Bezug der Säule 3a zur Finanzierung von Wohneigentum
Normalerweise dürfen 3a-Guthaben frühestens fünf Jahre vor dem ordentlichen Pensionierungsalter Männer werden mit Alter 65 und Frauen neu mit Alter 64 ordentlich pensioniert und erhalten ab diesem Zeitpunkt die ordentliche AHV-Altersrente.
bezogen werden. Genau gleich wie bei der zweiten Säule Im Jahr 1982 wurde die erste Säule (AHV) durch die zweite Säule, die sogenannte berufliche Vorsorge, ergänzt. Geregelt ist die zweite Säule im BVG (Bundesgesetz über die berufliche Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenvorsorge). Obligatorisch in der zweiten Säule versichert ist jeder Arbeitnehmer, der ein gewisses Einkommen erzielt. Abgesichert werden in der Pensionskasse die Risiken Tod, Invalidität und Alter. Die Höhe der Beiträge, an den sich Arbeitgeber und Arbeitnehmer beteiligen, hängt vom Alter, Lohn, Geschlecht, der Pensionskasse und der Höhe des Einkommens ab. gibt es auch bei der Säule 3a Bildet die dritte Säule des Schweizer Vorsorgesystems (private Vorsorge). Sie soll den Arbeitnehmern eine Sparmöglichkeit mit steuerlichen Vorteilen bieten. Der einbezahlte Betrag kann vom steuerbaren Einkommen in Abzug gebracht werden.
verschiedene Ausnahmen. So ist auch bei der Säule 3a (gebundene Vorsorge) ein Vorbezug für den Erwerb oder die Renovation einer selbstbewohnten Liegenschaft möglich. Ebenfalls zulässig ist es, mit einem WEF-Bezug WEF steht für Wohneigentumsförderung. Die Wohneigentumsförderung ist eine staatspolitische Massnahme und hat zum Ziel, dass sich mehr Leute ein Eigenheim leisten können. Im Rahmen eines WEF-Bezuges können Gelder aus der zweiten Säule und der Säule 3a frühzeitig bezogen werden, um sich die eigenen vier Wände zu finanzieren. aus der Säule 3a die Hypothek Die Hypothek dient zur Finanzierung von Grundstücken oder Wohneigentum. Sie dient zur Sicherung der Geldforderung. Als Entschädigung zahlt der Hypothekarnehmer dem Hypothekargeber einen Zins. zu amortisieren. Rückzahlung der auf einer Liegenschaft lastenden Hypothek. Eine Amortisation kann Schrittweise erfolgen, was bei einer Hypothek im 2. Rang üblich ist. Ob eine Hypothek amortisiert werden soll, hängt in erster Linie von der Gesamtvermögensstruktur und der individuellen Steuersituation des Liegenschaftseigentümers ab. Im Gegensatz zu WEF-Bezügen aus der Pensionskasse Eine öffentlich-rechtliche oder privatrechtliche juristische Person, die der Altersvorsorge und Risikoabsicherung dient. Eine Pensionskasse finanziert sich durch Beiträge von Arbeitgebern und Arbeitnehmern, sowie durch Anlageerträge. Zum Pensionierungszeitpunkt kann sich der Arbeitnehmer normalerweise entscheiden, ob er eine lebenslängliche Rente oder eine einmalige Kapitalauszahlung erhalten möchte. Die Pensionskasse ist die zweite Säule des Schweizer Vorsorgesystems.
gibt es keine Mindestbezugslimite.
bezogen werden. Genau gleich wie bei der zweiten Säule Im Jahr 1982 wurde die erste Säule (AHV) durch die zweite Säule, die sogenannte berufliche Vorsorge, ergänzt. Geregelt ist die zweite Säule im BVG (Bundesgesetz über die berufliche Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenvorsorge). Obligatorisch in der zweiten Säule versichert ist jeder Arbeitnehmer, der ein gewisses Einkommen erzielt. Abgesichert werden in der Pensionskasse die Risiken Tod, Invalidität und Alter. Die Höhe der Beiträge, an den sich Arbeitgeber und Arbeitnehmer beteiligen, hängt vom Alter, Lohn, Geschlecht, der Pensionskasse und der Höhe des Einkommens ab. gibt es auch bei der Säule 3a Bildet die dritte Säule des Schweizer Vorsorgesystems (private Vorsorge). Sie soll den Arbeitnehmern eine Sparmöglichkeit mit steuerlichen Vorteilen bieten. Der einbezahlte Betrag kann vom steuerbaren Einkommen in Abzug gebracht werden.
verschiedene Ausnahmen. So ist auch bei der Säule 3a (gebundene Vorsorge) ein Vorbezug für den Erwerb oder die Renovation einer selbstbewohnten Liegenschaft möglich. Ebenfalls zulässig ist es, mit einem WEF-Bezug WEF steht für Wohneigentumsförderung. Die Wohneigentumsförderung ist eine staatspolitische Massnahme und hat zum Ziel, dass sich mehr Leute ein Eigenheim leisten können. Im Rahmen eines WEF-Bezuges können Gelder aus der zweiten Säule und der Säule 3a frühzeitig bezogen werden, um sich die eigenen vier Wände zu finanzieren. aus der Säule 3a die Hypothek Die Hypothek dient zur Finanzierung von Grundstücken oder Wohneigentum. Sie dient zur Sicherung der Geldforderung. Als Entschädigung zahlt der Hypothekarnehmer dem Hypothekargeber einen Zins. zu amortisieren. Rückzahlung der auf einer Liegenschaft lastenden Hypothek. Eine Amortisation kann Schrittweise erfolgen, was bei einer Hypothek im 2. Rang üblich ist. Ob eine Hypothek amortisiert werden soll, hängt in erster Linie von der Gesamtvermögensstruktur und der individuellen Steuersituation des Liegenschaftseigentümers ab. Im Gegensatz zu WEF-Bezügen aus der Pensionskasse Eine öffentlich-rechtliche oder privatrechtliche juristische Person, die der Altersvorsorge und Risikoabsicherung dient. Eine Pensionskasse finanziert sich durch Beiträge von Arbeitgebern und Arbeitnehmern, sowie durch Anlageerträge. Zum Pensionierungszeitpunkt kann sich der Arbeitnehmer normalerweise entscheiden, ob er eine lebenslängliche Rente oder eine einmalige Kapitalauszahlung erhalten möchte. Die Pensionskasse ist die zweite Säule des Schweizer Vorsorgesystems.
gibt es keine Mindestbezugslimite.
Rahmenbedingungen
Genau gleich wie beim WEF-Bezug aus der Pensionskasse muss es sich beim Wohnobjekt um die selbstbewohnte Liegenschaft handeln. Beziehen Verheiratete Vorsorgegelder aus der Säule 3a, muss der Bezüger im Grundbuch als (Mit-)Eigentümer der Liegenschaft eingetragen sein. Ein Ferienhaus oder ein Zweitwohnsitz kann nicht mit 3a-Geldern finanziert werden. Bezüge aus der Säule 3a sind alle fünf Jahre möglich. Bei kürzeren Abständen zählt die Steuerbehörde die einzelnen Bezüge zur Berechnung der Steuer zusammen und die Progression Die Steuerlast nimmt bei steigendem Einkommen / Vermögen nicht linear, sondern progressiv zu. Das heisst bei steigendem Einkommen / Vermögen zahlt der Steuerzahler nicht nur in Franken mehr Steuern sondern auch in Prozent. Beispiel: Einkommen 100‘000 Franken => Steuerlast 30‘000 Franken (Durchschnitt 30%); Einkommen 110‘000 Franken => Steuerlast 35‘000 Franken (Durchschnitt 31.8%). Für das zusätzliche Einkommen von 10‘000 Franken zahlt der Steuerzahler in diesem Beispiel 5‘000 Franken mehr Steuern. Er befindet sich also in einer Progression von 50%, was gleichbedeutend mit einem Grenzsteuersatz von 50% ist. Der Grenzsteuersatz gibt also an, welche Auswirkungen eine Erhöhung oder Reduktion des Steuerbaren Einkommens auf die Steuerlast des Steuerzahlers hat. steigt. Anders als bei der Pensionskasse kann immer das gesamte Guthaben in der Säule 3a bezogen werden, egal wie alt der Bezüger ist. Nach einem Bezug von Säule 3a-Geldern kann weiterhin auf ein neu eröffnetes 3a-Konto einbezahlt werden.
Steueroptimierung
Bei Auszahlungen aus der Säule 3a wird eine Steuer, die sogenannte Kapitalauszahlungssteuer, Bei der Auszahlung von Vorsorgekapital aus der 2. oder der Säule 3a muss eine sogenannte Kapitalauszahlungssteuer bezahlt werden. Diese berechnet sich unabhängig vom restlichen steuerbaren Einkommen und Vermögen und wird in der Regel am Wohnort des Begünstigten zum Auszahlungszeitpunkt fällig. Die Steuer ist ebenfalls progressiv. Auszahlungen im gleichen Steuerjahr (in den meisten Kantonen auch von Ehepartnern) werden zusammengezählt. fällig. Die Kapitalauszahlungssteuer wird separat vom Einkommen berechnet. Genau gleich wie die Einkommenssteuer unterliegt sie einer Progression. Das bedeutet, dass auf mehrere Jahre verteilte Auszahlungen (oder eben WEF-Bezüge) die Steuerlast erheblich reduzieren. In den meisten Kantonen werden Bezüge von Ehepartnern und Auszahlungen aus der zweiten Säule zur Berechnung der Progression zusammengezählt. Wie hoch die Steuer ausfällt und wie steil die Progression ist, hängt vom Steuerdomizil des Bezügers ab. Die Unterschiede sind von Gemeinde zu Gemeinde sehr gross. Bezüge dürfen alle fünf Jahre getätigt werden. Wer eine Hypothek amortisieren will, ist in der Regel gut beraten, dies mit Kapital aus der Säule 3a zu finanzieren. Weil die Auszahlungen gestaffelt und dadurch kleiner werden, kann die Progression gebrochen werden. Wer Gelder erst bei der Pensionierung Ausstieg aus dem Erwerbsleben. Das ordentliche Pensionierungsalter beträgt bei Frauen 64 Jahre, bei Männern 65 Jahre. Bei der Pensionierung ändert sich die Einkommens- und Vermögenssituation: Das Berufseinkommen (Lohn) wird durch die AHV- und Pensionskassenrente (oder Kapitalauszahlung) ersetzt und andere Vorsorgegelder (z.B. Säule 3a) müssen in das übrige Vermögen integriert werden. Eine Pensionierung vor- oder nach dem ordentlichen Pensionierungsalter ist in der Schweiz dank des flexiblen Rentenalters möglich. bezieht, erreicht nur selten eine gleich effektive Staffelung. Mehr zu diesem Thema erfahren Sie hier:
Kapitalauszahlungssteuern beim PensionskassenbezugTipps zum Steuern sparen
Säule 3a oder Pensionskassengelder
Meistens ist in der Pensionskasse mehr Kapital vorhanden als in der Säule 3a. Deshalb wird für den Erwerb von Wohneigentum oftmals die zweite Säule herangezogen. Je nach Pensionskasse reduzieren sich durch den Bezug nicht nur die Altersleistungen, sondern auch die Risikoleistungen. Die Pensionskasse dient nicht nur der Altersvorsorge (Sparteil), sondern auch der Risikoabsicherung während der Erwerbstätigkeit. Finanziell abgesichert werden in erster Linie die Risiken Tod und Invalidität. Ob nach einem WEF-Bezug aus der Pensionskasse eine Versicherungslücke beispielsweise bei Invalidität besteht, sollte auf jeden Fall abgeklärt werden. Ein weiterer Nachteil ist, dass Pensionskasseneinkäufe nach einem WEF-Bezug nicht mehr beim steuerbaren Einkommen in Abzug gebracht werden können. Je nach Ausgangslage kann man mit einer Steuerplanung viel Geld sparen. Mehr zum Thema WEF-Bezug aus der Pensionskasse finden Sie hier:
WEF-Bezug aus der 2. Säule
Meistens ist es vorteilhaft, zuerst Gelder aus der Säule 3a zu beziehen und nur wenn diese nicht ausreichen, die Pensionskasse zur Finanzierung heranzuziehen. Regelmässige WEF-Bezüge sind steuerlich interessant und in der Regel sogar vorteilhafter als die indirekte Amortisation. Dies ist trifft vor allem dann zu, wenn auch bei direkter Amortisation weiterhin in die Säule 3a einbezahlt werden kann. Um eine pauschale Empfehlung abzugeben, hängt der Entscheid aber von zu vielen Parametern, beispielsweise von den Bestimmungen im Pensionskassenreglement, ab. Mehr zum Thema direkte und indirekte Amortisation erfahren Sie hier:
Direkte versus indirekte Amortisation der Hypothek
