Mögliche Kriterien bei der Suche eines Pensionsberaters

Wichtig ist, die Rolle eines Pensionierungsberaters richtig zu definieren: Sie brauchen keinen Verkäufer, sondern einen Berater – und zwar einen unabhängigen. Im Vordergrund einer Pensionierungsberatung stehen keine Produkte, sondern umfassende und auf die Gesamtvermögenssituation ausgerichtete Massnahmen.


Die Dienstleistung der Pensionierungsberatung wird von verschiedensten Gesellschaften angeboten. Vertrauen ist das Fundament jeder Geschäftsbeziehung. Stimmt das Bauchgefühl, sollten weitere Faktoren abgeklärt werden, um den passenden Pensionierungsberater zu finden. Nachfolgend finden Sie mögliche Kriterien, die bei der Wahl der passenden Fachperson ausschlaggebend sein können:

Grafik: Kriterien PensionsberaterFinanzberater /VermögensplanerTransparenzInteressenlageKosten / ProvisionenSpezialisierung/ AusrichtungVermögensPartner AG

Spezialisierung / Ausrichtung

  • Kennt der Berater Ihre Situation und Bedürfnisse und geht er darauf ein?
  • Ist die Beratung umfassend und professionell?
  • Auf welche Bereiche ist der Berater spezialisiert?
  • Ist die Stellvertreter-Regelung gewährleistet?
  • Wie wird auf Sonderwünsche reagiert?

Transparenz

  • Werden Provisionsabrechnungen von Produktanbietern oder Banken auf Wunsch offen gelegt?
  • Werden die für den Kunden anfallenden Kosten und Gebühren separat und transparent ausgewiesen?
  • In welcher Form wird der Kunde über Provisionen Eine Provision (in der Finanzbranche auch als Retrozession oder Kickback bezeichnet) ist ein Entgelt, welches Finanzberater oder Vermögensverwalter erhalten. Bezahlt werden die Retrozessionen an verschiedenste Beratungsunternehmen oder Berater in der Finanzbranche. Finanziert werden die Retrozessionen üblicherweise vom Kunden, nämlich durch höhere Gebühren. Provisionen können beim Berater Anreize schaffen, die nicht im Interesse der Kunden sind. Kickbacks sind in der gesamten Finanzbranche verbreitet, insbesonder im Fondsgeschäft, bei strukturierten oder anderen Finanzprodukten und bei externen Vermögensverwaltern. / Retrozessionen Sammelbegriff für Rückvergütungen von Banken und Produktanbietern an einen Vermögensverwalter. Diese Rückvergütungen sind mit Provisionen vergleichbar und weit verbreitet. Für den Kunden sind sie im Normalfall nicht sichtbar. Sie werden sowohl bei Börsentransaktionen als auch beim Einsatz bestimmter Produkte wie Anlagefonds oder strukturierten Produkte bezahlt. Sie können einmalig oder regelmässig wiederkehrend bezahlt werden. informiert?
  • Wird die Entschädigung des Beraters klar vereinbart und in einer Offerte festgehalten?
  • Ist der Berater bereit, schriftlich zu bestätigen, dass er alle offenen und versteckten Provisionen gegenüber dem Kunden offen legt?

Interessenlage

  • „Muss“ der Berater eigene Finanzprodukte (Versicherungen, Anlagefonds Ein Fonds ist eine breit gestreute Geldanlage. Die Fondsgesellschaft sammelt das Geld vieler Anleger und investiert es in verschiedene Anlagekategorien wie Aktien, Obligationen, Immobilien oder Rohstoffe etc.. Der Vorteil der Fondsanlage besteht darin, dass der einzelne Anleger bereits mit einem bescheidenen
    Kapitaleinsatz von der Risikostreuung des gesamten Fonds profitiert. Nachteilig sind die meistens relativ hohen Gebühren, die genau hinterfragt werden müssen.
    etc.) vertreiben?
  • Profitiert der Berater beim Einsatz teurer Finanzprodukte, die höhere Provisionen auslösen?
  • Stehen Produkte oder die neutrale Beratung im Vordergrund?
  • Sind die Prozesse so gestaltet, dass die Interessen der Kunden an oberster Stelle stehen?

Kosten des Pensionierungsberaters

  • Wie hoch ist bei einer Beratung gegen Honorar der Stundenaufwand?
  • Wie hoch sind die Kosten von vorgeschlagenen Finanzprodukten?
  • Werden Provisionen an den Kunden zurück erstattet oder fliessen sie in die Kasse des Beraters?
  • Gibt es versteckte Kosten?

 

Bei der Suche nach dem richtigen Finanzberater Als Finanzberater (auch Vermögensberater, Bankberater oder Kundenberater) gilt jeder, der Kunden in irgend einer Form im Zusammenhang mit ihren Finanzen (teilweise auch Versicherungen) berät. Auch wenn das Wort "Berater" vermuten lässt, dass die Interessen des Kunden an oberster Stelle sind, muss dies nicht immer der Fall sein. Denn Berater, die Provisionen (Kickbacks und Retrozessionen) erhalten, werden schnell zu Verkäufern, die auch ihre eigenen (finanziellen) Interessen berücksichtigen. sollte systematisch vorgegangen werden. Überlegen Sie sich, welche Kriterien für Sie am wichtigsten sind und fragen Sie den Berater, wie er bei den entsprechenden Punkten vorgeht. Wie bei allen wichtigen Entscheiden kann es sinnvoll sein, verschiedene Möglichkeiten genauer zu überprüfen. Erkundigen Sie sich bei mindestens zwei oder besser drei Institutionen, bevor Sie sich für eine Beratung entscheiden. Ein erstes Gespräch ist in der Regel auch bei Honorarberatern kostenlos. 

Beratung: Kostenloses ErstgesprächBenötigen Sie Unterstützung beim Thema Pensionierung planen?Vereinbaren Sie ein kostenloses erstes Gespräch mit derVermögensPartner AG. Wir helfen Ihnen gerne weiter.Termin vereinbarenwww.vermoegens-partner.ch

Kommentare

Haben Sie eine Anmerkung oder eine Frage zu diesem Thema?

Schreiben Sie uns!

(Wird nicht veröffentlicht) Datenschutz und Haftungsausschluss

Veröffentlichte Kommentare

Noch keine veröffentlichten Kommentare.