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Beziehen der Säule 3a – Steuern sparen beim Bezug

Das gesamte Kapital in der Säule 3a Bildet die dritte Säule des Schweizer Vorsorgesystems (private Vorsorge). Sie soll den Arbeitnehmern eine Sparmöglichkeit mit steuerlichen Vorteilen bieten. Der einbezahlte Betrag kann vom steuerbaren Einkommen in Abzug gebracht werden.
ist gesetzlich bis fünf Jahre vor der ordentlichen Pensionierung Männer werden mit Alter 65 und Frauen neu mit Alter 64 ordentlich pensioniert und erhalten ab diesem Zeitpunkt die ordentliche AHV-Altersrente.
blockiert, egal ob es bei einer Bank angelegt oder in eine Versicherungspolice investiert ist. Das Geld kann erst ab Alter 59 (Frauen) oder Alter 60 (Männer) bezogen werden. Wer über das ordentliche Rentenalter hinaus arbeitet, kann den Bezug des Säule 3a Guthabens bis zur Aufgabe der Erwerbstätigkeit, jedoch maximal um fünf Jahre, aufschieben. Bei der Auszahlung der Gelder wird eine Steuer fällig.
Bei folgenden Ausnahmen ist ein frühzeitiger Bezug der Säule 3a möglich
  • Zur Finanzierung von selbst genutztem Wohneigentum oder zur Rückzahlung einer Hypothek Die Hypothek dient zur Finanzierung von Grundstücken oder Wohneigentum. Sie dient zur Sicherung der Geldforderung. Als Entschädigung zahlt der Hypothekarnehmer dem Hypothekargeber einen Zins.
  • Bei Invalidität oder Tod
  • Unter gewissen Umständen beim definitiven Verlassen der Schweiz
  • Bei Aufnahme einer selbständigen Erwerbstätigkeit
Staffelung der Bezüge in der Säule 3a spart Steuern
Viele angehende Rentner fragen sich, ob sich die Staffelung In Bezug auf die Steuern versteht man unter Staffelung die Verteilung von steuerlich relevanten Massnahmen auf mehrere Steuerperioden. Auf Grund des progressiven Steuersystems in der Schweiz hilft die Staffelung vielfach, Steuern einzusparen. der Bezüge von Vorsorgekapitalien lohnt. In den allermeisten Fällen ist die Steuereinsparung erheblich. Es ist problemlos möglich, mehrere Säule 3a Konten / Depots zu eröffnen, um diese zu einem späteren Zeitpunkt in unterschiedlichen Steuerperioden zu beziehen. Vorsorgekapitalien (2. Säule Im Jahr 1982 wurde die erste Säule (AHV) durch die zweite Säule, die sogenannte berufliche Vorsorge, ergänzt. Geregelt ist die zweite Säule im BVG (Bundesgesetz über die berufliche Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenvorsorge). Obligatorisch in der zweiten Säule versichert ist jeder Arbeitnehmer, der ein gewisses Einkommen erzielt. Abgesichert werden in der Pensionskasse die Risiken Tod, Invalidität und Alter. Die Höhe der Beiträge, an den sich Arbeitgeber und Arbeitnehmer beteiligen, hängt vom Alter, Lohn, Geschlecht, der Pensionskasse und der Höhe des Einkommens ab. und Säule 3a), die in gleichen Jahren ausbezahlt werden, werden zusammen gezählt. Konten oder Depots im Rahmen der Säule 3a können nur vollständig bezogen werden, Teilauszahlungen sind nicht möglich. In wenigen Kantonen gibt es Ausnahmen in Bezug auf die Auszahlung von Vorsorgekapitalien.

Bei Versicherungen ist Kapital im Rahmen der Säule 3a blockiert, bis die Versicherung ausläuft. Optimierungsmöglichkeiten in Bezug auf die Steuern beim Bezug der Säule 3a Guthaben gibt es daher weniger als bei einem Konto oder Depot bei der Bank. Bei Versicherungen ist die Staffelung der Auszahlungen nur möglich, wenn bereits beim Abschluss der Versicherung auf unterschiedliche Ablaufjahre geachtet wurde.

Die Steuereinsparung dank Staffelung der Auszahlungen sieht bei einem konkreten Beispiel wie folgt aus:



Bei Ehepaaren werden Bezüge in derselben Steuerperiode zusammen gezählt. Der Effekt erhöht sich beträchtlich, wenn zusätzlich Gelder aus der 2. Säule bezogen werden. Bei der steuerlichen Betrachtung von Kapitalauszahlungen haben vereinzelte Kantone Sonderregelungen. Alle Kantone haben aber gemeinsam, dass die Staffelung als Steueroptimierungsinstrument eingesetzt werden kann. Informieren Sie sich in der Wegleitung Ihrer Steuererklärung, direkt bei der Steuerbehörde oder bei einem unabhängigen Berater.

Aktienanteil in der Säule 3a vor der Pensionierung reduzieren?
Wird im Rahmen der Säule 3a in Aktien Ein Wertpapier, welches den Anteil an der Gesellschaft verbrieft. Die Höhe des Anteils am Grundkapital wird durch den Nennwert festgelegt. Der tatsächliche Wert der Aktie entspricht hingegen dem Kurswert an der Börse (Börsenkapitalisierung geteilt durch Anzahl Aktien). Die Aktie bietet dem Inhaber, sofern das Unternehmen erfolgreich wirtschaftet, zwei Einkommensquellen: Einerseits Dividendenzahlungen und andererseits die Chance auf einen langfristig steigenden Kurswert (Kursgewinn).
investiert, wird vielfach geraten, den Aktienanteil vor der Pensionierung Ausstieg aus dem Erwerbsleben. Das ordentliche Pensionierungsalter beträgt bei Frauen 64 Jahre, bei Männern 65 Jahre. Bei der Pensionierung ändert sich die Einkommens- und Vermögenssituation: Das Berufseinkommen (Lohn) wird durch die AHV- und Pensionskassenrente (oder Kapitalauszahlung) ersetzt und andere Vorsorgegelder (z.B. Säule 3a) müssen in das übrige Vermögen integriert werden. Eine Pensionierung vor- oder nach dem ordentlichen Pensionierungsalter ist in der Schweiz dank des flexiblen Rentenalters möglich. zu reduzieren. Die Überlegung dahinter ist, dass der Anlagehorizont Unter Anlagehorizont versteht man, wie lange in in Wertschriften angelegte Gelder voraussichtlich nicht angetastet werden müssen. umso kürzer wird, desto näher der Auszahlungszeitpunkt rückt. Diese Überlegung ist in vielen Fällen nicht korrekt: Wenn das Kapital nach der Pensionierung ähnlich investiert und auch der Anlagehorizont unverändert bleibt, muss der Aktienanteil nicht reduziert werden. Die Anlagebedürfnisse ändern sich nach der Pensionierung nicht zwingend, das Kapital wird lediglich von der Säule 3a in das Privatvermögen transferiert. Eine Reduktion macht nur dann Sinn, wenn das Kapital nach der Pensionierung für eine Reise, die Amortisation Rückzahlung der auf einer Liegenschaft lastenden Hypothek. Eine Amortisation kann Schrittweise erfolgen, was bei einer Hypothek im 2. Rang üblich ist. Ob eine Hypothek amortisiert werden soll, hängt in erster Linie von der Gesamtvermögensstruktur und der individuellen Steuersituation des Liegenschaftseigentümers ab. der Hypothek oder andere Zwecke verwendet wird, die den Anlagehorizont, die Risikofreudigkeit Versucht zu erklären, mit welchen Kursschwankungen der Anleger umgehen kann.
und den Liquiditätsbedarf verändern.
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