Pensionskasseneinkauf - Einkauf in die Pensionskasse
vom steuerbaren Einkommen in Abzug gebracht werden. Die Rendite Prozentuale Wertveränderung einer Anlage über einen bestimmten Zeitraum.
auf dem eingebrachten Kapital nach Berücksichtigung des Steuereffektes erhöht sich, je näher der Pensionierungszeitpunkt rückt. Wer jedoch zu kurz vor dem Ruhestand Zahlungen an die Pensionskasse leistet und danach einen Kapitalbezug Zu unterscheiden ist ein vollständiger und ein teilweiser Kapitalbezug aus der Pensionskasse. Gesetzlich ist jede Vorsorgeeinrichtung verpflichtet, zum Pensionierungszeitpunkt mindestens ein Viertel des Guthabens als einmalige Kapitalabfindung auszuzahlen. Die Frage, ob Kapital aus der zweiten Säule bei der Pensionierung als Rente oder Kapital bezogen werden soll, ist eine der wichtigsten im Zusammenhang mit der finanziellen Planung der Pensionierung. tätigt, riskiert dass der Steuerabzug von der Steuerbehörde nicht akzeptiert wird. Bei der richtigen Vorgehensweise gehören einmalige oder gestaffelte Einkäufe in die Pensionskasse zu den effizientesten Möglichkeiten, um Steuern zu sparen. Vor der Pensionierung haben die meisten Versicherten genügend Einkaufspotenzial. Einkaufspotenzial in der Pensionskasse entsteht, wenn Vorsorgelücken vorhanden sind. Die Höhe des Einkaufspotenzials gibt an, wie viel jemand in die Pensionskasse einbringen muss, um alle Vorsorgelücken zu schliessen. Lücken in zweiten Säule können beispielsweise durch fehlende Beitragsjahre oder durch Lohnerhöhungen entstehen. Die Einkaufssumme darf von steuerbaren Einkommen in Abzug gebracht werden. Bei richtiger Vorgehensweise sind Pensionskasseneinkäufe eines der effizientesten Mittel, um die Steuerlast nachhaltig zu reduzieren. Je nach Pensionskasse erhöht sich die mögliche Einkaufssumme bei einer Frühpensionierung. Einkäufe sollten langfristig geplant und auf die individuelle Steuersituation abgestimmt werden. Durch richtiges Vorgehen kann die Steuerersparnis erheblich optimiert werden.
Bei der Steuereinsparung durch Einzahlungen in die Pensionskasse geht es darum, die Steuerprogression optimal zu brechen. Kann man den Effekt über mehrere Jahre verteilen, erhöht sich die Steuereinsparung entsprechend. Dies ist eine Folge des progressiven Steuersystems Für höhere Einkommen zahlt man nicht nur nominal höhere Steuern, sondern auch prozentual. Wer mehr verdient, soll überproportional mehr Steuern zahlen als jemand der weniger verdient. in der Schweiz. Für höhere Einkommen zahlt der Steuerzahler nicht nur nominal, sondern auch prozentual höhere Steuern. Dies wird im sogenannten Grenzsteuersatz Der Grenzsteuersatz gibt an, in welcher Steuerprogression sich der Steuerzahler befindet. Ein Grenzsteuersatz von 35% auf die letzten 1'000 Franken bedeutet zum Beispiel, dass die Steuerrechnung um 350 Franken zunimmt, wenn der Steuerzahler sein steuerbares Einkommen um 1'000 Franken erhöhen kann. Bei der Optimierung der Steuersituation ist der Grenzsteuersatz der wichtigste Parameter. ausgedrückt, der die Progression Die Steuerlast nimmt bei steigendem Einkommen / Vermögen nicht linear, sondern progressiv zu. Das heisst bei steigendem Einkommen / Vermögen zahlt der Steuerzahler nicht nur in Franken mehr Steuern sondern auch in Prozent. Beispiel: Einkommen 100‘000 Franken => Steuerlast 30‘000 Franken (Durchschnitt 30%); Einkommen 110‘000 Franken => Steuerlast 35‘000 Franken (Durchschnitt 31.8%). Für das zusätzliche Einkommen von 10‘000 Franken zahlt der Steuerzahler in diesem Beispiel 5‘000 Franken mehr Steuern. Er befindet sich also in einer Progression von 50%, was gleichbedeutend mit einem Grenzsteuersatz von 50% ist. Der Grenzsteuersatz gibt also an, welche Auswirkungen eine Erhöhung oder Reduktion des Steuerbaren Einkommens auf die Steuerlast des Steuerzahlers hat. bei einem bestimmten Einkommen angibt.



Am transparentesten ist die Berechnung der Nettorendite nach Steuern auf dem in die Pensionskasse eingebrachten Kapital. Eine entscheidende Rolle spielt dabei, ob zum Pensionierungszeitpunkt die Rente oder das Kapital bezogen wird. Weil sich die Parameter in der Pensionskasse in Zukunft verändern können, müssen in den Berechnungen gewisse Annahmen getroffen werden. Kennt man erst einmal die zu erwartende Renditebandbreite auf dem eingebrachten Kapital, kann der Pensionskasseneinkauf mit anderen Anlagemöglichkeiten verglichen werden. Zu berücksichtigen ist, dass sich die Parameter und damit die Rendite bei einem Wechsel des Arbeitgebers, beziehungsweise der Vorsorgeeinrichtung, stark verändern können.
Der grösste Teil der Rendite wird nicht durch Anlageerfolg, sondern durch Steuereinsparung (und damit risikoneutral) erzielt. Folgende Steuereffekte begünstigen die Rendite:
- Steuereinsparung durch den Einkauf dank Abzugsfähigkeit beim Einkommen (abzüglich Kapitalauszahlungssteuern bei einem späteren Kapitalbezug)
- Gestaffelte Einkäufe brechen die Progression und erhöhen damit die Steuerersparnis und damit die Nachsteuerrendite
- Einsparung von Vermögenssteuern (Kapital in der Pensionskasse muss nicht als Vermögen besteuert werden)
- Zinseszinseffekt durch den Aufschub von Steuern (beim anschliessenden Kapitalbezug)
- Anlageerträge müssen in der zweiten Säule Im Jahr 1982 wurde die erste Säule (AHV) durch die zweite Säule, die sogenannte berufliche Vorsorge, ergänzt. Geregelt ist die zweite Säule im BVG (Bundesgesetz über die berufliche Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenvorsorge). Obligatorisch in der zweiten Säule versichert ist jeder Arbeitnehmer, der ein gewisses Einkommen erzielt. Abgesichert werden in der Pensionskasse die Risiken Tod, Invalidität und Alter. Die Höhe der Beiträge, an den sich Arbeitgeber und Arbeitnehmer beteiligen, hängt vom Alter, Lohn, Geschlecht, der Pensionskasse und der Höhe des Einkommens ab. nicht als Einkommen versteuert werden
- Wer Auszahlungen aus der Pensionskasse staffelt und die Gelder separat von der Säule 3a bezieht, spart zusätzlich Steuern.
Renditen von 10 Prozent bis 20 Prozent sind realistisch. Grundsätzlich gilt: Je höher das steuerbare Einkommen und Vermögen und je kürzer jemand vor der Pensionierung steht, desto mehr schlägt der Steuereffekt zu Buche. Hier können Sie direkt berechnen, mit welcher Rendite Sie in Ihrer Situation rechnen können:
Wer die Pensionskasseneinkäufe zum Pensionierungszeitpunkt als Kapital beziehen möchte, darf keine Einkäufe während der letzten drei Jahre vor der Pensionierung tätigen. In der Regel ist es möglich, das gesamte gemäss Reglement vorgesehene Kapital ausser den in den letzten drei Jahren separat einbezahlten Beträgen inklusive Zinsen als Kapitalleistung zu beziehen. Daher kann es von Vorteil sein, sich auch noch in den letzten drei Jahren vor der Pensionierung in die Pensionskasse einzukaufen. Wer trotzdem das gesamte Guthaben auszahlen lassen möchte, muss die durch den Einkauf erzielte Steuereinsparung nachträglich wieder an den Fiskus abliefern. Es lohnt sich auf jeden Fall, die steuerlichen Folgen des Pensionskasseneinkaufs vor der Einzahlung genau abzuklären. Je nach Steuerkanton können unterschiedliche Regeln oder Fristen zur Anwendung kommen.
Haben beide Ehepartner einen Pensionskassenanschluss, ist es empfehlenswert, die beiden Vorsorgeeinrichtungen genau miteinander zu vergleichen. Weil die Unterschiede bei den Leistungen in gewissen Punkten sehr unterschiedlich sein können, ergeben sich unter Umständen grosse finanzielle Nachteile, wenn in die schlechtere der beiden Kassen einbezahlt wird. Je nach Ausgangslage und Bedürfnissen fallen die Vor- und Nachteile der beiden Kassen unterschiedlich schwer ins Gewicht. Vor einem Einkauf in die Pensionskasse sollte in jedem Fall einiges abgeklärt werden. Ehepartner mit zwei Pensionskassenanschlüssen können sich nach der Analyse für die bessere Variante entscheiden.
Was macht man mit dem Geld, wenn man es nicht in die Pensionskasse einbringt? Folgende Alternativen sind denkbar:
- Auf dem Konto lassen (Rendite 0.5 bis 2.5% p.a.)
- Investition in Obligationen Wertpapier mit einem festen oder variablen Zinssatz. Der Schuldner (meistens ein Unternehmen, der Bund oder Kantone) verpflichtet sich dem Gläubiger jährlich einen Zins zu bezahlen. Am Ende der definierten Laufzeit ist der Gesamtbetrag fällig. Sehr verbreitet ist auch der englische Begriff "Bond".
(Rendite 2.0 bis 5.0% p.a.) - Investition in Aktien Ein Wertpapier, welches den Anteil an der Gesellschaft verbrieft. Die Höhe des Anteils am Grundkapital wird durch den Nennwert festgelegt. Der tatsächliche Wert der Aktie entspricht hingegen dem Kurswert an der Börse (Börsenkapitalisierung geteilt durch Anzahl Aktien). Die Aktie bietet dem Inhaber, sofern das Unternehmen erfolgreich wirtschaftet, zwei Einkommensquellen: Einerseits Dividendenzahlungen und andererseits die Chance auf einen langfristig steigenden Kurswert (Kursgewinn).
(Rendite 5.0 bis 9.0% p.a.) - Investitionen in eine Liegenschaft (Eigenheim, Amortisation der Hypothek, Die Hypothek dient zur Finanzierung von Grundstücken oder Wohneigentum. Sie dient zur Sicherung der Geldforderung. Als Entschädigung zahlt der Hypothekarnehmer dem Hypothekargeber einen Zins. vermietete Liegenschaft: Rendite je nach Objekt und Steuersituation unterschiedlich, allgemein jedoch eher tief bei 0 bis 4.0% p.a.)
- Kauf einer Lebensversicherung Die gemischte Lebensversicherung verbindet einen langfristigen Vermögensaufbau mit der Möglichkeit, nahestehende Personen abzusichern. Auf die Erträge werden unter Einhaltung gewisser Bedingungen auch in der Säule 3b weder Einkommens- noch Verrechnungssteuern erhoben. Der Nachteil gemischter Lebensversicherungen ist, dass Gebühren und Rendite nicht transparent sind. Beim Abschluss einer Lebensversicherung werden in der Regel hohe Provisionen an den Aussendienst oder den Finanzberater / Vermittler bezahlt. In vielen Fällen ist es sinnvoll, nur das Risiko (z.B. Todesfallrisiko) abzusichern und den Sparteil selber bei einer Bank zu organisieren. (Rendite sehr tief, dafür Versicherungsschutz)
- Einzahlungen in die Säule 3a bei einer Bank (Rendite je nach persönlicher Steuersituation und Alter, Nachsteuerrendite 2 bis circa 8% p.a.)
- Einzahlungen in die Säule 3a bei einer Versicherung (Rendite je nach Anbieter, persönlicher Steuersituation und Alter, jedoch tiefer als bei einer Bank, dafür Versicherungsschutz)
Die Renditeerwartungen, insbesondere bei Aktien, gelten nur bei langfristiger Betrachtung. Auch bei den alternativen Anlagemöglichkeiten müssen steuerliche Überlegungen berücksichtigt werden. Bei Obligationen müssen beispielsweise die gesamten Zinserträge als Einkommen versteuert werden. Bei Aktien sind Kursgewinne Wenn der Preis einer Wertschrift an der Börse steigt, spricht man von einem Kurs- oder Kapitalgewinn. Im Gegensatz zu einer ausgeschütteten Rendite (Zins, Coupon, Dividende) unterliegt der Kursgewinn in der Schweiz nicht der Einkommenssteuer.
in der Schweiz steuerfrei, nur die Erträge (Dividenden) Auf eine Aktie anfallender Anteil des ausgeschütteten Gewinns einer Aktiengesellschaft.
müssen als Einkommen versteuert werden. Und die optimale Lösung kann nur im Kontext zur Gesamtsituation gefunden werden.

Mit welcher Rendite können Sie in Ihrer Situation rechnen, wenn Sie sich in die Pensionskasse einkaufen? Berechnen Sie hier, ob sich ein Pensionskasseneinkauf lohnt:
