbteils. Wurde die Tochter in einem Testament auf den Pflichtteil gesetzt, würde sie somit 3/16 der Erbmasse erhalten.

  • 20. März 2018 - H.J.

    Erbanspruch

    Tante verstorben keine Kinder Mann verstorben. Kein Testament. Ihre Eltern verstorben. Eine Schwester Lebt noch ihr Mann verstorben keine Kinder sie schlägt das Erbe aus. Der Bruder Verstorben auch seine Frau sie hatten 3 Kinder(Neffen, Nichte) es leben noch 2 Kinder 1Kind schlägt das Erbe aus
    ,1Kind(Neffe) verstorben Frau lebt noch haben seine Kinder Erbanspruch

    Antwort von: VermögensPartner AG

    Da die Tante keine Nachkommen hat und ihr Ehemann bereits verstorben ist, geht ihr Nachlass an die Geschwister der Tante. Da die Schwester die Erbschaft ausschlägt und keine Kinder hat, geht ihr Erbanteil an den Bruder über. Da auch der Bruder bereits verstorben ist, geht der gesamte Nachlass der Tante an die drei Kinder des Bruders. Da eines der Kinder seinen Erbanteil ausschlägt, ist das Erbe zwischen den anderen beiden Geschwistern zu verteilen, wobei die Kinder des bereits verstorbenen Geschwisters an seine Stelle treten.

  • 16. März 2018 - O.

    Erbaufteilun durch testament

    Ich wurde im testament berücksichtigt! Eine Tochter aus erster Ehe bekommt pflichteil! Testament wurde nicht beim Notar hinterlegt. Die Tochter soll mich auszahlen, damit soll ich zufrieden sein. Es geht um den letzten Willen meines Partners, drum ein Testament.

    Antwort von: VermögensPartner AG

    Soll nicht die gesetzliche Erbteilung zum Tragen kommen, kann der Erblasser in einem Testament eine andere Aufteilung vorsehen. Nachkommen sind pflichtteilsgeschützt. Wurde der Pflichtteil verletzt, kann eine Herabsetzungsklage eingereicht werden.

  • 15. März 2018 - C.M.

    Erbanspruch

    Muss ich Kindern aus erster Ehe meines verstorbenen Ehegatten Auskunft über mein eigenes Girokonto geben. Es ist kein Vermögen da und alle Ausgaben wurden davon bestritten. Nur kleine Rente des Ehepartners ging mit auf dieses Konto ein.

    Antwort von: VermögensPartner AG

    In den Nachlass einer verheirateten Person fliessen auch deren güterrechtlichen Ansprüche hinein. Da die güterrechtlichen Ansprüche nur ermittelt werden können, wenn das gesamte eheliche Vermögen bekannt ist, müssen auch die Vermögenswerte des überlebenden Ehegatten mitberücksichtigt werden. Gemäss Gesetz sind die Erben untereinander verpflichtet, Auskünfte für eine gerechte Verteilung mitzuteilen.

  • 13. März 2018 - G.

    Erbschaft Familie

    2 Eltern, 2 minderjährige Kinder. Haus, gehört je zur Hälfte den Eltern. Kein Testament. Wenn ein Elternteil stirbt, was passiert mit Erbe? Muss der überlebende Elternteil die Kinder ausbezahlen, d.h. die Hälfte des Hauses, welches dem verstorbenen Elternteil gehört hat, geht die je zur Hälfte an die Kinder und an den überlebenden Elternteil? Muss dieser Teil den minderjährigen Kindern direkt ausbezahlt werden?

    Antwort von: VermögensPartner AG

    Verstirbt ein Ehegatte, wird zuerst die güterrechtliche Aufteilung zwischen den Ehegatten vorgenommen und die Erbmasse des Verstorbenen ermittelt. Anschliessend ist der Nachlass je hälftig mit den Kindern zu teilen. Ob die Nachlassaufteilung direkt vollzogen wird oder die Erbengemeinschaft für eine gewisse Zeit bestehen bleibt, können die Erben grundsätzlich untereinander festlegen. Da der überlebende Ehegatte aber an der Erbschaft selber beteiligt ist, kann es bei der Erbteilung zu Interessenkonflikten kommen. Die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde KESB hat in dieser Konstellation gemäss dem Gesetzgeber (ZGB) für die Kinder einen Vertretungsbeistand zu bestimmen oder die Angelegenheit selber zu regeln. Sind minderjährige Kinder vorhanden, empfiehlt es sich, rechtzeitig güter- und/oder erbrechtliche Vorkehrungen für den Erbschaftsfall zu treffen.

  • 12. März 2018 - L.

    Erbanspruch

    Mann 1 Tochter neu heiraten eine Frau wer hat das Erbrecht?

    Antwort von: VermögensPartner AG

    Werden keine güter- oder erbrechtlichen Vorkehrungen getroffen, erben die Ehefrau und die Tochter je die Hälfte des Nachlassvermögens.

  • 11. März 2018 - H,.

    Pflichtteil

    Mein Vater ist verstorben und ich hätte eine Frage. Mein Vater hat mit seiner geschieden Frau 3 Kinder. Mit meiner Mutter ist er verheiratet und hat mich als 4. Kind. Wie ist da die Regelung der Pflichtteile.

    Antwort von: VermögensPartner AG

    Ohne anderslautende Vereinbarung erbt die Ehefrau Ihres Vaters die Hälfte des Nachlassvermögens. Die andere Hälfte wird zu gleichen Teilen zwischen seinen 4 Kindern aufgeteilt. Der Pflichtteil der Kinder beträgt ¾ des Erbanspruchs. Falls die Kinder in einem Testament auf den Pflichtteil gesetzt worden sind, erhält jedes Kind 3/32.

  • 09. März 2018 - S.

    Erbaufteilung

    Ich war mit meiner Lebensgefährtin in einer eingetragenen Partnerschaft .Sie hat aber noch 3 leibliche Brüder und zwei Halbbrüder wie wird das jetzt berechnet? Keine Eltern mehr und keine Kinder.

    Antwort von: VermögensPartner AG

    Eingetragene Partner werden im Erbfall wie ein Ehepaar behandelt. Sind keine Nachkommen vorhanden, erhält der überlebende eingetragene Partner ¾ des Nachlassvermögens. Ohne anderslautende letztwillige Verfügung (Testament) geht ¼ der Erbschaft an die Eltern des Verstorbenen. Da die Eltern Ihrer Partnerin bereits verstorben sind, wird deren Anteil unter den Brüdern aufgeteilt.  

  • 07. März 2018 - H.H.

    Verstorbener Cousin

    Mein Cousin ist verstorben. Es sind noch 6 Lebende Cousin und Cousine die Erbberechtigt sind, Ein siebter Cousin ist bereits verstorben der hat zwei Kinder! Bekommen sie dann seinen Erbanteil?

    Antwort von: VermögensPartner AG

    Ja, ist ein Erbe bereits vorverstorben, treten dessen Nachkommen an seine Stelle. Somit geht der Erbteil des verstorbenen Cousins an seine beiden Kinder.

  • 04. März 2018 - T.G.

    Wer beerbt die verwitwete kinderlose Tante

    Sie war Einzelkind.

    Antwort von: VermögensPartner AG

    Verstirbt eine nichtverheiratete, kinderlose Person geht die Erbschaft an seine Eltern. Erleben die Eltern den Erbfall nicht, geht das Nachlassvermögen an allfällige Geschwister. Sind weder Eltern noch Geschwister vorhanden, geht die Erbschaft an den grosselterlichen Stamm über und es erben allfällige Verwandte innerhalb dieses Stammes.

  • 01. März 2018 - B.F.

    Pflichtteil

    Habe meinem Mann als Alleinerben eingesetzt wieviel bekommt mein Sohn als Plichtteil die Hälfte vom Bargeld ist das richtig

    Antwort von: VermögensPartner AG

    Der Pflichtteilsanspruch der Nachkommen beträgt 3/8 der Erbmasse. Zur Erbmasse zählt aber das gesamte Vermögen (Bargeld, Immobilien, Wertschriften usw.).

  • 01. März 2018 - K.J.

    Anteile Erbe

    Erben Cousin/en gleichviel wie Cousin/en 2. Grades ? Es gibt sonst keine näheren Erben. 

    Antwort von: VermögensPartner AG

    Cousinen und Cousins stehen dem Erblasser näher gegenüber, weshalb Cousins/-inen zweiten Grades nicht erbberechtigt sind.

  • 27. Februar 2018 - W.

    Erbaufteilung verheiratet ohne Kiner

    Tochter verstorben,keine Kinder ,nur Ehemann und beide Eltern der Tochter. Zu welchen Teilen wird das Erbe aufgeteilt? Kein Testament.

    Antwort von: VermögensPartner AG

    Verstirbt eine verheiratete Person ohne Nachkommen, gehen ohne anderslautende letztwillige Verfügung ¾ des Nachlassvermögens an den überlebenden Ehegatten und ¼ an die Eltern des Verstorbenen.

  • 26. Februar 2018 - B.

    Pflichtteil - Vater nochmals geheiratet Sohn aus dieser Ehe

    Guten Tag 
    Ich würde gerne wissen, wie weit mein Vater den Pflichtteil heruntersetzen darf von meinem Bruder und mir, um seine zweite Ehefrau und den Sohn sis dieser Ehe zu begünstigen. Gemeinsam haben sie ein Haus gekauft und viel Geld noch zusätzlich hineingesteckt. 
    Dankeschön 

    Antwort von: VermögensPartner AG

    Ohne Regelung wird das Nachlassvermögen je hälftig zwischen dem überlebenden Ehegatten und den Kindern aufgeteilt. Die Kinder erben zu gleichen Teilen (in Ihrem Fall: je 1/6). Der Pflichtteil der Kinder beträgt ¾ des Erbanspruchs. Werden Sie und Ihr Bruder auf den Pflichtteil gesetzt, erhält jeder von Ihnen 1/8 des Nachlassvermögens.

  • 24. Februar 2018 - D.

    Erbe an Kinder des Ehegatten

    Grüezi nochmals. Bei einem verwandten Pärchen ist ein verwitweter Mann in der zweiten, kinderlosen Ehe gestorben. Aus erster Ehe hat er zwei Kinder. Wie rechnen sich die Aufteilung und die Pflichtteile in diesem Fall? Wenn die Witwe nun auch noch stirbt, geht dann alles an Ihre Geschwister? Bin nicht sicher, ob die Kinder bereits volljährig waren, als sie den mittlerweile verstorbenen Mann heiratete. Merci

    Antwort von: VermögensPartner AG

    Wenn keine letztwillige Verfügung vorhanden ist, erben die beiden Kinder aus der ersten Ehe die Hälfte der Erbmasse und die andere Hälfte geht an die zweite Frau des Verstorbenen. Der Pflichtteil für den überlebenden Ehegatten beträgt ½ des Erbanspruchs, der der Kinder ¾. Wurden alle Erben auf den Pflichtteil gesetzt, erhält der überlebende Ehegatte somit ¼ des Erbes und die Kinder 3/8. Die restlichen 3/8 sind freie Quoten und können mit einer letztwilligen Verfügung verteilt werden. 

  • 24. Februar 2018 - D.

    Erbe nicht gemeinsame Kinder

    Meine Frau hat ein Kind bereits in die Ehe mit eingebracht und ist von mir nicht adoptiert worden. Wir haben noch zwei Kinder miteinander. Ist das nun ein Unterschied, ob ich oder meine Frau zuerst stirbt? Und was ist, wenn der zweite von uns stirbt? Unser Ziel ist es, dass alle drei Kinder gleich behandelt werden. Muss dafür ein Testament erstellt werden?

    Antwort von: VermögensPartner AG

    Sind nicht gemeinsame Kinder vorhanden, spielt es eine wesentliche Rolle, welcher der beiden Elternteile zuerst verstirbt. Da im zweiten Todesfall lediglich noch die leiblichen Kinder erbberechtigt sind, kann es zu einer ungleichen Verteilung des Vermögens kommen. Um alle Kinder gleich behandeln zu können, ist ein gemeinsamer Erbvertrag dem Testament vorzuziehen. 

  • 24. Februar 2018 - S.

    Pflichtteilsansprüche Geschwister

    Hallo, ich würde gerne ein Testament machen und möchte hierzu einen Alleinerben eintragen. Ich habe keine Kinder,Mutter verstorben, Vater lebt (geschieden), einen Halbbruder. Das Verhältnis hierzu ist sehr schlecht, von daher möchte ich beide Parteien vom Erbe ausschließen. Meine Frage hierzu ist, ob Sie trotz allem einen Pflichtteilsanspruch geltend machen können?

    Antwort von: VermögensPartner AG

    Geschwister sind nicht pflichtteilsgeschützt, Eltern hingegen schon. Ist Ihr Vater mit dem Testament nicht einverstanden, könnte er mit einer Herabsetzungsklage seinen Pflichtteilsanspruch erstreiten. 

  • 22. Februar 2018 - C.S.

    Erbteilung / Stiefmutter

    Der Vater meines Mannes ist verstorben und hinterlässt sechs Kinder und seine 2. Ehefrau. Es existiert kein Testament. Der Verstorbene besass kein Eigengut. Das Eigengut der 2. Ehefrau wurde bereits ausgeschieden. Wie wird der restliche Nachlass bzw. die Errungenschaft aufgeteilt. Können Sie mir das anhand eines Zahlenbeispiels erklären?

    Antwort von: VermögensPartner AG

    Die Ehefrau erhält die Hälfte des Nachlassvermögens. Die andere Hälfte wird zu gleichen Teilen zwischen den sechs Kindern verteilt. Bei einem Nachlassvermögen von Fr. 360'000 erhält die Ehefrau Fr. 180'000 und jedes der Kinder Fr. 30'000.

  • 21. Februar 2018 - T.B.

    Erbschaft / Vater verstorben / Mutter & 2 Kinder / ohne Testament

    Mein Vater ist kürzlich verstorben. Wir, die 2 Kinder möchten jetzt der Mutter das ganze Vermögen überlassen, möchten aber später die Erbteilung ausüben (z.b. zum Zeitpunkt, wenn die Mutter ins Altersheim oder Pflegeheim muss). Und werden wir jetzt bereits steuerlich belastet?

    Antwort von: VermögensPartner AG

    Sie können im Erbteilungsvertrag auf Ihren Anteil verzichten und diesen der Mutter zuweisen. Auch können Sie darin festlegen, dass Sie zu einem späteren Zeitpunkt das Erbe antreten. Da Sie kein Erbe erhalten, dürfte dies für Sie grundsätzlich auch keine steuerlichen Folgen haben. Möglicherweise wird der freiwillige Erbverzicht zu Gunsten der Mutter vom Steueramt aber als Schenkung der Kinder zu Gunsten der Mutter ausgelegt. Diese Zuwendung könnte Steuerfolgen mit sich bringen – klären Sie dies vorgängig deshalb mit dem zuständigen Steueramt ab. 

  • 21. Februar 2018 - T

    Erben als Allenstehende

    Ich bin alleinstehend mit 2 lebenden Elternteilen. Ich lebe mit meinem Partner in einem Eigenheim. Wenn ich im Testament meinen Partner als alleinigen Erben einsetze und dies nicht von meinen pflichteilsgeschüzten Eltern angefochten wird, ist dies so gültig?

    Antwort von: VermögensPartner AG

    Richtig. Fechten Ihre Eltern das Testament nicht an (resp. akzeptieren die von Ihnen gewünschte Regelung) kommt dieses zum Tragen und das ganze Vermögen fliesst Ihrem Partner zu.

  • 20. Februar 2018 - RK

    Ist meine Ehefrau erbberechtigt

    Was geschieht mit dem Erbe meiner Mutter (verwitwet) nach ihrem Tode. Ist meine Ehefrau an diesem Erbe berechtigt oder bin ich daran (habe eine Schwester) mit 1/2 berechtigt? Was geschieht mit diesem Erbe nach meinem Tode?

    Antwort von: VermögensPartner AG

    Wenn Sie den Erbgang Ihrer Mutter erleben, ist das Vermögen je hälftig zwischen Ihnen und Ihrer Schwester zu teilen. Sollten Sie vor Ihr Mutter versterben, würde das Erbe der Mutter vollständig an Ihre Schwester gehen – Ihre Ehefrau ist nicht erbberechtigt.

  • 19. Februar 2018 - MW

    Erbschaft / Eigenheim / 2 Kinder 16 Jahe

    Ich bin alleinstehend und habe 2 Kinder im Alter von 16 Jahren. Zu den Kindern habe ich über 10 Jahre keinen Kontakt mehr. Ich besitze ein Eigenheim und möchte Absichern, dass im Falle meines Todes, das Eigenheim an meinen Bruder und meine Schwester überschrieben wird. Wie muss ich vorgehen? Würden die Kinder trotzdem einen Pflichtanteil erhalten? Wenn ja wie goss wäre dieser?

    Antwort von: VermögensPartner AG

    Auch wenn kein Kontakt mehr zu den leiblichen Kindern besteht, bleibt deren Erbanspruch bestehen. Der Pflichtteilsanspruch der Kinder beträgt ¾ der Erbmasse. Eine hieb- und stichfeste Lösung lässt sich lediglich mit einem notariell beurkundeten Erbvertrag erreichen, in welchem die Kinder auf Ihre Erbansprüche verzichten. Ohne Erbvertrag können die Kinder im Erbfall eine Herabsetzungsklage einreichen.

  • 17. Februar 2018 - B.F.

    Pflichtteil Tochter aus erster Ehe

    Wie sieht es mit dem Pflichteil für eine Tochter aus erster Ehe bei folgender Ausgangslage aus:
    - Ehefrau Frau
    - Kinderlos
    - Eigenheim 50%-Anteil
    - Kein Ehevertrag
    - Kein Testament
    - Beide Elternteile der Ehefrau verstorben
    - Tochter aus erster Ehe des Vaters lebt noch

    Antwort von: VermögensPartner AG

    Sowohl die Ehefrau wie auch die Tochter erben je die Hälfte des Nachlassvermögens.

  • 15. Februar 2018 - P.

    Vorverstorbene Mutter

    Unsere Mutter ist vor über 40 Jahren verstorben. Wir waren noch Kinder. Es wurde damals keine Erbteilung vorgenommen (Einfamilienhaus wurde vom Vater weiterbewohnt). Nun ist auch der Vater gestorben. Wir sind 4 Geschwister, durch Testament des Vaters auf den Pflichtteil gesetzt und unsere Stiefmutter. Wie wird hier geteilt?

    Antwort von: VermögensPartner AG

    Ohne anderslautende Vereinbarung erben der Ehegatte und die Kinder je die Hälfte des Nachlassvermögens. Dabei Erben die Kinder zu gleichen Teilen (somit je 1/8) . Der Pflichtteilsanspruch der Kinder beträgt ¾ des Erbanteils. Auf Grund der Pflichtteilsnennung erhält jedes Kind 3/32 des Nachlassvermögens. 

  • 15. Februar 2018 - S.

    Verstorbener Sohn aus erster Ehe

    Verheiratet, Frau hat keine Kinder, Mann hat einen Sohn aus erster Ehe welchen wir auf den Pflichtteil gesetzt haben, der Sohn ist leider kürzlich verstorben, er hat keine Nachkommen und ist ledig. Die Mutter des Sohnes lebt noch. Wer erbt den Pflichtteil des Sohnes, wenn mein Mann versterben würde?

    Antwort von: VermögensPartner AG

    Die Mutter des Sohnes (resp. die Ex-Frau Ihres Ehemannes) ist nicht mehr erbberechtigt. Da der Sohn Ihres Mannes bereits verstorben ist und keine Nachkommen hinterlassen hat, geht ¾ des Nachlasses Ihres Mannes an Sie und ¼ an die Eltern Ihres Ehemannes.

  • 14. Februar 2018 - S.

    Enterbung Kind

    Seit 10 Jahren bin ich mit meine ZWEITE Ehefrau verheiratet. Aus meine erste Ehe hatte ich ZWEI Kinder. Leider ist mein Sohn vor 3 Jahren gestorben. Er hinterliess 3 Kinder. Ich habe auch eine Tochter, die aber seit 13 Jahren alle Kontakte mit mir abgebrochen hat. ich habe Vielmals versucht mit ihr Kontakt aufzunehmen. Resultat -- sie will dass ich sie in Ruhe lasse. FRAGE: kann ich meine Tochter enterben?

    Antwort von: VermögensPartner AG

    Die gesetzlichen Hürden für eine Enterbung sind sehr hoch und grundsätzlich nur möglich, wenn der Erbe gegenüber dem Erblasser oder einem ihm nahe stehende Person eine schwere Straftat begangen oder die familienrechtlichen Pflichten schwer verletzt hat. Eine Enterbung aufgrund fehlendem Kontakt mit dem Kind dürfte vor Gericht nicht kaum stand halten. Wenn die Tochter aber nicht dagegen klagt, ist die Enterbung wirksam.

  • 12. Februar 2018 - H.

    Erbschaft / Eigenheim / Minderjährige Kinder

    2 Eltern, 2 minderjährige Kinder, 1 Eigenheim, kein Ehevertrag, kein Testament. Der Familienvater stirbt. Was geschieht mit dem Erbe der minderjährigen Kinder? Muss die Frau diesen Anteil sofort auf ein Sperrkonto (bis zur Volljährigkeit der Kinder) einzahlen, oder kann mit diesem Anteil z.B. die Hypothek abbezahlt werden?

    Antwort von: VermögensPartner AG

    Die Frau wird mit Ihren Kindern eine Erbengemeinschaft bilden. Da die Mutter der Kinder möglicherweise die Interessen der Kinder nicht unbefangen wahrnehmen kann, dürfte die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde KESB in solchen Fällen für die minderjährigen Erben einen Vertretungsbeistand bestellen. Eine Amortisation mit der Erbschaft der Kinder dürfte aber ohne entsprechende Regelung (z.B. Testament) schwierig zu bewerkstelligen sein.

  • 09. Februar 2018 - M.

    Pflichtteil?

    1 Vater keine Frau mehr 2 Kinder. Beide Kinder wurden auf den Pflichtteil gesetzt jedoch wurde die frei werdende Quote auf das Kind 1 gesetzt wie wird das Erbe jetzt aufgeteilt: 1 zu 7 /8 oder 3 zu 5/8?

    Antwort von: VermögensPartner AG

    Ohne Vorkehrungen erben die Kinder beim Tod des Vaters je die Hälfte des Nachlasses. Da beide Kinder auf den Pflichtteil gesetzt worden sind, werden diese je 3/8 erhalten. Kind 1 wurde zusätzlich die freie Quote (2/8) und erhält somit 5/8 vom Nachlass. Kind zwei erhält den Pflichtteil von 3/8.

  • 08. Februar 2018 - R.

    Pflichtanteil ja oder nein

    Ursprünglich waren vier Geschwister, ein Bruder und die Eltern sind verstorben. Nun möchte unsere Schwester (ohne Kinder) ihr Vermögen nur an zwei Schwestern weiter vererben. Geht dies oder haben die Kinder des verstorbenen Bruder einen Pflichtteil zugut? Genügt ein Testament?

    Antwort von: VermögensPartner AG

    Da Ihre Schwester weder einen Ehegatten noch Kinder hat und die Eltern bereits vorvestorben sind, weist Ihre Schwester keine pflichtteilsgeschützten Erben mehr auf. Somit kann Sie ihr Nachlassvermögen frei verteilen.

  • 08. Februar 2018 - S.F.

    Pflichtteil

    Meine Frau und ich waren beide Geschieden. Ich habe fünf Kinder und meine Frau 2 Kinder aus erster Ehe. Bei meinen Tod soll meine Frau das Haus behalten können. Was geschieht wenn meine überlebende Frau auch stirbt? Müssen meine Kinder mit den Kindern meiner Frau teilen?

    Antwort von: VermögensPartner AG

    Ihre Kinder sind mit Ihrer Frau nicht blutsverwandt und somit beim Ableben Ihrer Ehefrau auch nicht erbberechtigt. Verstirbt Ihre Frau nach Ihnen, geht das Erbvermögen vollständig an die Kinder ihrer Frau. Je nachdem, welcher Ehegatte zuerst verstirbt, können die Kinder der einen Seite somit stark benachteiligt sein. Es empfiehlt sich, dass Sie Ihren Nachlass mit einem Erbvertrag regeln.

  • 08. Februar 2018 - T.L.

    Schwiegersohn/Schwiegereltern

    Guten Tag, wenn die Schwiegereltern keine Blutsverwandten mehr haben. Erbt der Schwiegersohn, die Schwiegertochter von Gesetzes wegen einen Anteil oder beträgt die freie Quote 100%?

    Antwort von: VermögensPartner AG

    Da die Schwiegereltern keine pflichtteilsgeschützte Erben (Nachkommen, Ehegatte und Eltern) aufweisen, können sie in einem Testament frei über ihren Nachlass verfügen.

  • 07. Februar 2018 - S.M.

    Alleiniges Erbe

    Letzthin starb meine Tante. Sie entschied sich mit Testament für mich als Nichte das alleinige Erbe. Ihr Ehrmann starb schon von einjgen Jahren vorher und beide hatten keine Kinder. Einen Drittel schenkte ich meinen Eltern für ihre Rente. 3 Schwestern habe ich auch was geschenkt. Wobei eine Schwester davon bekam mehr Geld. Ich konnte das Auto das meiner Tante gehörte ihr abkaufen, da sie es geerbt hatte, aber nicht wollte. Jetzt Frage, dürfen meine Schwestern denen ich einen kleineren Teil freiwillig schenkte und meine Eltern eine Drittel, (schon nur dies aus div. Gründen) mehr von mir verlangen, weil die Aufteilung individuell ist oder sogar noch einen weiteren Schritt: Der Rest was übrig bleibt nachdem ich meine Eltern unterstützte noch durch 4 teilen, d.h. meine 3 Schwestern und ich? Wäre dies fairer? Obwohl meine Tante sich ursprünglich für mich allein entschied, aus dem Grunde weil wir auch am meisten Kinder haben sagte sie dazumals.  

    Antwort von: VermögensPartner AG

    Sie wurden von Ihrer Tante als Alleinerbin eingesetzt. Da weder Ihre Eltern noch Ihre Geschwister in diesem Fall pflichtteilsgeschützt sind, können Sie die Erbschaft verwenden wie Sie wollen. Wenn Sie einen Teil an Ihre Eltern und/oder Geschwister abtreten wollen, können Sie dies tun – eine pflichtteilsgeschützte Verpflichtung dazu besteht aber nicht.

  • 06. Februar 2018 - W.

    Kind vorverstorben - wer erbt diesen Anteil.

    Unsere Mutter ist verstorben und hinterlässt vier Kinder. Ein Kind ist bereits vorverstorben. Wer erbt deren Anteil? Die anderen 3 Kinder, der Ehepartner der vorverstorbenen oder die Kinder der Vorverstorbenen?

    Antwort von: VermögensPartner AG

    Ist ein Erbe bereits verstorben, treten dessen Nachkommen an seine Stelle. Der Erbteil des bereits verstorbenen Kindes geht somit an dessen Kinder und wird nicht an die anderen 3 Geschwister aufgeteilt und steht auch nicht dem Ehepartner der verstorbenen Person zu.

  • 05. Februar 2018 - J.M.

    Zeitpunkt der Erbteilung / Pflichteil

    2 lebende Elternteile, 2 Söhne. 1 Elternteil stirbt. ist dann der Pflichtteil für die Söhne fällig, oder erst wenn der 2 Elternteil auch verstorben ist?
    Wenn man es so regeln möchte, genügt das Testament oder müsste das notariell beglaubigt sein, mit Unterschrift der Söhne?

    Antwort von: VermögensPartner AG

    Ohne andere Vereinbarung kann der Pflichtteil bereits im ersten Erbfall verlangt werden. Möchten Sie eine Auszahlung an die Kinder bei Ableben des ersten Elternteil vermeiden, müssen Sie mit den Kindern zum Notar und einen Erbvertrag abschliessen.

  • 03. Februar 2018 - A.

    erbfolge

    wir haben in der Ehe eine Wohnung gekauft,im Grundbuch steht jeder zu !/2 Eigentum,dann stirbt mein Mann,hat kein Testament hinterlassen,wir haben keine Kinder, mein Mann hat noch Geschwister,kein Güterstand veranlasst. wie ist die Erbfolge,was bekommt jeder ?

    Antwort von: VermögensPartner AG

    Hinterlässt eine verheiratete Person keine Nachkommen erhält der überlebende Ehegatte 3/4 des Nachlassvermögens. 1/4 der Erbmasse geht an die Eltern des Verstorbenen. Sind diese bereits vorverstorben geht dieser Erbteil an die Geschwister des Verstobenen weiter.

  • 30. Januar 2018 - J.M.

    Testament / Pflichterb-Teile

    Meine Ehefrau und ich sind ohne Kinder, ohne Eltern, mit Geschwistern. Wir reisen viel und könnten dabei beide umkommen. Sind wir frei, die Geschwister und deren Kinder vom Erbe auszuschliessen und müssen wir die Geschwister und deren Kinder darüber informieren? Können wir für den gesetzten Fall, dass beide gleichzeitig ableben, auf der Wohngemeindeverwaltung ein Testament hinterlegen, das festlegt, wer (z.B. welche Stiftung) unser Erbe bekommen soll?

    Antwort von: VermögensPartner AG

    Da Sie ausser dem Ehegatten keinen pflichtteilsgeschützten Erben aufweisen, können Sie Ihre Geschwister und deren Kinder in einem Testament vom Erbe ausschliessen. Ihre Geschwister müssen Sie darüber nicht informieren. Oftmals kann das Testament bei der Wohnsitzgemeinde hinterlegt werden. Jeder Kanton kann die zuständige Behörde aber selber bestimmen.

  • 29. Januar 2018 - L.M.

    Ehepartner Pflichtteil bei Trennung

    Ich lebe seit 2 Jahren mit meinen 2 Kindern getrennt von meinem Ehepartner. Leider noch nicht geschieden, Kinder haben keinen Kontakt zum Vater. Haben noch ein Haus, wo ich und die Kinder wohnen. Auch darüber ist noch nicht entschieden worden, wer wieviel bekommt. Habe nun ein Testament geschrieben, dass ich meinen Kindern mein gesamtes Vermögen und meinem Ehepartner auf den Pflichtteil setze. Somit gehen doch 75% an meine Kinder und 25% an meinen Ehepartner? Falls ich mit meinen Kindern sterben würde, bekommt er alles, wenn ich nichts dazu schreibe? Wie kann ich das umgehen? Habe noch Eltern, Geschwister und Lebenspartner, denen ich lieber alles geben würde.

    Antwort von: VermögensPartner AG

    Eine Trennung hat im Gegensatz zur Scheidung keinen Einfluss auf die Erbberechtigung der Ehegatten. Somit bleibt der getrennt lebende Ehepartner weiterhin erbberechtigt. Falls eine gütliche Lösung möglich ist, können die beiden Ehepartner in einem öffentlich beurkundeten Erbvertrag freiwillig auf Ihren Erbanspruch verzichten.

  • 29. Januar 2018 - M.

    Geldüberweisung vor dem Tod für Eigentum

    Meine Grosseltern gestorben, somit der Sohn erbberechtigt und die Tochter somit meine Mutter auch. Da meine Mutter aber auch gestorben ist, ist der einzige Sohn erbberechtigt zu 50% und 50% ich und meine Schwester. Wenn meine Grosseltern 8 Jahren vor dessen Tod, das ganze Geld dem Sohn also meinem Onkel überwiesen haben und er sich damit ein Haus auf seinem Namen gekauft hat, haben meine Schwester und ich trotzdem Recht darauf zu 50%?

    Antwort von: VermögensPartner AG

    Grundsätzlich unterliegen zu Lebzeiten erhaltene Erbvorbezüge beim späteren Erbfall der Ausgleichungspflicht. Die Grosseltern können aber eine andere Vereinbarung getroffen haben. Sind durch den vorzeitigen Vermögensübergang Pflichtteile verletzt worden, kann eine Klage eingereicht werden. Sinnvollerweise prüfen Sie Ihre Situation vorgängig mit einem Juristen.

  • 27. Januar 2018 - W.W.

    Vererbung des Eigenguts

    Wir sind ein Ehepaar mit einem Kind (Errungenschaftsbeteiligung). Beide haben wir aufgrund von Erbschaften ein erhebliches Eigengut. Falls ein Ehepartner verstirbt, geht dann das gesamte Eigengut des Verstorbenen an das Kind oder wird das Eigengut des Verstorbenen ebenfalls 50/50 auf den überlebenden Ehegatten und das Kind aufgeteilt?

    Antwort von: VermögensPartner AG

    Ohne anderslautende Vereinbarung (letztwillige Verfügung und/oder Ehevertrag) fliesst das Eigengut des Verstorbenen in den Nachlass. Die Hälfte fliesst des Nachlasses fliesst dem überlebenden Ehegatten und die andere Hälften den Nachkommen zu. Somit wird das Eigengut auch je hälftig aufgeteilt.

  • 25. Januar 2018 - A.

    unverheiratet, 1 Sohn, beide Eltern leben noch

    Guten Tag
    Mein Onkel ist verstorben. Er ist nicht verheiratet, hat einen erwachsenen Sohn und seine beiden Eltern leben noch.
    Wer steht als erster in der Erbfolge. Der Sohn oder die Eltern?

    Antwort von: VermögensPartner AG

    Hinterlässt ein alleinstehender Erblasser Nachkommen, geht sein gesamtes Vermögen an seine Kinder. Somit geht das Vermögen des Onkels an seinen Sohn, seine Eltern gehen leer aus.

  • 23. Januar 2018 - S.B.

    Geschieden und wieder geheiratet

    Der Vater von mir und meinem Bruder hat sich von unserer Mutter scheiden lassen. Die Mutter ist zwischenzeitlich verstorben und unser Vater hat wieder geheiratet.
    Ich wohne mit meinem langjährigen Freund zusammen in einem eigenen Haus (keine Partnerschaft / nicht verheiratet) und möchte ihn in meinem Testament maximal berücksichtigen. Hat mein Vater und mein Bruder ein Anrecht auf einen Pflichtteil des Erben? Ich gehe davon aus, dass die neue Frau unseres Vater keinen Anspruch auf einen Teil des Erben hat. Vielen herzlichen Dank!

    Antwort von: VermögensPartner AG

    Richtig, die neue Ehefrau Ihres Vaters ist nicht erbberechtigt. Genau so ergeht es aber Ihrem Lebenspartner – auch er ist nicht als gesetzlicher Erbe vorgesehen. Verstirbt eine kinderlose ledige Person geht das Nachlassvermögen an seine Eltern. Ist einer der Eltern bereits verstorben, treten dessen Nachkommen an seine Stelle. Ohne letztwillige Verfügung (Testament) geht die Hälfte Ihres Vermögens somit an Ihren Vater und die andere Hälfte an Ihren Bruder. Im Gegensatz zu Ihrem Vater ist Ihr Bruder nicht pflichtteilsgeschützt. Setzen in einem Testament alle Ihre Erben auf den Pflichtteil, erhält Ihr Vater ¼ des Nachlassvermögens. Die restlichen ¾ Ihrer Erbmasse können Sie im Rahmen der freien Quote an Ihren Lebenspartner zuweisen.

  • 23. Januar 2018 - T.H.

    Alleinstehender Bruder

    Ich habe einen alleinstehenden Bruder (ohne Testament, ohne Kinder), unsere Eltern leben nicht mehr, unsere gemeinsame Schwester ist ebenfalls verstorben. Haben die Kinder meiner Schwester einen gesetzlichen Erbanspruch gegenüber meinem Bruder?

    Antwort von: VermögensPartner AG

    Falls Ihr Bruder keine anders lautende letztwillige Verfügung (Testament) hinterlässt, geht der Erbanspruch Ihrer Schwester an deren Kinder über. Somit würden Sie die Hälfte des Vermögens erhalten und die andere Hälfte an die Kinder der Schwester.

  • 23. Januar 2018 - F.

    Erbfolge bei vorverstorbenem Geschwister

    Annahme der Verstorbene hinterlässt kein Testament, hat keine Kinder, keine Ehefrau aber 4 Geschwister. Von diesen 4 Geschwister ist einer bereits verstorben und hinterlässt ein Kind. Geht das Erbe nun zu je 25prozent an die 3 verbleibenden Geschwister und an das Kind des Bruders auch 25prozent? Oder: je 33prozent an die noch lebenden Geschwister?

    Antwort von: VermögensPartner AG

    Jedes der Geschwister erhält 1/4 des Erbes. Der Erbteil des vorverstorbenen Geschwisters (1/4) geht an dessen Nachkommen. Somit erhalten die drei Geschwister je 25 Prozent und das Kind des Bruders ebenfalls 25 Prozent.

  • 21. Januar 2018 - R.

    Enkel

    Ich, nicht verheiratet, habe zwei Kinder. Meine Tochter hat drei Kinder. Wenn ich kein Testament habe, welchen Anteil bekommen nach meinem Tod meine drei Enkel?

    Antwort von: VermögensPartner AG

    Erlebt Ihre Tochter den Erbfall, erhalten Ihre Enkel (resp. die Kinder Ihrer Tochter) keinen Erbanteil. Sollte Ihre Tochter bereits vorverstorben sein, würden Ihre drei Enkelkinder die Hälfte des Nachlasses erhalten.

  • 21. Januar 2018 - G.s

    Erbe

    Ich habe da mal eine Frage! Meine eltern hatten ein Restaurant und besitzen ein Landgrundstück. Das Restaurant hat mein Bruder erhalten und das Landgrundstück meine Schwester! Wertvon der Liegenschaft 120 000 Restaurant weiss ich bicht habe nie was gesehen von den Zahlen. Umd ich habe mal 50000 erhalten als vorerbezug jetzt meine frage bekomm ich noch was ? Meine Das Restaurand und das land haben sicher viel mehr wert als die 50000 bin das 3 kind meine Eltern leben noch 

    Antwort von: VermögensPartner AG

    Ohne anderslautende Vereinbarung müssen sich die Nachkommen erhaltene Erbvorbezüge bei einer späteren Erbteilung anrechnen lassen. Sollte aufgrund der getätigten Erbvorbezüge beim Erbgang Ihr Pflichtteil verletzt werden, können Sie eine Herabsetzungsklage einreichen.

  • 21. Januar 2018 - S. H.

    Wer erbt?

    Meine Mutter ist vor über einem Jahr verstorben, nun auch noch ihre Mutter (meine Grossmutter). Erbt nun mein Vater den Teil meiner Mutter oder mein Bruder und ich? Leider sagt jeder etwas anderes.

    Antwort von: VermögensPartner AG

    Ist ein Erbe vorverstorben treten dessen Nachkommen an seine Stelle. Somit geht die Erbschaft der Grossmutter an Sie und Ihren Bruder.

  • 20. Januar 2018 - I.F.

    Pflichtteil

    Wir haben 2 Kinder.Unseren Sohn sehen wir nie und unsere Tochter ist immer für uns da wenn wir sie brauchen.Wir haben einen Ehevertrag und sind so im Falle abgesichert.Jetzt möchten wir aber unserer Tochter den Hauptteil vermachen und unsere Sohn auf den absoluten Pflichtteil setzten.Wie machen wir diese Aufstellung.Reicht ein Testament?

    Antwort von: VermögensPartner AG

    Ja, ein Testament ist für die Pflichtteilsbestimmung ausreichend.

  • 18. Januar 2018 - L.

    Erbausschlagung und Verteilung

    Mein Vater ist im Oktober 2017 gestorben. Er hatte vor 3 Jahren etwas geerbt. Ca 9000 Euro sind nach Abzug der Heimkosten noch über. Meine mutter lebt noch, meine beiden Brüder haben das Erbe, samt Kinder ausgeschlagen. Wird der Anteil meiner Brüder auf meinen Kindererbe aufgerechnet oder zu Gunsten meiner Mutter.

    Antwort von: VermögensPartner AG

    Schlägt einer der Erben seinen Anteil aus, wird dessen Erbanspruch verteilt, wie wenn er den Erbfall nicht erlebt hätte. Da Ihre zwei Brüder sowie deren Kinder die Erbschaft ausschlagen, ist deren Anteil zwischen Ihnen und Ihrer Mutter aufzuteilen.

  • 18. Januar 2018 - A.S.

    Pflichtteil Kinder

    Meine Mutter hat ihre beiden Kinder auf den Pflichtteil gesetzt, der Rest soll auf die 6 Enkel verteilt werden.
    Wie sieht in diesem Fall die prozentuale Aufteilung aus?

    Antwort von: VermögensPartner AG

    Setzt der unverheiratete Erblasser seine Nachkommen auf den Pflichtteil, erhalten diese 3/4 des Nachlassvermögens. Somit erhalten die beiden Kinder je 3/8. Wird die freie Quote (1/4) des Nachlasses an die Enkel zugewiesen, erhält jedes Enkelkind 1/24.

  • 15. Januar 2018 - J.

    Konkunbinat und Anlage der Erbschaft für minderjährige Kinder

    Hallo meine Frage wäre,ich bin seit fast 10 j mit meinem Partner zusammen. Nicht verheiratet,er wollte nie. Erfolgreiches Geschäft und  seine 1. Ehe war nicht soo toll..wir  haben beide je 1 älteres Kind,und zusammen 1 kleineres Kind .klar ist,bei Todesfall erben seine 2 Kinder,nehme an 50/50. aber darf ich als Mutter,wenn der Partner hätte zb einen Unfall(reist viel) zb nachher’ ein Haus für mich und Tochter kaufen,auf Ihre Name,oder wäre so was nicht erlaubt? 

    Antwort von: VermögensPartner AG

    Richtig, verstirbt Ihr Partner geht sein ganzes Vermögen an seine beiden Kinder. Ob Sie mit der Erbschaft der Tochter für sie eine Liegenschaft erwerben können, lässt sich nicht abschliessend beantworten. Da Sie als Elternteil bei minderjährigen Kindern einen Interessenkonflikt haben könnten, ist es möglich, dass die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde KESB einen Vertretungsbeistand bestellt oder andere Auflagen erlässt. Für weitere Informationen wenden Sie sich an die für Sie zuständige Behörde.

  • 15. Januar 2018 - M

    Erbe

    Wir sind eine Patchwork Family verheiratet ich habe 2 Töchter und mein Mann einen Sohn.wur haben uns gegenseitig als Alleinerbe im Todesfalles eingesetzt.wenn meinem Mann jetzt was passieren würde.wieviel würde meinem Stiefsohn zustehen .unser Haus steht auf uns beide.

    Antwort von: VermögensPartner AG

    Sie haben sich gegenseitig als Alleinerbe eingesetzt und verletzten somit die Pflichtteilsansprüche Ihrer Kinder. Wenn der Stiefsohn mit dieser Regelung nicht einverstanden ist, kann er im Todesfall seines Vaters seinen Pflichtteil (3/8 der Erbmasse) erstreiten.

  • 14. Januar 2018 - H.J.

    bestaetigung

    meine mutter hat mich als Alleinerben eingesetzt. ich habe keine Geschwister, keine Ehefrau, vater und alle Grosseltern sind nicht mehr am leben. es gibt noch 1 Cousin. ist dieser erberechtigt?

    Antwort von: VermögensPartner AG

    Nein. Hinterlässt eine alleinstehende Person Nachkommen, geht das ganze Nachlassvermögen ohne anders lautende Vereinbarung an die eigenen Kinder. Der Cousin ist nicht pflichtteilsgeschützt und kann keine Ansprüche stellen.

  • 11. Januar 2018 - S.

    Verwandschaft ausschliessen

    Ich bin alleinstehend, keine Kinder. Ich habe einen Bruder, eine Schwester und eine Halbschwester. Nun möchte ich vermeiden, dass meine Geschwister von meinem Erbe etwas erhalten. Sowie auch die weitere Verwandschaft (Nichte, Neffe, Onkel, Cousine). Genügt es, wenn ich im Testament erwähne, dass sämtliche weitere Verwandschaft aus dem Erb ausgeschlossen ist, oder muss ich noch etwas anderes berücksichtigen?

    Antwort von: VermögensPartner AG

    Da Sie keine pflichtteilsgeschützten Erben (= Ehegatte, eigene Nachkommen und Eltern) haben, können Sie frei über Ihren Nachlass verfügen. Wichtig ist aber, dass Sie die gewünschte Verteilung in einem Testament festhalten . Ohne anderslautende Vorgabe würde Ihr Erbe an Ihre Verwandtschaft gehen.

  • 09. Januar 2018 - F.B.

    Testament

    Meine verstorbene, alleistehende Tante aus Bern hatte 3 Geschwister. Sie hat in ihrem handschriftlichen Testament aber 2 ihrer Nichten als alleinige Erbnehmerinnen bestimmt, ohne dass sie die Geschwister aus dem Testament ausgeschlossen hat. Die Eltern sind auch beide nicht mehr am Leben. Sind nun die Geschwister noch erbberechtigt?

    Antwort von: VermögensPartner AG

    Geschwister sind nicht pflichtteilsgeschützt. Sieht der Erblasser in einem Testament eine andere Erbverteilung vor, können die Geschwister grundsätzlich keinen Erbanspruch stellen. Sicherheitshalber lassen Sie den Wortlaut kurz durch einen Juristen prüfen.

  • 07. Januar 2018 - F.L.

    Erbanspruch Eltern

    Wir sind verheiratet keine Kinder aber meine beide Eltern leben noch, wir haben ein Ehevertrag und Testament gemacht, meine Frage ist wen ich sterbe haben die meine Eltern auch Pflicht Teil am Erbe ,trotzdem Testament und Ehevertrag?

    Antwort von: VermögensPartner AG

    Verstirbt eine verheiratete Person ohne Nachkommen sind seine Eltern, zusammen mit dem Ehegatten, grundsätzlich erbberechtigt und auch pflichtteilsgeschützt. Falls Sie in Ihrem Ehevertrag den Güterstand gewechselt haben oder je nachdem wie sich Ihr Vermögen zusammensetzt, kann es sein, dass die Eltern dennoch keinen Erbanteil geltend machen können.

  • 05. Januar 2018 - B.M.

    Mutter auf Pflichtteil setzen

    Mein Patenkind (25) hat mich um Rat gefragt:
    Seine Eltern sind geschieden,
    der Kontakt zu seiner Mutter ist seit vielen Jahren abgebrochen.
    Er führt mit seinem Vater einen Betrieb (GmbH) mit viel Eigenkapital. Er hat eine leibliche Schwester mit der er sich gut versteht. Wie muss er rechtlich Vorgehen, um seine leibliche Mutter, auf den Pflichtteil zu setzen und wie hoch wird dieser sein?

    Antwort von: VermögensPartner AG

    Verstirbt eine alleinstehende und kinderlose Person, geht das Nachlassvermögen je hälftig an seine Eltern. Der Pflichtteil der Eltern beträgt 1/2 des Erbanspruchs. Wird die Mutter in einem Testament auf den Pflichtteil gesetzt, erhält Sie somit 1/4.

  • 03. Januar 2018 - H.A.

    Erben

    Mein Ehemann ist vor zwölf Jahren verstorben und wir haben uns gegenseitig als Erbe eingetragen lt. Testament. Nach meinem Tod ist meine Tochter als Erbin eingesetzt. Unser Sohn hat damals sein väterliches Pflichtteil verlangt, was ich ihm ausgezahlt habe. Wie viel % erhält mein Sohn nach dem versterben von mir, vom Gesamtvermögen oder nur von der Hälfte, da er ja das väterliche Erbteil schon erhalten hat.

    Antwort von: VermögensPartner AG

    Ohne anderslautende Vereinbarung erhält Ihr Sohn den gleichen Anteil am gesamten Nachlass wie Ihre Tochter (je ½). Den bereits erhaltenen Pflichtteil muss er sich bei der späteren Erbteilung aber anrechnen lassen.

  • 03. Januar 2018 - M.B.

    Testament

    Sind die Kinder von Geschwistern erbberechtigt, wenn alle Geschwister bereits verstorben sind? Die Ehefrau und die Eltern sind ebenfalls bereits verstorben. Es besteht ein Testament, in dem die Kinder des einen Bruders als Erben eingesetzt sind.

    Antwort von: VermögensPartner AG

    Geschwister und deren Nachkommen sind nicht pflichtteilsgeschützt. Sieht der Erblasser in einem Testament eine andere Verteilung seines Nachlasses vor, können somit keine Pflichtteilsansprüche geltend gemacht werden.

  • 01. Januar 2018 - M.

    Erbanteil Bruder

    Ich habe einen Bruder, welcher alleinstehend ist, die Eltern leben nicht mehr. Ich bin verheiratet und habe eine Tochter (mit einem 1-jährigen Kind). Meine Tochter ist sein Götti-Kind. Wieviel ist mein Erbanteil, wenn mein Bruder kein Testament gemacht hat und wieviel jener meiner Tochter?

    Antwort von: VermögensPartner AG

    Guten Tag

    Götti-Kinder sind gestzlich nicht als Erbe vorgesehen. Haben Sie keine weiteren Geschwister mehr, erhalten Sie das gesamte Nachlassvermögen des Bruders.

  • 28. Dezember 2017 - P.F.

    Bestattung und Erbe

    Hallo. Mein leiblicher Vater ist kürzlich gestorben. Er führte mit seiner Freundin (nicht verheiratet) einen Haushalt. Mit meiner leiblichen Mutter ist er seit 30 Jahren geschieden. Wir sind 3 Brüder, 2 leibliche Kinder des Vaters und ein Halbbruder. Wer muss jetzt schauen wegen der Beerdigung und des Erbes? Derzeit macht alles die Freundin des Vaters, die ist aber komplett überfordert. Sie suchte sich Hilfe bei ihrer leiblichen Tochter statt bei uns leiblichen Kindern des Vaters. Ist das zulässig dass die Freundin das so macht, als nicht Blutsverwandte und ohne Vollmacht und somit uns leibliche Kinder des Vaters aussen vor lässt? Danke
    für die Antwort.

    Antwort von: VermögensPartner AG

    Grundsätzlich kümmern sich die Angehörigen des Verstorbenen um die Bestattung. Falls Ihr Vater kein Testament oder keinen Erbvertrag erstellt hat, kommt die gesetzliche Erbregelung zum Tragen. Da Ihr Vater nicht verheiratet war, geht sein gesamtes Vermögen an seine Kinder. Die Regelung des Nachlasses (Verwaltung und Aufteilung) obliegt grundsätzlich der Erbengemeinschaft (= erbberechtigte Personen).

  • 28. Dezember 2017 - E.H.

    Tod eines Elternteile - Geltendmachung

    Muss man beim Tod eines Elternteils das Erbe gesetzlich anfordern ?

    Antwort von: VermögensPartner AG

    Ja, der Erbteil muss angefordert werden - eine automatische Auszahlung erfolgt nicht. Der überlebende Ehegatte bildet zusammen mit den Nachkommen eine sogenannte Erbengemeinschaft. Die Erbengemeinschaft wird grundsätzlich mit einem Erbteilungsvertrag aufgelöst. Aus diesem geht auch die Aufteilung des Vermögens vor. Gemäss Gesetz kann jeder Erbe jederzeit die Aufteilung der Erbschaft verlangen. Können Sich die Erben nicht über die Teilung einigen, können Sie eine Erbteilungsklage einreichen. Eine gütliche Lösung ist aber im Interesse aller involvierten Personen vorzuziehen.

  • 26. Dezember 2017 - A.I.

    Gleichzeitiges Ableben

    Grüezi,

    Wir sind verheiratet und kinderlos, Frau hat keine Eltern mehr, Mann hat beide noch. Beide haben Geschwister. Wir haben einen Ehe- und Erbvertrag, wo wir uns gegenseitig begünstigen, bei Ableben eines einzelnen und es es gibt keine Testamente.

    Wer erhält was wenn wir beide gleichzeitig sterben (Flugzeugabsturz) ?

    Antwort von: VermögensPartner AG

    Falls Sie im Ehe-/Erbvertrag keine Vorkehrung für den gemeinsamen Todesfall getroffen haben, kommt die gesetzliche Regelung zum Tragen. Ist der Todesfall gleichzeitig eingetreten, beerben sich die Ehegatten nicht gegenseitig. Das Erbe wird verteilt, wie wenn der Erblasser nicht verheiratet gewesen wäre. Somit würde das Nachlassvermögen Ihres Mannes an dessen Eltern gehen. Ihr Nachlassvermögen würde an Ihre Geschwister gehen.

  • 25. Dezember 2017 - M.H.

    Stiefsohn enterben

    Wir haben ein Testament in dem wir uns gegenseitig als Alleinerbe n im Todesfall eingesetzt haben.was würde mein stiefsohn bekommen ?ich selbst habe 2 Kinder.kann man ihn enterben??

    Antwort von: VermögensPartner AG

    Das Gesetz stellt hohe Anforderungen an eine Enterbung. Nur in Ausnahmefällen ist eine Enterbung zulässig (schwere Straftat gegenüber dem Erblasser oder eine ihm nahestehende Person sowie bei einer schweren Verletzung familienrechtlicher Pflichten).

  • 23. Dezember 2017 - B.P.

    Erbvertrag nachträglich ändern

    Wir haben 2 Kinder. Nun sind wir mit der Tochter & Mann nicht gleicher Meinung, sie spekulieren auf ihren Erbteil. Wir haben vor Jahren einen Ehe- & Erbvertrag beim Notar gemacht, genau aus diesem Grund. Können wir unsere Tochter nachträglich auf den Pflichtteil setzen? Wenn ja, wie und wie gross wäre der?

    Antwort von: VermögensPartner AG

    Grundsätzlich kann der Erblasser ohne Zustimmung der involvierten Personen den Erbvertrag nicht einseitig anpassen. Haben Sie im Erbvertrag aber einseitig widerrufbare Vereinbarungen festgehalten, können Sie Ihre Tochter auf den Pflichtteil setzen. Der Pflichtteil von Nachkommen beträgt ¾ des gesetzlichen Erbanspruches. Ist es möglich, Ihre Tochter nachträglich auf den Pflichtteil zu setzen, würden ihr 3/16 des Nachlassvermögens zustehen. Wenden Sie sich für eine abschliessende Beurteilung an den Ersteller Ihres Erbvertrages.

  • 21. Dezember 2017 - H.

    Erbrecht mit Halbbruder

    Guten Tag
    Mein Vater ist schon vor über 20 Jahren gestorben. Nun starb im 2017 seine Halbschwester. Sie hat keinen Mann, keine Kinder. Das Erb geht also nur an einen Bruder so wie der Halbbruder (mein verstorbener Vater). Das heisst das Erbe wurde von ihrem Bruder abgelehnt und ging weiter zu seiner Tochter. Der andere Teil der den verstorbenen Halbbruder zu gut hätte, geht an mich so wie an meine Schwester und an meinen Halbbruder. Mich würde dies jetzt interessieren wie das Prozentual verteilt wird. Bekommt ein Halbbruder weniger wie ein Bruder? Vielen Dank

    Antwort von: VermögensPartner AG

    Die eigenen Nachkommen erben zu gleichen Teilen. Da Sie und Ihre Schwester sowie Ihr Halbbruder vom gleichen Vater stammen, erben alle zu gleichen Teilen. Somit wird der Erbanspruch Ihres Vaters auf seine drei Kinder verteilt.

  • 16. Dezember 2017 - F.

    Alleinerbin?

    Guten Tag
    Ich bin geschieden und lebe alleine mit meiner 21 jährigen Tochter. In meinem Besitz sind neben Bargeld auch zwei Liegenschaften mit beträchtlichem Wert. Ist meine Tochter auch ohne Regelung oder Testament
    alleinige Erbin oder sind Eltern, Brüder Ex-Mann auch Erbberechtigt?

    Antwort von: VermögensPartner AG

    Guten Tag

    Hat ein nicht verheirateter Erblasser Nachkommen, geht sein gesamtes Nachlassvermögen an seine Kinder.

  • 15. Dezember 2017 - R.

    Eigengut der Mutter

    Guten Tag
    Unsere Mutter (2 Kinder) hat nach dem Tod unseres Vaters wieder geheiratet und ist nun verstorben. Keine Kinder aus der 2. Ehe. Was geschieht mit dem Eigengut der Mutter. Keine Nachlassregelung.

    Antwort von: VermögensPartner AG

    Guten Tag

    Ohne anders lautende Vereinbarung fällt das Eigengut der verstorbenen Person direkt in den Nachlass. Am Nachlass ist der überlebende Ehepartner sowie die eigenen Nachkommen erbberechtigt.

  • 15. Dezember 2017 - D.S.

    Pflichtteil der Kinder

    Meine Mutter hat laut Testament, meinen Bruder auf den Pflichtteil gesetzt..
    Wieviel macht der offizielle Pflichtteil aus?

    meine Mutter hat laut Testament, meinen Bruder auf den Pflichtteil gesetzt..
    Wieviel macht der offizielle Pflichtteil aus?

    Antwort von: VermögensPartner AG

    Guten Tag

    Der Pflichtteil von Nachkommen beträgt 3/4 des erbrechtlichen Anspruches. Nachkommen sind grundsätzlich zu gleichen Teilen erbberechtigt. Sind zwei Geschwister vorhanden und wird eines der beiden Kinder auf den Pflichtteil gesetzt, erhält dieses 3/8 (= 3/4 des Erbanspruches von 1/2) des Nachlassvermögens.

  • 13. Dezember 2017 - E.l.

    Erben vom Vater. In der Ehe eingebrachtes Vermögen?

    Vater hat neu geheiratet (Zugewinngemeinschaft) und Testament abgeschlossen in dem seine Frau nur den Pflichtteil bekommt. Sie hat weder Vermögen eingebracht noch während der Ehe etwas erworben, alles hat mein Vater erworben. Welches ist ihr Pflichtteil? Kann sie von den Vermögen meines Vaters profitieren? Wir sind zwei Geschwister.

    Antwort von: VermögensPartner AG

    Guten Tag

    Untersteht die Ehe der Errungenschaftsbeteiligung wird das während der Ehedauer angesparte Vermögen je hälftig zwischen den Eheleuten aufgeteilt. Das vom Verstorbenen in die Ehe eingebrachte Vermögen (Eigengut) fällt zusammen mit der hälftigen Errungenschaftsbeteiligung in den Nachlass. Hat der überlebende Ehegatte mit den Geschwistern des Verstorbenen zu teilen, erhält dieser ¾ des Nachlasses. Wurde der Ehegatte auf den Pflichtteil (1/2 des gesetzlichen Erbanspruches) gesetzt, erhält er 3/8 des Nachlassvermögens.

  • 12. Dezember 2017 - M.W.

    Lebenspartner

    Guten Tag.
    Ich lebe mit meinem Partner zusammen, nicht verheiratet. Habe keine Kinder. Mein Vater ist verstorben, meine Mutter lebt noch. Habe zwei Geschwister. Ich möchte dass mein gesamter Nachlass an meinen Partner geht. Ich möchte auch verhindern, dass meine Geschwister etwas erben von mir. Auch im Falle ich vor meiner Mutter versterben sollte, möchte ich nicht dass meine Geschwister dann doch noch über das Erb meiner Mutter etwas von mir erben. Kann ich dies umgehen indem ich mit meiner Mutter einen Erbverzichtsvertrag abschliesse und in einer letztwilligen Verfügung meinen Parten als alleinigen Erben einsetze? Oder muss noch speziell erwähnt werden dass ich meine Geschwister oder alle übrigen gesetzlichen Erben von der Erbfolge ausdrücklich ausschliesse?

    Antwort von: VermögensPartner AG

    Guten Tag

    Mit dem angedachten Erbvertrag verzichtet Ihre Mutter auf ihren Pflichtteil. Wenn im Vertrag nichts anderes vereinbart wird, gilt der Erbverzicht auch für deren Nachkommen. Setzen Sie zudem im Testament Ihren Lebenspartner als Alleinerben ein.

  • 11. Dezember 2017 - g.

    Wer erbt was

    Mein vater hat ein papier verfassen lassen wonach er nach seinem Tod alles die Mutter bekommt. mein Vater ist 2010 gestorben und die Mutter hat alles fürs sich genommen. habe noch ein Bruder der auch nichts bekommen hat. Ich weiss dass dies gesetzlich nicht korrekt ist! leider komm ich mit meinem Bruder nicht zurecht. ich dachte immer wenn die Mutter stirbt dass es halbe halbe geteilt wird. nun sagt mir meine Mutter dass sei nicht so das jeder nur seinen pflichteil sicher bekommt und ein Teil sei zur freien Verfügung. stimmt das? ist es besser wenn ich dann einen Anwalt nehme um zu meinem Recht zu komme weil ich mit meinem Bruder kaum Kontakt habe und wir uns leider gar nichts zu sagen haben.

    Antwort von: VermögensPartner AG

    Guten Tag

    Je nachdem wie sich das Vermögen der Eltern zusammensetzt und welche güter- und erbrechtlichen Regelungen die Eltern treffen, ist es möglich, dass die eigenen Kinder erst bei Nachversterben des zweiten Elternteils Ihr Erbe erhalten. Ob dies bei Ihnen auch zutreffend ist, müsste durch einen Juristen abgeklärt werden. Sind Sie mit der Erbaufteilung nicht einverstanden oder wurde Ihr Pflichtteil verletzt, können Sie innerhalb einer gewissen Frist eine Herabsetzungsklage einreichen.

  • 11. Dezember 2017 - M.N.

    Schwester erbberechtigt?

    Hallo, guten Tag,
    Bin alleinstehend, habe keine Eltern mehr und keine Kinder, kein Ehemann, kein Lebenspartner. Nur eine Schwester. Nun eine Frage: Kann ich meine Schwester enterben oder bekommt sie trotzdem einen Pflichtteil?

    Antwort von: VermögensPartner AG

    Guten Tag

    Geschwister sind nicht pflichtteilsgeschützt. Somit können Sie mit einem entsprechenden Testament festhalten, dass Sie alle Ihre Erben auf den Pflichtteil setzen und Ihre Schwester somit leer ausgeht. Die freie Quote könne Sie nach Ihrem Willen verteilen. Wichtig ist aber, dass Sie die Pflichtteilsnenunng und die bedachten Personen und/oder Institutionen in Ihrem Testament erwähnen (ohne letztwillige Verfügung käme die gesetzliche Regelung zum Tragen).

  • 07. Dezember 2017 - S.F.

    Enkelin der verstorbenen Tochter

    Ich möchte wissen, ob die Tochter meiner verstorbenen Tochter, d.h. meine Enkelin, gleich viel erbt wie mein Sohn. Geht der gleiche Pflichtteil an meine Enkelin wie an meinen Sohn? Spielt es eine Rolle, ob mein Sohn Kinder hat?

    Antwort von: VermögensPartner AG

    Guten Tag

    Ihre Enkelin nimmt im Erbfall die Stelle der vorverstorbenen Tochter ein und erhält somit den gleichen Anteil wir Ihr Sohn. Dabei spielt es keine Rolle, ob Ihr Sohn Kinder hat. Möchten Sie Ihrem Sohn mehr zukommen lassen, können Sie im Testament aber Ihre Enkelin auf den Pflichtteil setzen und die freie Quote Ihrem Sohn oder dessen Kindern zukommen lassen.

  • 06. Dezember 2017 - F.F.

    Konkubinat

    Wir leben im Konkubinat ohne Kinder und beide zu 100% berufstätig. Kürzlich haben wir ein Eigenheim zusammen gekauft. Mein Partner hat eine Schwester mit 3 Kinder. Ich habe Bruder und Schwester mit je 2 Kinder. Frage: würden unsere Geschwister oder deren Kinder erben? Reicht in unserem Fall ein Testament um uns gegenseitig zu 100% zu begünstigen?

    Antwort von: VermögensPartner AG

    Guten Tag

    Weisen Sie keine pflichtteilsgeschützten Erben (eigene Kinder, Eltern und Ehegatten) auf, können Sie mit einem Testament frei über Ihr Nachlassvermögen bestimmen. Sie können somit in Ihrem handgeschriebenen Testament alle Erben auf den Pflichtteil setzen und die freie Quote dem Konkubinatspartner zukommen lassen. Da die Geschwister nicht pflichtteilsgeschützt sind, können Sie Ihren letzten Wille nicht anfechten.

  • 05. Dezember 2017 - Marcel

    Erben vom Vater

    Guten Tag
    Mein Vater hinterlässt einen Erbvertrag wo steht, dass ich und meine Schwester je den Pflichtteil und seine Partnerin die gesetzl. freie Quote bekommen. Die Erbmasse beläuft sich auf etwa SFr. 400000.-- .
    Wie viel werden wir (Kinder) bzw. seine Partnerin bekommen?

    Antwort von: VermögensPartner AG

    Guten Tag

    Hinterlässt der alleinstehende Erblasser eigene Nachkommen, beträgt deren Pflichtteil ¾ des Nachlassvermögens. Ihr Vater hat Sie im Erbvertrag auf den Pflichtteil gesetzt und die freie Quote (1/4) seiner Partnerin zugewiesen. Somit erhält seine Partnerin Fr. 100‘0000. Die restlichen Fr. 300‘000 gehen je zur Hälfte an Sie und Ihre Schwester.  

  • 28. November 2017 - A.D.

    Erbe von Bruder

    Guten Tag, mein Bruder ist verstorben und hinterlässt 2 erwachsene Kinder. Meine Mutter meint nun sie erbe auch einen Anteil, mein Bruder hat kein Testament gemacht.

    Antwort von: VermögensPartner AG

    Guten Tag

    Nein, Ihre Mutter ist nicht erbberechtigt. Hat der unverheiratete Erblasser Nachkommen, geht sein Nachlassvermögen vollumfänglich an die Kinder.

  • 24. November 2017 - kaktus

    freie quote

    Erhöt sich die frei quote bei folgender situation:
    2 kinder, eines davon verzichtet auf das erbe. Kriegt jetzt das noch erbberechtige kind den anteil seines geschwisters oder erhöht sich die freie quote dadurch?

    Antwort von: VermögensPartner AG

    Guten Tag

    Verzichtet ein Erbe auf seinen Anteil, gilt dieser Verzicht ohne anders lautende Vereinbarung auch für seine Nachkommen. Die Erbteilung wird vorgenommen, wie wenn der verzichtende Erbe den Erbgang nicht erlebt hätte. Somit erhöht sich der Erbanteil seiner Geschwister.

  • 17. November 2017 - A. S.

    Pflichtteil

    Ich bin testamentarisch von meinem Onkel als Alleinerbin eingesetzt.
    Er ist verheiratet. Was beträgt der Pflichtteil seiner Frau?

    Antwort von: VermögensPartner AG

    Guten TAg

    Falls Ihr Onkel keine Kinder hat und seine Eltern bereits verstorben sind, beträgt der Pflichtteil seiner Frau 3/8. 5/8 des Nachlassvermögens kann er somit Ihnen zuweisen.

  • 15. November 2017 - N.

    Testament

    Ich bin Alleinerbin. Wenn im Testament fest gehalten wurde das ich das Haus nicht verkaufen darf. Habe ich keine Möglichkeit dazu???

    Antwort von: VermögensPartner AG

    Guten Tag

    Hat der Erblasser auf der Liegenschaft Nacherben eingesetzt, können Sie die Liegenschaft nicht verkaufen. Hat Ihnen der Erblasser die Liegenschaft mittels freier Quote zugewiesen, kann er eine Veräusserungsbeschränkung festhalten. Wird dadurch aber Ihr Pflichtteil verletzt, können Sie sich dagegen wehren. Sinnvollerweise konsultieren Sie einen Juristen.

  • 09. November 2017 - B.P.

    Erbe bei Tod. von 1 Elternteil

    Guten Tag
    Wie sieht es aus bezüglich Erbe wenn der Vater verstoben ist? Wir sind 2 Kinder. Meine Mutter wohnt im Haus und sie machte bei mir eine Bemerkung dass es für uns Kinder jetzt kein Geld gibt. Stimmt das?

    Antwort von: VermögensPartner AG

    Guten Tag

    Nein. Treffen die Eltern bezgl. Nachlassregelung keine Vorkehrungen (Testament, Erbvertrag oder Ehevertrag) sind die Kinder grundsätzlich bereits im Todesfall des ersten Elternteils erbberechtigt.

  • 06. November 2017 - Ralf

    Enkel

    Ein Bekannter ist verstorben. Er hinterlässt eine Ehefrau, zwei Töchter, eine Enkelin. Falls kein Testament vorliegt, erbt die Enkelin ? Und wieviel ? Gäbe es für die Enkelin einen Pflichtteil ?

    Freundliche Grüsse Ralf Flamm

    Antwort von: VermögensPartner AG

    Guten Tag

    Die Enkelin ist in dieser Konstellation weder erbberechtigt noch pflichtteilsgeschützt.

  • 04. November 2017 - David

    Testamentarische Ergänzung

    Guten Tag,
    Mein Vater hat mir 1994 die Wohnung notariell überschrieben als Erbvorbezug. Wir sind 3 Kinder. Nun möchte er, das nach seinem Tod, ich diese zu einem Festpreis ausgleichen sollte und nicht zum Zeitwert. Er hat bereits ein Testament und möchte jetzt diesen so ergänzen. Ist dies so möglich resp. rechtskräftig?

    Antwort von: VermögensPartner AG

    Guten Tag

    Grundsätzlich ist die Liegenschaft zum Verkehrswert bei Erbfall zu berücksichtigen. Der Erblasser kann aber anderslautende Bestimmungen festhalten. Werden damit aber die Pflichtteilsansprüche anderer Erben verletzt, können diese eine Herabsetzungsklage einreichen.

  • 03. November 2017 - anna

    geänderte testament

    Mein Ehemann und ich haben einen Monat vor seinem Tod einen Ehevertrag sowie hat er einen Testament erstellt und das alles zu meinen Gunsten. Zwei Wochen später hat er aber das Testament wieder geändert und das zu Gunsten seines Kollegen ohne mich darüber zu informieren. Diesen Kollegen hat er auch als den Willensvollstrecker eingesetzt. Wie sind jetzt meine Rechte? Es gibt eine Lebensversicherung die er auch abgeschlossen hat, an erster Stelle Ehegatte, wie komme ich zu der Auszahlung wenn jetzt der Kollege den Erbschein bekommt? Oder habe ich keinen Anrecht mehr auf die Versicherung. Kinder hatten wir keine, es gibt keine Geschwister, lebt nur noch der Vater meines Mannes.

    Antwort von: VermögensPartner AG

    Guten Tag

    Wenn Sie bei der Lebensversicherung als begünstigte Person eingesetzt sind, wird die Lebensversicherung an Sie ausbezahlt. Ein allfälliger Rückkaufswert ist dem Nachlassvermögen grundsätzlich aber hinzu zu rechnen. Die notwendigen Formalitäten für die Auszahlung der Lebensversicherung können je nach Versicherung unterschiedlich sein. Wenden Sie sich deshalb direkt an die Versicherung.

    Falls Sie Zweifel zum Testament haben, können Sie eine Ungültigkeitsklage einreichen. Sollte Ihr Pflichtteil verletzt werden, können Sie eine Herabsetzungsklage einreichen.

  • 02. November 2017 - R.

    Verstorbener Halbbruder

    Guten Tag,
    Einer meiner zwei Halbbrüder väterlicherseits ist kürzlich verstorben. Die Mutter der beiden Halbbrüder ist bereits vor mehreren Jahren verstorben, doch unser Vater lebt noch. Ich möchte wissen wie es nun mit der Erbfolge aussieht, wer also nun die Hinterlassenschaft meines verstorbenen Halbbruders erbt.

    Antwort von: VermögensPartner AG

    Guten Tag

    Bei einem ledigen Erblasser ohne Kinder geht das Nachlassvermögen an dessen Eltern. Ist einer der Eltern vorverstorben, geht dieser Anteil an die Nachkommen des verstorbenen Elternteils weiter. Die Hälfte des Nachlassvermögens Ihres Halbbruders geht somit an Ihren Vater. Die andere Hälfte würde der Mutter des Halbbruders zufliessen. Da sie bereits verstorben ist, treten ihre blutsverwandten Nachkommen (= zweiter Halbbruder) an die Stelle der Mutter. Somit erben Ihr Halbbruder und Ihr Vater je die Hälfte. Da Sie mit der vorverstorbenen Mutter nicht blutsverwandt sind, sind Sie nicht erbberechtigt (falls Ihr Vater vorverstorben wäre, wären Sie erbberechtigt gewesen).  

  • 01. November 2017 - Markus Angehrn

    Partnerschaft

    Ich bin seit 23 Jahre geschieden (2 Söhne) und lebe seit 20 Jahre in Partnerschaft. Für die Erbschaft möchte ich meine Söhne auf den Pflichtteil setzen und den Rest meiner Partnerin zukommen lassen.

    Antwort von: VermögensPartner AG

    Guten Tag

    Sie können in einem handgeschriebenen Testament Ihre Kinder auf den Pflichtteil setzen und die freie Quote Ihrer Partnerin zuweisen.

  • 31. Oktober 2017 - A. C.

    Konkubinat

    Guten Tag
    Fall: Paar (Konkubinat) mit Wohneigentum, keine Kinder.
    Er: beide Elternteile, 1 Bruder in CH lebend, 1 Schwester in Europa lebend, Nichten/Neffen.
    Sie: Mutter, 1 Bruder und 1 Schwester beide in CH lebend, Neffen.
    Wie hoch ist der Pflichteil der Parteien trotz Testament für gegenseitige Begünstigung?

    Antwort von: VermögensPartner AG

    Guten Tag

    Der Mann weist zwei pflichtteilsgeschützte Erben (Eltern) auf. Haben Sie die Eltern im Testament auf den Pflichtteil gesetzt, erhalten diese je 1/4 des Nachlassvermögens. Die Frau hat lediglich eine pflichtteilsgeschützte Erbin (Mutter = 1/4 des Nachlassvermögens), die Geschwister sind nicht pflichtteilsgeschützt.

  • 30. Oktober 2017 - B.Z.

    Erbrecht

    Guten Tag
    ich bin verheiratet. Meine Frau hat aus erster Ehe einen Sohn. Alle Elternteile sind verstorben. Ich habe noch zwei Schwestern. Von den Schwestern soll eine nichts erhalten die zweite aber schon. Wie ist die Aufteilung des Erbes? Kann ich die zweite Schwester oder den Sohn meiner Frau begünstigen oder ausschliessen?

    Antwort von: VermögensPartner AG

    Guten Tag

    Ausser Ihrer Ehefrau weisen Sie keine pflichtteilsgeschützten Erben auf. Somit können Sie in einem Testament festhalten, dass lediglich eine Ihrer Schwester einen Anteil am Nachlass erhalten und der Anteil der anderen Schwester an den Sohn Ihrer Ehefrau gehen soll.

  • 29. Oktober 2017 - Markus

    Cousin - Verschollener Erbe

    Unser Cousin Väterlicherseits ist vor kurzem gestorben. Er hat keine Kinder, war nie verheiratet und hatte auch keine Geschwister. Seine Mutter ist verstorben, zu seinem Vater hatte er nie Kontakt, wir wissen auch nicht, wo und ob er überhaupt noch lebt, er hat seine Mutter nach der Geburt verlassen, und sich nie mehr gemeldet. Aufgewachsen und gelebt hat er immer bei uns, für unsere Eltern und für uns, war er eigentlich wie ein Bruder. Unsere Mutter, also seine Tante lebt mittlerweile im Altersheim, unser Vater ist schon lange verstorben. Es ist kein Testament vorhanden. Wir sind vier Geschwister. Wir fragen uns jetzt, wäre sein leiblicher Vater, sollte er noch leben, erbberechtigt?

    Antwort von: VermögensPartner AG

    Guten Tag

    Hat der nicht verheiratete Erblasser keine Kinder geht sein Nachlassvermögen an seine Eltern. Sind keine Geschwister vorhanden, geht der Erbanspruch des vorverstorbenen Elternteils an den anderen Elternteil über. Sollte der leibliche Vater des Cousins noch leben, wäre er somit alleine erbberechtigt. Ist ein Erbe nicht auffindbar, gilt es einen Erbaufruf zu erlassen. Für die Frist des Erbaufrufs (1 Jahr) bleibt die Erbteilung blockiert.

  • 26. Oktober 2017 - Klaus S.

    Als unehelicher Sohn im testament ausgeschlossen

    Ich bin unehelicher anerkanter Sohn, wurde aber vom späteren lebenspartner meiner leiblichen Mutter adoptiert und trage dessen Namen. Mein leiblicher Vater, zu dem ich nie Kontakt hatte verstarb kürzlich. In einem Handgeschriebenen Testament steht: das uneheliche Kind, Klaus Scholz wird vom Erbe ausgeschlossen. Bin ich trotzdem erbberechtigt?

    Antwort von: VermögensPartner AG

    Guten Tag Klaus

    Nein Sie sind nicht erbberechtigt: mit der Adoption erlischt Ihr Erbanspruch gegenüber dem leiblichen Vater.

  • 26. Oktober 2017 - Tamara

    Pflichtteil

    Ich bin verwitwet und habe zwei Kinder. Die Tochter ist verheiratet, die andere Tochter ledig. Kann ich die eine Tochter auf einen Pflichtteil setzen, und der anderen das restliche Vermögen überlassen? Wenn ja, wie hoch ist dieser Pflichtteil? Muss dies in einem Testament niedergeschrieben werden?

    Antwort von: VermögensPartner AG

    Guten Tag Tamara

    Sie können auch nur eines Ihrer Kinder auf den Pflichtteil setzen und die freie Quote Ihrer anderen Tochter zuweisen. Der Pflichtteil für Kinder beträgt ¾ des gesetzlichen Erbanspruchs. Setzen Sie Ihre Tochter im Testament auf den Pflichtteil erhält diese somit 3/8 des Nachlassvermögens und die andere Tochter 5/8. Die Pflichtteilsnennung muss in einem Testament niedergeschrieben sein.

  • 25. Oktober 2017 - LW

    Nacherben

    Guten Tag,
    Ich lebe mit meinem Partner in meiner Wohnung zusammen, ohne Vertrag. Möchte im Testament meine Wohnung an ihn übergeben, aber bei seinem Tod sollte die Wohnung an meine Familie (Geschwister, Nichten, Neffen) übergehen und nicht an seine Familie. Wie kann ich dies im Testament hinterlegen?

    Antwort von: VermögensPartner AG

    Guten Tag

    Mit der Einsetzung von sogenannten Nacherben können Sie festhalten, an wen die Wohnung nach dem Tod Ihres Partners gehen soll. Halten Sie in Ihrem Testament deshalb fest, dass Sie Ihrem Partner die Wohnung zuweisen und bestimmen Sie auf der zugewiesenen Wohnung die gewünschten Personen (z.B. Geschwister) bei Nachversterben Ihres Partners als Nacherben.

  • 24. Oktober 2017 - Ky.

    Verheiraet ohne Kinder

    Guten Tag.
    Ich bin verheiratet, wir haben keine Kinder. Meine Eltern leben beide nicht mehr und ich habe zwei Geschwister. Die Mutter meines Partners lebt im Ausland (ausserhalb Europa) und er hat einen Halbbruder. Stimmt es, dass die Geschwister auch einen Pflichtteil erhalten? Wir möchten dies jedoch auf keinen Fall. Wir haben dies so schriftlich dargelegt in einem Testament, das jedoch nicht notariell beglaubigt wurde?

    Antwort von: VermögensPartner AG

    Guten Tag

    Treffen Sie keine Vorkehrungen, geht ein Teil des Nachlassvermögens an Ihre Geschwister. Da Ihre Geschwister im Gegensatz zu Ihren eigenen Eltern nicht pflichtteilsgeschützt sind, können Sie mit einem entsprechenden Testament Ihren Geschwistern den Erbanteil entziehen und über diesen Teil im Rahmen der freien Quote frei verfügen. Ein Testament muss nicht notariell beurkundet sein. Es muss aber von A – Z von Hand geschrieben, mit Ort und Datum sowie Ihrer Unterschrift versehen sein.

     

  • 20. Oktober 2017 - MichaelB

    Geschwister + Elternteil im Ausland

    Ändert sich dann etwas an der gesetzlichen Erbfolge und Pflichtteilen oder gilt das CH-Gesetz, weil in CH wohnhaft/steuerpflichtig?

    Antwort von: VermögensPartner AG

    Guten Tag

    Da Sie Wohnsitz in der Schweiz haben, wird Ihr Nachlass grundsätzlich nach Schweizer Recht verteilt. Falls Sie eine andere Staatsbürgerschaft besitzen, können Sie Ihren Nachlass aber unter gewissen Umständen und Voraussetzungen dem ausländischen Recht unterstellen.

  • 19. Oktober 2017 - BM

    Meinen Ehemann auf den Pflichtteil setzen

    Guten Tag
    Wir sind eine vierköpfige Familie mit zwei erwachsenen Kindern und Enkelkindern. Unser Vermögen haben mein Mann und ich gemeinsam erarbeitet. Wie muss ich mein Testament formulieren, damit meine Kinder zu gleichen Teilen das maximal mögliche von mir erben werden? Ich möchte damit auch verhindern, dass mein Mann nach meinem früheren Ableben bei einer Wiederheirat das von mir erarbeitete Erbe meinen Kindern wegnimmt und seiner neuen Frau gibt. Darüber hinaus können die Kinder und deren Kinder das Erbe viel eher brauchen, mein Mann hat immer noch genug. Danke für Ihre Antwort und für Ihr Verständnis.

    Antwort von: VermögensPartner AG

    Guten Tag

    Sie haben verschiedene Möglichkeiten. Sie können einerseits Ihren Mann in einem Testament auf den Pflichtteil setzen und die freie Quote Ihren Kindern zuweisen. Eine andere Möglichkeit wäre ein Erbvertrag zwischen Ihnen und Ihrem Mann zu erstellen, wo Sie sich, sein Einverständnis vorausgesetzt, über den Pflichtteilsanspruch des Ehemannes hinwegsetzen können. Sinnvollerweise ziehen Sie eine Fachperson zu, welche Ihnen die verschiedenen Möglichkeiten detailliert aufzeigt.

  • 17. Oktober 2017 - L.

    Pflichtteil Eltern

    Ich bin verheiratet, ohne Kinder. Sowohl die Eltern meines Mannes wie auch meine Eltern leben noch. Wie sieht der Pflichtteil für die Eltern beider Seiten aus, wenn wir gleichzeitig sterben? Käme die Hälfte zu meinen Eltern, die andere Hälfte zu den Eltern meines Ehemanns - d.h. wir hätten gar keine freie Quote?

    Antwort von: VermögensPartner AG

    Guten Tag

    Bei gleichzeitigem Tod wäre der Ehepartner ja bereits verstorben. Ohne eigene Nachkommen geht das ganze Nachlassvermögen des Verstorbenen an dessen Eltern. Der Pflichtteil der Eltern beträgt die Hälfte des gesetzlichen Anspruches. Setzen Sie Ihre Eltern in einem Testament auf den Pflichtteil, können Sie ihm Rahmen der freien Quote über die Hälfte Ihres Nachlassvermögens frei verfügen.

  • 12. Oktober 2017 - S.St.

    Pflichtteil

    Der Lebenspartner einer Bekannten ist kurzfristig verstorben. Sie ist Alleinerbin. Es hat eine Tochter wo seit Jahren kein Kontakt bestand. Wie hoch ist der ihr zustehende Pflichtteil?

    Antwort von: VermögensPartner AG

    Guten Tag

    Bei nicht verheirateten Personen geht das Nachlassvermögen an die Kinder des Verstorbenen. Der Pflichtteil der Nachkommen beträgt ¾ des Erbanspruches, somit erhält die Tochter ¾ des Nachlassvermögens.

  • 11. Oktober 2017 - E.S.

    Pflichtteil Kinder

    Ich bin verwitwet und habe zwei Kinder. Die Tochter ist verheiratet, der Sohn ledig. Kann ich meine Tochter auf einen Pflichtteil setzen, und dem Sohn das restliche Vermögen überlassen? Wenn ja, wie hoch ist dieser Pflichtteil? Muss dies in einem Testament niedergeschrieben werden?

    Antwort von: VermögensPartner AG

    Guten Tag

    Grundsätzlich würden Ihre Kinder je die Hälfte Ihres Nachlassvermögens erben. Sie können Ihre Tochter aber in einem Testament auf den Pflichtteil (= ¾ des gesetzlichen Erbanspruches) setzen und die freie Quote Ihrem Sohn zuweisen. Halten Sie dies in Ihrem handgeschriebenen oder notariell beurkundetem Testament entsprechen fest, erhält Ihre Tochter als Pflichtteil 3/8 Ihres Nachlassvermögens und Ihr Son 5/8.

  • 11. Oktober 2017 - R.M.

    Unverheiratet, ohne Kinder, ohne Geschwister

    Ich bin unverheiratet, habe keine Kinder und keine Geschwister. Gibt es Pflichtteile für meine Cousins, Tanten und Onkel?

    Antwort von: VermögensPartner AG

    Guten Tag

    Nein, Cousins, Tanten oder Onkel sind nicht pflichtteilsgeschützt. Somit können Sie mit einem Testament frei über die Zuteilung Ihres Nachlasses verfügen. Halten Sie aber nichts fest, geht Ihr Vermögen an Ihre Verwandten.

  • 06. Oktober 2017 - R.B.

    Tod Alleinstehend, ohne Kinder, nicht verheiratet

    Meine Gotte und Tante verstarb kürzlich, ohne Kinder und war nie verheiratet. Es sind noch 3 Geschwister vorhanden von 10 Kindern. Sie hat durch einen Notar nur 1 Geschwister und dessen 2 Kinder im Erbteil als freie Wahl berücksichtigt. Ist das korrekt, dass dies so ist? Es gab deswegen eine Einsprache? Ich frage nur auch wegen meines Bruders, der jedoch noch lebt.

    Antwort von: VermögensPartner AG

    Guten Tag Ruth

    Ihre Tante und Gotte weist keine pflichtteilsgeschützten Erben auf und kann den Nachlass mit einer letztwilligen Verfügung und entsprechenden Formulierung nach ihrem Wunsch verteilen. Auch wenn Pflichtteile verletzt wären, erfolgt nicht von Amtes wegen eine Einsprache – diese müssen die entsprechenden Erben selber einreichen.

  • 03. Oktober 2017 - Jürg

    Pflichtteil Eltern

    Wir sind kinderlos. Wir haben beide Geschwister. Was sind die Pflichtteile der Eltern, die Geschwister haben ja keine Pflichtteile? 1. Falls ich nach meiner Frau sterbe? 1/4 oder 1/16?

    Antwort von: VermögensPartner AG

    Guten Tag Jürg

    Ohne Nachkommen erhält der überlebende Ehegatte ¾ des Nachlasses und ¼ geht an die Eltern des Verstorbenen. Werden die Eltern auf den Pflichtteil gesetzt, erhält jeder Elternteil 1/16. Die Geschwister sind nicht pflichtteilsgeschützt.

    Falls Sie nach Ihrer Frau versterben, geht Ihr Nachlassvermögen je hälftig an Ihre Eltern. Setzen Sie Ihre Eltern in einer letztwilligen Verfügung auf den Pflichtteil, erhalten diese je ¼ des Nachlassvermögens. Über die freie Quote (1/2) können Sie frei bestimmen.

  • 01. Oktober 2017 - T.

    Enterbung

    Mein Vater ist verstorben. Wir sind Mutter und 4 Geschwister. Einige der Geschwister sind enterbt wegen einer schweren Straftat in der Familie. Kann eine Enterbung vor Gericht rückgängig gemacht werden? Und wer kommt für die Enterbten zum Zuge?

    Antwort von: VermögensPartner AG

    Guten Tag

    Eine Enterbung kann gerichtlich angefochten werden (innerhalb eines Jahres ab dem Zeitpunkt der Kenntnisnahme der letztwilligen Verfügung). Hat das enterbte Geschwister Nachkommen, erhalten diese den Erbteil. Ansonsten geht dieser Erbteil an die gesetzlichen Erben (falls nichts anderes festgehalten worden ist).

  • 27. September 2017 - Francesco

    Verstorbener Vater

    Meine Grosseltern besitzen ein vermögen, welches nach ihrem Tod meinem Vater und dessen Schwester vererbt wird. Da mein Vater leider vor einigen Jahren verstorben ist, frage ich mich ob ich, als sein Sohn, einen Pflichtanteil bekomme?

    Antwort von: VermögensPartner AG

    Guten Tag

    Ist eines der eigenen Kinder bereits verstorben, treten dessen Nachkommen an die Stelle des Verstorbenen.

  • 17. September 2017 - Anny T.

    Erbteilung kinderlos mit Geschwister

    Ich bin verwitwet, kinderlos und war laut Ehevertrag, Gütergemeinschaft, Alleinerbin. Wer sind die gesetzlichen Erben, wenn kein Testament geschrieben wird? Geschwister: 1 Bruder, 1 Schwester vorverstorben. Erbt der Ehemann meiner vorverstorbenen Schwester, oder die Kinder?

    Antwort von: VermögensPartner AG

    Guten Tag

    Nein, der Ehemann der verstorbenen Schwester ist nicht erbberechtigt. Der ihr zustehende Anteil geht aber an die Kinder der Schwester über. Somit erben ihr Bruder und die Kinder der Schwester.

  • 16. September 2017 - Lotta

    Gesetzlicher Pflichtteil für Nichten?

    Tante ohne Kinder ohne Mann ohne Geschwister – gibt es fūr mich als Nichte einen Pflichtteil?

    Antwort von: VermögensPartner AG

    Guten Tag Lotta

    Nein, pflichtteilsgeschützt sind lediglich der eigene Ehegatte, die eigenen Nachkommen sowie die eigenen Eltern. Falls Ihre Tante die Erben auf den Pflichtteil gesetzt hat, sind Sie nicht erbberechtigt.

  • 12. September 2017 - Manuela

    Auskunftspflicht

    Guten Tag
    Meine Mutter war zum 2.mal verheiratet und vor kurzem verstorben. Sie hat im Testament ihrem Ehemann den ganzen Nachlass vererbt. Falls wir 2 Geschwister Forderungen stellen wollen werden wir auf den Pflichtteil gesetzt, so steht es im Testament. Da wir nicht wissen wieviel das Erbe ist oder sogar Schulden da sind, sollten wir innert 3 Wochen wissen wieviel Vermögen da ist, wegen der Annahme des Pflichtteils oder Ausschlagung. Es wurde leider auch kein Inventar gemacht. Muss uns der Ehemann als gesetzliche Erben Auskunft geben oder welche Möglichkeiten haben wir noch?

    Antwort von: VermögensPartner AG

    Guten Tag Manuela

    Grundsätzlich sind die Miterben verpflichtet, Auskünfte über Schulden und Guthaben zu erteilen. Eine Entbindung von dieser Auskunftsplicht kann auch der Erblasser nicht verfügen.

    Sind Sie unsicher, ob der Nachlass überschuldet ist, können Sie ein öffentliches Inventar verlangen. Dabei ist jeder Erbe befugt, ein öffentliches Inventar zu verlangen. Die Frist für dafür ist aber sehr kurz. Wenden Sie sich deshalb umgehend an die für Sie zuständige Behörde (Gemeinde, Bezirksgericht oder Erbschaftsamt usw.).

  • 12. September 2017 - Patricia

    Erbteilung

    Meine mama ist vor ein paar Monaten leider verstorben ...meine Eltern hatten einen Ehevertrag darin steht wenn es Nachkommen gibt bekommen diese 1/4 ...jetzt ist es so das vom teilungsamt der Brief kam wo der teilbare Nachlass drinsteht ...das ist die Hälfte vom gesamten ..die andere Hälfte bekommt mein Vater ..und die zweite Hälfte meine Schwester und ich stimmt das ?

    Antwort von: VermögensPartner AG

    Guten Tag Patricia

    Bevor das Nachlassvermögen bestimmt werden kann, gilt es zuerst die finanzielle Auseinandersetzung zwischen den Ehegatten zu vollziehen. Haben Ihre Eltern das Vermögen vollständig gemeinsam erwirtschaftet, steht dem überlebenden Elternteil aufgrund der güterrechtlichen Auseinandersetzung die Hälfte des Vermögens zu. In den Nachlass fällt ohne anderslautende Vereinbarung somit lediglich der güterrechtliche Anspruch des Verstorbenen (= 1/2 des Vermögens). Das Nachlassvermögen wird je hälftig zwischen dem überlebenden Ehegatten und den Kindern aufgeteilt. Somit scheint die Teilung zu stimmen. Sinnvollerweise lassen Sie die Teilung aber kurz durch einen Experten prüfen.

  • 05. September 2017 - Jacqueline B.

    Pflichtteile für Geschwister?

    Wir sind drei Geschwister ohne Eltern, da diese verstorben sind. Meine Schwester ist nicht verheiratet und ohne Kinder. Sie hat ein Testament geschrieben. Gibt es trotzdem den Pflichtteil für uns Geschwister?

    Antwort von: VermögensPartner AG

    Guten Tag Jacqueline

    Nein, Geschwister sind nicht pflichtteilsgeschützt. Falls Ihre Schwester dies entsprechend im Testament festhält, erben Sie von Ihrer Schwester nichts.  

  • 31. August 2017 - G.

    Neue Ehe wie schütze ich meinen Sohn vor Erbverlust?

    Ich habe einen Sohn, bin geschieden und möchte eine Frau heiraten die selber einen Sohn hat. Ich habe Vermögen in Form von Liegenschaften. Die werdende Ehefrau hat kein Vermögen. Meinem Sohn möchte ich sinnigerweise möglichst viel vererben, meiner werdenden Frau ein Haus und Bargeld, dies jedoch nicht bis zur Höhe des Pflichtteiles von 2/8. Testament zu erstellen ist klar, jedoch inwiefern hat mein Eigengut bzw. Güterstand Wirkung auf Nachlass?

    Antwort von: VermögensPartner AG

    Guten Tag

    Die vorhandenen Eigengüter und die Wahl des Güterstandes haben wesentlichen Einfluss auf den Nachlass. Je nach Zielsetzung und der vorhandenen Eigengüter können Sie mit einem Ehevertrag das Nachlassvermögen vergrössern oder verringern. Verfügt beispielsweise lediglich einer der beiden Ehegatten über grössere Eigengüter, kann eine Gütertrennung sinnvoll sein. Ist ein öffentlich beurkundeter Erbvertrag mit Ihrer Frau realisierbar, können Sie sich auch über die gesetzlichen Pflichtteile hinweg setzen. Aufgrund der verschiedenen Möglichkeiten, die Ihnen zur Verfügung stehen, empfiehlt es sich einen Experten beizuziehen.  

  • 30. August 2017 - Ursula

    Erbteilung bei Erbverzicht

    Guten Tag
    mein Bruder ist verstorben und ist verheiratet,hat aus erster Ehe 1Tochter,die auf das Erbe verzichtet hat .der verstorbene hat noch zwei Geschwister.Wie
    wären die Anteile vom gesamten?es geht um den Verkauf des Hauses

    Antwort von: VermögensPartner AG

    Guten Tag

    Aufgrund des Erbverzichts durch die Tochter geht das Nachlassvermögen zu ¾ an die Ehefrau und ¼ an die beiden Geschwister.

  • 24. August 2017 - Raoul

    Erbteilung bei Nachkommen und Stiefmutter

    Mein Vater ist gestorben. Die Erben sind: ich als einziger Sohn und meine Stiefmutter! Im Testament steht das ich einen Pflichtanteil nach ZGB bekomme - wie hoch ist dieser?

    Antwort von: VermögensPartner AG

    Guten Tag

    Hinterlässt der Verstorbene einen Ehegatten und Kinder erben beide je die Hälfte des Nachlassvermögens. Der Pflichtteil für Kinder beträgt ¾ des Erbteils. Somit beträgt Ihr Pflichtanteil 3/8 des Nachlassvermögens.

  • 17. August 2017 - N.R.

    Erbschaft in Österreich

    Meine Mutter ist vor 1 Woche verstorben und hat ein Haus in Österreich. Meine Schwester und ich haben keinen Kontakt mehr zu einander! Was muss ich jetzt machen oder an wen kann ich mich wenden.

    Antwort von: VermögensPartner AG

    Guten Tag

    Falls Ihre Mutter in der Schweiz gelebt und ein Testament erstellt hat, können Sie dieses bei der Behörde (z.B. Erbschaftsamt, Amtsnotariat, Gemeinde) einreichen und bei der zuständigen Behörde einen Erbschein verlangen. Zu den Abläufen im Ausland können wir Ihnen leider keine Auskunft geben.

  • 14. August 2017 - Willi

    Testament

    Meine Frau und ich haben keine Kinder. Meine Eltern sind tot. Ich habe eine Schwester. Beide Eltern der Frau leben. Sie hat drei Geschwistern. Wir habe ein Testament abgeschlossen wobei wir alles an den anderen Ehegatte vererben. Müssen/sollen wir Erbverzichtserklärungen in Betracht ziehen, um unsere Vermögen bestmöglich zu schützen?

    Antwort von: VermögensPartner AG

    Guten Tag Willi

    Sie haben keine pflichtteilsgeschützten Erben mehr und können mit einem Testament den ganzen Nachlass Ihrer Frau zuweisen. Die Eltern Ihrer Frau sind pflichtteilsgeschützt. Sind sie mit der im Testament getroffenen Vereinbarung nicht einverstanden, können Sie eine Herabsetzungsklage einreichen.

  • 08. August 2017 - D.J.

    Testament und Pflichtteile

    Mein Vater ist im 2014 verstorben. Seine zweite Ehefrau ist im 2016 gestorben und hinterliess eine Mutter und eine Schwester. In ihrem Testament setzt die Verstorbene Ehefrau unseres Vaters ihre Mutter auf den Pflichtteil und setzt als Erben des restlichen Nachlass meine Schwester und mich ein. Wieviel erbt jeder in dieser Konstellation?

    Antwort von: VermögensPartner AG

    Guten Tag

    Die Mutter der Verstorbenen ist pflichtteilsgeschützt und erhält aufgrund des festgehaltenen Pflichtteils ¼ des Nachlassvermögens. Die restlichen ¾ sind freie Quote und sind unter den eingesetzten Erben zu verteilen.

  • 28. Juli 2017 - Robert

    Pflichtteile Ehepaar ohne Kinder mit einem Elternteil und Geschwistern

    Guten Tag
    Meine Frau ist verstorben. Im Testament wurde die ganze verfügbare Quote (ausser den Pflichtteilen) mir, als Ehemann, vermacht. Wir sind kinderlos, die Mutter meiner Frau lebt noch, inkl zwei Brüder meiner Frau. Können Sie mir die Pflichtteile der Mutter und der Brüder nennen.
    Herzlichen Dank.

    Antwort von: VermögensPartner AG

    Guten Tag Robert

    Bei Ehepaaren ohne Kinder sieht die gesetzliche Regelung vor, dass der überlebende Ehegatte ¾ des Nachlasses erhält und ¼ an die Eltern des Verstorbenen gehen. Ist einer der Elternteile bereits vorverstorben, treten dessen Nachkommen (= Geschwister des Verstorbenen) an seine Stelle. Im Gegensatz zu den Eltern sind die Geschwister aber nicht pflichtteilsgeschützt. Die Mutter erhält aufgrund der Pflichtteilserwähnung 1/16 des Nachlassvermögens, die Brüder gehen leer aus.

  • 27. Juli 2017 - Katharina

    Streit um geerbtes Haus vermeiden

    Hallo. Ich bin geschieden und habe vier Kinder. Mein Eigenheim soll nach meinem Tod möglichst in der Familie bleiben. Meiner Tochter ist das nicht wichtig. Alle wünschen, dass ich möglichst detailliert die Verteilung regle, um Streit zu vermeiden. Ist es empfehlenswert, meinen ältesten Sohn als Alleinerben einzusetzen, damit keine Erbengemeinschaft entsteht, in der sich ja alle einigen müssen? Oder genügt es ihn als Willensvollstrecker einzusetzen, der den Nachlass gemäss meinem Testament unter allen vier Erben verteilt? Die Pflichtteile werden in meiner Teilungsanordnung eingehalten.

    Antwort von: VermögensPartner AG

    Guten Tag Katharina

    Setzen Sie Ihren Sohn als Alleinerben ein, verletzen Sie damit die Pflichtteile der anderen Kinder. Mit einer Herabsetzungsklage können die anderen Kinder in Anspruch geltend machen und ein Streit dürfte vorprogrammiert sein. Mit einer Teilungsvorschrift können Sie bestimmen, welcher der Erben die Liegenschaft (in der Regel in Anrechnung an den eigenen Erbanteil) übernehmen kann. Um Streitigkeiten bezgl. dem Wert der Liegenschaft können Sie auch Vorgaben für die Schätzung der Liegenschaft veranlassen. Das ernennen eines Willensvollstreckers ist sinnvoll – da Ihr Sohn aber Miterbe ist, wäre die Ernennung einer neutralen Person als Willensvollstrecker vorteilhafter.

  • 21. Juli 2017 - P.

    Ungültigkeitsklage wegen Unzurechnungsfähigkeit

    Mein Vater ist verstorben. Er hatte nicht mal 6 Monate vor dem Tod ein Testament gemacht, aber nur weil seine Freundin dies auch gemacht hat, wo sogar 10 Jahre älter ist. Die haben dies doch abgemacht wer was schreibt. Und mein Vater war auch Krank. Der hatte vorher mal ein Hirn Tumor gehabt und seit da ist er nicht mehr 100% da gewesen. Ich denke, dass die Freundin in Manipuliert hat. Kann ich da vorgehen?

    Antwort von: VermögensPartner AG

    Guten Tag

    Haben Sie Zweifel über die Gültigkeit des vorhandenen Testaments können Sie eine Ungültigkeitsklage einreichen. War der Erblasser beim Erstellen des Testamentes nicht mehr (voll) urteilsfähig, können Sie dessen Verfügungsunfähigkeit beklagen. Bevor Sie eine Klage einreichen lassen Sie sich sinnvollerweise von einem Erbrechtsexperten beraten.

  • 19. Juli 2017 - fabio

    Pflichteile ohne Kinder, ohne Eltern, mit Geschwistern

    Ein Bekannte ohne Eltern, ohne Kinder aber mit Geschwistern, fragt wie hoch die freie Quote ist. So wie ich informiert bin, 100%.

    Antwort von: VermögensPartner AG

    Guten Tag Fabio

    Ihre Einschätzung ist richtig: Ihre Bekannte hinterlässt keine pflichtteilsgeschützten Erben (lediglich der Ehegatte, die Nachkommen und die eigenen Eltern sind pflichtteilsgeschützt). Somit kann Sie mit einer letztwilligen Verfügung vollständig über das Nachlassvermögen verfügen.

  • 19. Juli 2017 - Nadja M.

    Pflichtteil

    Ein Freund ist noch mit einer Frau verheiratet, diese haben sich getrennt. Er hat mit einer anderen Frau einen 4 jährigen Sohn, der mit seiner Mutter in Brasilien lebt. Er lebt seit 3 Jahren allein. Frage: Hat sie Anrecht auf den Pflichtteil?
    Herzlich grüsst, Nadja Müller

    Antwort von: VermögensPartner AG

    Guten Tag

    Ohne anderslautende Vereinbarung bleiben die Ehegatten auch bei einer gerichtlichen Trennung erbberechtigt. Somit hat die Noch-Ehefrau im Todesfall Ihres Freundes Anspruch auf Leistungen aus dessen Nachlass.

  • 17. Juli 2017 - A.C.

    Erbberechtigung beim Tod der Schwiegermutter

    hallo meine frau ist vor einem jahr verstorben also bin ich verwittwet nun ist auch meine schwiegermutter tot da jetzt nur noch eine tochter lebt habe ich eine Frage ob ich auch ein teil erbe

    Antwort von: VermögensPartner AG

    Guten Tag

     

    Da Sie nicht blutsverwandt sind, sind Sie beim Tod der Schwiegermutter auch nicht erbberechtigt. Falls Sie mit Ihrer verstorbenen Frau Nachkommen haben, erhalten diese den allfälligen Erbanteil der verstorbenen Mutter.

  • 17. Juli 2017 - Rolf

    Schenkungen an an nichtgesetzlichen Erben

    Ich habe einen Halbbruder, wir hatten den selben Vater. Falls meine Stiefmutter (nicht meine leibliche Mutter) mir eine Schenkung macht, kann mein Halbbruder bei ihrem Tode das einfordern?

    Antwort von: VermögensPartner AG

    Guten Tag Rolf

    Erhalten Nachkommen zu Lebzeiten eine Schenkung von den Eltern, müssen Sie sich diese bei einer späteren Erbteilung grundsätzlich anrechnen lassen (ausser, der Erbe wurde mittels Testament ausdrücklich davon befreit und dass dieser Teil die freie Quote nicht übersteigt). Schenkungen an nicht pflichtteilsgeschützte Personen unterliegen nach einer Frist von 5 Jahren grundsätzlich nicht mehr der Ausgleichungspflicht resp. einer Herabsetzungsklage.

  • 16. Juli 2017 - Anna

    Erbteilung

    Wie erfolgt Erbteilung, wenn mein Mann verstirbt und anders rum? Ich habe von meiner erste Ehe eine Tochter. Sie war 6 Jahre alt, als wir mit meinem Mann geheiratet haben. An Adaption haben wir leider alle beide nicht gedacht. Mein Mann hat von seiner erste Ehe drei Kinder. Alle Kinder sind schon Erwachsene. Seine Kinder wohnen in Ausland. Wir haben gemeinsamen Sohn von unserer Ehe.

    Antwort von: VermögensPartner AG

    Guten Tag Anna

    Verstirbt ein Ehegatte wird zuerst die güterrechtliche Auseinandersetzung vorgenommen und danach das Nachlassvermögen des Verstorbenen bestimmt. Anschliessend wird das ermittelte Nachlassvermögen unter den Erben aufgeteilt. Erbberechtigt in Ihrer Situation sind immer die leiblichen Kinder sowie der Ehegatte. Verstirbt zuerst Ihr Mann, erben Sie, seine drei Kinder aus der ersten Ehe und Ihr gemeinsamer Sohn. Leben Sie zuerst ab, wird das Nachlassvermögen zwischen Ihrem Mann, Ihrem gemeinsamen Sohn sowie Ihrer eigenen Tochter aufgeteilt.

    Bei Nachversterben des zweiten Ehegatten sind jedoch nur noch seine Nachkommen erbberechtigt. Dies kann zu unerwünschten Erbsituationen führen. Es empfiehlt sich deshalb in Ihrer Situation Hilfe eines Spezialisten im Erbrecht zu zu ziehen.

  • 13. Juli 2017 - E.H.

    Erben?

    Guten Tag 
    Ich wohne mit meinem Partner zusammen in einem eigenstumwohnung der ihm gehört und möchte nicht heiraten nur wegen Erbschaft , er hat eine Tochter.
    Hab ich überhaupt ein Recht auf irgendwas wenn er stirbt? Dankeschön 

    Antwort von: VermögensPartner AG

    Guten Tag

    Falls Ihr Partner keine erbrechtlichen Vorkehrungen (Testament oder Erbvertrag) trifft, sind Sie von gesetzteswegen nicht erbberechtigt und gehen beim Tod des Lebenspartners leer aus.

     

  • 13. Juli 2017 - Josef M.

    Erbteilung bei vorverstorvbenen Erben

    Die Verstorbene hat keine Eltern mehr aber 3 Geschister.
    1 Bruder hat 4 Kinder
    1 Schwester 10 Kinder
    1 Schester 4 Kinder
    Frage: Alle Geschwister sind gestorben. Wird der Nachlass durch die 19 geteilt oder erfolgt zuerst eine Teilung mit 3 und dann die Teilung an deren Kinder

    Antwort von: VermögensPartner AG

    Guten Tag

    An die Stelle der verstorbenen Erben tretten deren Nachkommen. Die Nachkommen erben aber lediglich den Anteil des verstorbenen Elternteils. Das Nachlassvermögen der Verstorbenen wird zuerst auf die 3 ursprünglichen Erben aufgeteilt. Anschliessend wird dieser Drittel unter den jeweiligen Kindern aufgeteilt.

  • 12. Juli 2017 - Daniel

    Leiblicher Vater erbt ist aber bereits verstorben und hatte Schulden.

    Die Mutter meines leiblichen Vaters ist kürzlich verstorben. Ihren Erberlass hat sie niedergeschrieben. Ihre 3 Töchter wurden als Erben eingetragen und ihrem Sohn hat sie lediglich den Pflichtteil vererbt. Mein leiblicher Vater, welcher ich nie gesehen habe, ist ebenfalls bereits verstorben. Sind nun meine Schwester und ich die begünstigten?

    Antwort von: VermögensPartner AG

    Guten Tag Daniel

    Ist ein Erbe bereits vorverstorben treten dessen Nachkommen an seine Stelle. Somit geht der zugewiesene Pflichtteil Ihres Vaters an Sie und Ihre Schwestern über.

     

     

  • 08. Juli 2017 - Eva

    Erbe, Pflichtteil

    Alleinstehender Witwer, 2 ledige Töchter, 1 Enkel. Wenn kein Testament besteht, wie kann der Enkel trotzdem berücksichtigt werden? Wie muss ein Testament/letzter Wille abgefasst werden, damit der Enkel nicht leer ausgeht?

    Antwort von: VermögensPartner AG

    Guten Tag Eva

    Sie haben verschiedene Möglichkeiten. Mit einem Erbvertrag können Sie sich über die Pflichtteile hinwegsetzen und dem Enkel mehr als die freie Quote zuweisen. Ist ein öffentlich beurkundeter Erbvertrag mit den pflichtteilsgeschützen Erben nicht möglich, können Sie diese in einem Testament auf den Pflichtteil setzen und die freie Quote dem Enkel zuweisen. Das Testament können Sie bei einem Notar erstellen lassen oder von A – Z von Hand schreiben.

  • 07. Juli 2017 - Dani

    Erbteilung Ehepaar ohne kinder

    Meine Frau ist verstorben. Kein Testament. Das Vermögen gehört zur Hälfte ihr. Ihre Mutter und 3 Geschwister leben. Welchen Anspruch haben diese? Das Vermögen besteht zur Hauptsache aus einem Eigenheim in welchem ich wohne. Zusatzfrage: gibt es kantonale Unterschiede?

    Antwort von: VermögensPartner AG

    Guten Tag

    Das Erbrecht ist schweizweit gleich geregelt, kantonale Unterschiede gibt es grundsätzlich nicht. Verstirbt ein Ehepartner ohne Nachkommen, erbt der überlebende Ehegatte ¾ des Nachlassvermögens. Der restliche Viertel geht an den elterlichen Stamm, wobei die Geschwister an die Stelle des vorverstorbenen Elternteils treten. Somit erhält die Mutter 1/8 des Nachlasses und der restliche 1/8 wird unter den drei Geschwister verteilt.

  • 05. Juli 2017 - Ramona

    Erbverteilung: zwei Kinder und ein Enkel

    Grüezi
    Mein geschiedener Vater ist leider verstorben. Mein Bruder ist kinderlos verheiratet. Ich bin geschieden mit einem Kind. Meine Frage: Wird der Enkel in der Erbverteilung mit einbezogen? Oder wird nur zwischen uns Kindern geteilt.

    Antwort von: VermögensPartner AG

    Guten Tag Ramona

    Nein, das Erbe Ihres Vaters wird nur zwischen Ihnen und Ihrem Bruder aufgeteilt. Nur wenn Sie bereits verstorben wären, würde Ihr Anteil an Ihr Kind gehen.

  • 04. Juli 2017 - B.

    Pflichtteil für Geschwister

    der Bruder meiner Frau verheiratet, Kinderlos, Elternlos. 2 hinterbliebene Schwestern ist am 13. 9.2016 gestorben, er hat bis zu diesem Datum seine behinderte Frau (Hirnschlag) zu Hause gepflegt, die Witwe, Elternlos. 2 Geschwister ist dann am 9. 1. 2017 in einem Pflegeheim auch gestorben. die Gattin eines Bruders der verstorbenen Witwe hat die Erbaufteilung mit Einwilligung aller Erbbeteiligten übernommen, meine Frau hat nun eine vorläufige schriftliche Erbteilung erhalten, demnach bekommen die beiden Schwestern des verstorbenen Bruders. je 12,5 % Erbteil, das sind dann 25 % für die beiden, die beiden Geschwister der verstorbenen Witwe bekommen demnach 75 % ist das in Ordnung? wenn nicht was müssen wir dagegen unternehmen, mit freundlichem Gruss F. Birrer

    Antwort von: VermögensPartner AG

    Guten Tag

    Geschwister zählen nicht zu den pflichtteilsgeschützten Erben. Falls der verstorbene Bruder Ihrer Frau und/oder dessen Ehefrau eine entsprechende letztwillige Verfügung festgehalten hat, kann es sein, dass die Geschwister sogar leer ausgehen können.

    Falls aber keine letztwillige Verfügung (Testament oder Erbvertrag) besteht, wäre Ihre Ehefrau beim Ableben des Bruders erbberechtigt gewesen. Welcher Erbanteil Ihr zustehen würde, lässt sich aber leider nicht abschliessend beurteilen, da hier auch noch die güterrechtliche Aufteilung der Ehegatten zum Tragen kommt.

    Sind Sie mit der Erbteilung nicht einverstanden, kann eine Klage eingereicht werden. Sinnvollerweise suchen Sie aber vorgängig eine einvernehmliche Lösung mit den anderen Erben. Auch ein unabhängiger Experte, welcher Ihnen die Erbteilungsfolge aufzeigt, kann in Ihrer Situation hilfreich sein.

  • 28. Juni 2017 - tina

    Erben, Pflichtteil

    Guten Tag, Wir sind verheiratet und wir haben keine Kinder. Mein Mann hat keine Eltern mehr, aber Geschwister. Wer erbt beim Tod meines Mannes ohne Testament wieviel? Erben die Kinder der Geschwister auch?

    Antwort von: VermögensPartner AG

    Guten Tag

    Ohne erbrechtliche Regelung erhalten Sie als Ehefrau ¾ des Nachlassvermögens Ihres Mannes und ¼ geht an die Geschwister Ihres Mannes. Die Kinder der Geschwister sind nicht erbberechtigt (ausser das Geschwister wäre bereits schon verstorben). Die Geschwister sind aber nicht pflichtteilsgeschützt. Mit einem entsprechenden Testament kann Ihr Ehemann Ihnen das gesamte Nachlassvermögen vermachen.

  • 27. Juni 2017 - Markus G.

    Unklarheit Erbberechtigte

    Guten Tag. Mein Halbbruder (gleiche Mutter, anderer Vater) ist verstorben. Die Mutter lebt noch, sein leiblicher Vater nicht mehr. Sein leiblicher Vater hatte 2 Kinder aus seiner ersten Ehe. Wir sind bis anhin davon ausgegangen, dass die Mutter alles erbt. Der Notar sagt nun, dass auch die Kinder aus der ersten Ehe seines Vaters, also seine Halbgeschwister, erbberechtigt sind. Stimmt das wirklich?

    Antwort von: VermögensPartner AG

    Guten Tag Markus

    Ohne eigene Nachkommen geht bei unverheirateten Personen das Nachlassvermögen an die beiden Eltern. Ist einer der Eltern vorverstorben, geht dieser Anteil an dessen Nachkommen weiter. Die Aussage des Notars ist somit korrekt.

  • 27. Juni 2017 - Diana

    Wer erbt?

    Guten Tag
    Ehepaar in 2. Ehe verheiratet. Ehemann 2 erwachsene Kinder aus 1. Ehe, Ehefrau 3 erwachsene Kinder aus 1. Ehe, keine gemeinsamen Kinder. Ehefrau ist gestorben, Ehemann lebt noch. Bei Ableben des Ehemannes: Wer erbt zu wie vielen Teilen das jetzige (sein) Vermögen?

    Antwort von: VermögensPartner AG

    Guten  Tag

    Bei Ableben des Ehemannes erben seine Kinder aus der ersten Ehe sein Vermögen. Die Kinder aus der verstorbenen Mutter sind ohne anders lautende letztwillige Verfügung nicht erbberechtigt.

  • 22. Juni 2017 - Daniela

    Einzelkind

    Grüezi
    Ich habe ein Kind und bin Alleinstehend. Sie ist daher Alleinerbin und das ist gut so. Was muss sie nach meinem Ableben tun, damit sie über meine Bankkonten verfügen kann?

    Antwort von: VermögensPartner AG

    Grüezi

    Um über das Bankvermögen verfügen zu können, wird in der Regel eine Erbbescheinigung verlangt. Bis diese ausgestellt werden kann, verstreichen oftmals mehrere Wochen. Setzen Sie Ihr Kind in einem Testament als Willensvollstrecker ein, kann schneller über das Vermögen verfügt werden.

  • 14. Juni 2017 - w.

    Erben von Tante

    Guten Tag, Meine Tante ist verstorben. Ihr Mann, ihre Eltern und ihre Geschwister (2 Schwestern) sind schon verstorben. Es gibt 5 Nachkommen von den beiden Schwestern. Die Tante hat ein Testament verfasst je 50% zugunsten eines Sohnes und eines Enkels ihres verstorbenen Ehemanns. Die beiden sind nicht Nachkommen der Tante, sondern stammen aus einer früheren Ehe des verstorbenen Ehemanns. Gibt es ein Pflichtteil für die 5 Nachkommen der Schwestern der Tante ?

    Antwort von: VermögensPartner AG

    Guten Tag

    Nein, die Nachkommen der Schwester der Tante sind nicht pflichtteilsgeschützt. Somit kann die Tante in ihrem Testament über das Nachlassvermögen verfügen, wie sie möchte.

  • 07. Juni 2017 - Manuela

    Freiwillig auf Pflichtteil verzichten

    Guten Tag
    Mein Vater ist verstorben, meine Mutter lebt noch, ich habe noch zwei Geschwister. Nun hat mein Vater einen Ehe und Erbvertrag, der sich aber nur darauf bezieht das meine Mutter das Haus bekommt. Wir Kinder sollen nun den Pflichtteil des restlichen Vermögens bekommen. Meine Frage können wir Kinder diesen Pflichtteil ausschlagen, so dass das gesamte Erbe an meine Mutter gehen würde?

    Antwort von: VermögensPartner AG

    Guten Tag Manuela

    Sind sich die Erben einig, können sie von der vorgegebenen Erbregelung auch abweichen. Somit können die Kinder auch bei einer anderslautenden letztwilligen Verfügung freiwillig auf ihren Pflichtteil verzichten. Treffen Sie aber eine andere Vorkehrung als im Testament vorgegeben ist, gilt es die allfälligen steuerlichen Folgen des frewilligen Erbverzichtes sinnvollerweise vorgängig mit dem Steueramt zu prüfen.

  • 05. Juni 2017 - P. S.

    Erbanteil ohne Erbvertrag

    Guten Tag
    Wie wird das Erbe verteilt, wenn mein Mann stirbt? Wir haben zwei Kinder (19/17). Wir haben keinen Ehevertrag und keinen Erbvertrag. Wir leben in einem Einfamilienhaus, das mein Mann  schon vor der Heirat ( aber im Konkubinat) gekauft hat. Er ist als alleiniger Besitzer im Grundbuch eingeschrieben. Er besitzt eine 3.Säule und hat ein Erbe.
    Wie würde das Erbe verteilt? Was sollte man sonst machen, damit ich im Haus bleiben kann oder die Kinder noch gar nicht erben könnten?

    Antwort von: VermögensPartner AG

    Guten Tag

    Wenn Sie keinen Ehevertrag abgeschlossen haben, unterstehen Sie dem ordentlichen Güterstand der Errungenschaftsbeteiligung. Dabei wird das Vermögen in Eigengüter (in Ehe eingebrachte Vermögenswerte und sämtliche Schenkungen/Erbschaften) und Errungenschaft unterteilt. Im Todesfall des Ehegatten erfolgt zuerst die güterrechtliche Auseinandersetzung zwischen den Eheleuten. Das Eigengut des Verstorbenen und die Hälfte des güterrechtlichen Anspruches fallen in die Erbmasse. Dort ist der überlebende Ehegatte zusammen mit den Kindern erbberechtigt.

    Ihnen stehen verschiedene Möglichkeiten zur Nachlassregelung (u.a. Testament, Erbvertrag, Ehevertrag) zur Verfügung. Welche der verschiedenen Optionen für Sie die passende Lösung darstellt, ist neben Ihrer finanziellen Situation auch von Ihren Zielsetzungen abhängig. Ziehen Sie deshalb einen Experten zu um eine für Sie passende Lösung zu finden.

  • 04. Juni 2017 - S.

    Erbrechtsfolge im Konkubinat mit zwei Kinder

    Guten Tag, ich lebe im Konkubinat mit 2 Kindern und erwerbe gemeinsam mit meinem Partner eine Eigentumswohnung. Wie sieht die Erbfolge aus, im Falle, dass ich mit meinen Kindern gleichzeitig sterbe (z.B. Flugzeugabsturz) und wie im Falle, dass ich zuerst und die Kinder danach sterben (z.B. aufgrund eines Unfalls?). Besten Dank und freundliche Grüsse

    Antwort von: VermögensPartner AG

    Guten Tag

    Bei unverheirateten Personen geht das ganze Vermögen bei Ableben an die eigenen Kinder. Bei Nachversterben der Kinder würde das Vermögen an deren Nachkommen weiter vererbt werden. Bei gleichzeitigem Ableben mit Ihren Kindern geht Ihr Vermögen an Ihren elterlichen Stamm. Sind Ihre Eltern bereits vorverstorben geht der Nachlass an die Geschwister. In beiden Fällen würde Ihr Konkubinatspartner aber leer ausgehen – im Gesetzt ist Lebenspartner nicht als Erbe vorgesehen. Möchten Sie ihm etwas zukommen lassen, müssen Sie eine letztwillige Verfügung erstellen.

  • 22. Mai 2017 - Monika

    Erbanteil bei Grossmutter

    Meine Schwiegermutter hat Ihren Mann sowie ihren einzigen Sohn überlebt. Es sind zwei Enkelkinder vorhanden. Wer erbt in welchem Verhältnis. Wie hoch ist der Pflichtteil der Enkelkinder?

    Antwort von: VermögensPartner AG

    Bei nicht verheirateten Personen geht das Nachlassvermögen an die Nachkommen. An die Stelle bereits verstorbener Kinder treten deren Nachkommen, wobei diese zu gleichen Teilen erben. Der Pflichtteil von Nachkommen beträgt ¾ des Nachlassvermögens.

  • 21. Mai 2017 - Renate

    Erbrecht

    Ich wohne alleine in meiner Eigentumswohnung. Ich war nie verheiratet. Habe zwei eigene erwachsene Kinder. Wer erbt bei meinem Tod, wenn kein Testament gemacht wurde (Auto, Wohnung, Geld)?

    Antwort von: VermögensPartner AG

    Guten Tag Renate

    Ohne Testament oder letztwillige Verfügung kommt die gesetzliche Erbteilung zum Tragen. Somit geht Ihr gesamter Nachlass (inkl. bewegliche Sachen wie Auto, Möbel usw.) je zur Hälfte an Ihre Kinder.

  • 16. Mai 2017 - R. L.

    Herabsetzungsklage

    Kann man trotz fehlendem Testament eine Herabsetzungsklage machen?

    Antwort von: VermögensPartner AG

    Guten Tag

    Sind Ihre Pflichtteile (z.B. infolge einer Schenkung oder eines Testamentes) verletzt, können Sie innerhalb der gesetzlichen Frist (1 Jahr) eine Herabsetzungsklage einreichen. Zuständig ist das Gericht am letzten Wohnsitz des Verstorbenen.

  • 12. Mai 2017 - K.

    Nachlass - Anteile

    Meine Mutter ist das 2. mal verheiratet. Ein Sohn aus 1. Ehe. Wen sie stirbt, wer erbt Ihr Vermögen? Ihre Eltern sind verstorben. Der Ehemann lebt noch. Ein Testament, Erbvertrag, Ehevertrag liegt nicht vor.

    Antwort von: VermögensPartner AG

    Guten Tag

    In diesem Fall sind der Ehemann sowie die beiden Kinder erbberechtigt. Ohne andere Vereinbarungen erbt der Ehemann die Hälfte des Nachlassvermögens und die beiden Söhne zu gleichen Teilen die andere Hälfte.

  • 11. Mai 2017 - S.

    Erbteilung alleinstehend mit Kindern und vorverstorbenen Erben

    Mutter verstorben. Drei lebende Geschwister und ein verstorben Bruder mit zwei Kindern Wie ist hier die Erbverteilung?

    Antwort von: VermögensPartner AG

    Guten Tag

    Die Kinder erben zu gleichen Teilen. Ist einer der Nachkommen bereits vorverstorben, treten dessen Kinder an die Stelle des verstorbenen Erben. Somit wird das Nachlassvermögen durch vier geteilt, wobei die Kinder des verstorbenen Bruders ihren Anteil (= ¼) je hälftig zu teilen haben.

  • 11. Mai 2017 - Megi

    Pflichtteil und Vorkaufsrecht EFH

    Im Testament steht, Sohn hat Vorkaufsrecht auf EFH zum Preis von 220'000.-- , Wert heute ca 550'000.--, es sind 3 Kinder als Erben vorhanden. Bargeld nichts vorhanden. Kann der im Testament genannte Sohn das Haus zu diesem Preis kaufen? So werden ja die zwei anderen Geschwister benachteiligt.

    Antwort von: VermögensPartner AG

    Guten Tag

    Wird durch das Testament der Pflichtteilsanspruch verletzt und sind die Erben damit nicht einverstanden, können die betroffenen Erben eine Herabsetzungsklage einreichen. Sie können die Klage innerhalb eines Jahres seit Eröffnung des Testamentes beim Gericht am letzten Wohnsitz des Erblasser  einreichen.

  • 10. Mai 2017 - B.

    Erbteilung

    Lebe mit einem Partner zusammen, nicht verheiratet. Hatte noch eine Schwester die schon mehrere Jahre gestorben ist. Die hatte noch 2 Kinder, bin dem nach die Tante dieser Kinder. Wie ist die Erbfolge? Wie ist die Erbfolge, wenn ich meinen Lebenspartner heirate der noch 2 Kinder hat aus erster Ehe. Was ist dann mit den Kindern meiner Schwester?

    Antwort von: VermögensPartner AG

    Guten Tag

    Ohne Nachkommen fliesst das Nachlassvermögen einer unverheirateten Person an die eigenen Eltern. Sind diese bereits verstorben, geht deren Erbanteil an allfällige Nachkommen über. Ohne anderslautende Regelung und ohne Heirat geht Ihr Vermögen an Ihre Schwester resp. an deren beiden Kinder. Diese sind aber nicht pflichtteilsgeschützt. Mit einer entsprechenden letztwilligen Verfügung könnten Sie Ihren Partner begünstigen. Beachten Sie aber, dass bei dessen Nachversterben das Vermögen an dessen Kinder weiter vererbt würde.

    Bei verheirateten Personen ohne eigene Nachkommen erhält der überlebende Ehegatte ¾ des Nachlassvermögens. ¼ geht an den elterlichen Stamm und somit an die Kinder Ihrer Schwester.  

  • 09. Mai 2017 - St. M.

    Erbteilung bei verheiratetem Paar mit Kinder aus erster Ehe

    Wie erfolgt Erbteilung wenn der Ehemann verstirbt? Der Mann hat Kinder (aus 1. Ehe), Frau hat keine Kinder, ihr Vater lebt noch. Wer bekommt was? Wer bekommt was, wenn Vater der Frau auch nicht mehr.

    Antwort von: VermögensPartner AG

    Guten Tag

    Bei Tod des Ehemannes sind die Ehefrau sowie die Kinder des Mannes erbberechtigt. Bei Nachversterben der Ehefrau geht der Nachlass an den Familienstamm (Vater, allfällige Geschwister usw.) der Frau. Die Kinder des Mannes gehen dann leer aus (nicht blutsverwandt mit der Frau).

  • 08. Mai 2017 - K.

    Erbfolge und Verteilung

    Meine Mutter ist das 2. Mal verheiratet, ich bin der einzige Nachkomme meiner Mutter aus 1. Ehe. Nun liegt sie leider im Sterben. Wie ist nun die Erbfolge des Vermögens meiner Mutter und ihrem 2. Mann der noch lebt

    Antwort von: VermögensPartner AG

    Guten Tag

    Ohne anderslautende letztwillige Verfügung (Testament, Erbvertrag) oder bestehenden Ehevertrag sind der derzeitige Ehemann Ihrer Mutter und Sie erbberechtigt.

  • 08. Mai 2017 - E. M.

    Erbe

    Einer meiner Söhne ist leider letzte Woche unerwartet gestorben. Die Wohngemeinde meines Sohnes wollte mir nun weismachen dass ich die erste Erbin sei. Der Sohn hat aber ebenfalls einen Sohn und eine Tochter (beide volljährig). Der Verstorbene hat viele Schulden hinterlassen, kann ich das Erbe ausschlagen?

    Antwort von: VermögensPartner AG

    Guten Tag

    Bei alleinstehenden Erblassern geht sowohl das Nachlassvermögen wie auch allfällige Schulden grundsätzlich an die eigenen Kinder über. Ist der Nachlass überschuldet, hat jeder Erbe das Recht, die Erbschaft auszuschlagen. Besteht Unklarheit über das vorhandene Vermögen, kann ein öffentliches Inventar verlangt werden. Will man die Erbschaft nicht antreten, muss die Ausschlagung innerhalb einer Frist von drei Monaten ausdrücklich mitgeteilt werden.

  • 08. Mai 2017 - Heinz

    Pflichtteil bei Alleinstehenden

    Auf meinen Bruder und mich trifft die Variante " Ohne Kinder, ohne Eltern mit Geschwister" zu. Sehe ich das richtig, dass ich alles von meinem Bruder erben würde, wenn er kein Testament erstellt hat? (wir sind zwei Söhne, unserer verstorbenen Eltern). Bedeutet die freie Quote von 1/1, dass ich nichts erbe, wenn mein Bruder ein Testament zugunsten einer anderen Person oder einer Institution gemacht hat?

    Antwort von: VermögensPartner AG

    Guten Tag Heinz

    Verstirbt eine alleinstehende Person ohne Nachkommen, fällt sein Nachlass den Eltern zu. Sind die Eltern bereits vorverstorben, fliesst das Vermögen den Geschwistern zu. Da Sie das einzige Geschwister des Bruders sind und Ihre Eltern nicht mehr leben, wären Sie der gesetzliche Erbe. Geschwister sind aber nicht pflichtteilsgeschützt. Somit kann Ihr Bruder mit einer letztwilligen Verfügung sein ganzes Vermögen beispielsweise einer Institution oder einer dritten Person zukommen lassen.

  • 07. Mai 2017 - R.G.

    Pflichtteile

    Ein Ehepaar stirbt. Es hinterlässt ein Vermögen von Fr.400.000.-
    Von zwei Kinder wird eines auf den Pflichtteil gesetzt. Wie hoch ist der Betrag und wie hoch der zur freien Verfügung?
    Vielen, vielen Dank und eine schöne Woche.

    Antwort von: VermögensPartner AG

    Guten Tag

    Der Pflichtteil von Kindern beträgt ¾ des Erbanspruchs. Ohne letztwillige Verfügung würde jedes Kind die Hälfte des Vermögens erhalten. Das auf den Pflichtteil gesetzte Kind erhält 3/8 (Erbanspruch ½ mal Pflichtteil ¾) der Erbmasse und somit Fr. 150‘000. Das andere Kind erhält seinen Erbanspruch (1/2) Fr. 200‘000. Der mit der freien Quote (1/8) bedachte Person oder Institution erhält Fr. 50‘000.

  • 02. Mai 2017 - T.L.

    Was erbe ich wenn meine verheiratete Mutter stirbt?

    Meine Eltern sind verheiratet und ich bin der eheliche Sohn. Nun stellt sich raus dass mein Vater noch 3 uneheliche Kinder hat. Bis jetzt ist es so, dass wenn er stirbt meine Mutter 50 Prozent erbt und ich mir den Rest mit den 3 anderen teilen muss. Was bekomme ich, wenn meine Mutter zuerst stirbt?

    Antwort von: VermögensPartner AG

    Guten Tag

    Die Nachlassfrage unter Ehepaaren ist immer auch eine Frage des Güterstandes und eines allfällig vorhandenen Testaments. Gemäss der gesetzlichen Regelung würde die eine Hälfte des Nachlasses Ihrer Mutter an den Ehemann, die andere Hälfte an die leiblichen (oder adoptierten) Kinder Ihrer Mutter gehen.

  • 30. April 2017 - R.

    Erben mittels Testament festlegen

    Ich bin alleinstehend, ohne Eltern, ohne Kinder, 1 Bruder. Kann ich das Erbe mittels Testament jemand anderem vererben, d.h. nicht meinem Bruder.

    Antwort von: VermögensPartner AG

    Guten Tag

    Geschwister sind nicht pflichtteilsgeschützt, daher können Sie über den Nachlass, basierend auf den gemachten Angaben, mittels Testament frei verfügen.

  • 30. April 2017 - d.

    Pflichtteil

    Mutter mit 2 Kinder (beide mit Familien, Enkelkinder etc), keine Eltern oder Ehepartner mehr. Eines der Kinder ist auf den Pflichtteil gesetzt der andere soll freie Quote erhalten. Wie viel erhält nun jedes der beiden Kinder.

    Antwort von: VermögensPartner AG

    Guten Tag

    Ohne Testament würden die beiden Kinder zu gleichen Teilen (= je 1/2 ) erben. Eines der Kinder wurde auf den Pflichtteil (= ¾ des Erbanspruches) gesetzt und erhält somit 3/8 des Nachlassvermögens. Das Kind, welchem die frei verfügbare Quote zugewiesen wurde, erhält somit seinen Erbanspruch (= ½) sowie die freie Quote (1/8), was insgesamt 5/8 entspricht. Beträgt das Nachlassvermögen beispielsweise Fr. 100‘000, würde das auf den Pflichtteil gesetzte Kind Fr. 37‘500 und das andere Kind Fr. 62‘500 erhalten.

  • 29. April 2017 - Monika

    Erbe der Tante

    Unsere Tante ist alleinstehend, Eltern, Bruder und ein Neffe ist bereits verstorben. Es leben noch 2 Cousinen, 2 Nichten und 1 Neffe.

    Der verstorbene
    Neffe war verheiratet und hat 2 Kinder. Die Ehefrau wurde in seinem Testament enterbt, da sie schon viele Jahre in Trennung lebten. Meine Tante möchte der Frau und den Kindern nichts vererben, was muss sie beachten? Erben sollen die 2 Nichten und der Neffe.

    Antwort von: VermögensPartner AG

    Guten Tag Monika

    Ihre Tante weist keine pflichtteilsgeschütze Erben auf und somit über das Nachlassvermögen frei bestimmen. Wichtig ist aber, dass sie ihren Wunsch bezgl. Erbteilung in einem Testament festhält und dabei die Formvorschriften für das Testament erfüllt.

  • 28. April 2017 - Marina

    Erbaufteilung

    Grüezi
    Mein Mann und ich haben keine Kinder. Er hat eine Schwester und sie hat drei Kinder. Meine Schwiegereltern leben leider nicht mehr, meine schon. Wir besitzen div. Liegenschaften und eine Firma, die eine GmbH ist. Wie wird geerbt, falls einer von uns sterben sollte?

    Antwort von: VermögensPartner AG

    Guten Tag

    Bei Ihrem Ableben erbt Ihr Ehemann (3/4) sowie Ihre Eltern (je 1/8). Verstirbt Ihr Ehemann zuerst, erben Sie ebenfalls 3/4 des Nachlasses und ¼ geht an die Schwester des Bruders. Da die Schwester aber nicht pflichtteilsgeschützt ist, kann Ihr Mann Ihnen mittels Testament den ganzen Nachlass zukommen lassen.

  • 26. April 2017 - Julia

    EXSCHWÄGERIN

    Hallo,
    Vor ca. 40 Jahren verstarb mein Bruder, sowie seine beiden Kinder. Ist nun meine Ex-Schwägerin erbberechtigt, wenn nun auch noch meine Mutter, also die Schwiegermutter der Ex-Schwägerin verstirbt?

    Antwort von: VermögensPartner AG

    Guten Tag Julia

    Nein, Ihre Ex-Schwägerin ist beim Tod Ihrer Mutter nicht erbberechtigt.

  • 13. April 2017 - s

    Erbberechtigung

    Meine leibliche Mutter hat - damals verwitwet - vor 35 Jahren erneut geheiratet. Mein Stiefvater war bis dato unverheiratet und hat keine leiblichen Kinder. Seine Eltern und Geschwister sind bereits verstorben, es gibt aber Neffen und Nichten. Meine leibliche Mutter ist nun verstorben. Meine Frage: Wer wäre im Falle des Ablebens meines Stiefvaters bezüglich dessen Erbes erbberechtigt?

    Antwort von: VermögensPartner AG

    Guten Tag

    Erbschaften werden innerhalb der Blutsverwandtschaft vererbt. Stiefkinder haben zu den Stiefeltern (und umgekehrt) kein gesetzliches Erbrecht. Bei Versterben des Stiefvaters würden dessen Neffen und Nichten erben. Da diese aber nicht pflichtteilsgeschützt sind, könnte Ihr Stiefvater Ihnen mittels einer entsprechenden letztwilligen Verfügung (Testament oder Erbvertrag) einen Teil oder sein ganzes Nachlassvermögen zukommen lassen.

  • 12. April 2017 - Susanna S.

    Erbteilung bei kinderlosem Ehepaar

    Der Onkel (Bruder des Vaters) meines Mannes ist verheiratet und kinderlos. Mein Mann hat keine Geschwister und die Eltern sind verstorben. Die Ehefrau des Onkels hat einen kinderlosen Bruder und einer welcher verstorben ist und 2 Töchter hat. Ein Ehevertrag besteht meines Wissens nicht. Wie ist hier die Erbfolge? Erbt nur die Partei dessen Erblasser zuletzt stirbt oder beide Parteien?

    Antwort von: VermögensPartner AG

    Guten Tag

    Ohne Nachkommen erbt der überlebende Ehegatte ¾ des Nachlassvermögens und ¼ geht an die Eltern oder an die Geschwister des Verstorbenen. Bei Nachverstreben des überlebenden Ehegatten erben nur noch dessen blutsverwandte Personen.

  • 11. April 2017 - Christine

    Wer erbt?

    Meine Schwiegermutter hinterlässt im Todesfall eine Eigentumswohnung. Wer erbt in diesem Falle, wenn eines ihrer drei Kinder vor der Mutter stirbt?
    Dessen Kinder , bzw, die Enkel ?

    Antwort von: VermögensPartner AG

    Guten Tag Christine

    An die Stelle des vorverstorbenen Kindes treten dessen eigene Nachkommen. Somit wäre die Liegenschaft der Schwiegermutter zwischen den beiden Geschwister und den Nachkommen des vorverstorbenen Geschwisters zu teilen.

  • 10. April 2017 - Maria

    Nachvererbung Pflichtteil der Eltern

    Ist es wirklich möglich, dass der Pflichtteil des vorverstorbenen Vaters auf seine Nachkommen übergeht? Ich dachte bisher, dass der Pflichtteil nur bei den eigenen Nachkommen weitervererbt wird, nicht aber, wenn es auf den elterlichen Stamm zurückfällt.

    Konkret: Ich, alleinstehend, ohne Nachkommen, mit Geschwister und Mutter noch lebend, Vater vor 26 Jahren verstorben. Die Mutter hätte einen Pflichtteil von 25%, über den Rest des Nachlasses könnte ich frei verfügen? Oder ist es tatsächlich so, dass der Pflichtteil des Vaters (vorverstorben) auf dessen Nachkommen übergeht und diese Anspruch auf den Pflichtteil hätten, falls ich keinen Erbverzichtsvertrag mit ihnen machen würde?

    Antwort von: VermögensPartner AG

    Guten Tag

    Ohne anderslautende letztwillige Verfügung würde der Erbanspruch des verstorbenen Vaters an dessen Nachkommen übergehen. Dessen Kinder sind aber nicht pflichtteilsgeschützt. Sie können somit mit einem entsprechenden Testament vermeiden, dass dessen Kinder bei Ihrem Ableben erbberechtigt sind.

  • 06. April 2017 - John

    Erbteilung bei Sohn Mutter mit Stiefvater

    Ich bin das einzige Kind meiner Mutter (aus erster Ehe). Meine Mutter ist seit über 30 Jahren mit einem neuen Mann verheiratet. Der Mann hat noch Eltern und Geschwister. Wie würde das Erbe verteilt, wenn (A) der Mann stirbt, (B) die Mutter stirbt? Und (C ) wenn der verbleibende schlussendlich stirbt?

    Antwort von: VermögensPartner AG

    Guten Tag John

    Bei Ableben Ihrer Mutter sind sowohl Sie wie auch der neue Ehemann je zur Hälfte erbberechtigt. Bei dessen Nachversterben gehen Sie aber ohne anderslautende Regelung leer aus. Stirbt der Ehemann zuerst hat Ihre Mutter dessen Nachlassvermögen mit seinen Eltern zu teilen. Ihre Mutter würde ohne letztwillige Verfügung ¾ des Nachlassvermögens erhalten, ¼ geht an die Eltern des verstorbenen Ehemannes. Bei Nachversterben der Mutter sind Sie der alleinige Erbe.

  • 30. März 2017 - Susanne

    Erbe der Cousins

    Guten Tag, wir hatten einen Todesfall, mein Cousin ohne Kinder, Geschwister und Eltern ist verstorben. Testament berücksichtigt 4 von 5 Cousins. Hat der 5. einen Anspruch oder evtl. der Bruder von seinem Vater?

    Antwort von: VermögensPartner AG

    Guten Tag Susanne

    Ihr verstorbener Cousin weist keine pflichtteilsgeschützten Erben auf, weshalb er mit einem Testament über die Zuteilung seines Nachlassvermögens frei verfügen kann. Somit kann er auch nur 4 der 5 Cousins berücksichtigen.  

  • 25. März 2017 - Ana

    Vererbung Anteile der GmbH

    Mein Lebenspartner und ich haben gemeinsam eine GmbH gegründet. Er ist geschieden und hat einen Sohn aus dieser Ehe. Wir sind nicht verheiratet und haben keine Kinder. Besteht die Möglichkeit, dass die Anteilsscheine sowie das Vermögen der GmbH an mich übergehen (ev. durch vertragliche Regelung oder Testament) oder werden die vererbt an seinen Sohn, Eltern oder Exfrau?

    Antwort von: VermögensPartner AG

    Guten Tag Ana

    Wenn Sie nichts regeln und die gesetzliche Erbfolge zum Tragen kommt, würde der Sohn Ihres Lebenspartner die Anteile erben. Treffen Sie deshalb entsprechende Vorkehrungen und lassen Sie sich von einem Spezialisten beraten.

  • 24. März 2017 - T.

    Aufteilung bei Errungenschaft

    Ich bin 20 Jahre jünger wie mein Mann, der bereits pensioniert ist. Momentan gehe ich 30% arbeiten, ein Teil meines Lohns spare ich für meine Altersvorsorge. Da wir keinen Ehevertrag haben, würden meine Ersparnisse/AHV/2.Säule alle geteilt?

    Antwort von: VermögensPartner AG

    Guten Tag

    Ohne andere Regelung unterstehen Sie dem ordentlichen Güterstand der Errungenschaft. Dabei werden die während der Ehedauer angesparten Vermögenswerte bei Auflösung der Ehe infolge Tod oder Scheidung hälftig zwischen den Ehegatten aufgeteilt. Einzig erhaltene Erbschaften und Schenkungen sowie das in die Ehe eingebrachte Vermögen stellen Eigengut dar und gehören dem entsprechenden Ehegatten alleine.

  • 23. März 2017 - Markus

    Alleinstehend ohne Nachkommen - Erbteilung bei vorverstorbenen Erben

    Verwitwete Frau gestorben. Hinterlässt einen Bruder mit Ehefrau und deren Familien und weiter 2 Familien von 2 verstorbenen Schwestern. Wie ist die Quotenregelung?

    Antwort von: VermögensPartner AG

    Guten Tag Markus

    Ohne Nachkommen gelangt die Erbschaft eines unverheirateten Erblassers an dessen Eltern. Sind die Eltern vorverstorben, treten deren Nachkommen (= Geschwister der Erblasserin) an deren Stelle und erben zu gleichen Teilen. Falls die beiden verstorbenen Schwestern Nachkommen haben, treten diese an deren Stelle. Somit würde der Bruder und die beiden verstorbenen Schwestern (resp. deren Kinder) je 1/3 des Nachlassvermögens erhalten.

     

  • 22. März 2017 - Hans

    Weitervererbung Vorkaufsrecht

    Auf dem Haus ist ein vertragliches Vorkaufsrecht ohne Betrag abgemacht. Bleibt das Vorkaufsrecht über den Tod des Erblassers bestehen oder wird das aufgehoben?

    Antwort von: VermögensPartner AG

    Guten Tag Hans

    Grundsätzlich werden Vorkaufsrechte weitervererbt. Das Gesetz lässt den Vertragsparteien aber offen, etwas anderes zu vereinbaren (z.B. Untergang des Vorkaufrechts bei Tod des Berechtigten). Schauen Sie deshalb im Vertrag nach, was vereinbart worden ist.

  • 21. März 2017 - Stefan

    Minderjährige Erben

    Bin alleinstehend und habe eine Tochter die 2 Jahre ist. Bei meinem Ableben wäre sie alleine erbberechtigt? Wenn ja wer würde das Erbe verwalten? Wann könnte die Tochter das Erbe antreten?

    Antwort von: VermögensPartner AG

    Guten Tag Stefan

    Bei alleinstehenden Personen sind die eigenen Nachkommen alleine erbberechtigt. Ab Erreichen der Volljährigkeit könnte Ihre Tochter selber über das Nachlassvermögen verfügen. Bis dahin müsste Ihre Tochter einen Beistand haben, welcher sie bezgl. der Erbregelung und der Verwaltung des Erbvermögens vertritt. Setzen Sie in einem Testament einen Willensvollstrecker ein, würde dieser die Verwaltung der Erbschaft in Ihrem Sinne übernehmen.

  • 18. März 2017 - Marion W.

    Erbteilung

    Mein Mann und ich besitzen ein Einfamilienhaus, welches auf uns beide im Grundbuch eingetragen ist. Wie sähe das aus im Falle des Ablebens meines Ehemanns. Gemäss Gesetz steht meinen drei Kindern (zwei sind volljährig, einer noch nicht) die Hälfte der Erbmasse zu. Falls meine beiden erwachsenen Söhne auf ihr Erbe bestehen, müsste ich das Haus verkaufen, damit die Erbauszahlung überhaupt stattfinden kann. Wie funktioniert dies aber, wenn nur einer auf seinen Erbteil besteht, und der andere eine Verzichtserklärung unterschreibt, damit zu diesem Zeitpunkt keine Auszahlung vorgenommen werden muss (und somit das Haus auch nicht verkauft werden muss)? Könnte ich mich im Voraus absichern, damit ich das Haus behalten kann?

    Antwort von: VermögensPartner AG

    Guten Tag Marion

    Grundsätzlich kann jeder Erbe die Herausgabe seines Erbes verlangen. Um das Haus nicht verkaufen zu müssen, empfiehlt es sich rechtzeitig eine geeignete Nachlassregelung zu treffen. Mit einem Erbvertrag könnten Sie beispielsweise regeln, dass die Nachkommen im ersten Todesfall auf Ihren Pflichtteil verzichten und keine Erbauszahlung an sie zu erfolgen hat. Je nachdem, welchem ehelichen Güterstand Sie unterstehen und wie Ihr eheliches Vermögen (Eigengut oder Errungschaft) angespart worden ist, können Sie möglicherweise auch bereits mit einem Ehevertrag vermeiden, die Kinder im ersten Todesfall auszahlen zu müssen. Aufgrund der verschiedenen Möglichkeiten und der Komplexität von Nachlassregelungen empfiehlt es sich, einen Experten beizuziehen.  

  • 17. März 2017 - I.I.

    Wer erbt?

    Mein Sohn ist geschieden und hat einen Sohn. Beim Tod dieser beiden leben noch: ich als Mutter, mein zweiter Sohn, die Ex-Frau (Mutter meines Enkels), die Eltern der Ex-Frau, die Schwester der Ex-Frau.

    Antwort von: VermögensPartner AG

    Guten Tag

    Die Erbberechtigung wird vom Zeitpunkt des Hinschiedes beeinflusst. Ist Ihr Enkel vor dem Vater verstorben erhalten dessen Eltern (Ihr Sohn und dessen Ex-Frau) je hälftig das Nachlassvermögen des verstorbenen Sohnes. Bei Nachversterben des Vaters (Ihr Sohn) wären Sie und Ihr zweiter Sohn an der Erbmasse Ihres ersten Sohnes erbberechtigt.

    Ist hingegen Ihr geschiedener Sohn zuerst verstorben, würde dessen Sohn das Nachlassvermögen seines Vaters erhalten. Bei Nachversterben des Enkels würde alles an seine Mutter (die Ex-Frau des Sohnes) gehen. Mit einer letztwilligen Verfügung (Erbvertrag oder Testament) kann die gesetzliche Erbfolge abgeändert werden.

  • 15. März 2017 - W.

    Pflichtteil und Erbteilung

    Unser Vater ist im Januar 2017 verstorben. Wir sind zwei Kinder aus erster Ehe. Er war wieder verheiratet und hat eine gemeinsame Tochter. Die zweite Frau hat eine Tochter mit in die Ehe gebracht. Laut Protokoll sind die Ehefrau, die gemeinsame Tochter und Tochter die in die von der Frau in die Ehe gebracht wurde die Erben. Sind wir die Kinder aus erster Ehe erbberechtigt? Und was ist unser Pflichtteil?

    Antwort von: VermögensPartner AG

    Guten Tag

    Nachkommen des verstorbenen Elternteils sind pflichtteilsgeschützt. Ohne anderslautende letztwillige Verfügung haben die Kinder mit dem überlebenden Ehegatten je hälftig zu teilen, wobei der Anteil der Nachkommen gleichmässig auf die Kinder verteilt wird. In Ihrem Fall würden somit die Ehefrau ½ und die drei leiblichen Kinder des verstorbenen Vaters (das in die Ehe eingebrachte Kind ist von gesetzeswegen nicht als Erbe vorgesehen) je 1/6 des Nachlassvermögens erhalten. Der Pflichtteil für Kinder beträgt ¾ des entsprechenden Erbanteils. Somit beläuft sich der Pflichtteilsanspruch für Sie und Ihr Geschwister auf je 1/8 des Erbvermögens. Wird Ihr Pflichtteil verletzt können Sie am letzten Wohnsitz des Erblassers eine Herabsetzungsklage einreichen. Die Klage muss rechtzeitig (in der Regel innerhalb eines Jahres seit Kenntnis der Verletzung) eingereicht werden. Ohne Klage bleibt die vom Vater definierte Erbteilung gültig.

  • 14. März 2017 - Roberto

    Erb fragen

    Wie viel ist die freie Quote wenn ich nur ein Sohn habe. Darf ich die freie Quote meiner Partnerin vererben auch wenn wir nicht zusammen wohnen?

    Antwort von: VermögensPartner AG

    Guten Tag

    Der Pflichtteil der Nachkommen beträgt ¾ des Erbanspruchs. Setzen Sie Ihren Sohn in einem Testament auf den Pflichtteil und weisen Sie die freie Quote Ihrer Partnerin zu, können Sie ihr ¼ Ihrer Erbmasse vermachen. Über die freie Quote können Sie frei verfügen. Sie können Ihre Partnerin auch berücksichtigen, wenn Sie keinen gemeinsamen Haushalt führen.

  • 09. März 2017 - Birgit

    Erbausschlagung bei Überschuldung

    Ich wurde nicht informiert, dass meine Tante schon im Januar verstorben ist. Die Erbschaft scheint aber überschuldet zu sein. Welche Möglichkeiten zur Erbausschlagung habe ich?

    Antwort von: VermögensPartner AG

    Guten Tag

    Wenn Sie die Erbschaft nicht antreten wollen, müssen Sie die Erbschaft innerhalb der gesetzlichen Frist (3 Monate) ausschlagen. Bei gesetzlichen Erben beginnt die Frist in der Regel ab dem Todestag zu laufen. Bei eingesetzten Erben beginnt die Frist ab Zustellung der Verfügung von Todeswegen.

    Sind die Vermögensverhältnisse unklar, können Sie ein Sicherungsinventar aufnehmen lassen. Die Ausschlagungsfrist beginnt dann erst nach Vorliegen dieses Inventars.

  • 09. März 2017 - Marion

    Konkubinat - Erbverteilung

    Guten Tag - wir leben seit 3 1/2 Jahren zusammen. Eltern beider leben noch. Eigentumswohnung wurde gemeinsam gekauft und wir beide sind im Grundbuch eingetragen. Kontos sind getrennt. Wer erbt beim Tod wieviel? Was muss gemacht werden, das das gesamte Vermögen auf den anderen Partner übergeht? Danke für die Info

    Antwort von: VermögensPartner AG

    Guten Tag Marion

    Der Konkubinatspartner ist kein gesetzlicher Erbe. Ohne anderslautende letztwillige Verfügung und ohne Nachkommen würde die Erbmasse des verstorbenen Konkubinatspartners vollumfänglich an dessen Eltern gehen. Da die Eltern pflichtteilsgeschützt sind, müssten die Eltern in einem notariell beurkundeten Erbvertrag explizit auf ihren Pflichtteil verzichten. Mittels Testament können Sie die Eltern zumindest auf den Pflichtteil setzen und die freie Quote dem Lebenspartner zuweisen. Je nach Alter und finanzieller Situation wäre die Abdeckung des Partners mit einer reinen Todesfallversicherung prüfenswert. Insbesondere da der Konkubinatspartner in verschiedenen Kantonen nicht von der Erbschaftssteuer befreit ist. Sinnvollerweise lassen Sie sich beraten, welche Variante für Sie die geeignetste ist.

  • 09. März 2017 - R.

    Erbverteilung

    Meine Großeltern sind beide verstorben, sie hinterlassen 4 von 5 Kinder. Wer erbt? Das 5te Kind, mein Onkel, ist auch verstorben hat aber 4 Kinder. Erben diese jetzt für ihn oder Erben die 4 hinterbliebenen Geschwister alleine?

    Antwort von: VermögensPartner AG

    Guten Tag

    An die Stelle des vorverstorbenen Onkels treten dessen Kinder. Somit ist die Erbschaft der Grosseltern durch die fünf Geschwister zu teilen.

  • 08. März 2017 - Richard

    Halbschwester

    Wie verhält es sich im bei "Alleinstehend, ohne Kinder, mit einem Elternteil und Geschwistern" wenn eine Halbschwester da ist, die vom noch lebenden Elternteil abstammt? Werden Geschwister und Halbgeschwister unterschiedlich behandelt?

    Antwort von: VermögensPartner AG

    Guten Tag Richard

    Verstirbt eine alleinstehende Person ohne Nachkommen, geht sein Nachlass an den elterlichen Stamm. Ist ein Elternteil bereits vorverstorben, geht dessen Anteil an die Nachkommen des verstorbenen Elternteils (= Geschwister). Da die Halbschwester nicht vom verstorbenen Elternteil abstammt, ist sie nicht erbberechtigt. Wäre der leibliche Elternteil der Halbschwester vorverstorben, hätte sie einen Teil des Erbes erhalten.  

  • 04. März 2017 - Michelle

    Pflichtteile und Erbteilung

    Ich bin 22-jährig. Meine Eltern sind seit 19 Jahren geschieden. Mein Vater ist seit 10 Jahren mit einer anderen Frau verheiratet. Nun meine Fragen:
    - Wie hoch ist der Pflichtteil für mich? (Bei Todesfall Vater)
    - Wie hoch ist der Pflichtteil für die Ehefrau meines Vaters? (Bei Todesfall Vater)
    - Kann mein Vater mich enterben und das gesamte Vermögen seiner Ehefrau überschreiben?
    - Sind die Schwestern der Ehefrau meines Vaters erbberechtigt?

    Antwort von: VermögensPartner AG

    Guten Tag

    Bei Ableben Ihres Vaters sind Sie pflichtteilsgeschützt und können nur in Ausnahmefällen (z.B. bei einer schweren Straftat gegenüber dem Erblasser) enterbt werden. Als Nachkomme beträgt Ihr Pflichtteil ¾ des gesetzlichen Erbanspruchs, der Pflichtteil der Ehefrau beträgt ½ des Erbanspruchs. Hinterlässt der Erblasser den Ehepartner und eigene Nachkommen, erhalten der Ehepartner sowie die Kinder je die Hälfte des Nachlassvermögens. Der Pflichtteil der Ehefrau beträgt somit 1/4 des Nachlassvermögens und der Pflichtteil der Nachkommen beläuft sich auf 3/8 der Erbmasse. Die Schwestern der Ehefrau sind beim Tod Ihres Vaters nicht erbberechtigt. Bitte beachten Sie, dass Sie bei einer allfälligen Pflichtteilsverletzung eine Herabsetzungsklage einreichen müssen und die Verletzung nicht von Amtes wegen korrigiert wird.

  • 04. März 2017 - Mia

    Erbanspruch bei Tod der Schwiegermutter

    Mein Mann und ich leben seit einem Jahr in Trennung. Seine Mutter ist vor 1.5 Jahren gestorben. Hab ich auf die Erbschaft der Schwiegermutter auch Anrecht?

    Antwort von: VermögensPartner AG

    Guten Tag Mia

    Beim Tod der Schwiegermutter sind Sie nicht erbberechtigt. Falls Sie den Güterstand zur Gütergemeinschaft gewechselt haben, steht Ihnen evt. aus güterrechtlicher Auseinandersetzung etwas zu. Falls Sie aber dem ordentlichen Güterstand (Errungenschaft) unterstehen, steht Ihnen auch aus güterrechtlicher Sicht kein Anspruch auf die Erbschaft der Schwiegermutter zu.

  • 03. März 2017 - H.

    Andere Erbverteilung möglich

    Mein Vater ist gestorben, Testament gibt es nicht. Meine Mutter will nicht das gesamte Erbe von 50%. Sie will uns Geschwistern 1/3 ihres Anteils am liquiden Erbteil zum Zeitpunkt der Erbteilung überlassen. Ist das rechtlich möglich? Ist ein Erbverteilungsplan aufzusetzen?

    Antwort von: VermögensPartner AG

    Guten Tag

    Ohne Testament kommt grundsätzlich die gesetzliche Erbfolge zum Tragen. Falls die Erben aber mit einer anderen Erbaufteilung einverstanden sind, kann davon aber auch abgewichen werden. Klären Sie diesbezüglich aber die allfälligen Steuerfolgen vorher ab. Für die Aufteilung des Erbvermögens ist ein Erbteilungsvertrag aufzusetzen, welcher von allen Erben zu unterzeichnen ist.

  • 02. März 2017 - Pascal Schären

    Erbverteilung

    Guten Tag
    Ich bin verheiratet, ohne Kinder, ohne Geschwister, Eltern beide gestorben. Meine Frau hat noch Eltern und Bruder. Kann ich mein ganzes Vermögen meinem Patenkind und einem guten Freund vermachen?

    Antwort von: VermögensPartner AG

    Guten Tag Pascal

    Ihre Ehefrau ist pflichtteilsgeschützt und würde den grossen Teil Ihres Nachlassvermögens erben. Stimmt Ihre Ehefrau in einem Erbvertrag einem Pflichtteilsverzicht zu, können Sie frei über Ihr Nachlassvermögen verfügen und die gewünschten Personen in einem Testament als Erben einsetzen.

  • 01. März 2017 - Hans

    Erbe

    Alleinstehender Mann hatte 2 Schwestern. Beide verstorben, auch ihre Partner. Die eine hat 2 Kinder, die andere 6 Kinder. Wer erbt wie viel beim Tod des alleinstehenden Mannes?

    Antwort von: VermögensPartner AG

    Guten Tag Hans

    Erbberechtigt sind die beiden Schwestern des Verstorbenen, zu gleichen Teilen (je 50%). Da diese bereits vorverstorben sind, treten deren Nachkommen an deren Stelle. Ohne anderslautende letztwillige Verfügung (Testament oder Erbvertrag) erhalten zwei Kinder je 1/4 und die anderen 6 Kinder je 1/12 des Nachlassvermögens.

  • 21. Februar 2017 - Christian

    Wie kann Erbschaft rechtlich einwandfrei geregelt werden?

    Ehepaar in 2. Ehe verheiratet. Ehemann 2 erwachsene Kinder aus 1. Ehe, Ehefrau 2 erwachsene Kinder aus 1. Ehe, keine gemeinsamen Kinder. Zur Zeit kein Ehevertrag oder Testament. Sämtliches Inventar sowie gemeinsames Auto, Roller und Wohnwagen sollen in den alleinigen Besitz des überlebenden Ehepartners gehen sowie die Guthaben auf den gemeinsamen Konten. Sie sind Bestandteil des Vermögens welches gemeinsam erwirtschaftet wurde. Die Guthaben auf Konten des Ehemannes sowie seine Sammlungen sollen an seine Kinder, die Guthaben auf Konten der Ehefrau sollen an ihre Kinder gehen. Kann und wie muss dies geregelt werden?

    Antwort von: VermögensPartner AG

    Guten Tag Christian

    Am einfachsten lässt sich dies mit einem Erbvertrag regeln. Mit dem Erbvertrag können pflichtteilsgeschützte Erben rechtlich bindend auf den Pflichtteilsanspruch verzichten und einer anderer Zuteilung zustimmen. Beachten Sie aber, dass eine nachträgliche Anpassung ohne Zustimmung der involvierten Parteien nicht mehr möglich ist. Für die Ausarbeitung des Vertrages wenden Sie sich an einen Notar Ihres Vertrauens.

  • 18. Februar 2017 - S.

    Erbfolge Schulden

    Vor kurzem ist mein Onkel verstorben (alleinstehend, ohne Nachkommen, ein Elternteil und ein Geschwister) und hinterliess dabei Schulden. Bin ich davor geschützt, diese zu erben oder muss ich diese in diesem Falle ausschlagen?

    Antwort von: VermögensPartner AG

    Erben übernehmen im Erbgang sowohl das Vermögen wie auch die Schulden des Verstorbenen. Übersteigen die Schulden das Vermögen des Erblassers kann die Erbschaft ausgeschlagen werden. Die Ausschlagung der Erbschaft muss innerhalb von drei Monaten erfolgen – ansonsten gilt die Erbschaft als angenommen. Ist unklar, ob der Nachlass überschuldet ist, können Sie ein öffentliches Inventar verlangen.

  • 17. Februar 2017 - Heidi

    Erbregelung bei Gütertrennung

    Aus meiner 1. Ehe habe ich zwei Söhne. Bin zum 2.mal verheiratet, er hat keine eigenen Kinder und ist vermögend. Wir haben Gütertrennung vereinbart. Da ich demnächst etwas erben werde, möchte ich, dass dieses Geld meinen zwei Söhnen zu Gute kommt. Mein Mann hat mir schon gesagt, dass er von diesem Geld nichts haben will. Kommt das eingebrachte Frauengut nun meinen Kindern zu Gute oder muss ich ein Testament machen, indem ersichtlich ist, dass er zu Gunsten meiner Söhne verzichtet.

    Antwort von: VermögensPartner AG

    Guten Tag Heidi

    Mit der Gütertrennung haben Sie vereinbart, dass die Eheleute auf eine gegenseitige Beteiligung am Vermögen des Ehepartners auf der güterrechtlichen Ebene verzichten. Im Todesfall fällt das gesamte Vermögen des Verstorbenen in den Nachlass. Ohne weitere Regelung erben die gesetzlichen Erben, zu welchen auch der überlebende Ehegatte zählt. Möchten Sie vermeiden, dass Ihr Ehemann an Ihrem Nachlass beteiligt ist, müssen Sie noch eine entsprechende letztwillige Verfügung festhalten.

  • 08. Februar 2017 - S.G.

    Pflichtteile

    Gibt es Pflichtteile an meine Kinder bei Tod einer kinderlosen Cousine meines ebenfalls verstorbenen Ehemannes?

    Antwort von: VermögensPartner AG

    Guten Tag

    Nein, Ihre Kinder sind in dieser Konstellation nicht pflichtteilsgeschützt. Lediglich der Ehegatte, die eigenen Nachkommen und die eigenen Eltern sind pflichtteilsgeschützte Erben. Falls Ihr verstorbener Ehemann einen Anspruch auf das Erbe der Cousine haben sollte, geht dieser an Ihre Kinder über.

  • 04. Februar 2017 - E.O.

    Erbe von noch lebender Mutter , Stiefvater Tod seit über 10 Jahren

    Mutter überschreibt jetzt alles der jüngeren Tochter. Auch bekam Sie ein Vorerbe vor 10 Jahren vom leiblichen Vater nachdem dieser starb. Meine Frage ist ob der ältere Bruder der Schwester (der leibliche Sohn der gemeinsamen Mutter) von der Mutter gar nichts bekommt.

    Antwort von: VermögensPartner AG

    Guten Tag

    Beim Tod der leiblichen Mutter sind beide Geschwister erbberechtigt. Wird bei der Erbteilung Ihr Pflichtteil verletzt, können Sie innerhalb eines Jahres eine Klage einreichen. Bei der Pflichtteilsbeurteilung sind gewährte Erbvorbezüge oder Vorempfänge ohne andersweitige Vereinbarung als Erbmasse anzurechnen.

     

  • 28. Januar 2017 - Alexandra

    Erbe vorverstorben

    Guten Tag
    Meine Schwiegereltern haben bei einem Notar festgehalten, dass ihr Sohn (mein Mann) eines ihrer Häuser erben wird (wir wohnen darin zur Miete), ihre Tochter das andere (darin wohnen die Schwiegereltern). Leider ist mein Mann vor kurzem verstorben und ich wollte fragen, ob das Haus einst automatisch an unsere Kinder vererbt wird?

    Antwort von: VermögensPartner AG

    Guten Tag Alexandra

    Ist ein Nachkomme vorverstorben, treten dessen Kinder an seine Stelle. Haben Ihre Schwiegereltern keine anders lautende Regelung festgehalten, werden somit Ihre Kinder das Haus erben.

  • 25. Januar 2017 - Iris

    Kosten der Erbteilung

    Guten Tag
    Wie ist das geregelt wenn ein Haus geerbt wird und es bestehen zwei Erben: einer bekommt den Pflichtteil und der andere den Rest. Die entstehenden Kosten bis das Haus verkauft ist, wie werden diese aufgeteilt? Wird das vom Vermögen genommen und danach wird geteilt oder muss jeder der Parteien für die Kosten nach seinen Erteilen aufkommen?

    Antwort von: VermögensPartner AG

    Guten Tag Iris

    In der Regel werden die Kosten für die Erbteilung dem Nachlassvermögen belastet. Die Erben können aber auch einer anderen Kostenbeteiligung (im Verhältnis zum Erbanteil) zustimmen.

  • 23. Januar 2017 - Fritz

    Erbfolge im Konkubinat / ungleiche Verteilung des Pflichtteils / Enterbung

    Als Konkubinatspartner haben wir uns das gegenseitige Nutzungsrecht an der gemeinsamen Liegenschaft gesichert. 2 meiner 3 Kinder wollen seit meiner Scheidung nichts mehr von mir wissen. Wie kann ich sie bestmöglich vom Pflichtteil von 3/4 ausschliessen?

    Antwort von: VermögensPartner AG

    Eine Abänderung des Pflichtteils ist grundsätzlich nur mit expliziter Zustimmung des pflichtteilsgeschützten Erben in einem Erbvertrag möglich. Verweigern Sie ihren Kindern im Testament den Pflichtteil, können diese dagegen klagen.  

    Eine Enterbung von pflichtteilsgeschützten Erben ist nur in Ausnahmefällen (z.B. bei einer schweren Straftat gegen den Erblasser oder bei schwerer Verletzung familienrechtlicher Pflichten) zulässig.

  • 17. Januar 2017 - Ueli

    Erbaufteilung

    Schwiegervater ist verstorben er hatte zwei Töchter hinterlassen, beide sind verheiratet. Eine Tochter ist nachverstorben, sie hinterlässt Ehemann und zwei Söhne. Ist der Ehemann und die beiden Söhne erbberechtigt oder nur die beiden Söhne. Wie hoch ist der Anteil der berechtigten Erben?

    Antwort von: VermögensPartner AG

    Guten Tag Ueli

    Beim Tod des Schwiegervaters haben beide Töchter noch gelebt. Somit erhalten diese je die Hälfte des Nachlassvermögens ihres Vaters. Stirbt eine der Töchter nach dem Vater, wird deren Erbe zwischen dem Ehemann und den zwei Söhnen aufgeteilt, wobei der Ehemann und die Kinder je ½ des Nachlassvermögens erhalten (falls keine andere Regelung vereinbart wurde). Wäre die Tochter bereits vor dem Vater verstorben, hätten die beiden Söhne den Erbteil der Tochter zu gleichen Teilen erhalten.

  • 14. Januar 2017 - Gabriele

    Testament und Pflichtteil.

    Mein Lebensgefährte ist Schweizer und hat drei Söhne aus erster Ehe und einen Sohn ausserehelich, den er adoptiert hat. Nun soll der Adoptivsohn laut Testament alleiniger Erbe werden. Ist das möglich?

    Antwort von: VermögensPartner AG

    Guten Tag Gabriele

    Die Nachkommen sind pflichtteilsgeschützt. Wird deren Pflichtteil ohne ihre Zustimmung in einem Erbvertrag verletzt, können Sie mit einer Herabsetzungsklage ihren Pflichtteil gerichtlich erstreiten. Die benachteiligten Erben haben nach der Testamentseröffnung ein Jahr Zeit für Ihre Klage. Verzichten die Nachkommen auf eine Klage, ist das Testament jedoch gültig.

  • 13. Januar 2017 - Iris

    Erbe

    Guten Abend
    Leider haben wir einen Todesfall in der Familie und das Testament besagt das der eine Sohn auf den Pflichtteil gesetzt wird und der andere zu seinem Teil noch die frei verfügbare Quote erhält. Nun wie viel Prozent ist dies je vom ganzen Kuchen. Dann wenn ein Haus und eine Hypothek besteht, wird vom ganzen Vermögen die Hypothek zuerst abgezogen und dann den Anspruch ausgerechnet.

    Antwort von: VermögensPartner AG

    Guten Tag Iris

    Der Pflichtteil der Kinder beläuft sich auf ¾ des gesetzlichen Erbanspruchs. Sind die beiden Brüder alleine erbberechtigt und besteht keine letztwillige Verfügung, erhält jeder die Hälfte des Nachlassvermögens (= gesetzlicher Erbteil). Da einer der beiden auf den Pflichtteil gesetzt wurde, erhält dieser 3/8 der Erbschaft. Die freie Quote von 1/8 wird dem anderen Bruder zugewiesen. Dieser erhält somit 5/8 des Nachlasses. Bei der Berechnung des Nachlassvermögens werden die Hypotheken vom Vermögen abgezogen.

  • 11. Januar 2017 - Erben

    Pflichtteil

    Wie werden die 3/4 welche den Pflichtteil betreffen unter 2 hinterlassen Nachkommen aufgeteilt?

    Antwort von: VermögensPartner AG

    Guten Tag Iris

    Die Nachkommen erben ohne anderslautende Vereinbarung zu gleichen Teilen. Somit erhält jeder Nachkomme die Hälfte des Pflichtteils.

     

  • 08. Januar 2017 - Georges

    Herabsetzungsklage

    Guten Tag
    Das Verhältnis zu meiner Mutter ist seit Jahren erschwert. Ich befürchte, dass meine Mutter mir mein Erbe vorenthalten will. Wie muss ich vorgehen, wenn mein Pflichtteil verletzt wird (ich bin ihr einziges Kind)?

    Antwort von: VermögensPartner AG

    Guten Tag Georges

    Ist Ihr Pflichtteil verletzt, können Sie mit einer Herabsetzungsklage Ihren Pflichtteil geltend machen. Die Frist für die Anfechtung beträgt 1 Jahr ab Kenntnisnahme des Testamentsinhalts. Die Klage ist beim Gericht am Wohnsitz des Erblassers einzureichen. Fechten Sie das Testament nicht an, bleibt das Testament gültig.

  • 06. Januar 2017 - Nik

    Testament

    Bei meinem Tod möchte ich meiner Ehefrau die volle lebenslange Nutzniessung unserer gemeinsamen Liegenschaft und das ganze Vermögen vererben. Ich habe noch zwei Kinder. Diese sollen erst als Erbe zum Zuge kommen, wenn meine Ehefrau ebenfalls verstorben ist. Dies würde ich so in einem Testament schriftlich erfassen. Ich weiss, dass so die Pflichtteile der Kinder verletzt werden. Wenn diese aber meinen letzten Willen akzeptieren und keine Herabsetzungsklage vor Gericht einreichen werden, würde das Testament so von den Behörden akzeptiert werden?

    Antwort von: VermögensPartner AG

    Guten Tag Nik

    Bei einer Pflichtteilverletzung müssen sich die zu kurz gekommenen Erben wehren, von Amtes wegen wird grundsätzlich nicht eingegriffen. Wenn Ihre Kinder Ihren letzten Willen akzeptieren und auf eine Herabsetzungsklage verzichten, können Sie Ihre Ehefrau somit wie gewünscht maximal begünstigen. Um allfälligen Streitigkeiten vorzubeugen, empfiehlt es sich aber, sich juristisch beraten zu lassen, wenn der Ehegatte maximal begünstigt werden soll.

  • 29. Dezember 2016 - Renato

    Erbe

    Sehr geehrte Damen und Herren, ich habe einen Bruder, ich bin verheiratet. Meine Frage: wie ist das, wenn unsere Eltern sterben und auch ich schon verstorben wäre, würde meine Frau den Erbteil, welcher mir zustehen würde, erben oder erbt alles mein Bruder?

    Antwort von: VermögensPartner AG

    Guten Tag Renato

    Falls Sie Nachkommen haben, würden diese Ihren Erbanteil erhalten. Ohne Nachkommen würde Ihr Anteil zwischen dem überbleibenden Elternteil und Ihrem Bruder aufgeteilt - Ihre Frau würde somit leer ausgehen.

  • 26. Dezember 2016 - Peter

    Erben bei Patchwork-Familie

    Wie verteilt sich das Erbe bei Ableben der der Mutter von zwei Kindern. Der Ehemann ist kinderlos.

    Antwort von: VermögensPartner AG

    Guten Tag Peter

    Der Ehegatte erhält die Hälfte des Nachlassvermögens. Die andere Hälfte geht an die beiden Kinder der verstorbenen Mutter. Die Höhe des Nachlassvermögens ist vom gewählten Güterstand der Ehegatten (Errungenschaft, Gütergemeinschaft oder Gütertrennung) und der Zusammensetzung des Vermögens (Eigengut vs. Errungenschaft) abhängig.

  • 23. Dezember 2016 - Müller

    Erbe

    Grüezi
    Wenn eine Person ein handgeschriebenes Testament gemacht hat, wo genau Namen genannt werden, sind dann alle anderen Personen vom Erbe ausgeschlossen?!
    Wie ist das mit dem gesetzlichen Pflichtteil für Personen, welche nicht im Testament erwähnt sind?! Gehen die "leer" aus?!

    Antwort von: VermögensPartner AG

    Grüezi

    Werden pflichtteilsgeschützte Erben in der letztwilligen Verfügung umgangen oder kommen diese im Testament zu kurz, können diese mittels einer Herabsetzungsklage ihren Anteil vor Gericht geltend machen. Um Streitigkeiten zu vermeiden, empfiehlt es sich im Testament explizit festzuhalten, ob man die geschützten Erben auf den Pflichtteil setzen will oder nicht.

  • 18. Dezember 2016 - Anja

    Auf Pflichtteil setzen

    Guten Tag, ich bin ohne Kinder, mit einem Elternteil (Mutter) und 3 Geschwistern.
    Wie muss ich vorgehen damit ich meine Mutter auf den Pflichtteil setzen kann und die daraus entstehende freie Quote meinem Partner und meinen beiden Göttibuben zusprechen kann? reicht dazu ein handschriftlich verfasstes Testament mit diesem Inhalt, oder muss (resp. soll) ich dies besser von einem Notar beglaubigen lassen?
    Muss ich erwähnen dass die Kosten für die Beerdigung, Trauerfeier, Wohnungsräumung etc. vorab vom Erbe abgezogen werden soll und dann der Rest erst verteilt wird? wenn ich dies nicht schreibe, geschieht das automatisch so, oder wer muss für diese Kosten aufkommen?
    Vielen Dank für Ihre Antwort.

    Antwort von: VermögensPartner AG

    Guten Tag Anja

    Setzen Sie Ihre Erben mit einem Testament auf den gesetzlichen Pflichtteil und weisen Sie die freie Quote den gewünschten Personen zu. Ein handgeschriebenes Testament (mit Ort und Datum sowie Ihrer Unterschrift versehen) reicht dafür aus. Sinnvollerweise ergänzen Sie, dass die Kosten für die Beerdigung usw. zu Lasten des Erbvermögens gehen.

  • 17. Dezember 2016 - Grekus Caderas

    Erbberechtigung

    Wer ist erbberechtigt bei einer alleinstehenden Person (keine Geschwister, Eltern verstorben) nächste Verwandten wäre eine Cousine
    Kann das ganze Vermögen an eine Drittperson vermacht werden?

    Antwort von: VermögensPartner AG

    Guten Tag Grekus

    Da Sie keine pflichtteilsgeschützten Erben (nur der Ehegatte, die Nachkommen sowie die eigenen Eltern sind pflichtteilsgeschützt) aufweisen, können Sie mit einer letztwilligen Verfügung (Testament) Ihr Vermögen auch an eine Drittperson vermachen. Das ganze Testament muss von Hand geschrieben, mit Ort und Datum sowie mit Ihrer Unterschrift versehen sein. Ohne letztewillige Verfügung wird Ihr Vermögen innerhalb des elterlichen oder grosselterlichen Stammes verteilt.

  • 05. Dezember 2016 - Albert

    Erben

    Wie verteilt sich das Erbe beim Tod der Ehefrau bei Gütertrennung, ohne Nachkommen.

    Antwort von: VermögensPartner AG

    Guten Tag Albert

    Bei Gütertrennung fällt das Vermögen des verstorbenen Ehegattens in den Nachlass. Ohne letztwillige Verfügung (Testament oder Erbvertrag) wird das Nachlassvermögen unter den gesetzlichen Erben aufgeteilt. Ohne Nachkommen erhält der überlebende Ehegatte 3/4 des Nachlassvermögens und 1/4 geht an die Eltern (resp. an die Geschwister) des Verstorbenen.