Vermögensverwaltung im Alter

Vermögensverwaltung, nicht nur für vermögende Rentner sinnvoll

Viele Anleger meinen, eine Vermögensverwaltung Bewirtschaftung des Wertschriftendepots durch einen Vermögensverwalter oder eine Bank. Der Kunde erteilt dem Vermögensverwalter den Auftrag, das Wertschriftendepot zu verwalten.
sei nur für sehr vermögende Anleger sinnvoll. Viele Banken fordern für eine individuelle Vermögensverwaltung bis zu einer Million Franken Anlagevermögen. Es gibt aber auch Anbieter, bei denen dieses Limit deutlich tiefer ist, beispielsweise bei 100‘000 oder 200‘000 Franken.

Vermögensverwaltung nach der Pensionierung

Unabhängig von der Höhe des Anlagebetrags ist gerade nach der Pensionierung Ausstieg aus dem Erwerbsleben. Das ordentliche Pensionierungsalter beträgt bei Frauen 64 Jahre, bei Männern 65 Jahre. Bei der Pensionierung ändert sich die Einkommens- und Vermögenssituation: Das Berufseinkommen (Lohn) wird durch die AHV- und Pensionskassenrente (oder Kapitalauszahlung) ersetzt und andere Vorsorgegelder (z.B. Säule 3a) müssen in das übrige Vermögen integriert werden. Eine Pensionierung vor- oder nach dem ordentlichen Pensionierungsalter ist in der Schweiz dank des flexiblen Rentenalters möglich. die individuelle Abstimmung der Anlagestrategie Häufig verwendete Bezeichnung für die Aufteilung der Anlagemittel auf verschiedene Anlagekategorien / Anlageklassen mit unterschiedlichem Risiko. Die gewählte Anlagestrategie ist entscheidend für die Schwankungen des Anlagevermögens und die erwartete langfristige Rendite.
auf die persönliche Einkommens- und Vermögenssituation sehr wichtig. Dies auch, weil in den meisten Fällen ein Kapitalverzehr erfolgt, der langfristig geplant werden muss. Standardprodukte von Banken und Versicherungen können die individuellen Anforderungen in den wenigsten Fällen erfüllen. Die Gründe, wieso sich jemand für eine Vermögensverwaltung entscheidet, sind aber sehr unterschiedlich. Die wichtigsten Vorteile einer Vermögensverwaltung nach der Pensionierung sind folgende:

  • Viele Menschen haben kein Interesse daran, die wichtigen Anlageentscheide selber zu treffen und sich täglich um die Überwachung ihrer Wertschriften zu kümmern.
  • Gerade bei Rentnern kann aus dem Anlagevermögen professionell und optimiert auf die jeweilige Steuersituation ein Einkommen generiert werden.
  • Die Überwachung der Risiken ist nach der Pensionierung besonders wichtig. Ein professioneller Vermögensverwalter hat dafür das nötige Fachwissen und die Erfahrung.
  • Mit der Auszahlung von Pensionskassengeldern sind viele Anleger das erste Mal damit konfrontiert, ein grosses Kapital zu bewirtschaften. Sie entscheiden sich daher nach der Pensionierung für einen spezialisierten Vermögensverwalter.
  • Als Privatanleger ist es schwierig, an unabhängiges Research von verschiedenen Anlagemöglichkeiten zu gelangen, um die zukünftigen Renditechancen und das Risiko abschätzen zu können. Professionelle Investoren oder Vermögensverwalter geben normalerweise viel Geld für Researchtätigkeiten aus. Bei der Bewirtschaftung von Wertschriftendepots Aufbewahrungsort für Wertgegenstände im weitesten Sinne. Bei Wertpapieren ist das Depot der Ort, wo das Bankinstitut die Wertpapiere für Ihre Kunden führt. Normalerweise verlangen die Geldinstitute eine Gebühr für die Depotführung.
    ist ein ausgeprägtes und gut organisiertes Research unerlässlich.
  • Für den Kunden bedeutet eine Vermögensverwaltung eine enorme Zeiteinsparung.
  • Die Wertschriftenstruktur kann regelmässig auf die Gesamtvermögens- und Steuersituation abgestimmt werden.
  • Ein Vermögensverwalter hat die nötige Infrastruktur und das Know-How, um Wertschriftendepots professionell zu überwachen und zu betreuen.

Ziel jeder Vermögensverwaltung muss es sein, für den Kunden einen Mehrwert zu schaffen. Gerade in der Lebensphase nach der Pensionierung liegt der Mehrwert einer professionellen Vermögensverwaltung vielfach auch in der Planung der Geldströme und der langfristigen Organisation eines Einkommens aus dem Vermögen. Ein guter Vermögensverwalter begleitet seine Kunden über Jahre und kennt ihre Bedürfnisse entsprechend gut. Ziel ist nicht der kurzfristige Gewinn, sondern der langfristige Erfolg und die Risikokontrolle. Transparenz, auch in Bezug auf die Kosten, ist eines der wichtigsten Kriterien bei der Auswahl eines seriösen Vermögensverwalters.

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Kommentare

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Veröffentlichte Kommentare

  • 19. Februar 2017 - Kurmann

    3A Einzahlung

    Wenn ich mich VORZEITIG pensionieren lasse, (zB. auf 01.01.2018 statt 09.07.2019) darf ich den vollen Abzug also 6768.- für das Jahr 2018 einzahlen und von den Steuern abziehen?
    Freundliche Grüsse
    B. Kurmann

    Antwort von: VermögensPartner AG

    In diesem Fall werden Sie per Ende 2017 pensioniert und dürfen im Jahr 2018 nicht mehr in die Säule 3a einzahlen. Arbeiten Sie hingegen bis zum 31. Januar dürfen Sie im Januar noch den vollen Betrag für das Jahr 2018 einzahlen.