Diversifikation ist nach der Pensionierung besonders wichtig

Die Streuung von Risiken Teil des Wertschriftenrisikos, der von unternehmensspezifischen Faktoren abhängt und durch breite Diversifikation reduziert werden kann.
ist nicht nur nach der Pensionierung Ausstieg aus dem Erwerbsleben. Das ordentliche Pensionierungsalter beträgt bei Frauen 64 Jahre, bei Männern 65 Jahre. Bei der Pensionierung ändert sich die Einkommens- und Vermögenssituation: Das Berufseinkommen (Lohn) wird durch die AHV- und Pensionskassenrente (oder Kapitalauszahlung) ersetzt und andere Vorsorgegelder (z.B. Säule 3a) müssen in das übrige Vermögen integriert werden. Eine Pensionierung vor- oder nach dem ordentlichen Pensionierungsalter ist in der Schweiz dank des flexiblen Rentenalters möglich. von grösster Bedeutung. Junge Anleger mit einem hohen Erwerbseinkommen und einer hohen Sparquote Die Sparquote gibt an, wie Geld jemand regelmässig spart. Meist ist mit Sparquote der jährliche Sparbetrag gemeint. Eine Sparquote kann auch negativ sein, vielfach spricht man dann vom Vermögensverzehr. können Risiken aber auf jeden Fall besser tragen als Rentner, die auf einen regelmässigen Geldstrom aus ihrem Vermögen angewiesen sind.

Diversifikation reduziert die Wertschwankungen

Unter Diversifikation Begriff für die breite Streuung von Anlagen, um das Risiko von Verlusten zu streuen. Diversifikation ist teuer und nur einzelne Anlageprodukte eignen sich zur effizienten Diversifikation von Risiken. Der Anleger muss berücksichtigen, dass er das sogenannte systematische Risiko (Marktrisiko) von Wertschriften nicht reduzieren kann.
versteht man die Aufteilung des Vermögens auf Anlagen mit möglichst unterschiedlichen Eigenschaften. Ziel der Diversifikation ist es, das Rendite-/Risikoverhältnis über das gesamte Vermögen, insbesondere in Bezug auf das Wertschriftenportfolio, zu optimieren. Weil sich die Kurse verschiedener Anlagen nicht immer in dieselbe Richtung bewegen, können durch Streuung die Wertschwankungen geglättet werden, ohne dass dabei langfristig auf Renditechancen Prozentuale Wertveränderung einer Anlage über einen bestimmten Zeitraum.
verzichtet werden muss.


So unterliegt beispielsweise ein Wertschriftendepot, Aufbewahrungsort für Wertgegenstände im weitesten Sinne. Bei Wertpapieren ist das Depot der Ort, wo das Bankinstitut die Wertpapiere für Ihre Kunden führt. Normalerweise verlangen die Geldinstitute eine Gebühr für die Depotführung.
das in viele verschiedene Aktien Ein Wertpapier, welches den Anteil an der Gesellschaft verbrieft. Die Höhe des Anteils am Grundkapital wird durch den Nennwert festgelegt. Der tatsächliche Wert der Aktie entspricht hingegen dem Kurswert an der Börse (Börsenkapitalisierung geteilt durch Anzahl Aktien). Die Aktie bietet dem Inhaber, sofern das Unternehmen erfolgreich wirtschaftet, zwei Einkommensquellen: Einerseits Dividendenzahlungen und andererseits die Chance auf einen langfristig steigenden Kurswert (Kursgewinn).
investiert, geringeren Kursschwankungen als ein Investment in nur eine Aktie. Dies veranschaulicht folgende Grafik:

Risiko (erwartete Kursschwankungen)Marktrisiko / Systematisches RisikoTitelspezifisches /Unsystematisches RisikoAnzahl Aktien, Firmen, Branchen etc.510152025©VermögensPartner AGGrafik: Funktionsweise der Diversifikation

Damit das Risiko optimal reduziert werden kann, sollte ein Anleger in mindestens 10 Titel pro Markt investieren. Ab rund 20 Titeln pro Anlageklasse Um Investitionsmöglichkeiten nach Risiko- und Renditeprofil zu gliedern, werden oftmals verschiedene Anlagekategorien gebildet. Die Wertschriften, welche in derselben Anlagekategorie zusammen gefasst werden, sollten sich in Bezug auf Renditechancen und Risiko möglichst ähnlich verhalten. nimmt das Risiko kaum mehr ab und es muss nach anderen Diversifikationsmöglichkeiten gesucht werden. Eine weitere Reduktion des Risikos könnte beispielsweise geschehen durch Investitionen in:

  • verschiedene Risikokategorien
  • verschiedene Währungen
  • verschiedene Länder und Branchen
  • verschiedene Anlageinstrumente

Entscheidend ist, dass das Gesamtrisiko des Wertschriftendepots auf die finanziellen und persönlichen Bedürfnisse des Anlegers ausgerichtet ist. Dabei sollte eine grobe Planung der künftigen Finanzströme als Grundlage dienen.

Das Marktrisiko kann durch Diversifikation nicht reduziert werden

Hat ein Anleger alle Diversifikationsmöglichkeiten ausgeschöpft, hat er das titelspezifische Risiko, auch unsystematisches Risiko genannt, vollständig eliminiert. Man spricht in diesem Fall von einem effizienten Portfolio. Das Marktrisiko, auch systematisches Risiko genannt, kann durch Diversifikation nicht reduziert werden. Es ergibt sich aus Kursschwankungen am Gesamtmarkt, denen sich langfristige Anleger nicht entziehen können.

Diversifikation an einem Beispiel erklärt

Man geht vereinfacht von einer Wirtschaft mit nur zwei Unternehmen aus. Das eine Unternehmen stellt Badehosen, das andere Regenmäntel her. In einem regnerischen Sommer wird die „Badehosen AG“ einen starken Gewinneinbruch erleiden und der Aktienkurs wird fallen. Die „Regenmantel AG“ hingegen wird Rekordgewinne verbuchen und die Aktionäre mit höheren Dividenden entschädigen. Wie das Wetter in den folgenden Jahren sein wird, kann niemand abschätzen. Zur Reduktion des „Wetterrisikos“ ist es demzufolge ratsam, sein Vermögen in Aktien der beiden Unternehmen aufzuteilen und nicht auf einen regnerischen oder sonnigen Sommer zu spekulieren. Weil sich regnerische und sonnige Sommer über eine langfristige Zeitperiode ausgleichen, wird die Rendite des gemischten Portfolios gleich hoch sein wie die Rendite der beiden einzelnen Aktien (jedoch mit geringeren Schwankungen). In der realen Welt, beziehungsweise in der Portfoliotheorie, funktioniert die Diversifikation genau gleich. Die grosse Anzahl von Unternehmen und Anlageklassen macht das Finden der optimalen Asset-Allokation jedoch deutlich schwieriger.

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