Provisionen in der Finanzbranche

Die Finanzbranche lebt von offenen und versteckten Provisionen. Eine Provision (in der Finanzbranche auch als Retrozession oder Kickback bezeichnet) ist ein Entgelt, welches Finanzberater oder Vermögensverwalter erhalten. Bezahlt werden die Retrozessionen an verschiedenste Beratungsunternehmen oder Berater in der Finanzbranche. Finanziert werden die Retrozessionen üblicherweise vom Kunden, nämlich durch höhere Gebühren. Provisionen können beim Berater Anreize schaffen, die nicht im Interesse der Kunden sind. Kickbacks sind in der gesamten Finanzbranche verbreitet, insbesonder im Fondsgeschäft, bei strukturierten oder anderen Finanzprodukten und bei externen Vermögensverwaltern. Gerade in der Finanz- und Versicherungsberatung sind sie weit verbreitet. Insbesondere verdeckte Provisionen fördern Interessenkonflikte: Tendenziell teure Finanzinstrumente (z.B. Strukturierte Produkte, Strukturierte Finanzprodukte sind Finanzlösungen, bei denen herkömmliche Finanzanlagen mit Derivaten kombiniert werden. Sie werden zu einem eigenständigen Produkt verknüpft und zu einem Wertpapier verbrieft. Strukturierte Produkte haben den Vorteil, dass sie sehr individuell gestaltet werden können. Der Nachteil liegt in der geringen Transparenz, auch in bezug auf die Kosten. Die Rendite, beziehungsweise der Rückzahlungswert, eines strukturierten Produktes hängt üblicherweise von der Wertentwicklung eines oder mehrerer Basiswerte ab. Lebensversicherungen, aktive Anlagefonds) Ein Fonds ist eine breit gestreute Geldanlage. Die Fondsgesellschaft sammelt das Geld vieler Anleger und investiert es in verschiedene Anlagekategorien wie Aktien, Obligationen, Immobilien oder Rohstoffe etc.. Der Vorteil der Fondsanlage besteht darin, dass der einzelne Anleger bereits mit einem bescheidenen
Kapitaleinsatz von der Risikostreuung des gesamten Fonds profitiert. Nachteilig sind die meistens relativ hohen Gebühren, die genau hinterfragt werden müssen.
zahlen viel höhere Provisionen an den Vertrieb als kostengünstige und effiziente Lösungen wie beispielsweise ETFs. Abkürzung für den englischen Begriff Exchange Traded Funds oder Indexaktie. Indexaktien haben das Ziel, die Wertentwicklung eines bestimmten Indices wie zum Beispiel den SMI nachzubilden. Da bei einer Indexaktie auf ein aktives Management der Gelder verzichtet wird, fallen die jährlichen Gebühren deutlich tiefer aus als bei einem üblichen Aktienfonds. Der Anleger kann je nach Index trotzdem von einer breiten Diversifikation profitieren.

Provisionen erschweren eine wirklich neutrale Beratung

Bei der finanziellen Planung Bei einer Pensionierungsplanung geht es darum, die Finanzierbarkeit der Pensionierung zu überprüfen, Optimierungsmöglichkeiten aufzuzeigen und die Einkommens-, Vermögens- und Steuersituation langfristig zu prognostizieren. der Pensionierung Ausstieg aus dem Erwerbsleben. Das ordentliche Pensionierungsalter beträgt bei Frauen 64 Jahre, bei Männern 65 Jahre. Bei der Pensionierung ändert sich die Einkommens- und Vermögenssituation: Das Berufseinkommen (Lohn) wird durch die AHV- und Pensionskassenrente (oder Kapitalauszahlung) ersetzt und andere Vorsorgegelder (z.B. Säule 3a) müssen in das übrige Vermögen integriert werden. Eine Pensionierung vor- oder nach dem ordentlichen Pensionierungsalter ist in der Schweiz dank des flexiblen Rentenalters möglich. ist es besonders wichtig, dass die Beratung neutral und nicht produktbezogen ist. Viele Entscheide können nachträglich nicht mehr rückgängig gemacht werden und Sie müssen sich der Konsequenzen zu 100 Prozent bewusst sein. Wichtig zu wissen ist, dass Provisionen nicht nur während einer Finanzberatung fliessen, sondern auch oder sogar vor allem während der Umsetzungsphase oder bei einer späteren Vermögensverwaltung. Bewirtschaftung des Wertschriftendepots durch einen Vermögensverwalter oder eine Bank. Der Kunde erteilt dem Vermögensverwalter den Auftrag, das Wertschriftendepot zu verwalten.


Provisionen sind weit verbreitet. Bei fast jeder Gebühr, die der Kunde offen oder versteckt bezahlt, fliesst im Hintergrund eine Provision. Anlagefonds, Versicherungen, Zertifikate oder strukturierte Produkte sind nur einige Beispiele. In der Vermögensverwaltung fliessen bei externen Vermögensverwaltern oder (unabhängigen) Beratern zusätzlich Provisionen bei Bankgebühren wie Courtage, Gebühren, die der Kunde seiner Bank für den Kauf und Verkauf von Wertschriften bezahlt. Meistens entspricht der Betrag einem prozentualen Wert der Transaktionsgrösse.
Depotführungsgebühren Für die Aufbewahrung der Kundengelder verlangen die Depotbanken eine prozentuale Gebühr des deponierten Vermögens.
oder ähnliche Kosten.

Pensionierungs-beratungInteressen-konfliktProvision /Retrozession©VermögensPartner AGGrafik: Mögliche Interessenkonflikte in der Finanzberatung

Einen Überblick über die verschiedenen Arten von Provisionen in der Finanzbranche und wie sich Kunden vor den daraus entstehenden Interessenkonflikten schützen können, gibt das Informationsportal kickbacks.ch.




Informationen zum Thema Provisionen in der Finanzwelt


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