Abschluss einer 3a Lebensversicherung

Bevor jemand eine Lebensversicherung Die gemischte Lebensversicherung verbindet einen langfristigen Vermögensaufbau mit der Möglichkeit, nahestehende Personen abzusichern. Auf die Erträge werden unter Einhaltung gewisser Bedingungen auch in der Säule 3b weder Einkommens- noch Verrechnungssteuern erhoben. Der Nachteil gemischter Lebensversicherungen ist, dass Gebühren und Rendite nicht transparent sind. Beim Abschluss einer Lebensversicherung werden in der Regel hohe Provisionen an den Aussendienst oder den Finanzberater / Vermittler bezahlt. In vielen Fällen ist es sinnvoll, nur das Risiko (z.B. Todesfallrisiko) abzusichern und den Sparteil selber bei einer Bank zu organisieren. abschliesst, sollte er Alternativen prüfen und sich genau über die jeweiligen Vertragsbedingungen informieren. Lebensversicherungen werden vielfach von sogenannten Strukturvertrieben angeboten, welche kostenlos beraten und im Hintergrund hohe Provisionen Eine Provision (in der Finanzbranche auch als Retrozession oder Kickback bezeichnet) ist ein Entgelt, welches Finanzberater oder Vermögensverwalter erhalten. Bezahlt werden die Retrozessionen an verschiedenste Beratungsunternehmen oder Berater in der Finanzbranche. Finanziert werden die Retrozessionen üblicherweise vom Kunden, nämlich durch höhere Gebühren. Provisionen können beim Berater Anreize schaffen, die nicht im Interesse der Kunden sind. Kickbacks sind in der gesamten Finanzbranche verbreitet, insbesonder im Fondsgeschäft, bei strukturierten oder anderen Finanzprodukten und bei externen Vermögensverwaltern. für jeden Abschluss erhalten. Es ist nicht so, dass eine Lebensversicherung grundsätzlich schlecht ist, aber lange nicht für jeden ist sie das optimale Vorsorgeinstrument. Vor dem Abschluss einer Lebensversicherung im Rahmen der Säule 3a Bildet die dritte Säule des Schweizer Vorsorgesystems (private Vorsorge). Sie soll den Arbeitnehmern eine Sparmöglichkeit mit steuerlichen Vorteilen bieten. Der einbezahlte Betrag kann vom steuerbaren Einkommen in Abzug gebracht werden.
sollte man folgende Punkte überdenken:

  • Möchte ich mich für die gesamte Laufzeit an denselben Anbieter binden (Risiko, Servicequalität etc.)?
  • Möchte ich mich wirklich verpflichten, während der gesamten Laufzeit eine fixe Jahresprämie einzuzahlen (auch wenn es steuertechnisch vielleicht einmal nicht sinnvoll wäre)?
  • Bin ich mir bewusst, dass eine vorzeitige Auflösung sehr teuer ist? Wird die Versicherung in den ersten Jahren nach Abschluss aufgelöst, erhalten Sie in der Regel keinen oder nur einen geringen Rückkaufswert zurück erstattet. Denn die ersten Prämien werden benötigt, um die Abschlusskosten und Vertriebsprovisionen zu finanzieren.
  • Brauche ich überhaupt einen Todesfallrisikoschutz oder andere Risikoleistungen? Ein junger Mann oder eine junge Frau ohne Familie brauchen dies nur in Ausnahmefällen. Bei einem Familienvater ist eine Absicherung der Familie für eine gewisse Zeit teilweise sinnvoll. Der Risikoschutz kann aber auch als reine Risikoversicherung (ohne Sparteil) abgeschlossen werden. Dies erhöht die Kostentransparenz sowie die Flexibilität und Angebote können problemlos miteinander verglichen werden. Reine Risikoversicherungen können in der Regel jederzeit aufgelöst werden.
  • Ist man sich bewusst, dass bei einer fondsgebundenen Lebensversicherung während der gesamten Laufzeit nur die von der Versicherungsgesellschaft selektionierten Anlagefonds zur Verfügung stehen? Möchte man sich für die gesamte Laufzeit an die (teilweise kleine) Fondspalette der Versicherungsgesellschaft binden?
  • Ist man sich bewusst, dass die Anlagefonds, welche bei einer fondsgebundenen Lebensversicherung eingesetzt werden, teilweise erhebliche versteckte Zusatzgebühren (Verwaltungskosten) verursachen? Ein Teil der jährlichen Fondsgebühren fliesst in Form von Retrozessionen Sammelbegriff für Rückvergütungen von Banken und Produktanbietern an einen Vermögensverwalter. Diese Rückvergütungen sind mit Provisionen vergleichbar und weit verbreitet. Für den Kunden sind sie im Normalfall nicht sichtbar. Sie werden sowohl bei Börsentransaktionen als auch beim Einsatz bestimmter Produkte wie Anlagefonds oder strukturierten Produkte bezahlt. Sie können einmalig oder regelmässig wiederkehrend bezahlt werden. (Kickbacks) zurück an die Versicherungsgesellschaft. Die Versicherungsgesellschaft hat also nicht unbedingt ein Interesse daran, kosteneffiziente Fonds einzusetzen. Kostengünstige ETFs werden selten angeboten, weil dort keine versteckten Provisionen fliessen.
  • Ist man sich bewusst, dass bei der Vermittlung von Lebensversicherungen durch einen Berater hohe Provisionen fliessen? Versicherungsberater finanzieren sich nicht selten zu 100 Prozent durch versteckte Provisionen von Versicherungsgesellschaften.
  • Möchte ich die angesparten Säule 3a-Gelder eventuell später für die Liegenschaftsfinanzieren (WEF-Bezug) WEF steht für Wohneigentumsförderung. Die Wohneigentumsförderung ist eine staatspolitische Massnahme und hat zum Ziel, dass sich mehr Leute ein Eigenheim leisten können. Im Rahmen eines WEF-Bezuges können Gelder aus der zweiten Säule und der Säule 3a frühzeitig bezogen werden, um sich die eigenen vier Wände zu finanzieren. einsetzen?

Dies sind nur einige Überlegungen, die man sich vor dem Abschluss einer 3a – Lebensversicherung machen sollte. Wenn Sie unsicher sind, überstürzen Sie nichts. Sie können Gelder auch kurzfristig auf einem Konto parkieren. So haben Sie genügend Zeit, den Entscheid zu überschlafen und allenfalls Rat von einer Vertrauens- oder Fachperson einzuholen. Wenn Sie alle Details abgeklärt haben, fühlen Sie sich beim Abschluss und auch danach wohler. Die vorgängigen Abklärungen lohnen sich auf jeden Fall. In vielen Fällen ist es vorteilhaft, versichern und sparen strikt zu trennen. Risiken absichern sollte man bei einer Versicherung, sparen bei einem Finanzinstitut.

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