Frühpensionierung

Viele Arbeitnehmer äussern den Wunsch nach einer Frühpensionierung. In der Schweiz ist das ordentliche Pensionierungsalter 64 Jahre (Frauen) beziehungsweise 65 Jahre (Männer). Wenn jemand frühzeitig aus dem Erwerbsleben austritt, spricht man von einer Frühpensionierung. Bei einer Frühpensionierung entsteht üblicherweise eine Einkommenslücke, weil die AHV erst beim ordentlichen Rentenalter ausbezahlt wird. Oftmals spricht man bei einer Frühpensionierung auch von einer vorzeitigen Pensionierung. Sie freuen sich auf den spannenden Lebensabschnitt nach der Arbeitsphase und möchten diesen schon vor dem ordentlichen Pensionierungsalter Männer werden mit Alter 65 und Frauen neu mit Alter 64 ordentlich pensioniert und erhalten ab diesem Zeitpunkt die ordentliche AHV-Altersrente.
antreten. Gründe für eine Frühpensionierung sind aber vielfach auch Arbeitsstress, Zwangspensionierung, Die Zwangspensionierung ist eine Form der Frühpensionierung, welche vom Mitarbeiter / Angestellten nicht freiwillig eingeleitet wird. Bei Zwangspensionierungen unterstützen Arbeitgeber die angehenden Frührentner vielfach, es gibt jedoch auch Härtefälle. Dann muss die Einkommenslücke bis zur ordentlichen Pensionierung aus eigener Kraft finanziert werden. zu wenig Freiheit oder eine angeschlagene Gesundheit. Nicht selten scheitert das Vorhaben einer Frühpensionierung jedoch an den finanziellen Voraussetzungen.
 


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Kosten einer Frühpensionierung

Wie viel eine Frühpensionierung kostet, kann nicht pauschal beantwortet werden – zu individuell ist die persönliche Finanzsituation bei jedem angehenden Rentner. Überlegen Sie sich vor einer Frühpensionierung, wie Ihre Einkommens- und Vermögenssituation dadurch beeinflusst wird. Hier einige mögliche Auswirkungen:

Pensions-kasseAHVErwerbs-einkommenKosten einer Frühpensionierung©VermögensPartner AGGrafik: Die grössten Einbussen bei einer Frühpensionierung

  • Das Erwerbseinkommen und eine allfällige Sparquote Die Sparquote gibt an, wie Geld jemand regelmässig spart. Meist ist mit Sparquote der jährliche Sparbetrag gemeint. Eine Sparquote kann auch negativ sein, vielfach spricht man dann vom Vermögensverzehr. fallen bei der Frühpensionierung früher weg als bei einer ordentlichen Pensionierung.
  • Das Kapital in der Pensionskasse Der Grossteil der Beiträge an die Pensionskasse wird nicht zur Absicherung der Risiken Tod und Invalidität benötigt, sondern langfristig angelegt. Das so entstehende Sparkapital kann zum Pensionierungszeitpunkt, beziehungsweise ab einem gewissen Alter, als (Teil-) Kapital oder Rente bezogen werden. ist deutlich kleiner: In den Jahren der Frühpensionierung wird kein Kapital mehr in die Pensionskasse Eine öffentlich-rechtliche oder privatrechtliche juristische Person, die der Altersvorsorge und Risikoabsicherung dient. Eine Pensionskasse finanziert sich durch Beiträge von Arbeitgebern und Arbeitnehmern, sowie durch Anlageerträge. Zum Pensionierungszeitpunkt kann sich der Arbeitnehmer normalerweise entscheiden, ob er eine lebenslängliche Rente oder eine einmalige Kapitalauszahlung erhalten möchte. Die Pensionskasse ist die zweite Säule des Schweizer Vorsorgesystems.
    einbezahlt. Zusätzlich entfällt der Zins Entgelt für die Überlassung von Geld. Die Zinsentwicklung hat sowohl Auswirkungen auf den Obligationen- als auch Aktienmarkt.
    und Zinseszins Unter Zinseszins versteht man den Zins, der für bereits gutgeschriebene Zinsen eines früheren Berechnungszeitraumes bezahlt wird. Weil durch Zinsgutschriften der Anlagebetrag immer grösser wird und damit auch der Zinsertrag progressiv steigt, spricht man vom Zinseszinseffekt. auf dem Pensionskassenkapital während dieser Zeit.
  • Bei einem Rentenbezug Bei der Pensionierung können angehende Rentner zwischen einem Kapitalbezug und einem Rentenbezug aus der Pensionskasse wählen. Nicht bei allen Kassen kann das gesamte Sparguthaben als Kapital bezogen werden. Der Rentenumwandlungssatz gibt vor, wie hoch die Rente im Verhältnis zum Sparkapital ausfällt. Die prognostizierte Höhe der PK-Rente erfahren Sie auf dem Pensionskassenausweis oder direkt bei Ihrer Pensionskasse. aus der Pensionskasse ist der Umwandlungssatz Darunter versteht man den Prozentsatz des angesparten Pensionskassenkapitals, der einem Rentner jährlich als Rente ausbezahlt wird. Ein Umwandlungssatz von 6.5% bedeutet bei einem angesparten Kapital von 100'000 Franken eine jährliche Pensionskassenrente von 6'500 Franken.
    deutlich tiefer, was die Rente zusätzlich zum niedrigeren Kapital erheblich verkleinert. Bei einem Kapitalbezug Zu unterscheiden ist ein vollständiger und ein teilweiser Kapitalbezug aus der Pensionskasse. Gesetzlich ist jede Vorsorgeeinrichtung verpflichtet, zum Pensionierungszeitpunkt mindestens ein Viertel des Guthabens als einmalige Kapitalabfindung auszuzahlen. Die Frage, ob Kapital aus der zweiten Säule bei der Pensionierung als Rente oder Kapital bezogen werden soll, ist eine der wichtigsten im Zusammenhang mit der finanziellen Planung der Pensionierung. aus der Pensionskasse muss das Guthaben unter Umständen schon früher angetastet werden und später steht weniger Kapital für die Einkommenssicherstellung Nach der Pensionierung entsteht in vielen Fällen eine Einkommenslücke, weil die Renten tiefer sind als der letzte Lohn beziehungsweise der Geldbedarf nach der Pensionierung. Unter Einkommenssicherstellung versteht man die Generierung eines Einkommens aus dem Vermögen. Die Einkommenssicherstellung ist bei Rentnern, die das Pensionskassenguthaben in Kapitalform bezogen haben besonders wichtig. zur Verfügung.
  • Die AHV-Beiträge für Nichterwerbstätige Nichterwerbstätige müssen ab 1. Januar nach Vollendung des 20. Altersjahres Beiträge an die AHV entrichten. Die Beitragspflicht endet, wenn das ordentliche Rentenalter erreicht ist. Bei einer frühzeitigen Pensionierung wird die Höhe der Beiträge auf Grund des steuerbaren Vermögens und des 20fachen jährlichen Renteneinkommens berechnet. müssen bezahlt werden, wenn man vor dem ordentlichen Pensionierungszeitpunkt vollständig aus dem Erwerbsleben aussteigt.
  • Die AHV Abkürzung für Alters- und Hinterbliebenenversicherung. Sie bildet die erste staatliche Säule des Schweizer Vorsorgesystems. Dank ihr soll das Existenzminimum gesichert werden. Frauen erhalten ab Alter 64 und Männer ab Alter 65 eine ordentliche Rente aus der AHV.
    kann zwar vorbezogen Die AHV kann auf Wunsch der versicherten Person um ein oder zwei Jahre vorbezogen werden. Die Kürzung beträgt 6.8% pro Vorbezugsjahr, wobei Frauen bis Jahrgang 1947 von einem Sondersatz von 3.4% profitieren.
    werden, dies hat jedoch eine lebenslange Kürzung zur Folge. Wer die AHV nicht vorbezieht, verzehrt während der AHV-losen Zeit mehr Vermögen.
  • Der Verzehr des angesparten Kapitals setzt früher ein, dadurch entfällt Rendite Prozentuale Wertveränderung einer Anlage über einen bestimmten Zeitraum.
    (Zins und Zinseszins auf dem verzehrten Kapital) und der Verzehr kann weniger hoch ausfallen, weil er über einen längeren Zeitraum erfolgen muss.
  • Es können keine Einzahlungen mehr in die steuerbegünstigte Säule 3a Bildet die dritte Säule des Schweizer Vorsorgesystems (private Vorsorge). Sie soll den Arbeitnehmern eine Sparmöglichkeit mit steuerlichen Vorteilen bieten. Der einbezahlte Betrag kann vom steuerbaren Einkommen in Abzug gebracht werden.
    getätigt werden.

Unter Umständen kann bei einer Frühpensionierung ein Teil der Kosten durch Einsparungen kompensiert werden:

  • Je nach Ausgangslage verringern sich die Steuern bei einer Frühpensionierung im Vergleich zur Weiterarbeit bis zum ordentlichen Pensionierungsalter.
  • Vielleicht reduzieren sich die Lebenshaltungskosten. In den meiste Fällen ist dies nicht der Fall, weil Hobbies und andere Aktivitäten Mehrkosten verursachen. Wer nicht bewusst auf das Budget achtet, wird nach der Pensionierung wahrscheinlich nicht wesentlich weniger Geld benötigen als vor der Pensionierung.
  • Teilweise finanziert der Arbeitgeber zumindest einen Teil der anfallenden Kosten einer Frühpensionierung. Dies kann durch eine Abgangsentschädigung oder via Überbrückungsrente Zusätzliche Rentenzahlung der Pensionskasse bei einer frühzeitigen Pensionierung bis zum AHV-Alter. Die Überbrückungsrente wird oft vom Arbeitgeber (mit)finanziert. Übernimmt der Arbeitgeber nicht die gesamte Finanzierung, so wird die lebenslängliche Pensionskassenrente anteilsmässig gekürzt.
    geschehen. Zu beachten sind in diesem Fall allfällige Rentenkürzungen.
  • Vielleicht kann durch Teilzeiterwerb oder durch ein Hobby nach der Frühpensionierung zusätzlich etwas Geld verdient werden.

Frühe Abklärungen sind bei einer Frühpensionierung besonders wichtig

Wer sich früher pensionieren lassen will, sollte die finanziellen Rahmenbedingungen unbedingt überprüfen. Wer nicht plant, kann im Alter unter Umständen in finanzielle Probleme geraten. Bei komplexen Finanzverhältnissen oder wenn die Frühpensionierung eventuell finanziell nicht tragbar ist, sollte der Rat einer qualifizierten Fachperson eingeholt werden. In einer detaillierten Planung Bei einer Pensionierungsplanung geht es darum, die Finanzierbarkeit der Pensionierung zu überprüfen, Optimierungsmöglichkeiten aufzuzeigen und die Einkommens-, Vermögens- und Steuersituation langfristig zu prognostizieren. können Einkommen, Ausgaben, Vermögen und die Steuersituation für die Zukunft prognostiziert und abgebildet werden. Durch eine umfassende Planung erlangt man nicht nur Sicherheit, sondern Optimierungspotenzial bei Steuern und anderen Parametern kann optimal aufgezeigt werden.

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Kommentare

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Veröffentlichte Kommentare

  • 02. Juli 2018 - M.W.

    Rechner AHV Beiträge bei Frühpensionierung

    Wenn ich beim AHV online Rechner den geschuldeten AHV Beitrag ausrechnen lasse und mein Mann und ich 1 Jahr in Frühpension gehen, gilt der angegebene Betrag für uns als Ehepaar oder muss ich diesen Betrag verdoppeln?

    Antwort von: VermögensPartner AG

    Guten Tag

    Das Ergebnis des „AHV online Rechners“ gilt für eine Einzelperson. Bei Ehepaaren zählt als Berechnungsgrundlage die Hälfte des ehelichen Vermögens und Renteneinkommens, wobei jeder Ehepartner separat berücksichtigt wird.

  • 19. Juni 2018 - R.

    Pensionierung

    Ich möchte meine Pensionskasse auszahlen lassen. Wie viele % muss ich Steuern bezahlen?

    Antwort von: VermögensPartner AG

    Guten Tag

    Ein Kapitalbezug aus der Pensionskasse wird zum Kapitalauszahlungssteuersatz besteuert. Die Höhe ist abhängig von der Steuergemeinde und der Höhe der Auszahlung. Ein entsprechendes Beispiel finden Sie auf der Seite „Kapitalauszahlungssteuern“.

  • 13. Juni 2018 - L.C.

    AHV Beitrag bei Frühpensionierung

    Ich bin 50 Jahre alt und habe lebenslang lückenlos den AHV Beitrag einbezahlt. Nun möchte ich in ca. 2 Jahren aufhören zu arbeiten. Muss ich weiterhin den AHV Beitrag einzahlen bis Erreichen des Rentenalters und wieviel ist der Betrag den ich einzahlen muss?

    Antwort von: VermögensPartner AG

    Guten Tag

    Sie bleiben bis zum Erreichen des ordentlichen Pensionierungsalters AHV Beitragspflichtig. Als Nichterwerbstätige berechnet sich die Höhe der Beiträge anhand des Renteneinkommens (multipliziert mit dem Faktor 20) sowie des Vermögens. Weitere Informationen sowie ein Rechner zur Annäherung der AHV Beiträge als Nichterwerbstätige finden Sie auf der Seite AHV-Beiträge bei einer Frühpensionierung“.

  • 22. Februar 2018 - A.M.

    Überbrückungsrente

    Ich werde im Alter von 62 Jahren vorzeitig in Rente gehen und die sogenannte Überbrückungsrente erhalten. Welchen monatlichen Beitrag kann ich erwarten?

    Antwort von: VermögensPartner AG

    Guten Tag

    Die Höhe einer Überbrückungsrente aus der Pensionskasse ist abhängig vom Reglement der Vorsorgeeinrichtung. Hier kann Ihnen die Pensionskasse detaillierte Auskunft erteilen. In der Regel liegt das Maximum bei einer maximalen Einzelrente aus der AHV (Stand 2018: CHF 2‘350 p.M.). Die effektive Höhe kann aber von verschiedenen Faktoren abhängig sein. Wir empfehlen Ihnen, die Anfrage an die Pensionskasse zu stellen sowie das gültige Reglement zu konsultieren.

  • 01. Februar 2018 - A.E.

    Teilkapitalbezug

    Ich werde mit 65 in Pension gehen. Ich erhalte jährlich eine Pension von CHF 70‘000. Frage nun; wäre es sinnvoller etwas wenige Pension dafür etwas Kapital zu beziehen und ev. mit der Absicht eine Wohnung zu kaufen.

    Antwort von: VermögensPartner AG

    Guten Tag

    Die Frage ob und wieviel Kapital bezogen werden soll ist individuell und abhängig von verschiedenen Faktoren ab. Der Vorteil eines Rentenbezugs ist in erster Linie die Sicherheit der lebenslangen Rente. Auf der anderen Seite sinkt Ihre finanzielle Flexibilität für andere Ausgaben. Ein Kapitalbezug dagegen erhöht Ihre Flexibilität, bedeutet aber auch, dass Sie sich mit der Bewirtschaftung der Gelder beschäftigen müssen. Übersteigen die Renteneinnahmen den Bedarf für den Lebensunterhalt so würde dies eher für einen Kapitalbezug sprechen, da es in der Regel nicht sinnvoll ist, nach der Pensionierung weiterhin Vermögen anzusparen. Wir empfehlen Ihnen Ihre Situation mit einem unabhängigen Berater zu besprechen, damit Sie die für Sie passende Strategie wählen können. Den Entscheid Rente oder Kapital können Sie nur einmal treffen. Achten Sie bei der Auswahl des Beraters darauf, dass dieser wirklich unabhängig ist und keine Interessenskonflikte durch Provisionszahlungen bestehen.

  • 29. Januar 2018 - P.S.

    Vorzeitige Pensionierung

    Ich bin Jahrgang 1955 und möchte mich 1 Jahr früher pensionieren lassen. Gibt es eine Frist, die ich einhalten muss, um diese Absicht bei der AHV zu bekunden?

    Antwort von: VermögensPartner AG

    Guten Tag

    Bei einem Vorbezug der AHV muss die Anmeldung spätestens am letzten Tag des Monats, in welchem das entsprechende Altersjahr vollendet wird, eingereicht werden (s. auch Formular  „Anmeldung für eine Altersrente, Punkt 8). Weitere Informationen finden Sie im Merkblatt „Flexibler Rentenbezug“ der AHV. Die Anmeldung einer ordentlichen (kein Vorbezug) Altersrente sollte einige Monate vor Erreichen des regulären Pensionsalters beantragt werden. Es lohnt sich also die Anmeldung frühzeitig zu tätigen.

  • 03. Januar 2018 - B.S.

    AHV Beitrag

    Ich wurde im Dezember 2017, 63 jährig. Ich habe ohne Unterbruch 45 Jahre einbezahlt. Ich wandere im Februar nach Thailand aus und werde die AHV erst mit 65 beziehen. Muss ich für die 2 Jahre weiterhin Prämien bezahlen um mit 65 das Maximum von Fr. 2´350. zu erhalten?

    Antwort von: VermögensPartner AG

    Guten Tag

    Die Beitragspflicht endet erst mit dem Erreichen des ordentlichen Pensionierungsalters (Männer Stand 2018: 65 Jahre). Das bedeutet, dass Sie gesetzlich beitragspflichtig bleiben. Fehlende Beitragsjahre würden zu einer lebenslangen Kürzung der AHV Rente führen. Vorhandene Jugendjahre werden für die Berechnung der Rente nicht berücksichtigt, können aber unter Umständen solche Lücken ausgleichen. Nicht bezahlte Beiträge werden inkl. Verzugszinsen in der Regel von der AHV nachgefordert. Weitere Informationen finden Sie im Bereich „AHV/IV“ auf der Seite der Auslandschweizer-Organisation. Informationen zu den Jugendjahren sind auf der Seite des Bundesamts für Sozialversicherung ersichtlich.

  • 26. November 2017 - R.E.

    Höhe des AHV-Beitrags eines Nebenerwerbs

    Ich habe momentan 2 Arbeitstellen: Bei der Tätigkeit A arbeite ich in Teilzeit von 48 Prozent Dazu habe ich eine Stelle B im Nebenerwerb mit 30 Prozent. Im Juli 2018 möchte ich mit 63 Jahren bei der Tätigkeit A in Frühpensionierung gehen. Dabei würde ich die Nebenerwerbstätigkeit B beibehalten. Wie hoch müsste mein AHV Beitrags aus dem Nebenerwerb sein, damit ich nicht als Nichterwerbstätige gelte mit einer Beitrags- Pflicht von weiteren Zahlungen an die AHV?

    Antwort von: VermögensPartner AG

    Guten Tag

    Um im Sinne der AHV als erwerbstätig zu gelten, muss mindestens ein Pensum von 50% und eine Erwerbsdauer von 9 Monaten im Jahr erfüllt sein. Ist dies nicht das Fall so kommt eine Vergleichsrechnung zur Anwendung: Entsprechen die über den Lohn abgeführten AHV Beiträge mindestens der Hälfte der als Nichterwerbstätige zu leistenden Beiträge so gilt die Beitragspflicht ebenfalls als erfüllt. Die AHV Beiträge als Nichterwerbstätige können Sie mit unserem „Online Rechner“ annähern.

  • 30. August 2017 - E.Z.

    Kapitalbezug Pensionskasse

    Ich beabsichtige meine Pensionskasse zur Hälfte als Kapitalbezug zu beziehen.(Alter 59) Wie sieht das steuertechnisch aus? Ich werde weiterhin noch arbeiten und in die PK einbezahlen.

    Antwort von: VermögensPartner AG

    Guten Tag

    Für den Betrag welchen Sie als Kapital aus der Pensionskasse beziehen bezahlen Sie einmalig eine Kapitalauszahlungssteuer. Diese Vermögenswerte werden künftig zum steuerbaren Vermögen gezählt. Wichtig ist, dass die Voraussetzungen für eine Teilpensionierung sowohl in Bezug auf das Pensionskassenreglement als auch der steuerlichen Vorgaben eingehalten sind. Diese Vorgaben können je nach Kanton unterschiedlich sein. Wir empfehlen Ihnen das Vorgehen mit dem für Sie zuständigen Steueramt abzustimmen. Weitere Informationen zur Kapitalauszahlungssteuer finden Sie auf der Seite "Kapitalauszahlungssteuern".

  • 23. August 2017 - A.G.

    Vorbezug AHV

    Ich werde mit 63 in Rente gehen und will die AHV vorbeziehen. Gemäss Tabelle 12,5 % Kürzung. Ich habe im März Geburtstag, muss also bis Ende März arbeiten. Nun wurde mir gesagt, dass wenn ich 1-2 Monate länger arbeite die Beitragspflicht AHV für das Jahr entfällt? Stimmt das?

    Antwort von: VermögensPartner AG

    Guten Tag

    Ob und wann die Beitragspflicht erfüllt ist, ist von verschiedenen Faktoren abhängig. Sie finden Informationen diesbezüglich im Merkblatt "Beiträge der Nichterwerbstätigen an die AHV".

     

     

  • 17. August 2017 - M.F.

    Kinderbetreuung / AHV Beiträge

    Ich bin 62 Jahre alt und werde auf Ende Jahr frühzeitig in Pension gehen. 1.1.18 werde ich bei meinem Sohn für 2 Tage die Kinderbetreuung übernehmen, die ja AHV Pflichtig ist. Die Frage ist, wird der AHV Abzug den ich Leiste ausreichen um die maximale AHV Rente mit 64 zu erhalten. Bis anhin sind die Jahre vollzählig (bin verwitwet).

    Antwort von: VermögensPartner AG

    Guten Tag

    Sind Sie weniger als 50% während 9 Monate erwerbstätig so gelten Sie im Sinne der AHV als nicht voll erwerbstätig und haben grundsätzlich AHV Beiträge als Nichterwerbstätige zu bezahlen. Die Höhe bemisst sich nach dem 20-fachen des jährlichen Renteneinkommens sowie dem Vermögen. Anhand dieses Rechners können Sie diese Beiträge annähern. Übersteigen die AHV Beiträge aus dem Nebenerwerb (in Ihrem Fall die Kinderbetreuung) 50% der fälligen Beiträge als Nichterwerbstätige so gilt die AHV Pflicht ebenfalls als erfüllt. Sie können sich die geleisteten Beiträge anrechnen lassen. Weitere Informationen finden Sie im Merkblatt der AHV.

    Ob diese Beiträge ausreichen um eine maximale Rente zu erhalten ist abhängig von den bisher geleisteten Beiträgen. Sie haben die Möglichkeit eine Rentenvorausberechnung bei der AHV zu verlagen. Sie finden die entsprechenden Informationen auf der Seite der AHV zur Rentenvorausberechnung.

  • 25. Juni 2017 - H.F.

    Rentenhöhe

    Ein Bekannter von mir, verliert mit 62 Jahren seinen Job. Seine Frau arbeitet zu 60%. Was muss er unternehmen, damit er die volle Rente erhält. Reicht das Einkommen der Frau dazu?

    Antwort von: VermögensPartner AG

    Guten Tag

    Es stellt sich die Frage ob die Ehefrau im Sinne der AHV erwerbstätig ist. Wenn Sie als Erwerbstätige eingestuft ist und mindestens den doppelten Mindestbetrag bezahlt ist der Ehemann ebenfalls abgedeckt. Falls sie nicht als erwerbstätig gilt, so stellen sich weitere Fragen um zu defnieren, wer in welchem Umfang AHV Beiträge leisten muss. Sie finden ein entsprechendes Schema auf der Seite „AHV-Beiträge bei verheirateten Frührentnern“.

  • 10. Mai 2017 - J.Z.

    Zeitpunkt Frühpensionierung

    Im Januar 2018 werde ich 62 Jahre alt. Per 1.2.2018 hatte ich vorgesehen in Frühpension zu gehen. Meine Pensionskasse will im Jahr 2018 den Umwandlungssatz von 6.8% für den obligatorischen Teil beibehalten. Der überobligatorische Teil sinkt von heute 5.57% auf 5.41% im 2018. Lohnt sich für mich wenn ich daher schon Ende 2017 in Frühpension gehe? Wenn ja, per 31.12.2017 oder 30.11.2017?

    Antwort von: VermögensPartner AG

    Guten Tag

    Die Frage der Wirtschaftlichkeit einer Frühpensionierung ist auch von der generellen finanziellen Situation abhängig. So verzichten Sie, im Falle einer Frühpensionierung, auf das Erwerbseinkommen bis zur ordentlichen Pensionierung. Da die letzten Beitragsjahre vor einer Pensionierung einen grossen Effekt auf die Rentenleistungen der Pensionskasse haben, dürfte auch die Rente deutlich tiefer ausfallen. Wir empfehlen Ihnen, sich im Bezug auf Ihre individuelle Situation beraten zu lassen damit Sie Gewissheit haben, den richtigen Entscheid zu fällen.

  • 11. April 2017 - C.P.

    Welche Rente?

    Ich möchte mich Ende Jahr mit 62 früh Pensionieren lassen. Mein Mann ist schon ordentlicher Rentenbezüger. Was geschieht beim Todesfall meines Mannes? Welche Rente kommt dann zur Auszahlung? Meine Frührente oder die Witwenrente?

    Antwort von: VermögensPartner AG

    Guten Tag

    Im Todesfall Ihres Ehegatten wird entweder Ihre Rente mit einem Zuschlag von 20% oder 80% der Rente Ihres Ehegatten ausbezahlt. Es wird die höhere der beiden Renten ausbezahlt. Die Kürzungen für den Vorbezug werden Ihnen aber in jedem Fall in Abzug gebracht.

  • 03. April 2017 - F.G.

    Frühpensionierung und wieder arbeiten.

    Ich wurde per 1.1.17 mit Alter 62 frühpensioniert. Nun möchte ich aber bei einer anderen Firma wieder bis ca. 67 Jahren zu 30 %. arbeiten. Muss ich bei er neuen Firma wieder einer PK beitreten und bis 65 Beiträge einzahlen? Wie sieht das nach dem Alter 65-67 aus muss ich dann keine PK Beiträge mehr einzahlen?

    Antwort von: VermögensPartner AG

    Guten Tag

    Sollte Ihr Arbeitseinkommen in der neuen Firma über der Schwelle von CHF 21‘150 pro Jahr liegen, werden Sie bei der Pensionskasse des neuen Arbeitgebers angeschlossen und müssen PK-Beiträge bis Alter 65 leisten. Anschliessend sind Beiträge fakultativ und auch davon abhängig, was im entsprechenden PK-Reglement steht.

  • 05. März 2017 - Toscalina

    Frühpensionierung AHV

    Meine Freundin möchte mit 58 aufhören zu arbeiten. Ihr jetziger Jahreslohn beträgt CHF 72‘000. Sie hat mir erzählt, dass wenn sie weiterhin die AHV Beiträge einzahlt, bekommt sie die volle Rente mit 65. Stimmt das? Wenn nein mit welcher Einbusse muss sie rechnen? Wieviel muss sie monatliche AHV Beiträge einzahlen?

    Antwort von: VermögensPartner AG

    Guten Tag

    Tatsächlich besteht auch bei einer Frühpensionierung die Beitragspflicht bis zum Erreichen des ordentlichen AHV-Alters. Höhe der AHV-Nichterwerbstätigenbeiträge annähern.

    Wenn keine fehlenden Beitragsjahre bestehen, hat Ihre Freundin Anspruch auf eine Vollrente. Sind Fehljahre vorhanden, führt dies zu einer lebenslänglichen Rentenkürzung von 1/43 pro Fehljahr.

    Die Rentenhöhe hängt neben der Anzahl Beitragsjahre auch vom durchschnittlichen Einkommen ab. Aufgrund des von Ihnen geschilderten Einkommens und der Frühpensionierung dürfte es für eine maximale AHV-Rente tendenziell nicht reichen. Tipp: Bei der AHV können Sie eine Rentenvorausberechnung verlangen, um die zu erwartende Rentenhöhe zu erfahren.

  • 14. Februar 2017 - F.B.

    Kündigungfrist Frühpensionierung

    Aufgrund einer bevorstehenden massiven Kürzung der Überbrückungsrente auf den 1.1.18 möchte ich per 30.11.17 in die Frühpension gehen. Meine Kündigungsfrist beträgt 3 Monate. Theoretisch könnte die Firma schon 2017 kurzfristig das Reglement ändern und die Ü-Rente streichen. Dem möchte ich zuvor kommen. Ist es rechtlich verbindlich, wenn ich jetzt, 9 Monate vor der Pension, kündige, um dann von der Ü-Rente zu profitieren? Oder könnte mir die Firma einen Strich durch die Rechnung machen indem sie mir ordentlich mit 3 Monate Frist kündigt?

    Antwort von: VermögensPartner AG

    Guten Tag

    Ihre Befürchtungen sind nachvollziehbar. Theoretisch könnte die Firma das Reglement (nochmals) vor 2018 anpassen. Dies kommt in der Praxis aber selten vor, insbesondere, wenn bereits für das Folgejahr eine Anpassung angekündigt wurde. Andererseits birgt eine vorzeitige Kündigung Ihrerseits aber tatsächlich die Gefahr, dass Ihnen Ihr Arbeitgeber auf einen früheren Termin hin kündigt. Hinzu kommt, dass der Zeitpunkt der Pensionierung rechtlich verbindlich ist und nicht der Zeitpunkt der Kündigung. Somit hätten Sie durch eine frühzeitige Kündigung nichts zu gewinnen.