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Einzahlen in die Säule 3a

Einzahlungsbedingungen bei der Säule 3a
Jeder, der ein AHV-pflichtiges Einkommen hat, darf in die Säule 3a Bildet die dritte Säule des Schweizer Vorsorgesystems (private Vorsorge). Sie soll den Arbeitnehmern eine Sparmöglichkeit mit steuerlichen Vorteilen bieten. Der einbezahlte Betrag kann vom steuerbaren Einkommen in Abzug gebracht werden.
einzahlen. Bei Ehepaaren sind beide Ehepartner zur Einzahlung berechtigt, sofern beide ein AHV-pflichtiges Einkommen erzielen. Die Höhe der Einzahlung ist begrenzt auf folgende Beträge: Mit Pensionskassenanschluss dürfen maximal 6‘682 Franken und ohne Pensionskassenanschluss maximal 33‘408 Franken aber höchstens 20% des AHV-Lohnes einbezahlt werden (Stand 2011). Personen, die über das ordentliche Rentenalter Männer werden mit Alter 65 und Frauen neu mit Alter 64 ordentlich pensioniert und erhalten ab diesem Zeitpunkt die ordentliche AHV-Altersrente.
hinaus erwerbstätig sind, dürfen noch fünf Jahre in die Säule 3a einzahlen.
Wann lohnt sich eine Einzahlung in die Säule 3a?
Viele Arbeitnehmer und Selbstständige zahlen jährlich den Maximalbetrag in die Säule 3a ein. Hauptgrund ist die Steuereinsparung im Einzahlungsjahr. Viele fragen sich, ob sich die Einzahlungen finanziell wirklich lohnen. Das ist bei weitem nicht immer der Fall. Gerade bei jüngeren Personen wird der Steuereffekt bis zur Auszahlung über viele Jahre verwässert und leistet nur einen marginalen Beitrag zur Gesamtrendite. Kommt hinzu, dass bei der Auszahlung der Säule 3a ebenfalls eine Steuer Bei der Auszahlung von Vorsorgekapital aus der 2. oder der Säule 3a muss eine sogenannte Kapitalauszahlungssteuer bezahlt werden. Diese berechnet sich unabhängig vom restlichen steuerbaren Einkommen und Vermögen und wird in der Regel am Wohnort des Begünstigten zum Auszahlungszeitpunkt fällig. Die Steuer ist ebenfalls progressiv. Auszahlungen im gleichen Steuerjahr (in den meisten Kantonen auch von Ehepartnern) werden zusammengezählt. zur Anwendung kommt. Es handelt sich zwar um eine reduzierte Steuer, die aber trotzdem nicht zu unterschätzen ist. Dem langfristigen negativen Einfluss von hohen Gebühren bei Wertschriftenlösungen und 3a-Lebensversicherungen Die gemischte Lebensversicherung verbindet einen langfristigen Vermögensaufbau mit der Möglichkeit, nahestehende Personen abzusichern. Auf die Erträge werden unter Einhaltung gewisser Bedingungen auch in der Säule 3b weder Einkommens- noch Verrechnungssteuern erhoben. Der Nachteil gemischter Lebensversicherungen ist, dass Gebühren und Rendite nicht transparent sind. Beim Abschluss einer Lebensversicherung werden in der Regel hohe Provisionen an den Aussendienst oder den Finanzberater / Vermittler bezahlt. In vielen Fällen ist es sinnvoll, nur das Risiko (z.B. Todesfallrisiko) abzusichern und den Sparteil selber bei einer Bank zu organisieren. wird zudem häufig zu wenig Beachtung geschenkt und bei der Vorsorgeberatung vielfach nicht erwähnt. Wer einzahlt, sollte die Nachsteuerrendite bei der individuellen Steuersituation kennen und genau planen. Wer beispielsweise WEF-Bezüge WEF steht für Wohneigentumsförderung. Die Wohneigentumsförderung ist eine staatspolitische Massnahme und hat zum Ziel, dass sich mehr Leute ein Eigenheim leisten können. Im Rahmen eines WEF-Bezuges können Gelder aus der zweiten Säule und der Säule 3a frühzeitig bezogen werden, um sich die eigenen vier Wände zu finanzieren. in den gesetzlich zulässigen Abständen tätigt, kann die Rendite deutlich erhöhen und Gelder frühzeitig beziehen. Weiter sollten immer verschiedene 3a-Lösungen miteinander verglichen werden. Wie Sie herausfinden können, ob sich 3a-Einzahlungen in Ihrer Situation lohnen, erfahren Sie in einer Analyse der VermögensPartner AG:
Analyse: Lohnt sich eine Einzahlung in die Säule 3a?
Steuereffekt bei Einzahlungen in die Säule 3a
Einzahlungen in die Säule 3a sind nur interessant, weil dadurch die Steuerlast im Einzahlungsjahr reduziert werden kann. Je höher das Einkommen ist, desto grösser ist der Steuerspareffekt. Verantwortlich dafür ist das progressive Die Steuerlast nimmt bei steigendem Einkommen / Vermögen nicht linear, sondern progressiv zu. Das heisst bei steigendem Einkommen / Vermögen zahlt der Steuerzahler nicht nur in Franken mehr Steuern sondern auch in Prozent. Beispiel: Einkommen 100‘000 Franken => Steuerlast 30‘000 Franken (Durchschnitt 30%); Einkommen 110‘000 Franken => Steuerlast 35‘000 Franken (Durchschnitt 31.8%). Für das zusätzliche Einkommen von 10‘000 Franken zahlt der Steuerzahler in diesem Beispiel 5‘000 Franken mehr Steuern. Er befindet sich also in einer Progression von 50%, was gleichbedeutend mit einem Grenzsteuersatz von 50% ist. Der Grenzsteuersatz gibt also an, welche Auswirkungen eine Erhöhung oder Reduktion des Steuerbaren Einkommens auf die Steuerlast des Steuerzahlers hat. Steuersystem in der Schweiz. Bei höherem Einkommen steigt der Grenzsteuersatz: Der Grenzsteuersatz gibt an, in welcher Steuerprogression sich der Steuerzahler befindet. Ein Grenzsteuersatz von 35% auf die letzten 1'000 Franken bedeutet zum Beispiel, dass die Steuerrechnung um 350 Franken zunimmt, wenn der Steuerzahler sein steuerbares Einkommen um 1'000 Franken erhöhen kann. Bei der Optimierung der Steuersituation ist der Grenzsteuersatz der wichtigste Parameter.





In Jahren mit einem tiefen steuerbaren Einkommen lohnen sich Einzahlungen in die Säule 3a meist nur für Personen, die kurz vor der Pensionierung Ausstieg aus dem Erwerbsleben. Das ordentliche Pensionierungsalter beträgt bei Frauen 64 Jahre, bei Männern 65 Jahre. Bei der Pensionierung ändert sich die Einkommens- und Vermögenssituation: Das Berufseinkommen (Lohn) wird durch die AHV- und Pensionskassenrente (oder Kapitalauszahlung) ersetzt und andere Vorsorgegelder (z.B. Säule 3a) müssen in das übrige Vermögen integriert werden. Eine Pensionierung vor- oder nach dem ordentlichen Pensionierungsalter ist in der Schweiz dank des flexiblen Rentenalters möglich. stehen oder die einbezahlten 3a-Gelder aus einem anderen Grund bald beziehen (können). Wer nicht ein regelmässiges Einkommen erzielt, sollte sich vor jeder Einzahlung überlegen, ob sich der Beitrag im entsprechenden Steuerjahr finanziell lohnt. Diese Flexibilität hat man nur mit einer 3a-Lösung bei einer Bank. Dass bei Versicherungen jedes Jahr derselbe Betrag einbezahlt werden muss, ist neben der tiefen Rendite Prozentuale Wertveränderung einer Anlage über einen bestimmten Zeitraum.
und der hohen Kosten einer der Hauptnachteile bei 3a-Versicherungen.

Fazit: Einzahlungen in die Säule 3a können sich tatsächlich lohnen. Je nach Ausgangslage sind sogar zweistellige Nachsteuerrenditen möglich. Lange nicht bei jeder Ausgangslage sind Beiträge jedoch empfehlenswert. Daher ist gut beraten, wer sich genau informiert und die Vor- und Nachteile genau abwägt.
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