Häufige Fragen zum Thema WEF-Bezug aus der zweiten Säule
Was passiert mit den zum Zeitpunkt des WEF-Bezugs bezahlten Steuern, wenn der bezogene Betrag zu einem späteren Zeitpunkt wieder zurückbezahlt wird?
Bei einer Rückzahlung des bezogenen Kapitals in die zweite Säule Im Jahr 1982 wurde die erste Säule (AHV) durch die zweite Säule, die sogenannte berufliche Vorsorge, ergänzt. Geregelt ist die zweite Säule im BVG (Bundesgesetz über die berufliche Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenvorsorge). Obligatorisch in der zweiten Säule versichert ist jeder Arbeitnehmer, der ein gewisses Einkommen erzielt. Abgesichert werden in der Pensionskasse die Risiken Tod, Invalidität und Alter. Die Höhe der Beiträge, an den sich Arbeitgeber und Arbeitnehmer beteiligen, hängt vom Alter, Lohn, Geschlecht, der Pensionskasse und der Höhe des Einkommens ab. hat der Versicherte Anspruch auf eine zinslose Rückerstattung der Steuern, welche im Zusammenhang mit dem WEF-Bezug WEF steht für Wohneigentumsförderung. Die Wohneigentumsförderung ist eine staatspolitische Massnahme und hat zum Ziel, dass sich mehr Leute ein Eigenheim leisten können. Im Rahmen eines WEF-Bezuges können Gelder aus der zweiten Säule und der Säule 3a frühzeitig bezogen werden, um sich die eigenen vier Wände zu finanzieren. angefallen sind. Die Rückerstattung muss beim Gemeindesteueramt angefordert werden. Dies gilt auch wenn die Liegenschaft nicht verkauft wird.
Wie hoch ist der maximale Betrag, der im Rahmen eines WEF-Bezuges zur Finanzierung einer selbstbewohnten Liegenschaft verwendet werden kann?
Bis Alter 50 darf das gesamte Vorsorgekapital Der Grossteil der Beiträge an die Pensionskasse wird nicht zur Absicherung der Risiken Tod und Invalidität benötigt, sondern langfristig angelegt. Das so entstehende Sparkapital kann zum Pensionierungszeitpunkt, beziehungsweise ab einem gewissen Alter, als (Teil-) Kapital oder Rente bezogen werden. in der zweiten Säule für die Wohneigentumsförderung Die Wohneigentumsförderung ist eine staatspolitische Massnahme und hat zum Ziel, dass sich mehr Leute ein Eigenheim leisten können. Bei der Wohneigentumsförderung geht man davon aus, dass selbstgenutztes Wohneigentum als adäquates Mittel zur Vorsorge geeignet ist. Während bei jüngeren Leuten die Wohneigentumsförderung hauptsächlich als „Starthilfe“ zur Finanzierung von Wohneigentum gebraucht wird, kann sie unter gewissen Voraussetzungen bei angehenden Rentnern als Steueroptimierungsinstrument eingesetzt werden. verwendet werden. Ab Alter 50 ist die Höhe des WEF-Bezugs auf den höheren der beiden folgenden Beträge beschränkt: Das Sparkapital mit Alter 50 oder die Hälfte des zum Zeitpunkt des Bezugs vorhandenen Sparkapitals. Der genaue Betrag ist bei den meisten Pensionskassen Eine öffentlich-rechtliche oder privatrechtliche juristische Person, die der Altersvorsorge und Risikoabsicherung dient. Eine Pensionskasse finanziert sich durch Beiträge von Arbeitgebern und Arbeitnehmern, sowie durch Anlageerträge. Zum Pensionierungszeitpunkt kann sich der Arbeitnehmer normalerweise entscheiden, ob er eine lebenslängliche Rente oder eine einmalige Kapitalauszahlung erhalten möchte. Die Pensionskasse ist die zweite Säule des Schweizer Vorsorgesystems.
auf dem Pensionskassenausweis Registrierte Vorsorgeeinrichtungen haben eine Informationspflicht gegenüber ihren Versicherten.
Dazu erhalten diese üblicherweise jährlich einen Pensionskassenausweis der Pensionskasse zugestellt. Der Pensionskassenausweis wird oft auch Versicherungsausweis, Leistungsausweis, Vorsorgeausweis, Leistungsblatt oder persönlicher Ausweis genannt. vermerkt oder kann bei der entsprechenden Vorsorgeeinrichtung angefragt werden.
auf dem Pensionskassenausweis Registrierte Vorsorgeeinrichtungen haben eine Informationspflicht gegenüber ihren Versicherten.
Dazu erhalten diese üblicherweise jährlich einen Pensionskassenausweis der Pensionskasse zugestellt. Der Pensionskassenausweis wird oft auch Versicherungsausweis, Leistungsausweis, Vorsorgeausweis, Leistungsblatt oder persönlicher Ausweis genannt. vermerkt oder kann bei der entsprechenden Vorsorgeeinrichtung angefragt werden.
Kann ich mich in die Pensionskasse einkaufen, obwohl ich bereits Kapital im Rahmen eines WEF-Bezugs bezogen habe?
Bevor Einkäufe Viele Arbeitnehmer haben die Möglichkeit, sich bei ihrer Pensionskasse mit einmaligen Einzahlungen einzukaufen. Die mögiche Einkaufssumme ist auf dem Pensionskassenausweis ersichtlich oder kann direkt bei der Pensionskasse angefragt werden. Ziele eines Einkaufs sind in erster Linie die Erhöhung der Altersleistungen und Steueroptimierung. wieder vom steuerbaren Einkommen in Abzug gebracht werden können, müssen die im Rahmen der Wohneigentumsförderung bezogenen Gelder an die Pensionskasse zurückbezahlt werden.
Wieso muss ich bei einem WEF-Bezug Kapitalauszahlungssteuern zahlen?
Der WEF-Bezug wird genau gleich besteuert wie eine Kapitalauszahlung aus der Pensionskasse zum Pensionierungszeitpunkt. Die Besteuerung des WEF-Bezugs ist daher kein Nachteil, sondern eine Vorverschiebung der Steuerpflicht. Zahlen Sie WEF-Gelder wieder in die zweite Säule ein, erhalten Sie die Steuern (ohne Zins) zurückerstattet. Mit einem WEF-Bezug können unter Umständen sogar Steuern gespart werden: Weil der WEF-Bezug und allfällige andere Kapitalbezüge aus der 2. oder 3a Säule Bildet die dritte Säule des Schweizer Vorsorgesystems (private Vorsorge). Sie soll den Arbeitnehmern eine Sparmöglichkeit mit steuerlichen Vorteilen bieten. Der einbezahlte Betrag kann vom steuerbaren Einkommen in Abzug gebracht werden.
zeitlich auseinanderfallen, wird die Progression gebrochen. Dieser Effekt macht sich vor allem bei hohen Bezügen und Staffelung über möglichst viele Steuerperioden erheblich bemerkbar.
zeitlich auseinanderfallen, wird die Progression gebrochen. Dieser Effekt macht sich vor allem bei hohen Bezügen und Staffelung über möglichst viele Steuerperioden erheblich bemerkbar.
Kann ein WEF-Bezug auch getätigt werden, wenn sich die selbstbewohnte Liegenschaft im Ausland befindet?
Wenn Sie in ein Land ausserhalb der EU auswandern und sich dort niederlassen, können Sie in jedem Fall das gesamte Pensionskassenkapital beziehen (auch ohne WEF-Bezug). Bei einer Auswanderung in ein EU-Land gilt dies in der Regel nur für den überobligatorischen Teil. Sparguthaben, das den obligatorischen Teil gemäss BVG übersteigt, fliesst in den überobligatorischen Teil. Der überobligatorische Teil wird vielfach auch als Bel Etage bezeichnet. Beim überobligatorischen Teil kommen die Eckwerte des Reglements zum tragen (Umwandlungssatz etc.). In der Regel ist der Rentenumwandlungssatz beim überobligatorischen Teil tiefer als beim obligatorischen Teil Bei einer Auswanderung ist es jedoch möglich, den obligatorischen Teil Der überobligatorische Teil wird oft auch „Freizügigkeitsguthaben gemässe BVG“ genannt. Gemeint ist damit das Guthaben in der Pensionskasse (zweite Säule), welches nach dem gesetzlichen Minimum mindestens vorhanden sein muss. Viele Arbeitnehmer sind in der zweiten Säule jedoch besser versichert, als vom Gesetz mindestens vorgesehen. Sparguthaben, das den obligatorischen Teil übersteigt, fliesst in den überobligatorischen Teil. in Form eines WEF-Bezugs zu beziehen, auch wenn sich die selbstgenutzte Liegenschaft im Ausland befindet.
Gibt es einen Mindestbetrag, der bei einem WEF-Bezug aus der zweiten Säule bezogen werden muss?
Ja. Der Mindestbetrag bei einem WEF-Bezug aus der zweiten Säule beträgt 20‘000 Franken pro Bezug. Bei der Säule 3a gibt es keinen Midestbetrag.
Wie muss bei einem Kapitalbezug aus der zweiten Säule im Rahmen der Wohneigentumsförderung vorgegangen werden?
Die Pensionskassen haben in der Regel ein Standardformular. Beantragen Sie bei Ihrer Pensionskasse das Gesuchsformular und erkundigen Sie sich nach der maximalen Bezugshöhe. Die Pensionskasse teilt Ihnen mit, welche Unterlagen zwingend benötig werden und welche Fristen eingehalten werden müssen (bei einem Kauf beispielsweise der notariell beurkundete Kaufvertrag sowie der Grundbuchauszug etc.).
Welche Auswirkungen hat ein Vorbezug von Kapital im Rahmen der Wohneigentumsförderung?
Zu beachten gilt, dass bei einem Vorbezug von Kapital je nach Pensionskasse neben den Vorsorgeleistungen auch die Versicherungsleistungen reduziert werden. In vielen Fällen ist es sinnvoll, diese Versicherungslücke mit einer privaten Risikoversicherung zu schliessen. Insbesondere bei Ehepaaren mit Kindern ist dieses Vorgehen vielfach sinnvoll.
Besteht eine Rückzahlungspflicht?
Wird das Wohneigentum verkauft, muss der Erlös zurückbezahlt werden. Wird der Erlös innert einer Frist wieder für Wohneigentum verwendet, kann der Betrag auf ein Freizügigkeitskonto überwiesen werden.
