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PensionskasseDas Kapital Der Grossteil der Beiträge an die Pensionskasse wird nicht zur Absicherung der Risiken Tod und Invalidität benötigt, sondern langfristig angelegt. Das so entstehende Sparkapital kann zum Pensionierungszeitpunkt, beziehungsweise ab einem gewissen Alter, als (Teil-) Kapital oder Rente bezogen werden. in der Pensionskasse Eine öffentlich-rechtliche oder privatrechtliche juristische Person, die der Altersvorsorge und Risikoabsicherung dient. Eine Pensionskasse finanziert sich durch Beiträge von Arbeitgebern und Arbeitnehmern, sowie durch Anlageerträge. Zum Pensionierungszeitpunkt kann sich der Arbeitnehmer normalerweise entscheiden, ob er eine lebenslängliche Rente oder eine einmalige Kapitalauszahlung erhalten möchte. Die Pensionskasse ist die zweite Säule des Schweizer Vorsorgesystems. ist für viele der wichtigste Teil der Vorsorge und grösste Einkommensquelle nach der Pensionierung. Ausstieg aus dem Erwerbsleben. Das ordentliche Pensionierungsalter beträgt bei Frauen 64 Jahre, bei Männern 65 Jahre. Bei der Pensionierung ändert sich die Einkommens- und Vermögenssituation: Das Berufseinkommen (Lohn) wird durch die AHV- und Pensionskassenrente (oder Kapitalauszahlung) ersetzt und andere Vorsorgegelder (z.B. Säule 3a) müssen in das übrige Vermögen integriert werden. Eine Pensionierung vor- oder nach dem ordentlichen Pensionierungsalter ist in der Schweiz dank des flexiblen Rentenalters möglich. Ab einem Einkommen von 20‘520 Franken (Stand 2009) ist jeder Arbeitnehmer obligatorisch in der zweiten Säule Im Jahr 1982 wurde die erste Säule (AHV) durch die zweite Säule, die sogenannte berufliche Vorsorge, ergänzt. Geregelt ist die zweite Säule im BVG (Bundesgesetz über die berufliche Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenvorsorge). Obligatorisch in der zweiten Säule versichert ist jeder Arbeitnehmer, der ein gewisses Einkommen erzielt. Abgesichert werden in der Pensionskasse die Risiken Tod, Invalidität und Alter. Die Höhe der Beiträge, an den sich Arbeitgeber und Arbeitnehmer beteiligen, hängt vom Alter, Lohn, Geschlecht, der Pensionskasse und der Höhe des Einkommens ab. versichert. Die Pensionskasse kann je nach Ausgangslage nicht nur als Vorsorgeinstrument dienen, sondern bietet auch viele Möglichkeiten zur Steueroptimierung. Erst durch eine langfristige Steuerplanung und die Koordination verschiedener Steueroptimierungsmassnahmen kann die Steuerbelastung nachhaltig reduziert werden.Im Vordergrund jeder Steueroptimierung steht das Brechen der Steuerprogression. Um Steuern zu optimieren, werden vielfach dieselben Muster angewendet: Vorsorgeprivilegien werden ausgenutzt, durch Staffelung werden einmalige Effekte auf verschiedene Steuerjahre verteilt, steuerfreie werden steuerbaren Einkünften vorgezogen, Sonderregelung kantonaler Steuerordnungen werden ausgenutzt oder günstigere Tarife anderer Steuerkantone oder vorteilhaftere Steuerarten werden zur Anwendung gebracht. Frühzeitige Abklärungen lohnen sich, weil gewisse Massnahmen bereits rund 15 Jahre vor der Pensionierung in die Wege geleitet werden müssen, damit Steueroptimierungsmöglichkeiten optimal genutzt werden können. ![]() Unterschiede bei Pensionskassen Auch wenn in der zweiten Säule gewisse Mindeststandards gesetzlich vorgegeben sind, sind die Leistungen der einzelnen Vorsorgeeinrichtungen sehr unterschiedlich. Nicht nur das Sparkapital Der Grossteil der Beiträge an die Pensionskasse wird nicht zur Absicherung der Risiken Tod und Invalidität benötigt, sondern langfristig angelegt. Das so entstehende Sparkapital kann zum Pensionierungszeitpunkt, beziehungsweise ab einem gewissen Alter, als (Teil-) Kapital oder Rente bezogen werden. wird unterschiedlich gut verwaltet, auch die Risikoleistungen Die Pensionskasse dient nicht nur der Altersvorsorge (Sparteil), sondern auch der Risikoabsicherung während der Erwerbstätigkeit. Finanziell abgesichert werden in erster Linie die Risiken Tod und Invalidität. unterscheiden sich stark. Gerade Ehe- oder Konkubinatspartner mit zwei Pensionskassenanschlüssen sind gut beraten, bei der Pensionierungsvorbereitung die beiden Pensionskassen miteinander zu vergleichen. Wer sich genau informiert, kann in vielen Fällen die Vorteile der einen Kasse nutzen, während Nachteile durch die Kasse des Partners wettgemacht werden können. Massgebend für die Leistungen einer Pensionskasse ist das Pensionskassenreglement. Im Pensionskassenreglement sind die Bedingungen geregelt, die für Arbeitnehmer und die Pensionskasse gleichermassen gelten. Beitragspflicht, Umwandlungssätze für die Rente, Absicherung bei Risikofällen und vieles mehr wird im Pensionskassenreglement festgehalten. Grosse Unterschiede gibt es vor allem in folgenden Bereichen:
Folgende Themen stehen bei der finanziellen Pensionierungsvorbereitung im Zusammenhang mit der Pensionskasse im Vorderund:
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