Mustertestament

Untenstehendes Testament Das Testament ist eine letztwillige Verfügung über das Vermögen (Aktiven und Passiven) einer Person auf deren Tod hin. So weit es dem Gesetz nicht widerspricht, können im Testament alle Wünsche und Vorstellungen festgehalten werden. In der Schweiz sind gewisse Verwandte einer Person mit Pflichtteilen geschützt. ist sehr allgemein verfasst und soll lediglich als Beispiel dienen. In den meisten Fällen ist es sinnvoll, eine Fachperson beizuziehen, die eine auf die individuelle Situation abgestützte Testament-Vorlage schreibt. Das Testament muss jeweils vollständig von Hand geschrieben werden.


Mustertestament von Fritz Muster

Ich, der endunterzeichnende Fritz Muster, geboren am 22.11.1925, von Zürich, wohnhaft an der Musterstrasse 13, 8400 Winterthur verfüge als meinen letzten Willen was folgt:

  • Ich widerrufe alle meine bisherigen letztwilligen Verfügungen und hebe sie hiermit vollständig auf.
  • Individuelle Abdankungswünsche
  • Dieses Testament und allfällige Nachträge unterstehen ausschliesslich dem Schweizerischen Recht. Ich unterstelle meinen Nachlass Schweizerischer Zuständigkeit.
  • Die laufenden Verbindlichkeiten und Todesfallkosten sind aus dem Nachlass zu bezahlen.
  • Ich setze meine Kinder (Name, Geburtsdatum und Wohnort) auf den gesetzlichen Pflichtteil.
  • Ich setzte meine Ehefrau (Name, Geburtsdatum und Wohnort) auf den gesetzlichen Pflichtteil.
  • Für die freie Quote setze ich meine Ehegattin als Erbin ein.
  • Als Willensvollstrecker setze ich Flurina Muster, geboren 17.5.1976, Musterstrasse 34 in Zürich ein. Sollte Flurina Muster verstorben sein oder die Willensvollstreckung ablehnen, ernenne ich die „XY-Nachlass-Profi AG“, 8000 Zürich, als Willensvollstreckerin.

Ort, Datum und Unterschrift


Kommentare

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Veröffentlichte Kommentare

  • 24. Februar 2018 - R.A.

    Testament

    Ich bin verheiratet und habe zwei Erwachsene Kinder.
    Ich möchte infolge meines Ablebens meine Frau als Alleinerbin ein-setzen.
    Warum:
    Wir haben ein Eigenheim und möchte meiner Frau den weiteren verbleib in diesem Objekt garantieren. Wenn ich jetzt kein Testament erstelle, kommt ja der Pflichtteil zum zuge. Das würde heissen, dass das Haus verkauft werden müsste, weil wahrscheinlich die Rente meiner Frau nicht für dessen Unterhalt geschweige den Lebensunterhalt reichen würde.
    Sollte meine Frau als letzte sterben, würde dann eh alles an die Kinder fallen.
    Frage nun: ist das Erbrechtlich erlaubt oder würden die Kinder so oder so auf den Pflichtteil gesetzt werden. Oder müsste ich bei den Kindern eine schriftliche Einwilligung einholen. Vielen Dank für die Info vorab.

    mit freundlichem Gruss
    Renato

    Antwort von: VermögensPartner AG

    Falls die Kinder das Testament und die Pflichtteilsverletzung akzeptieren, ist die angestrebte Regelung zulässig. Möchten Sie einen Streitfall vermeiden und soll die Regelung rechtlich stand halten, müssen Sie einen Erbvertrag mit den Kindern beim Notar unterzeichnen. 

  • 17. Juni 2017 - Brigitte

    Willensvollstreckung

    Was geschieht wenn ich in meinem Testament keinen Willensvollstrecker einsetze? Was sind die Vor- und Nachteile eines Willensvollstreckers?

    Antwort von: VermögensPartner AG

    Guten Tag Brigitte

    Insbesondere bei komplexen Vermögensverhältnissen oder Familiensituation bietet die Ernennung eines Willensvollstreckers Vorteile. Zu den Aufgaben des Willensvollstreckers gehören die Verwaltung  der Erbschaft, die Bezahlung allfälliger Schulden, die Ausrichtung allfälliger Legate (Vermächtnisse) und die Vorbereitung der Erbteilung. Die Teilung des Nachlassvermögens muss aber durch die Erben (resp. durch deren Zustimmung) erfolgen. Der Willensvollstrecker selber kann die Teilung nicht veranlassen. Als Nachteile gilt es zu erwähnen, dass der Willensvollstrecker für seinen Aufwand zu entschädigen ist und dass er von der Erbengemeinschaft nur schwerlich von seinem Amt abgesetzt werden kann.