Der Kosteneffekt beim Geldanlegen

Bei jedem Produkt und bei jeder Dienstleistung achtet man auf den Preis. Vielmals sogar im Lebensmittelgeschäft, auch wenn es sich nur um wenige Franken oder sogar Rappen handelt. Bei Finanzprodukten tun dies die allerwenigsten Anleger, auch wenn es dort erheblich mehr Einsparpotenzial gibt als an anderen Orten. Oftmals meint man, dass nur teure Finanzprodukte eine ansprechende Rendite Prozentuale Wertveränderung einer Anlage über einen bestimmten Zeitraum.
erzielen können. Das Gegenteil ist der Fall: Die Kosten reduzieren die Rendite, ein Mehrwert wird vielmals nicht geboten. Bei professionellen Anlegern wie beispielsweise Pensionskassen Eine öffentlich-rechtliche oder privatrechtliche juristische Person, die der Altersvorsorge und Risikoabsicherung dient. Eine Pensionskasse finanziert sich durch Beiträge von Arbeitgebern und Arbeitnehmern, sowie durch Anlageerträge. Zum Pensionierungszeitpunkt kann sich der Arbeitnehmer normalerweise entscheiden, ob er eine lebenslängliche Rente oder eine einmalige Kapitalauszahlung erhalten möchte. Die Pensionskasse ist die zweite Säule des Schweizer Vorsorgesystems.
sind teure Produkte geradezu verpönt. Sie lassen sich sogar ihre eigenen Finanzinstrumente konstruieren, und zwar zu deutlich besseren Konditionen. Langfristig ist eine Reduktion der Kosten eines der effizientesten Mittel um die Nettorendite Die tatsächliche Rendite einer Anlage oder eines Portfolios nach allen Kosten.
zu steigern.


Nicht nur bei der Rendite, auch bei den Kosten macht sich der Zinseszinseffekt Unter Zinseszins versteht man den Zins, der für bereits gutgeschriebene Zinsen eines früheren Berechnungszeitraumes bezahlt wird. Weil durch Zinsgutschriften der Anlagebetrag immer grösser wird und damit auch der Zinsertrag progressiv steigt, spricht man vom Zinseszinseffekt. bemerkbar. Bezahlte Gebühren fliessen vom Sparkapital ab und können nicht wieder reinvestiert werden. Berechnen Sie selbst, wie viel eine Kostenreduktion bei Ihrer Ausgangslage langfristig bewirken kann:


Auswirkungen von Gebühren auf die Rendite

Kosten reduzieren

Auch für Privatanleger gibt es viele Möglichkeiten, die Kosten im Wertschriftendepot Aufbewahrungsort für Wertgegenstände im weitesten Sinne. Bei Wertpapieren ist das Depot der Ort, wo das Bankinstitut die Wertpapiere für Ihre Kunden führt. Normalerweise verlangen die Geldinstitute eine Gebühr für die Depotführung.
zu senken. Überlegen Sie sich genau, mit welcher Bank Sie zusammen arbeiten wollen. Vergleichen Sie die Gebühren und überprüfen Sie, welche Bank für Ihre Ausgangslage optimal ist. Fragen Sie nach Rabatten bei Courtagen Gebühren, die der Kunde seiner Bank für den Kauf und Verkauf von Wertschriften bezahlt. Meistens entspricht der Betrag einem prozentualen Wert der Transaktionsgrösse.
und Depotführung. Für die Aufbewahrung der Kundengelder verlangen die Depotbanken eine prozentuale Gebühr des deponierten Vermögens.
Das mindeste was Sie erwarten dürfen, ist dass die neue Bank die Kosten für den Transfer bestehender Wertschriften übernimmt. Bei Finanzprodukten gibt es meist eine günstigere Alternative, die qualitativ genau gleichwertig ist wie ein teureres Produkt. Eine Alternative zu teuren Anlagefonds Ein Fonds ist eine breit gestreute Geldanlage. Die Fondsgesellschaft sammelt das Geld vieler Anleger und investiert es in verschiedene Anlagekategorien wie Aktien, Obligationen, Immobilien oder Rohstoffe etc.. Der Vorteil der Fondsanlage besteht darin, dass der einzelne Anleger bereits mit einem bescheidenen
Kapitaleinsatz von der Risikostreuung des gesamten Fonds profitiert. Nachteilig sind die meistens relativ hohen Gebühren, die genau hinterfragt werden müssen.
sind beispielsweise sogenannte ETFs (Exchange Traded Funds), Abkürzung für den englischen Begriff Exchange Traded Funds oder Indexaktie. Indexaktien haben das Ziel, die Wertentwicklung eines bestimmten Indices wie zum Beispiel den SMI nachzubilden. Da bei einer Indexaktie auf ein aktives Management der Gelder verzichtet wird, fallen die jährlichen Gebühren deutlich tiefer aus als bei einem üblichen Aktienfonds. Der Anleger kann je nach Index trotzdem von einer breiten Diversifikation profitieren.
die exakt einen Index Ein Index ist eine Kennzahl für die Entwicklung der Wertpapiere eines bestimmten Marktsegmentes. Die wichtigsten Aktienindices der Schweiz sind der SMI und der SPI. Ein Index widerspiegelt die Entwicklung des ganzen Segmentes. In den meisten Indices sind die einzelnen Aktien nach Ihrer Marktkapitalisierung, also ihrem tatsächlichen Börsenwert gewichtet.
nachbilden und nach Kosten in den allermeisten Fällen deutlich besser als der Durchschnitt der aktiv verwalteten Anlagefonds rentieren.


Einen Artikel zum Thema Kostenreduktion im Wertschriftendepot finden Sie auf Fundexplorer.ch:

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