Liegenschaft mieten oder kaufen?

Viele machen sich früher oder später Gedanken darüber, ob sie eine Liegenschaft kaufen sollen. Nach der Pensionierung Ausstieg aus dem Erwerbsleben. Das ordentliche Pensionierungsalter beträgt bei Frauen 64 Jahre, bei Männern 65 Jahre. Bei der Pensionierung ändert sich die Einkommens- und Vermögenssituation: Das Berufseinkommen (Lohn) wird durch die AHV- und Pensionskassenrente (oder Kapitalauszahlung) ersetzt und andere Vorsorgegelder (z.B. Säule 3a) müssen in das übrige Vermögen integriert werden. Eine Pensionierung vor- oder nach dem ordentlichen Pensionierungsalter ist in der Schweiz dank des flexiblen Rentenalters möglich. oder wenn die Kinder ausgezogen sind, ist das eigene Haus oder die Wohnung aber vielfach zu gross und das Mieten einer kleineren Wohnung, die je nach Ausgangslage auch altersgerecht ausgestattet ist, wird ins Auge gefasst. Werden alle Kosten berücksichtigt, ist bei langfristiger Betrachtung ein Kauf in vielen Fällen teurer als die Miete. Der Wunsch nach den eigenen vier Wänden wird aber vielfach damit gerechtfertigt, dass die Lebensqualität und persönliche Freiheit als Eigenheimbesitzer grösser sind. Mieten und kaufen haben ihre Vor- und Nachteile, die je nach persönlichem Empfinden unterschiedlich stark gewichtet werden. Hier erfahren Sie, wie Sie verschiedene Möglichkeiten bezüglich Kosten miteinander vergleichen können.

Zwei Faustregeln beim Kauf einer Liegenschaft

Beim Mieten ist rein finanztechnisch betrachtet der grösste Vorteil, dass kein Eigenkapital vorhanden sein muss. Wer gut verdient, kann sich eine teure Mietwohnung leisten, ohne vorher auf Konsum verzichten zu müssen. Zur Finanzierung der eigenen vier Wände müssen im Gegensatz zur Miete mindestens 20 % des Kaufpreises als Eigenmittel zur Verfügung stehen. Eigenmittel können auch aus der Säule 3a Bildet die dritte Säule des Schweizer Vorsorgesystems (private Vorsorge). Sie soll den Arbeitnehmern eine Sparmöglichkeit mit steuerlichen Vorteilen bieten. Der einbezahlte Betrag kann vom steuerbaren Einkommen in Abzug gebracht werden.
oder der Pensionskasse Eine öffentlich-rechtliche oder privatrechtliche juristische Person, die der Altersvorsorge und Risikoabsicherung dient. Eine Pensionskasse finanziert sich durch Beiträge von Arbeitgebern und Arbeitnehmern, sowie durch Anlageerträge. Zum Pensionierungszeitpunkt kann sich der Arbeitnehmer normalerweise entscheiden, ob er eine lebenslängliche Rente oder eine einmalige Kapitalauszahlung erhalten möchte. Die Pensionskasse ist die zweite Säule des Schweizer Vorsorgesystems.
stammen oder in Form von Bauland eingebracht werden. Die gesamten Wohnkosten (siehe Tabelle) sollten zudem nicht mehr als ein Drittel des Bruttoeinkommens betragen. Bei den Wohnkosten sollte von langfristigen Hypothekarzinsen ausgegangen werden: Je nach Belehnungshöhe sind vier bis fünf Prozent Hypothekarkosten ein realistischer Wert.

Kosten beim Kauf einer Liegenschaft

Der Vorteil der Miete ist, dass die Höhe der Gesamtwohnkosten relativ einfach planbar und budgetierbar ist. Bei einem Eigenheim müssen Rückstellungen für Unterhalt und Rennovationen gemacht werden und die Hypothekarkosten schwanken im Laufe der Zeit. Für Liegenschaften in einem guten Zustand kann mit Rückstellungen von rund 0.65 Prozent pro Jahr des Verkehrswertes Ein anderer Begriff für Marktpreis. So viel würde der Markt (ein Käufer) für einen Gegenstand oder eine Liegenschaft bezahlen, wenn das Objekt zum Kauf angeboten würde. gerechnet werden. Etwa 0.35 Prozent sollten für den laufenden Unterhalt und kleinere Reparaturen kalkuliert werden. Eine Hypothek Die Hypothek dient zur Finanzierung von Grundstücken oder Wohneigentum. Sie dient zur Sicherung der Geldforderung. Als Entschädigung zahlt der Hypothekarnehmer dem Hypothekargeber einen Zins. im zweiten Rang Die zweite Hypothek kommt für den Teil der Hypothek zur Anwendung, der die Belehnungshöhe von 2/3 übersteigt. Die 2. Hypothek ist für den Kreditgeber mit höheren Risiken behaftet als die 1. Hypothek. Das führt dazu, dass der Zinssatz üblicherweise 0.5% bis 1.0% höher ist als bei der 1. Hypothek. muss üblicherweise während zwanzig Jahren oder spätestens bis zur Pensionierung Ausstieg aus dem Erwerbsleben. Das ordentliche Pensionierungsalter beträgt bei Frauen 64 Jahre, bei Männern 65 Jahre. Bei der Pensionierung ändert sich die Einkommens- und Vermögenssituation: Das Berufseinkommen (Lohn) wird durch die AHV- und Pensionskassenrente (oder Kapitalauszahlung) ersetzt und andere Vorsorgegelder (z.B. Säule 3a) müssen in das übrige Vermögen integriert werden. Eine Pensionierung vor- oder nach dem ordentlichen Pensionierungsalter ist in der Schweiz dank des flexiblen Rentenalters möglich. abbezahlt werden. Bei den Berechnungen sollte berücksichtigt werden, dass bei Eigenheimbesitzern je nach Ausgangslage eine Absicherung gegen Invalidität, Jobverlust, Todesfall oder Scheidung sinnvoll ist und zusätzliche Kosten verursacht.

Beispielrechnung bei einer maximalen 80%-Belehnung

Wie viel Einkommen und Eigenmittel müssen Sie haben, um sich Ihre eigenen vier Wände leisten zu können?


Beispiel:


Kaufpreis 1 Mio. Fr., Höhe 1. Hypothek 650‘000 Fr., Zins 1. Hypothek 4,5% p.a., Höhe 2. Hypothek 150‘000 Fr., Zins 2. Hypothek 5,0% p.a.



Mehr zum Thema "mieten oder kaufen" finden Sie auf unserer Informationsseite HypothekenVersteigerung.ch:

Mieten oder kaufen - Vorteile und Nachteile

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