Wohneigentumsförderung

Die Wohneigentumsförderung Die Wohneigentumsförderung ist eine staatspolitische Massnahme und hat zum Ziel, dass sich mehr Leute ein Eigenheim leisten können. Bei der Wohneigentumsförderung geht man davon aus, dass selbstgenutztes Wohneigentum als adäquates Mittel zur Vorsorge geeignet ist. Während bei jüngeren Leuten die Wohneigentumsförderung hauptsächlich als „Starthilfe“ zur Finanzierung von Wohneigentum gebraucht wird, kann sie unter gewissen Voraussetzungen bei angehenden Rentnern als Steueroptimierungsinstrument eingesetzt werden. ist eine staatspolitische Massnahme und hat zum Ziel, dass sich mehr Leute ein Eigenheim leisten können. Während bei jüngeren Leuten die Wohneigentumsförderung hauptsächlich als Starthilfe zur Finanzierung von Wohneigentum gebraucht wird, kann sie unter gewissen Voraussetzungen bei angehenden Rentnern als Steueroptimierungsinstrument Erst durch eine langfristige Steuerplanung und die Koordination verschiedener Steueroptimierungsmassnahmen kann die Steuerbelastung nachhaltig reduziert werden.Im Vordergrund jeder Steueroptimierung steht das Brechen der Steuerprogression. Um Steuern zu optimieren, werden vielfach dieselben Muster angewendet: Vorsorgeprivilegien werden ausgenutzt, durch Staffelung werden einmalige Effekte auf verschiedene Steuerjahre verteilt, steuerfreie werden steuerbaren Einkünften vorgezogen, Sonderregelung kantonaler Steuerordnungen werden ausgenutzt oder günstigere Tarife anderer Steuerkantone oder vorteilhaftere Steuerarten werden zur Anwendung gebracht. eingesetzt werden.

Für wen eignet sich die Wohneigentumsförderung?

Die Wohneigentumsförderung kann beim Kauf von selbstbewohntem Wohneigentum oder auch für die Rückzahlung von ausstehenden Hypotheken Die Hypothek dient zur Finanzierung von Grundstücken oder Wohneigentum. Sie dient zur Sicherung der Geldforderung. Als Entschädigung zahlt der Hypothekarnehmer dem Hypothekargeber einen Zins. geltend gemacht werden. Bis Alter 50 darf das gesamte Vorsorgekapital Der Grossteil der Beiträge an die Pensionskasse wird nicht zur Absicherung der Risiken Tod und Invalidität benötigt, sondern langfristig angelegt. Das so entstehende Sparkapital kann zum Pensionierungszeitpunkt, beziehungsweise ab einem gewissen Alter, als (Teil-) Kapital oder Rente bezogen werden. in der zweiten Säule Im Jahr 1982 wurde die erste Säule (AHV) durch die zweite Säule, die sogenannte berufliche Vorsorge, ergänzt. Geregelt ist die zweite Säule im BVG (Bundesgesetz über die berufliche Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenvorsorge). Obligatorisch in der zweiten Säule versichert ist jeder Arbeitnehmer, der ein gewisses Einkommen erzielt. Abgesichert werden in der Pensionskasse die Risiken Tod, Invalidität und Alter. Die Höhe der Beiträge, an den sich Arbeitgeber und Arbeitnehmer beteiligen, hängt vom Alter, Lohn, Geschlecht, der Pensionskasse und der Höhe des Einkommens ab. für die Wohneigentumsförderung verwendet werden. Ab Alter 50 ist die Höhe des WEF-Bezugs auf den höheren der folgenden Beträge beschränkt: Das Sparkapital mit Alter 50 oder die Hälfte des zum Zeitpunkt des Bezugs vorhanden Sparkapitals. Vorbezüge dürfen nur alle fünf Jahre getätigt werden und je nach Pensionskasse Eine öffentlich-rechtliche oder privatrechtliche juristische Person, die der Altersvorsorge und Risikoabsicherung dient. Eine Pensionskasse finanziert sich durch Beiträge von Arbeitgebern und Arbeitnehmern, sowie durch Anlageerträge. Zum Pensionierungszeitpunkt kann sich der Arbeitnehmer normalerweise entscheiden, ob er eine lebenslängliche Rente oder eine einmalige Kapitalauszahlung erhalten möchte. Die Pensionskasse ist die zweite Säule des Schweizer Vorsorgesystems.
nur bis zu einem gewissen Alter des Versicherten. Der Bezugsbetrag muss mindestens 20‘000 Franken betragen.

Wohneigentumsförderung als Steueroptimierung

Wer seine Hypothek im Alter reduzieren will, kann Vorsorgekapital mit einem WEF-Bezug bereits einige Jahre vor der Pensionierung Ausstieg aus dem Erwerbsleben. Das ordentliche Pensionierungsalter beträgt bei Frauen 64 Jahre, bei Männern 65 Jahre. Bei der Pensionierung ändert sich die Einkommens- und Vermögenssituation: Das Berufseinkommen (Lohn) wird durch die AHV- und Pensionskassenrente (oder Kapitalauszahlung) ersetzt und andere Vorsorgegelder (z.B. Säule 3a) müssen in das übrige Vermögen integriert werden. Eine Pensionierung vor- oder nach dem ordentlichen Pensionierungsalter ist in der Schweiz dank des flexiblen Rentenalters möglich. beziehen und dieses Kapital für die Rückzahlung der Hypothek verwenden. Durch die richtige Vorgehensweise kann die Steuerlast Bei der Auszahlung von Vorsorgekapital aus der 2. oder der Säule 3a muss eine sogenannte Kapitalauszahlungssteuer bezahlt werden. Diese berechnet sich unabhängig vom restlichen steuerbaren Einkommen und Vermögen und wird in der Regel am Wohnort des Begünstigten zum Auszahlungszeitpunkt fällig. Die Steuer ist ebenfalls progressiv. Auszahlungen im gleichen Steuerjahr (in den meisten Kantonen auch von Ehepartnern) werden zusammengezählt. auf der Kapitalauszahlung im Vergleich zu einer Amortisation Rückzahlung der auf einer Liegenschaft lastenden Hypothek. Eine Amortisation kann Schrittweise erfolgen, was bei einer Hypothek im 2. Rang üblich ist. Ob eine Hypothek amortisiert werden soll, hängt in erster Linie von der Gesamtvermögensstruktur und der individuellen Steuersituation des Liegenschaftseigentümers ab. zum Pensionierungszeitpunkt erheblich reduziert werden. Ziel ist das Brechen der Steuerprogression Die Steuerlast nimmt bei steigendem Einkommen / Vermögen nicht linear, sondern progressiv zu. Das heisst bei steigendem Einkommen / Vermögen zahlt der Steuerzahler nicht nur in Franken mehr Steuern sondern auch in Prozent. Beispiel: Einkommen 100‘000 Franken => Steuerlast 30‘000 Franken (Durchschnitt 30%); Einkommen 110‘000 Franken => Steuerlast 35‘000 Franken (Durchschnitt 31.8%). Für das zusätzliche Einkommen von 10‘000 Franken zahlt der Steuerzahler in diesem Beispiel 5‘000 Franken mehr Steuern. Er befindet sich also in einer Progression von 50%, was gleichbedeutend mit einem Grenzsteuersatz von 50% ist. Der Grenzsteuersatz gibt also an, welche Auswirkungen eine Erhöhung oder Reduktion des Steuerbaren Einkommens auf die Steuerlast des Steuerzahlers hat. auf der Kapitalauszahlungssteuer. Durch die Abstimmung auf Bezüge aus der Säule 3a Bildet die dritte Säule des Schweizer Vorsorgesystems (private Vorsorge). Sie soll den Arbeitnehmern eine Sparmöglichkeit mit steuerlichen Vorteilen bieten. Der einbezahlte Betrag kann vom steuerbaren Einkommen in Abzug gebracht werden.
und andere Steueroptimierungsmöglichkeiten können erhebliche Steuereinsparungen erzielt werden. Unter Einhaltung gewisser Fristen und bei entsprechendem Einkaufspotenzial Einkaufspotenzial in der Pensionskasse entsteht, wenn Vorsorgelücken vorhanden sind. Die Höhe des Einkaufspotenzials gibt an, wie viel jemand in die Pensionskasse einbringen muss, um alle Vorsorgelücken zu schliessen. Lücken in zweiten Säule können beispielsweise durch fehlende Beitragsjahre oder durch Lohnerhöhungen entstehen. Die Einkaufssumme darf von steuerbaren Einkommen in Abzug gebracht werden. Bei richtiger Vorgehensweise sind Pensionskasseneinkäufe eines der effizientesten Mittel, um die Steuerlast nachhaltig zu reduzieren. ist ein vorgängiger Pensionskasseneinkauf Viele Arbeitnehmer haben die Möglichkeit, sich bei ihrer Pensionskasse mit einmaligen Einzahlungen einzukaufen. Die mögiche Einkaufssumme ist auf dem Pensionskassenausweis ersichtlich oder kann direkt bei der Pensionskasse angefragt werden. Ziele eines Einkaufs sind in erster Linie die Erhöhung der Altersleistungen und Steueroptimierung. möglich, was die Steuereinsparung zusätzlich erhöht.

Pensionskasseneinkauf und anschliessender WEF-Bezug

Sind in der zweiten Säule Im Jahr 1982 wurde die erste Säule (AHV) durch die zweite Säule, die sogenannte berufliche Vorsorge, ergänzt. Geregelt ist die zweite Säule im BVG (Bundesgesetz über die berufliche Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenvorsorge). Obligatorisch in der zweiten Säule versichert ist jeder Arbeitnehmer, der ein gewisses Einkommen erzielt. Abgesichert werden in der Pensionskasse die Risiken Tod, Invalidität und Alter. Die Höhe der Beiträge, an den sich Arbeitgeber und Arbeitnehmer beteiligen, hängt vom Alter, Lohn, Geschlecht, der Pensionskasse und der Höhe des Einkommens ab. Vorsorgelücken vorhanden, besteht unter gewissen Bedingungen die Möglichkeit, steuertechnisch doppelt zu profitieren. Zuerst können durch gestaffelte Pensionskasseneinkäufe Einkommenssteuern Steuern, die auf wiederkehrenden und einmaligen Einkünften erhoben werden. Hauptsächlich handelt es sich um Einkommen aus selbständiger oder unselbständiger Erwerbstätigkeit, Erträge aus beweglichem und unbeweglichem Vermögen sowie Einkommen aus der Vorsorge. reduziert werden. Nach Ablauf der gesetzlichen Fristen können die temporär in die zweite Säule eingebrachten Mittel wieder bezogen und zur Amortisation der Hypothek verwendet werden. Dieses Vorgehen ist steuertechnisch korrekt. Die Einhaltung gesetzlicher Fristen ist dabei aber zentral und das Vorgehen sollte ausführlich geplant werden. Die verschiedenen Varianten müssen von Fall zu Fall individuell beurteilt werden.




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Kommentare

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Veröffentlichte Kommentare

  • 30. Oktober 2018 - B. K.

    Wohnungskauf in Deutschland

    Ich bin seit knapp 2 Jahren wieder in Deutschland. Ich hatte vorher in Bern gelebt und aktuell mein Freizügigkeitskonto bei der Postfinance. Ich würde das Geld jetzt gern für einen Wohnungskauf nutzen. Ist das a) machbar und b) was wäre der beste Weg?

    Antwort von: VermögensPartner AG

    Guten Tag

    Für die Finanzierung von selbstbewohntem Wohneigentum in Deutschland ist ein Bezug des Freizügigkeitskontos möglich. Da Sie bereits in Deutschland leben, wird das Geld bei der Auszahlung an der Quelle (Stiftungssitz) besteuert. Aus diesem Grund wäre eine Verschiebung des Kapitals in einen Kanton mit tiefer Quellensteuerbelastung (Kanton Schwyz) sinnvoll.

  • 27. September 2018 - M.

    WEF für Immobilie im Ausland

    Ich lebe und arbeite seit 10 Jahren in der Schweiz, habe aber eine Immobilie (noch nicht komplett fertig erstellt) in Deutschland. Mein Hauptwohnsitz ist in der CH und ich bin nur ca. einmal im Monat und in den Ferien in meinem Haus in Deutschland. Kann ich für die Fertigstellung meiner Immobilie WEF beziehen? Oder muss ich dafür erst wieder meinen Hauptwohnsitz nach Deutschland verlegen?

    Antwort von: VermögensPartner AG

    Guten Tag

    Gelder aus der Pensionskasse können nur für ausschliesslich selbstbewohnte Liegenschaften bezogen werden. Eine Ferienimmobilie in Deutschland fällt nicht darunter. Sie müssten Ihren Wohnsitz definitiv nach Deutschland verschieben – dadurch könnten Sie die Gelder aus der Pensionskasse beziehen, unterliegen aber auch wieder der Steuerpflicht (Einkommen) in Deutschland.

  • 19. September 2018 - Christian DC

    Zurück nach Deutschland und Immobilienkauf

    Ich bin 30 Jahre alt und seit 4 Jahren in der Schweiz. Ich werde in ca. einem Jahr zurück nach Deutschland ziehen und nur dort gemeldet sein.
    Nun Plane ich wenn ich zurück bin, eine Immobilie zu kaufen, was aber noch einige Monate in Anspruch nehmen kann bis ich was Passendes gefunden habe. Dafür plane ich meine Pensionskasse in Anspruch zu nehmen. Nun frage ich mich: Wie gehe ich dabei am besten vor um möglichst wenig Steuern zu zahlen? Sollte ich das Geld noch während ich in der Schweiz wohne auf ein Freizügigkeitskonto einzahlen lassen, damit es in der Schweiz versteuert wird?

    Antwort von: VermögensPartner AG

    Guten Tag

    Am besten Sie verschieben Ihr Pensionskassenguthaben auf ein Freizügigkeitskonto im Kanton Schwyz (tiefste Quellensteuersätze). Das Geld auf dem Freizügigkeitskonto können Sie für die Finanzierung von selbstbewohntem Wohneigentum verwenden.

  • 17. Juni 2018 - Martin

    WEF PK-Kapitalbezug

    Ich bin 54 jährig und möchte CHF 250'000 aus meinem Freizügigkeitskonto nehmen, um meine Hypothek zu amortisieren. Ich wohne im Kanton Zürich.
    1. Frage: Ist es richtig, dass ich hier ca. CHF 17'000 Steuern bezahle?
    2. Der Steuersatz für den WEF PK-Bezug ist unabhängig von meinem Einkommen?
    3. Könnte ich die CHF 250'000 auch aufteilen, und z.B. dieses Jahr CHF 100'000 herausnehmen für die Amortisation und im nächsten Jahr CHF 150'000? Gibt es Wartefristen?

    Antwort von: VermögensPartner AG

    Guten Tag

    Es ist richtig, dass die Kapitalauszahlungssteuer unabhängig von Ihrem Einkommen und Vermögen ist. Die Steuer ist neben dem Wohnkanton auch von der Wohngemeinde, der Konfession und vom Zivilstand abhängig. Steuern in der Höhe von CHF 17‘000 dürfte bei einem Kapitalbezug von CHF 250‘000 im Kanton Zürich in etwa zutreffend sein.

    Ein Vorbezug ist gemäss Verordnung über die Wohneigentumsförderung mit Mitteln der beruflichen Vorsorge (Art. 5) nur alle 5 Jahre möglich.

  • 18. September 2017 - J.

    Bezug für WEF 50

    Ich werde im Januar 2018 50 Jahre alt und möchte im Juli 2018 nach Spanien zurück und mit dem Pensionskassen Geld mein Eigenheim in Spanien finanzieren. Kann ich immer noch das ganze Geld beziehen?

    Antwort von: VermögensPartner AG

    Lieber J.

    Wenn Sie nach Spanien auswandern, können Sie sich den überobligatorischen Teil in der Pensionskasse auf jeden Fall auszahlen lassen.

    Werden die Gelder aus der Pensionskasse ausschliesslich für den Erwerb einer selbstbewohnten Liegenschaft in Spanien verwendet, können den höheren der folgenden Werte beziehen: Kapital mit Alter 50 oder die Hälfte des Kapitals zum Bezugszeitpunkt.

  • 01. September 2017 - Christian

    Rückzahlung WEF / Einkauf in Pensionskasse

    Meine Info lauten: Gem. BVG Art. 30d, muss ab 3 Jahre vor der ordentlichen Pensionierung ein WEF-Bezug nicht mehr zurückbezahlt werden. Hingegen dürfen ab dann wieder steuerlich absetzbare Einkäufe gemacht werden sofern noch Einkaufspotenzial besteht (Achtung vor Steuerfolgen wenn dennoch Alterskapital bezogen werden sollte). Frage: wird bei Berechnung des Einkaufspotenzials der ursprüngliche WEF-Vorbezug berücksichtigt?

    Antwort von: VermögensPartner AG

    Lieber Christian

    Bei der Berechnung des Einkaufspotentials betrachtet die Pensionskasse in der Regel Ihren aktuellen versicherten Lohn und schaut wie hoch das Pensionskassenkapital wäre, wenn Sie seit Beginn der Einzahlungspflicht mit 25 Jahren diesen Lohn gehabt hätten. Die Differenz aus diesem Wert und Ihrem aktuellen Guthaben in der Pensionskasse stellt dann das Einkaufspotential dar. Die Berechnung können aber je nach Pensionskasse grossen Unterschieden unterliegen – es empfiehlt sich das Reglement genau zu studieren.

  • 02. Juli 2017 - B.

    WEF aus Freizügigkeitskonto

    Ich bin 62 Jahre alt. Bin seit 2 Jahren vorzeitig pensioniert. Kann ich meine Hypothek in den nächsten Jahren durch WEF Bezug (Teilbezug)der Freizügigkeit amortisieren? Wenn ja bis zu welchem Alter? Danke für die Auskunft.
    Freundliche Grüsse Peter Briner

    Antwort von: VermögensPartner AG

    Wenn Sie bereits pensioniert sind, können Sie keinen WEF-Bezug mehr tätigen.

    Mehr Informationen finden Sie auch hier:

    Bedingungen Wohneigentumsförderung WEF

  • 27. Februar 2017 - M.

    Auswanderung in ein EU-Land

    Eine gute Freundin (CH, war verheiratet mit einem Franzosen, verwitwet) hat eine Schweizer Pensionskasse, wohnt aber in Frankreich und hat dort ein eigenes Haus. Kann ihre Pensionskasse aufgrund des Weggangs ins Ausland aufgelöst werden? Wenn ja, unter welchen Bedingungen?
    Ferner möchte die Freundin die Küche renovieren (einzelne Geräte sind bereits am Aussteigen). Kann sie dafür Pensionskassengelder freisetzen?

    Antwort von: VermögensPartner AG

    Grüezi M.

    Da Ihre Freundin nach Frankreich und somit ein EU-Land ausgewandert ist, kann grundsätzlich nur der überobligatorische Teil aus der Pensionskasse bezogen werden. Ist Ihre Freundin in Frankreich nicht mehr erwerbstätig, ist auch der Bezug des obligatorischen Teils möglich.  

    Für die Renovation einer selbstbewohnten Liegenschaft können grundsätzlich Gelder der Pensionskasse verwendet werden. Die Bedingungen können allerdings je nach Pensionskasse variieren. Ich empfehle Ihnen, resp. Ihrer Freundin eine Kontaktaufnahme mit der Pensionskasse um eine mögliche Auszahlung (sowohl für die Auswanderung als auch den Bezug für den Umbau) zu besprechen.

    Auswanderung – was geschieht mit dem Vorsoergkapital

    Wohneigentumsförderung (WEF) aus der Pensionskasse